Annahme der Personenfreizügigkeit bietet der Schweiz excellente Wachtumschancen
Das erstaunte sogar den Autoren. EU-Skeptiker und Ökonom Franz Jaeger ( entkräftet in seinem neuen Buch die Befürchtung, Personenfreizügigkeit führe zu Lohndruck. Obwohl die Gegner der Abstimmung vom 25. September den Teufel gleich mehrfach an die Wand malen und behaupten es gehe um das Überleben resp. den Untergang der Schweiz, kommt Jäger zum schlussdass die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit der Schweiz zusätzliche Wachstumschancen bieten würde. Die Ablehnung der Vorlage würde für die Bilateralen Beziehungen der Schweiz zur EU einen “unwägbaren, ja unermesslichen Rückschlag” bedeuten.
Ermittelt wurde dieses, für den St. Galler Wirtschaftsprofessoren erstaunliche Ergebnis, durch Untersuchungen der Migration nach der Süderweiterung der EU. Die Analyse der Süderweiterung hat ergeben, dass die Auswanderungsbewegung der “ärmeren” Länder minim ausgefallen ist oder auf das Nachbarland beschränkt blieb. Barrieren waren dabei kulturelle und sprachliche Unterschiede.
Auch das Vorurteil, wonach die Liberalisierung des Personen- und Warenverkehrs automatisch zu einem Verlust der Arbeitsplätze führt, konnte von der St. Galler Universität nicht bestätigt, ja sogar widerlegt werden.
Im Urteil der Autoren sollten die Chancen, die der engere Kontakt mit den dynamischen Staaten eröffnet, nicht leichtfertig – mit einem Nein zur erweiterten Personenfreizügigkeit – gefährdet werden.
Passende Artikel:

Buuuuh, das ist aber ganz arme linke Propaganda. Ich als Sozialist bin entschieden gegen diese Vorlage. Schon bei Schengen/Dublin wurde das Volk belogen! Es muss ein Ende haben, diese unglaubliche, selbstzerstoerende, verlogene Propaganda! Menschen, die fuer das Volk stimmen, legen am 25.09 ein NEIN in die Urne!
Am einfachsten diskutierts sich mit Argumenten…
Die du anscheinend nicht hast, sonst wuerdest du sie uns doch erzaehlen, oder?
Also ich habe die Argumente eines Wirtschaftsprofessors aufgeschrieben. Oben im Artikel zu lesen. Mehr Argumente gibts im Dossier Personenfreizügigkeit. Ich höre…
offtopic. gratuliere zu deiner seite, sandro. mittlerweile hast du ja mit alphapapagolf, z47 und alessia ein paar waschechte trolle in deinem haus. ich werte das als positives qualitätskriterium
bezeichnend übrigens, dass sie schön anonym bleiben. obwohl, irgendwie ja auch verständlich…
Oho, Herr phono wuenscht Aufklaerung.
Also, ich heisse Kerim Metin und komme aus der Region Winterthur. Wer einen Anschlag plant kann den Rest auch noch selbst herausfinden
Nun zu Herr Sandro.
Es ist doch ganz logisch, dass diese armen Polen und Tschechen und wie sie sonst noch heissen in die Schweiz stroemen. Das wuerde ich an ihrer Stelle auch tun. Ich lebe nun schon seit 302 Tagen in Russland und kenne die Mentalitaet der Slaven ausreichend. Viele wollen weg von ihrem hoffnungslosen Leben, fort in den Westen, nach Europa oder Amerika. Vielfach habe ich von Freunden gehoert, dass sie gerne zu mir in die Schweiz kaemen und dort arbeiten wuerden. Das Problem nun ist, dass wir auch im Falle eines Wirtschaftswachstums immer mehr Arbeitslose Schweizer bekaemen, da die neuen Stellen von den billigen Osteuropaeern eingenommen wuerden. Schon heute gibt es solche Probleme. Wir haben ein Wachstum, aber die Arbeitslosenzahlen steigen zusammen mit den Zahlen der Grenzgaenger.
