Ab sofort: noch mehr Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz
Die Schweiz, das Land in dem das Rote Kreuz gegründet wurde, das als Depositärstaat der Genver Konventionen eine lange humanitäre Tradition pflegt(e), das Land, das bereits vor gut sechzig Jahren 30′000 Flüchtlinge an der Grenze abgewiesen und damit in den sicheren Tod geschickt hat, hat gestern eine deutliche Nachricht in die Welt geschickt: Es gibt nur einen Typ von Flüchtling, der bei uns willkommen ist, der Steuerflüchtling.
Wohl in der panischen Angst, den eigenen Wohlstand und Reichtum zu verlieren haben sich grosse Teile der Schweizer Bevölkerung von einem extremistischen Milliardär übertölpeln lassen. In einer unvergleichlichen Propagandatour hat der Justizminister seine Vorlage durchgedrückt und damit genau das getan, was er als Nationalrat in der Opposition der Regierung stets vorgeworfen hat: Propaganda. Aber Doppelzüngigkeit hat dem charismatischen Rechtspopulisten noch nie geschadet. Im Gegenteil, er berechnet Sie bewusst ein, mit dem Ergebnis noch höherer Medienpräsenz. Und das veräppelte Volk rennt dem Rattenfänger wie im Delirium hinten nach.
Aber die Kritikerinnen und Kritiker des neuen Asylgesetzes werden den Vollzug scharf beobachten und die vielen zu erwarteten Fehlurteile gnadenlos aufdecken.
Reaktionen:
- nja.ch: Ich bedaure
- asylpolitik.ch: Humanitäre Tradition ade
- Esther Brunner: sorryeverybody.ch
- magnolia.ch: Die Schweizer: Ein verlogenes Pack von Egoisten!
- pieceoplastic.ch: ein weiterer tag an dem man sich schämne muss schweizer zu sein …
- gutfeldt.ch: Foreigners beware: The Swiss hate you
- Schimpfundschande: Wovor habt ihr Angst?
- stillalive.ch: “Schwarzer Tag” der Schweizer – Demokratie
- sophieswelt.ch: Ein rabenschwarzer Tag für die Schweiz
- Obwaldner Blog: Schande!
- Wolke23: Scha(n)de
- r3to: Scheiss SVP

Ja, Blocher war tatsächlich äusserst inkonsequent. Dabei hatte er noch versprochen, auf Propaganda zu verzichten. Dann kam ein Auftritt nach dem anderen – und die feige Weigerung, an kontradiktorischen Diskussionen teilzunehmen.
Aber seine Anhänger haben ein ähnlich kurzes Gedächtnis wie er und werden sich an das Versprechen nicht mehr erinnern und seine Lügen, so sie sie überhaupt wahrgenommen haben, ebenso schnell vergessen. Sie leiden auch an der gleichen Realitätsverschiebung: Bereits wurde geäussert, die “Linken” hätten gelogen – natürlich wie immer ohne ein einziges Beispiel zu nennen.
Ich denke nicht, dass ab sofort mehr Fremdenfeindlichkeit herrscht. Vielmehr bildet das Resultat einen bedenklichen gesellschaftlichen Trend ab. Mich frappierte die Hartherzigkeit, mit der die Befürworter (auch in diesem Forum) argumentiert haben: Ausländer sind prinzipiell kriminell, wollen uns nur ausnehmen. GegnerInnen der Vorlage sind verblendete “Gutmenschen”, wer Mitgefühl äussert, drückt “auf die Tränendrüse”, weil ihm/ihr “die Argumente” ausgehen.
Vielleicht setzen sich die gleichen Leute jetzt konsequenterweise für massiv erhöhte Entwicklungszusammenarbeit ein, damit die Armen der Welt keinen Grund mehr haben, bei uns anzuklopfen, und damit wenigstens ein Teil der Fluchtgelder, auf denen “unser” Reichtum fusst, zurück in die Ursprungsländer zu den rechtmässigen Eigentümern geht?
Mir grausts ziemlich vor dieser unsolidarischen, ja asozialen Selbstgerechtigkeit, die hier manchen Postern durch die Zeilen trieft.
Schäme ich mich für mein Land?
Nun, die Abstimmung steht jedenfalls konträr dem Bild gegenüber, das ich von meiner Schweiz habe. Von der oben erwähnten Selbstgerechtigkeit zum Judenstempel ist es nur ein kleiner Schritt.
