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Alk am Steuer, was kann man tun?

Viele kennen das: Jemand aus dem Bekanntenkreis fährt regelmässig betrunken Auto. Es ist nur eine Frage der Zeit bis dem Alkfahrer entweder der Ausweis entzogen wird (positiver Fall) oder dieser einen Unfall baut (negativer Fall) im schlimmsten Fall noch mit unschuldigen Opfern. So auch die Situation, welche hier auf der Webseite von RoadCross geschildert wird:

Mein Sohn M. ist mein grosses Problem, er ist 32 Jahre alt und fährt fast tag täglich alkoholisiert Auto. Alle sehen zu, keiner tut etwas. Er hatte bereits schon einmal einen Führerausweisentzug wegen des Alkohols. Auch in seinem Arbeitsumfeld hat es einige die saufen wie die Löcher, auch die mussten schon den Ausweis abgeben. [..] Um 11Uhr 90zig sitzt man “Mann” ins Auto und fährt nach Hause. Muss man wirklich zusehen bis etwas schreckliches passiert?

Was kann man da als UnbeteiligteR tun? Muss man wirklich warten, bis eine der beiden Möglichkeiten eintrifft? Oder soll man die Person direkt ansprechen und damit eventuell die Freundschaft riskieren? Oder gar bei der Polizei denunzieren? Alle Möglichkeiten dünken mich schlecht. Dennoch finde ich, man macht sich gewissermassen Mitschuldig, wenn man nichts tut. Ich kenne ich derartige Stammtische übrigens aus persönlicher Erfahrung. Ich bin dann jeweils auf den Zug getorkelt, meine damaligen Mitarbeiter zum Parkplatz…

Dieser Artikel wurde von Sandro am Mittwoch, 21. Dezember 2005 in der Rubrik Allgemein und zu den Stichwörtern , , , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

3 Kommentare zum Artikel “Alk am Steuer, was kann man tun?”

  1. driv3r am 21. Dezember 2005 um 17:07

    Tja, tun kann man da wohl nicht viel. Irgendwo muss man sich einfach damit abfinden, dass gewisse mitglieder der gesellschaft sich nicht so verhalten wollen, wie das der rest der gesellschaft gerne hätte.

  2. jrcc am 29. Dezember 2005 um 10:19

    es ist eine gleichgültigkeit die man bekämpfen sollte…

    man muss sich klar sein dass wenn man sich alkoholisiert hinter ein fahrzeug setzt nicht nur das eigene leben in gefahr bringt sondern andere wohlweislich auch dieser gefahr aussetzt…wenn man sein eigenes leben als nicht wertvoll erachtet (eine meinung die ich nicht teilen kann)ist es jedem sein eigenes problem aber anderen nach dem leben zu trachten ist eine arroganz und ein egoismus das seines gleichen sucht

  3. Chevy am 9. Mai 2006 um 09:06

    Es gibt Leute die werden immer besoffen herumfahren, weil es ihnen einfach scheissegal ist. Mit Ausweis oder ohne, mit Drogen oder ohne, fahrtüchtig oder nicht, das ist dennen alles Egal.
    Mann kann da auch nichts dagegen machen ausser Alkohol, Drogen oder Autos aus der Welt schaffen, alles andere sind Alibiübungen.
    Dieses Thema hatten wir aber schon zu oft (mei Eindruck)

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