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Anonyme Plakate und Kampagnen bei rechten Themen immer beliebter

Das Sünneli der SVP ist offensichtlich keine gute Marke mehr. Dass dieses von vielen Menschen mit rassistischen und Fremdenverachtenden Kampagnen in Verbindung gebracht wird, und sich damit nicht mehr so einfach Stimmen fangen lassen, hat nun auch die SVP gemerkt. Ihr neuer Regierungsratskandidat, dessen namen alle Kinder kennen, erhält daher nun auf seinen 11’000 Plakaten kein SVP-Logo mehr. Damit sollen wohl einerseits die debilen Wähler und andererseits die Bürgerlichen SVP-Ablehner zur Zielgruppe werden.

Dieses Vorgehen liegt bei der Rechten Propagandamaschine im Trend. Schon bei der schmutzigsten Abstimmung im 2004 und jetzt bereits wieder auf Plakaten gegen die Schengener Verträge, geben sich die heimatfeindlichen Urheber grösste Mühe, ihre Herkunft zu verschleiern. Bis auf eine Kontonummer zeigt nicht auf den Plakaten an, wer dahintersteckt. Wer (halb)anonyme Plakate aufhängen lässt, hat entweder keine Civilcourage, oder etwas zu verstecken. Entscheiden wird der Stimmbürger an der Urne.

Dieser Artikel wurde von Sandro am Donnerstag, 17. März 2005 in der Rubrik Schweiz und zu den Stichwörtern , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

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