Der einführende Kommentar zu diesem Blog ist wohl kaum mehr zu unterbieten.
Die Schweizer haben mit dem “Ja” deutlich “Ja” gesagt, die humanitäre Tradition des Landes zu erhalten, aber nur für politisch verfolgte. Die anderen sollen leichter ausgeschafft oder wenigstens ausgegrenzt werden. Die Aufgenommenen aber sollen in die Gesellschaft hineinwachsen.
Der Groll der Verlierer ist einfach nur peinlich.
>Esther Brunner: sorryeverybody.ch
oswas ist einfach nur peinlich
Gion, es macht den Anschein, als sei die ganze Diskussion um die Knackpunkte spurlos an dir vorbeigegangen.
Du bist wahrlich ein Musterbeispiel für die “Informiertheit” der “mündigen” Stimmbürger!
Sense, weshalb ist “oswas” peinlich?
Gehören Meinungs- und Redefreiheit jetzt auch nicht mehr zu den Grundpfeilern unserer Demokratie?
Zitat:
…eine lange humanitäre Tradition….
Das Armeegewehr zu Hause hat auch eine lange Tradition, komisch nur das den Gegnern dieses Argument bei der Waffe nicht eingefallen ist.
>Sense, weshalb ist “oswas” peinlich?
Gehören Meinungs- und Redefreiheit jetzt auch nicht mehr zu den Grundpfeilern unserer Demokratie?
hast schlecht geschlafen das du auf einem vertipper rumreiten musst?
warum das peinlich ist:
a) interessierts eh kein schwein was in der schweiz abgestimmt wurde
b) ist dieses mitteilungsbedürfnis, wie bestürtzt man darüber thema x ist, einfach lächerlich…
und c) ists ja nicht mal neu, das haben ein paar amis bei der wiederwahl von bush schon gemacht. es war auch damals nicht interessant oder sonst wie erwähnenswert.
btw. bei wem wollen die sich entschuldigen? beii den vorbei surfenden kopfnicker?
@ pirelli
Irrtum, ich habe mich informiert. Und ich stehe zur humanitären Tradition unseres Landes. Aber die Einwanderung der letzten zehn Jahre war eine Armutswanderung, die mit dem Asylgesetz nichts zu tun hat.
Ich hätte mir ein knapperes Resultat gewünscht, damit die Argumente der Gegner mehr Gewicht gehabt hätten. Die massive Annahme hat einen relativ einfachen Grund: die Linke hat in den letzten Jahren bewusst einen weiten Bogen um das Thema Asylmissbrauch gemacht. Das Thema wurde verdrängt oder gar aus der Welt geredet. Diese Blauäugigkeit rächt sich jetzt bitter.
sorryeverybody.ch ist nur eine billige Kopie
Das Schweizerstimmvolk, wollte die Missbräuche bekämpfen. Es vertraute darauf, dass die “echten” Flüchtlinge (ich hab auch noch keine virtuellen gesehen!) weiterhin in der Schweiz bleiben können.
Ich bin aber auch sicher, wenn in einzelnen Dörfer und Quartieren, beliebte ausländische Nachbarn, ausgeschafft werden sollen. Werden sich viele, die gestern JA gesagt haben fragen: “Wie ist diese Willkür möglich!” Sie werden sich für die Nachbarn, die Famillie aus dem Dorf einsetzen. Aber trotzdem nicht einsehen, dass sie sich gegen die Missbrauchs-Bekämpfung, wehren die sie selber wollen. Weil ja niemand selbst einen Scheinasylant als Freund, als Nachbar, als Putzfrau oder Arbeitnehmer hat. Weil jeder bei jedem Flüchtling seinen Fluchtgrund auch verstehen kann, wenn dieser Fluchtgrund für das Schweizerasylgesetz kein Fluchtgrund darstellt.
Daher können viele, denn Bogen von Leuten die sie kennen, welche von diesen Zwangsmassnahmen betroffen sein werden zu abstrakten Gesetzen, wie dem Asyl- und Ausländergesetz nicht schlagen. Die einzige Sicherheit die sie haben ist: “Ich werde von diesem Gesetz selbst nicht betroffen sein! Es betrifft nur AusländerInnen und Menschen die eine Scheinehe eingehen wollen.
Und wems nicht passt, der kann das Land gerne verlassen.
Vielen Dank Beat für den Hinweis. Dass wir jederzeit gehen können, stimmt natürlich. Aber auch nur, weil die umliegenden Länder ihre Grenzen noch nicht so dicht gemacht haben wie wir!