Die Konsequenzen der erw. Personenfreizuegigkeit sind fatal: Mehr Arbeitslose, Lohndumping und unbremsbare Zuwanderung zum Sozialsystem. Denn wenn die eimal hier sind, dann bekommt man sie nicht so leicht wieder weg, auch wenn sie Arbeitslos sind; da wir nicht eimal den abgewiesenen Asylbewerbern Geld verweigern, werden wir auch diesen Leuten Geld geben muessen, den Sozial-demokraten sei dank.
So einfach, kurz und einleuchtend kann das erklaert werden. Man muss zum glueck kein Professor sein um logisch denken zu koennen.
Ja, wo wohnst du denn jetzt: in der Region Winterthur oder in Russland?
Übrigens: Nordkorea würde dir mit deiner Einstellung ganz sicher am besten gefallen. Mach doch mal Ferien beim geliebten Führer, hä!?
Die Polen und Tschechen erleben dank der EU einen Aufschwung. Und das von dir genannte Russland steht derzeit nicht zur Debatte. Hier über die Mentalität von bestimmten Völkern oder Volksgruppen zu diskutieren macht überhaupt keinen Sinn. Ich denke (fast) jeder Mensch liebt das Land aus dem er/sie stammt und niemand will das mutwillig verlassen, erst recht nicht wenn es am Anfang eines grossen Projektes steht (EU-Osterweiterung). Bitte lies den Artikel und die dort verlinkten Texte. Bei der Süderweiterung der EU hätten Leute wie Du ebenfalls Laut Panik verbreitet, ganz Portugal falle in den reicheren Teilen der EU ein.
Frag mal einen Bauer oder einen Wirt in der Schweiz wer die strengste Arbeit für den kleinsten (dumping-)Lohn macht, das sind schon lange nicht mehr “die Schweizer” da ändert auch eine Personenfreitügigkeit nichts dran.
Aber offensichtlich kannst Du hellsehen dass du von “unbremsbarer Zuwanderung zum Sozialsystem” sprichst, das liest sich wie ein Prospekt der SVP…
Und dann kommen plötzlich wieder die pösen Asylbewerber ins Spiel, die mit der ganzen Abstimmung nun wirklich nichts zu tun haben. Ich weiss, damit kann man prima alte Omas erschrecken, das lehrt man wahrscheinlich an JSVP-Polemik-und-Leserbrief-Kürslein, aber eine ernsthafte Diskussion entsteht mit solchen Argumenten nicht.
@guadour
Ich bin momentan in Russland in einem Austauschprogramm.
Und Nordkorea gefaellt mir nicht sonderlich.
@Sandro
Erstens steht Russland sehr wohl zur Debatte. Russen und Polen sind beide Slaven, haben sehr aehnliche Kulturen und eine lange gemeinsame Vergangenheit. Da kann man vom Verhalten der Russen das der Polen sehr wohl ableiten.
Zweiten werden diese Menschen trozdem in die Schweiz stroemen, auch wenn sie ihr Land lieben. Denn was sie noch mehr lieben ist das liebe Geld. Wir sind wie ein Magnet.
Ich sage ja nicht, dass wir gar keine auslaendischen Arbeiter brauchen. Es gibt einige Berufe die sich besser fuer Auslaender eignen, aus ganz verschiedenen Gruenden.
@sandro: Z47 scheint geistig etwas verwirrt zu sein.
In Posting 1 zu diesem Thema bezeichnet er sich als Sozialist… “als Sozialist bin entschieden gegen diese Vorlage.”
Beim Thema Ozonwerte vom 19.06. schreibt er…
“Jaja, ich weiss schon lange, dass sich die Sozialdemokraten noch nie um das Volk gekuemmert haben.
Aber dafuer gibt es ja die SVP. Zum Glueck. ”
Ich glaube, unser Austauschschüler in Russland wäre bei der PNOS (www.pnos.ch) gut aufgehoben. Die beschreiben ihre Geisteshaltung sozialistisch national / nationalistisch sozial.
An z47: Bitte lass die Finger von der Tastatur, du nervst.