Und weil wir das Glück haben Europäer zu sein und in den meisten Fällen gut gebildet.
So und was sagst du nun meiner Bekannten aus Brasilien, die hier einen Job hat in der Pflege, redlich ihr Geld verdient, Arbeit macht, für die zuwenig Schweizer sich die Finger schmutzig machen?
Mit dem neuen Ausländergesetz hat sie keine Chance in der Schweiz eine Arbeitsbewilligung zu kriegen. Und wieso? Weil sie kriminell ist?
Nein, weil sie keine Europäerin ist. Na toll. Wenn das nicht ein Rückfall in die politische Steinzeit ist. (Die Nicht-Arier lassen grüssen.)
Die Linke hat bei dieser Abstimmung total versagt. Sie hat unermüdlich auf die “humanitäre Tradition” hingewiesen und auf die Unmenschlichkeit des Asylgesetztes. BUUUULLLLSHIT. Missbrauch im Asylwesen soll durchaus bekämpft werden (über die Mittel/Härte kann man sich natürlich streiten).
Aber das wahre Problem ist nicht das Asylgesetz. Das Problem ist die Personenfreizügigkeit mit der EU in Verbindung mit dem neuen Ausländergesetz. Aus der EU sind alle willkommen, von ausserhalb niemand. Das heisst für Nicht-Europäer gibt es gar keine andere legale Chance, in der Schweiz zu arbeiten und zu leben, ausser ein Asylgesuch zu stellen (welches logischerweise abgelehnt wird, wenn die Person nicht politisch verfolgt ist).
Wieso verteilen wir nicht Greencards (wie die USA) an Wirtschaftsflüchtlinge AUS DER GANZEN WELT, tragen mit dazu bei, die globale Ungleichheit ein wenig zu lindern und beschränken aber die Kontingente auf das wirtschaftlich und gesellschaftlich tragbare?
So gäbe es wenigstens eine CHANCE für Wirtschaftsflüchtlinge ihr Glück in der Schweiz zu versuchen, ohne in die Illegalität gedrängt zu werden.
Wieso nehmen wir nicht einfach jährlich ein Kontingent an echten Flüchtlingen auf (so wie Blocher sogar vorgeschlagen hat)? Dann ist auch niemand mehr böse, wenn man die anderen abweist.
Aber überlegt mal selber. Wer putzt/kocht/pflegt in der Schweiz in 20 Jahren, bei unserer Reproduktionsrate? Du Beat?
Tim:
Findest du Ausrufe wie
Schweiz: Du bist ein verlogenes kapitalistisch-verfettetes Dreckstück.
In Ordnung?
@ tim der grosse
Die Kombination von EU-Personenfreizügigkeit und Ausländergesetz macht durchaus Sinn: wir wollen in erster Linie Leute aus der Nachbarschaft. Das ist zwar für die Aussenstehenden hart, aber irgend eine Grenze müssen wir im Eigeninteresse ziehen. Ein Österreicher/eine Österreicherin (wir wollen ja politisch korrekt sein…) intergriert sich nunmal leichter als ein Burmese oder eine Burmesin. Zudem hat der Österreicher in aller Regel eine Ausbildung, die er hier sofort zum Nutzen der Allgemeinheit einsetzen kann.
“Von der oben erwähnten Selbstgerechtigkeit zum Judenstempel ist es nur ein kleiner Schritt.”
Ganz traurig, wirklich. Wenn einem etwas nicht passt, einfach mal wieder alle als Nazis oder Hitler-Anbeter hinstellen. Echt peinlich sowas und eines angeblich gebildeten Bürgers nicht würdig.
@tim
Kontingente könnten wirklich eine Lösung sein.
Ich denke aber, dass 1 Franken in Afrika mehr bringt als 1 Franken in der Schweiz.
@Pirelli
“Von der oben erwähnten Selbstgerechtigkeit zum Judenstempel ist es nur ein kleiner Schritt.”
Ja, wirklich überflüssig diese Mutmassung. Zumal der Bezug zur Schweiz fehlt. Oder wusstest Du etwa gar nicht das die Schweiz den s.g. “Judenstempel” weder angeregt noch verlangt hat? Der Beobachter, das Blatt welches in den 50igern diese immer noch weit verbreitete Behauptung aufstellte, hat sich 1998 für diese Falschmeldung entschuldigt. Der “Judenstempel” hat also etwa so viel mit der Schweiz zu tun wie Sushi.
Ja, ist wirklich traurig.
die linke, die sonst immer herausstreicht wie tolerant sie sei, und von meinungsfreiheit redet, zeigt nach der abstimmung ein ganz anderes gesicht. ich kann verstehen, dass einige enttäuscht sind, aber was hier passiert ist traurig.
In den von Sandro präsentierten Links wird die mehrheit der schweizer wird als verlogen, bünzlis und rassisten beschimpft, gern nimmt man auch Hitler aus der untersten schublade. sorryeverybody ist zur zensur geschritten, und veröffentlicht nur noch, was ihnen recht ist. nocht lange her hat man zensur genau hier verurteilt. andere mit Ignoranz verwandte seiten reden von “ausländerhass”, bei magnolia werden schweizer als “verlogenes pack von egoisten” und “kapitalistische verfettetes dreckstück” bezeichnet. gerne hängt man auch hier den “Ignoranz”-Link daran. ein kleiner ausflug zu “schimpfundschande” offenbart uns: “Und alle jene die den grauenvollen Vorlagen zugestimmt haben: Fickt euch”
Ignoranz hat hier In der allertiefsten schublade gewühlt, mit der man offenbar ziemlich gute verbindungen hat, und dadurch weiter an glaubwürdigkeit verloren. oder nur einfach ihr wahres gesicht gezeigt? wer weiss.
wirklich zum abkotzen und nicht mehr aufhören!
aus irgendeiner diffusen angst? wovor denn, die meisten auf dieser welt haben viel weniger als wir!
wegen missbräuchen? wird nur häuchlerisch vorgehalten.
die wahren gründe liegen in kaum zu übertreffenden niederen charakterzügen wie missgunst, neid, kleinmut, verbohrtheit…
so sind also 2/3 um mich herum! kotz.
In der Schweiz haben wir die Tradition, vor der Abstimmung hart mit Argumenten zu kämpfen und danach sich wieder zusammen zu raufen.
Frau Ruth Dreifuss hat das in vorbildlicher Weise gemacht und damit Grösse gezeigt, indem sie das Ergebnis akzeptierte und die Gegner nun beim Wort nehmen will. Viele der Befürworter aber scheinen zu schmollen vor Wut: diese zeigen jetzt ihre wahre Fratze.
gion
Befürworter?
@gion
Genau ! Und magnolia.ch (siehe oben) ist ja auch eine so hetzerische SVP-Site.
Man fasst es nicht.
“angeblich gebildet” ist eine Beleidigung.
Da können wir uns gern messen, Driv3r.
Und dann bitte ich um genaues Lesen: Ich habe nicht die Befürworter im Generellen noch die Forum-Poster im Speziellen des Nazitums bezichtigt, sondern auf die Selbstgerechtigkeit und die Selbstverständlichkeit des Ausgrenzens hingewiesen, der Klarheit, mit der manche Ausländer als Menschen zweiter Klasse sehen. Belege dafür gibts in diesem Forum zuhauf. Von dieser Geisteshaltung zum Judenstempel ist es tatsähclich nur ein kleiner Schritt.
Es wäre mir schon genehm, wenn meine Beiträge ähnlich differenziert gelesen werden, wie ich sie schreibe. Wenn Leute dazu nicht in der Lage sind, mögen sie Kommentare tunlichst unterlassen. Ich bin nicht dafür hier, eure Vorurteile zu bestätigen und euch in eurem Denkverbot (das diese Reaktionen so schön verdeutlichen) zu bestärken.
Bialystock, dir empfehle ich ein paar Nachhilfestunden in Geschichte. Ich mach schon mal den Anfang:
“Darüber, wer diese unselige, diskriminierende Idee [Judenstempel] hatte, tobt noch immer ein heftiger Meinungsstreit, der auch im Internet ausgetragen wird. Dabei könnte man sich getrost auf wenige, wirklich wichtige Tatsachen beschränken: «Aus dem von Heinrich Rothmund verfassten Schlussbericht über die diesbezüglichen Verhandlungen vom 1. Oktober 1938 – dieses Dokument ist seit 1994 veröffentlicht – geht weiter hervor, welche Ziele die schweizerische Delegation damals anstrebte: “Wichtig war nur zu erreichen, dass sobald wie möglich der heutige Zustand aus der Welt geschafft werden kann, wo die schweizerischen Passkontrollorgane an der Grenze prüfen müssen, ob der Inhaber eines deutschen Passes Arier oder Nichtarier sei.” (“Diplomatische Dokumente der Schweiz”, Band 12, S. 935).