Ihr habt interessante Russlandgespräche, nun sind wir noch in der Schweiz . . .
Die Illusion vom Arbeitsplatzschutz durch GAV!
Die Gewerkschaften wollen Landes-Gesamtarbeitsverträge als Preis für ihre Unterstützung der Ost-Personenfreizügigkeit erzwingen. Dies wird den Arbeitsplatz Schweiz mit den bestehenden Mitarbeitern eher noch verteuern, die Differenz zur Billiglohnkonkurrenz würde dadurch Zementiert. In jedem GAV gibt es Bereiche wo man gegenüber dem Ist-Zustand, völlig legal, durch austauschen der Personen die Lohnkosten senken kann. Man betrachte nur einmal: „Tausche Alt – gegen Jung“, oder Qualifikationen, welche die Leute als „Überqualifiziert“ abstempeln und somit bei der Jobsuche chancenlos machen, usw.! Was nutzt schon ein garantierter Lohn, wenn die Leute keinen Job mehr haben oder bekommen werden?! Den Gewerkschaftsspitzen geht es offensichtlich nur um ihre eigene Macht!
Nach Prinzip: Wenn es den Arbeitnehmern schlecht geht – so geht es den Gewerkschaften gut, denn sie haben Zulauf ! Ob die Gewerkschaftsmitglieder an der Basis diesen Spagat ihrer Chefs mittragen werden, bleibt abzuwarten!
Gute Nacht von Allesia
Personenfreizügigkeit – NEIN, auf keinen Fall
ich arbeite in einem sehr schlechtbezahlten Beruf, in dem auch viele Ausländer tätig sind. Es sind ja nicht die Ausländer, die den Lohn herunterdrücken, sondern die Personalchefs usw., die den Ausländern weniger Lohn geben, da die Ausländer so ja immer noch mehr verdienen als vorher im Ausland. Nicht die Ausländer sind schuld sondern zumeist SCHWEIZER, welche diese niedrigen Löhne festlegen. Diese Schweizer nutzen die Ausländer aus als billige Arbeitskräfte.
Die Ausländer haben es aber nicht verdient immer nur ausgenutzt zu werden, aus diesem Grunde wäre ein NEIN hier richtig, damit schweizer Manager nicht noch höhere Löhne auf Kosten von ausgenutzten Ausländern absahnen!
Als Nebeneffekt werden ältere Mitarbeiter bei einem NEIN weniger schnell “ausgemustert” und durch neue billige junge Ausländer ersetzt.
Ein NEIN wird verhindern, dass sich die Arbeitslosigkeit auf das hohe Niveau in Deutschland erhöht.
Meiner Meinung nach nützt ein ja wirklich nur den hohen Manager-Salären und einigen Politikern, welche mehr verdienen werden, aber gewiss nicht dem gewöhnlichen SCHWEIZER BÜRGER.
Viele Ausländer sind sehr tüchtig und intelligent (es kommen nämlich nicht die Dummen sondern die intelligenten!) und der Job eines Familienvaters, der sich nicht immer weiterbilden will, sondern auch einmal Zeit für seine Kinder haben will (damit die Ehe nicht auseinanderfällt), ist sehr schnell weg.
Erweiterte personenfreitügigkeit NEIN :
1: Die slovakische Regierung sponsort jeden Arbeitslosen, der im Ausland einen Job sucht, mit fünfzig Euro pro Monat. Diese Kopfprämie können die Slovaken leicht zahlen, da die Schweiz die neuen EU-Länder mit 1 Milliarde Franken sponsert.
2: Brentel, der neue Hardliner der Gastro- und Hotellobby will seine Serviceknechte für Fr. 1´000.- pro Monat malochen lassen, sie in Massenlagern unterbringen.
Für diesen Superlohn kriegt er aber nur Lohndrücker aus dem Ostblock, da die Schweizer Serviertochter vielleicht alleinstehend ist und zwei Kinder unterhalten muss…
3: Für sie Bauernknüttel ist der Nachschub an Feldsklaven aus dem Ostblock ein Segen. Diese lassen sich in Scheunen unterbringen, grasen die Felder ab und geben sich mit Fr. 8.50 / Stunde zufrieden.
4: Auf dem Bau lassen sich Schwarz- und Billigstarbeiter aus dem Ostblock bestens einsetzen. Sorry, da nehmen sie dann halt den Secondos und Terzos aus Italien und Spanien den Arbeitsplatz weg.
@14: Ich mache es mir jetzt mal schwierig, und antworte Dir Punkt für Punkt auf deine populistischen und scharfmacherischen Äusserungen:
Punkt 1: Irrsinnig, was diese Leute kriegen, 50 EURO pro Monat. Ein Skandal!! Du hast immer noch nicht begriffen, dass die osteuropäischen Staaten ein überdurchschnittliches Wachstum haben (so 3 bis 6%, die Ukraine oder die Türkei und Bulgarien liegen bei 12%). Das sind zukünftige Absatzmärkte. Ja, die CH hat 1 Mia. bezahlt. Na und? Das ist hervorragend investiert. Die Osteuropäer, die Wachstumsregion No. 1 in Europa, werden sich revanchieren, denn sie werden unsere Produkte kaufen. Meinst Du, eine Stadler Rail könnte ihre Produkte dort verkaufen, wenn wir die Osteuropäer als 2. Klassen Europäer diskrimnieren würden? So nicht! Man kann doch die jetzigen und zukünftigen Wachstumsmärkte nicht ausgrenzen, das ist doch wirtschaftlicher Selbstmord.
Punkt 2: Die liebe schweizer Serviertochter, gäbe es sie noch… Bei uns auf dem Land sehr wohl. Aber in den städtischen Zentren und in den Tourismusregionen sind Schweizer Mangelware. Denn die wollen nicht dienen. Die wollen schlicht und einfach nicht im Service arbeiten. Irgendwie auch verständlich, nicht? Es ist ja nun wirklich nicht neu, dass sich die Serviceangestellten in miesen Massenlagern aufhalten müssen. Das war schon in den 80er Jahren so, Beispiel Palace St.Moritz. Nun geht es den Spaniern und Portugiesen (dank EU Transferzahlungen) so gut, dass sie das nicht mehr machen müssen. Die Schweizer wollen das auch nicht, aber die Touristen wollen bedient werden. Jetzt sollen wir das ohne Ausländer machen, ja? Wir müssen also alleinerziehende Mütter dazu zwingen, im Service zu arbeiten. Wird ziemlich schwierig werden.
3. Bauern: Wenn ein CH Bauer einen Angestellten sucht, findet er niemanden. Das ist Fakt. Übrigens auch in Deutschland. Ich habe selber 2 Betriebe, einen in der CH und den anderen in D jenseits der Grenze. Die Leute, welche mir von der Arbeitsvermittlungsstelle in D UND CH geschickt werden sind entweder Alkis, “fuuli sieche”, oder schlicht und einfach unfähig, und so geht es meinen Nachbarn gleich. Nur soviel betr. Feldsklaven.
4. Bau: Wenn ich mit unseren Handwerkern im Dorf rede, so stellt sich heraus, dass rund 95% bis Ende September ausgebucht sind – es brummt, kann man sagen, und alle Arbteiter suchen aber nicht finden. Schreiner, Zaunbauer, Tiefbauer, Metzger und viele mehr finden einfach keine Leute, die arbeiten wollen. So sieht das wirkliche Leben aus. Was machst du eigentlich PapaAlphaGolf? Golf spielen den lieben langen Tag???
Ich zitiere aus bilaterale.ch: “[...]Der Schweiz wird bis zum 30. April 2011 eine Übergangsperiode eingeräumt, in der Beschränkungen auf dem Arbeitsmarkt wie der Vorrang inländischer Arbeitskräfte und die Lohnkontrolle aufrechterhalten werden können. Die Zahl der Arbeitsbewilligungen ist an Kontingente gebunden. Dadurch lässt sich die Einwanderung optimal steuern. Die ausgehandelten Kontingente sehen am Ende der Übergangsfrist maximal 3’000 Daueraufenthalter und 29’000 Kurzaufenthalter vor.[...]”