Eine andere Stelle belegt ebenso deutlich die schweizerischen Bemühungen: “Es wurde deshalb der deutschen Delegation beantragt, nach einem Mittel zu suchen, um die bereits ausgegebenen Pässe der im Ausland, namentlich in Italien, sich aufhaltenden deutschen Nichtarier ebenfalls so rasch wie möglich mit dem genannten Kennzeichen zu versehen.” (“Diplomatische Dokumente der Schweiz”, Band 12, S. 935) Diese historischen Fakten belegen, dass die damalige Schweizer Regierung mit Bezug auf die Einführung des “J-Stempels” eine Mitverantwortung trifft, auch wenn die Bundesbehörden den Stempel nicht erfanden. Dafür hat sich am 8. Mai 1995 Bundespräsident Villiger im Namen des Bundesrates entschuldigt, im Wissen darum, dass solches Versagen letztlich unentschuldbar ist.» (Antwort des Bundesrates auf die parlamentarische Anfrage 98.3447 von Ständerat Maximilian Reimann vom 7. 10. 1998) Dieser amtlichen Klarstellung gibt es nichts hinzuzufügen.”
http://www.geschichte-schweiz.ch/fluchtlingspolitik-2-weltkrieg.html
@ Beat
Ja, ich war ein Befürworter der beiden Vorlagen. Aber ich habe trotzdem grosse Achtung vor Frau Dreifuss, nicht aber vor den vielen schlechten Verlierern. Und: ich habe trotz Herrn Blocher mit Ja gestimmt (dessen Art ich gar nicht mag).
@Pirelli
Nachhilfestunden in Geschichte? Vielleicht wäre Schorschi Kreis ein besserer Kandidat dafür. Der denkt immer noch, es hätte sich um einen EJPD-Vorschlag gehandelt. Und genau das war es eben nicht.
Bin aber durchaus dafür, dies in den Geschichtsunterricht einfliessen zu lassen.
Bialy, hast gelesen, was ich dir postete? Findest du immer noch, der Judenstempel habe nichts mit der Schweiz zu tun?
Und dann liefere doch gleich nach, woher du die Georg-Kreis-Unterstellung hast. Ich fand nichts dergleichen. Meinst du nicht auch, dass der renommierte Historiker sehr präzis zuhörte, als Villiger sich für die Schweiz entschuldigt hat? Oder ist Villiger für dich auch ein “lügender Linker”?
Vielleicht liest du mal Jakob Tanners nirgends bestrittene Dissertation “Schweizer Kriegswirtschaft von 1933 bis 1945″?
Wow ich glaube hier herscht im moment politischer Zickenalarm!
Bis jetzt ging ich noch nach jeder Abstimmung mit Kollegen, die anders gestimmt haben, ein Bier trinken. Man ärgerte oder freute sich je nach Wahlausgang, diskutierte vielleicht noch kurz und dann war die Sache erledigt. Der Verlierer war stets ein fairer Verlierer.
Heute sind anscheinend die Sieger (und somit die Mehrheit des Stimmvolkes) asoziale, herzlose Rassisten, wenn nicht gar Nazis. Das kann es ja wohl nicht sein, oder?
Mit solchen Aussagen macht sich die Linke nicht glaubwürdiger. Wer so über Leute mit anderer Meinung herzieht, dessen Argumente werden bei der nächsten Abstimmung nicht ernst genommen, so richtig sie auch sein mögen.
gion
Ich sprach von Seiten welche von “Scheiss Egoisten” sprechen.
Dreifuss, Fehr, und co (also die SPler) habens fair hingenommen.
Respekt
Also ich wurde in den Vorfelddiskussionen als Gutmensch beschimpft, man warf mir vor, keine Argumente zu haben, auf die Tränendrüse zu drücken, im Forum wurden übelste Rassismen auch von gutbürgerlicher Seite einfach hingenommen, blieben einfach unwidersprochen … Da find ichs jetzt eher amüsant, dass sich die “Gewinner” so getüpft zeigen, wenn man seiner Enttäuschung Luft macht.
Thunderbird, lies hier mal ein wenig nach, was an Ausländerhass gezeigt wurde. Du wirst dich nicht mehr wundern darüber, dass viele jetzt von Hartherzigkeit sprechen.
Ich finde es unglaublich, wie ihr alle über fast 67% der schweizer Bevölkerung so schrieben könnt. Ihr behauptet sozusagen dass die mehrheit der Schweizer Bürger einfach FALSCH sind… kann das sein? ist unser ganzes Staatssystem demzufolge falsch?
Nach eurer Meinung anscheinend schon….
Es ist wirklich nicht richtig, dass nicht einmal die hälfte der Stimmberechtigten wählen gehen, aber wir sollten es schätzen, dass wir über alles in unserem Land bestimmen können und sollten demzufolge auch akzeptieren nicht der Meinung der Mehrheit zu sein.
pt1:
Kritisch darf man sein, wenn man fair bleibt (Dreifuss)
Aber, dass Sandro auf Blogs wie magnolia verlinkt. Naja.
Bin ich ein “Ausländerfeind”, wenn es mich stört, dass man überall auch im hintersten Kaff fremdländische Gestallten rumlungern sieht?
In Ungarn, Rumänien, Bulgarien und Griechenland habe ich das nicht gesehen.
Warum wohl?
Die Ursache dieser Menschenschicksale können wir mit den offenen Türen nicht lösen, aber unseren Politikern die so gerne in der Welt herum reisen, den Auftrag geben sich international mehr zu engagieren.
Die grössten Verursacher der Probleme sind die WTO und die Weltbank.
Pirelli: Ich meinte eigentlich nicht Beleidigungen oder Anfeindungen gegenüber einzelnen Personen. Wenn man nichts von Blocher hält, darf man das durchaus sagen. Aber ich habe etwas dagegen, wenn die Mehrheit der Stimmbürger in eine Schublade gesteckt und pauschal verurteilt wird.
Ich denke auch nicht, dass das neue Asylgesetz die Lösung aller Ausländerprobleme ist. Viele Leute haben wohl aus dem Bauch heraus gestimmt, mit ihren Ängsten im Hinterkopf. Die Linke hat die Probleme zu lange verharmlost, während die Rechte die Ängste der Bürger ernst genommen hat. Wenn auch häufig zu populistisch…
Ich würde ein anderes System bevorzugen: Asylanten bekommen Asyl, und zwar mit genügender Unterstützung. Wer die Gastfreundschaft jedoch missbraucht, sollte konsequent weggewiesen werden können. Einmal Drogen verkauft => ab in den Flieger. So wäre der Mehrheit der Asylanten geholfen und die Bevölkerung müsste weniger Angst haben.
Und einmal mehr entsetzt sich die Gutmenschen-Fraktion über eine Realität, vor welcher sie die Augen schliesst: Nämlich dass Migration vor allem mit Wirtschaftsflüchtlingen zu tun hat. Seit Jahren steht “Migration” zuoberts auf der Liste der besorgniserregendsten gesellschaftspolitischen Probleme sämtlicher europäischer Regierungen, bei Linke genauso wie bei Rechten. Es ist naiv zu glauben, dass wir unter dem Deckmäntelchen der humanitären Tradition einfach unkontrolliert die Türe weiterhin offen halten können. Dass das Konzept des romantischen Multikulti total versagt hat, müssten mittlerweile eigentlich auch die blauäugigsten aller Träumer begriffen haben. Glauben denn da tatsächlich noch Leute, dass Asylsuchenden hierher kommen, um in Frieden auf dem Parkbänklein zu sitzen, auf dass sie uns nicht stören? Es ist alles eine Frage der Dosis, und die weltpolitische und wirtschaftliche Lage deutet unmissverständlich darauf hin, dass die Migrationsströme aus dem Süden und Osten Richtung nördliche Hemisphäre zukünftig massiv zunehmen werden. Wenn wir nicht jetzt einen Bremsmechanismus einführen, kommt es morgen eben zur Overdose. Und dann schreien – wie schon so oft – wieder einmal die Gutmenschen am lautesten Zettermordio.
Das Konzept des romantischen Multikulti existiert ja hauptsächlich in den Köpfen der Schlechtmenschen, welche den Begriff «Gutmenschen» erfunden haben…
Das nenne ich ja mal Frustbewältigung (insbesondere die Links!). Aber ich bin überzeugt, dass es weniger Demonstrationen und Gewaltakte gegeben hätte, wenn das Ergebnis umgekehrt gewesen wäre. Die “Linke” scheint nach wie vor ein schlechter Verlierer zu sein, was ihren Respekt gegenüber der Demokratie mal wieder eindrücklich vor Augen führt…
@ Dreckfilter
Die linken Faschos sind schlimm, ich gebe dir recht. Aber es gibt leider auch eine rechte braune Sauce, deren Gefährlichkeit man nicht unterschätzen darf.