Das Argument, dass wir von Osteuropäern förmlich überschwemmt werden und das dies hohe Arbeitslosigkeit und Lohndumping verursacht, ist doch schlicht und einfach unhaltbar!!!
Und noch was: ich habe gar nicht gewusst, dass Russland neu auch zur EU gehört…
aha quadur ist also ein Bauer, der in Deutschland und der Schweiz Felder bewirtschaftet und von beiden Staaten Subvetionen zupft…der Konsument und Steuerzahler dankt…
Das mit den Feldsklaven ist wörtlich zu nehmen, mir sind Beispiele bekannt, wo ein CH-Bauer seine Feldsklaven für Fr. 5.- pro Stunde malochen liess, ohne Verpflegung und Getränk. Und das SBB Billet für zwei Stationen Fahrt mussten diese Feldsklaven noch selber bezahlen.
Dass der “Lohn” um Wochen verspätet ausbezahlt wurde, versteht sich ja bei dieser Mentatlität von selber.
Die Versprechungen (Lügen) des Bundesrates hort man seit über 40 Jahren. Zu Zeiten der Schwarzenbach Initiative verprachen die Lügner aus Bern, der Ausländerbestand würde nie über 10% ansteigen. Nun sind es über 20%. Und wieder lügt die Classe Politique das Volk schamlos an verspricht das blaue vom Himmel.
Während deutsche Obermotzer die guten Jobs hier abservieren, grasen die ex-Ostblöckler die minder bezahlten Jobs ab.
Wer in´s RAV oder IV getrieben wird, das sind die Schweizer.
Damals vor 40 Jahren war die Arbeitslosigkeit bei ca. 10´000 Leuten (vorwiegend arbeitsscheue Lehrer und Ethnologen), heute sind es über 350´000. Da inbegriffen die Offiziellen, die Ausgesteuerten, die Alibi-IV´ler, die Arbeitsprogrämmler und die wieder an den heimischen Herd verbannten Frauen
AlphaPapaGolf, lass doch bitte mal Deinen Ausländer- und Class-Politique-Hass beiseite und sag mir, wie wohl die EU reagieren könnte, wenn wir im September die Erweiterung der Personenfreizügigkeit ablehnen. Meinst Du etwa, das bleibt ohne negativen Folgen auf unserer wirtschaftlichen Beziehungen mit Europa? Kannst Du mir das garantieren? Übernimmst Du dafür die Verantwortung? Kannst Du es besser als die Classe-Politique?
Mir ist es egal wie die EU reagiert wenn wir etwas ablehnen. Mögen doch diese Sesselfurzer in Brüssel oben toben wie sie wollen. Die Welt besteht nicht nur aus dem verknöcherten Europa bitteschön. Der Bundesrat hat sich ja bereits zur Aussenpolitik in dem Sinne geäussert, als dass er die Handelsbeziehungen zu den USA, Indien, China und anderen wichtigen Handelspartnern verstärken und ausbauen will. Es geht um freien Handel mit Gütern und DIenstleistungen.
Wir brauchen keine Personenfreizügigkeit mit der ganzen Welt.
APG, ich möchte Dich daran erinnern, dass über 60% all unserer Exporte in die EU gehen. So ganz “scheissegal” sollte uns also eine EU-Reaktion nicht sein…
APG leiert mit “classe politique” die Präambel der SVP ab. APG ist so ein typischer SVP Fundi, der ganz weit drinnen im Kopf eigentlich gar nicht weiss, wie die heile Welt denn ausschauen sollte, die er sich wünscht.
APG laviert zwischen Nationalismus und Sozialismus, das ist ist ja jetzt Mode (Lafontaine in Deutschland). APG benutzt die Ausgrenzungsmentalität und damit ein rechtsradikales Potenzial virulent. Als typischer Ordnungsfanatiker sieht er in der Öffnung der Schweiz ein primitives Freund-Feind-Muster, das die Welt in „Wir hier drinnen, ihr da draußen“ aufteilt.
In seinem letzten Kommentar giftelt er ja auch gegen die Bauern, welche nun wirklich das Herzblut der SVP sind.
Bauern, wie quadur offenbar einer ist, sind Abzocker erster Güte. Knapp 100´000 Mann stark in der Schweiz, kosten sie den Steuerzahler Milliarden, hängen am Tropf der Subventionskasse, vergiften die Gewässer mit Schweinejauche und die Felder und Bäume mit Insektiziden und Pestiziden.
Dabei verlangen sie für ihre Produkte exorbitant hohe Preise, die dem Konsumenten das genüssliche Essen schwer machen.
Immer noch predigen die Bauern den “Heimetligedanken” und drücken kräftig auf die Tränendrüsen, auf dass in Bern die Miliarden locker gemacht werden.
Wäre es nicht besser, die Bergbauern ins Tal umzusiedeln, die Mittellandbauern aufs RAV zu schicken und die Produktion der Nahrungsmittel von einigen effizienten Grösstbetrieben durchführen zu lassen.
Mit dieser Methode könnten die Nahrungsmittel günstiger, effizienter und qualitativ hochwertig hergestellt werden.
Und der Bund würde von einer würgenden Subventionslast befreit.
@20: Und wieder beginnen die Lügen, eine Kopie des Schengen Abstimmunskampfes. Ich zitiere APG: …Wir brauchen keine Personenfreizügigkeit mit der ganzen Welt”.
ES GEHT NICHT UM DIE GANZE WELT, SONDERN UM DIE NEUEN EU-LÄNDER. Die neuen EU-Länder sind um einiges fortschrittlicher als die alten, degenerierten Westeuropäer. Manchmal scheint es mir, man wolle die alte Zeit der jährlichen und automatischen 6% Lohnerhöhungen wieder zurückholen, um dann auf Mallorca und Gran Canaria ordentlich herum gröhlen zu können. Nur soviel: das wird nicht mehr kommen, zum Glück!!
Ihr SVP’ler und restliche Nationalisten werden auch begreifen: Ein Drittel der SVP sieht auch ein, dass es inkonsequent ist, wenn die SVP noch vor fünf Jahren ein JA zum bilateralen Weg empfohlen hat und nun mit einem NEIN diesen Weg für einen totalen Alleingang verlassen will. Ein Drittel der SVP begreift offensichtlich auch, dass man nicht einerseits die flankierenden Massnahmen gegen Lohndumping bekämpfen und danach im Abstimmungskampf die Bevölkerung mit Masseneinwanderung schocken kann.
@23: Ja, APG, Ich bin Landwirt. Kennst du denn die Zahlen betr. Subventionen (ein sehr aktuelles Thema zur Zeit in der EU)? Weisst du denn um was es geht? Es wird generell immer über Subventionen geredet, aber wie sich die ausgestalten, da scheiden sich die Geister. Also, Ich gebe dir 2 Beispiele:
Direktzahlungen = Flächenbeiträge pro ha
Produktionsbeiträge = garantierte Abnahmepreise der Produkte (z.B. Weizen).
Hast du eine Ahnung davon?
Ich habe soweit eine Ahnung, als dass garantierte Abnahmepreise für Produkte sofort abgeschafft gehören, ebenfalls Flächenbeiträge.
Das sind alles Machenschaften der verfilzten Agrarmafia.
Klar dass die Agrarier für die erweiterte Personenfreizügigkeit sind. So gelangen sie günstig zu Feldsklaven.
Quadur, hör doch auf mit dem ewigen Bauerngejammer. Besser du melkst deine Kühe. als dass du im Internet herumpolitisierst.
@APG:
Ich habe in diesem Forum noch nie gejammert. Das habe ich auch gar nicht nötig, denn mir geht es gut. Ich schaue halt über die Grenzen hinaus, suche nach neuen Chancen/Möglichkeiten. Gerade vor 2 Wochen habe ich in Serbien im Donautal mit den wahrscheinlich ertragreichsten Böden Europas ein 1900 ha Gut gekauft. Der Preis? Um die 750 EURO/ha, absolutes Schnäppchen. In Polen werden heute 2’500EURO/ha, in Deutschland (altes Westeuropa) rund 30’000 Euro/ha bezahlt. Der Zusammenbruch des Ostblockes bietet doch Jahrhundertchancen!! Jammern tut doch ihr SVP’ler seit 10 Jahren ununterbrochen, seit mit eurer “Hilfe” der EWR abgelehnt wurde. Nur, weil ihr Angst habt, sich der Konkurrenz zu stellen, nur weil es im Treibhaus angenehmer ist.
Ich bin mir sicher, dass die Personenfreizügigkeit angenommen wird, ich hoffe aber mit einem Ja-Stimmenanteil von nur 50,3%. Dann hätten wir es euch Isolationisten heimgezahlt (EWR 50,3% NEIN).
Sollte es so sein, dass du diese Gut gekauft hast, gratuliere ich recht herzlich. Würde für unternehmerischen Weitblick zeugen.
Was den Isolationismus betrifft, frag doch mal deine Südbadischen Bauernkumpel über ihre Meinung bezüglich Landkauf in Deutschland durch Schweizer Bauern…..
Du bist sehr gut informiert APG. Wirklich, ohne Witz, Hut ab. Erfreulich, dass sich sich APG in diesem Forum aufhält. Hoffentlich auch in Zukunft.
Ja das stimmt, danke APG, dass du hier bist! Eine Bereicherung bist du wahrlich in jedem Thema, wobei es erstaunlich ist, wie du dir immer selber eine Meinung bildest und nicht SVP-Propaganda nachplapperst.
Vielen Dank APG, für deine Anwesenheit und deine überdachten Äusserungen!
…quadur und Narrenkönig…eigentlich schade, dass nicht mehr Leute hier mitdiskutieren, so fällt es halt auf, wenn ich ab und zu meine Meinung hier pointiert reinposte….
…ich freue mich auf jeden Sparringpartner…
P.S.) Ich geh jetzt ins verlängerte Wochenende und melde mich nicht mehr bis Dienstag…
P.S.2) Ohne ozonerzeugendes Auto…!
Elektromobil?
interessant, entlang der grenzen zw. dt. und osteurop. staaten klagen – vor allen dingen – kleine handwerke darüber, dass der arbeitsmarkt durch billige kräfte aus osteur. überrollt worden sei. erst jetzt wird die personenfreizügikeit in dt. mit auflagen eingeschränkt.
die schweiz hat keine grenze mit osteur.staaten, darüber hinaus werden die ch-grenzübergänge überwacht. könnten dies die hauptgrunde dafür sein, dass das phenomen des verlustes der arbeitsplätze in der ch nicht eingetreten ist? oder handelt es sich lediglich um ´ne propaganda?
gruß aus berlin
heleninah
man spricht hier von armen tschechen, das ist doch purer nonsens. ebenso die behauptung, dass russen und polen was gemeinsames haben sollten stimmt überhaupt nicht. polen und russen sind seit eh und je rivalen gewesen. polen hat z.b. nie die vision des panslavismus vertreten.
in tschechien formiert sich eine relativ starke anti-eu-lobby, sogar der tsch. präsident übt eine harte kritik auf die arbeit der eu-behörden bzw. den vertrag zur eu-verfassung. tschechien ist keinesfalls ein armes land. das war nach dem 2ww. vor dem 1ww beispielsweise war tsch. krone stärker als die reichsmark. nach 89 blüht das land, endlich ohne jegliche hegemonie. russland ist gott sei dank weit genug, und nicht nur geographisch.
tschö
heleninah
[...] sonenfreizügigkeit Personenfreizügigkeit hat die Schweiz keine Arbeitsplätze gekostet Annahme der Personenfreizügigkeit biet [...]
Die Personenfreizügigkeit wurde nur erweitert,
die haben wir schon länger d.h. billigste
Arbeitskräfte aus aller Welt müssen z.t.
vom Staat mitunterstützt werden. (Working Poor)
Bezahlt von den Schweizern!
Mit Steuergeldern!
Profitieren tun nur die “Global Player”!