Ich wäre froh, wenn wir den Goebbels-Begriff “Gutmensch” endlich ad acta legen könnten. Er entwertet die Menschen, die aus Mitgefühl handeln und Solidarität leben, und er ist eine Kränkung.
Zu den Faschos: Ich bin absolut gegen Gewalt, was die sogenannten Linksextremen bieten, geht mir völlig gegen den Strich. Aber bedenkt: Gezielt Leute zusammenschlagen, das tun in erster Linie die Faschos, also die extrem Rechten. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, beschränkt sich die “linke” Gewalt auf Sachen.
Das ist ein fundamentaler Unterschied.
@Pirelli
Jo, bin des Lesens mächtig. Ab und zu haperts halt ein wenig mit dem Verstehen.
Aber wenn ich das jetzt richtig begriffen habe dann sieht es also so aus:
Der Judenstempel wurde zwar weder von der Schweiz angeregt noch erfunden, aber weil es durchaus hätte so sein können darf man trotzdem behaupten, dass sich so verhalten hat.
Habe ich das jetzt richtig verstanden ?
Ein “rabenschwarzer” Tag, Schimpf und Schande, ein verlogenes Pack von Egoisten, Schande, scheiss SVP usw.! Ihr Linken Gutmenschen habt doch einen totalen Dachschaden! Fahrt nur weiter so, und beweihräuchert euch als die Besseren dieser Gesellschaft. Wer so die Mehrheit von SchweizerInnen diffamiert und deren Meinung und Willen nicht akzeptiert, der schädigt unsere Demokratie und den Volkswillen. Wie tolerant und blauäugig ihr doch seid. Ist das der Styl der Auseinadersetzung für die Zukunft? Wollen wir so weiter machen? Es ist schwer an der Zeit, dass ihr Linken endlich die Zeichen der Zeit erkennt und euch bewegt, ansonsten sehe ich schwarz. Ihr seid Weltmeister im Augen verschliessen und verkennen und verunglimpfen der Realität, nur kauft euch das längst nicht mehr der grosse Teil des Souveräns ab. Der Füdlibüezer, der Facharbeiter und der Handlanger, der einfache Angestellte etc. haben am Sonntag pragmatisch das richtige abgestimmt. Wähler, die vielfach auch gewerkschaftlich aktiv sind, und die ihr eigentlich hättet mit euren Argumenten vom Gegenteil überzeugen müssen! Euch interessieren die Motive der JA Sager keinen deut! Dass Angst und Verunsicherung herrscht, und das Volk sich über Missstände im Asylwesen und über die hohe Ausländerkriminalität beschwert etc., es geht euch am Arsch vorbei!
Das Referendum war eine linke Zwängerei und ein gründlicher Flop. Alle wussten, wie kritisch die Volksstimmung war. Opfer eurer Zwängerei sind nun die Asylbewerber, deren Lage nun noch ungemütlicher wird, als wenn es kein Referendum gegeben hätte. Das müsst ihr konsequenter Weise auf eure Kappe nehmen, aber nein, ihr werdet es bestimmt leugnen!?
Der Eröffner diese Blogs sieht die Zeit der Nazis wieder herannahen und stempelt die Wählerschaft vom letzten Sonntag zu selbstgerechten Individuen ab. Aussage: „Von der oben erwähnten Selbstgerechtigkeit zum Judenstempel ist es nur ein kleiner Schritt“. Was trieb die Menschen in der damaligen Zeit in diese Richtung? Wir alle wollen diese grauenvolle Zeit nicht mehr erleben müssen. Das werden wir aber nur, wenn wir einander wieder lernen zuzuhören und die Realität, die Empfindungen in einem Volk ernst nehmen. Wäre unsere Abstimmung in einem anderen Land in der EU über die Bühne gegangen, das Resultat wäre das gleiche geworden! Leider haben viele Bürger in der EU dieses Recht nicht, es wird über ihre Köpfe hinweg gestimmt. Das finde ich schlimm, im Vergleich zu unserem direktdemokratischen System der öffentlichen Meinungsbildung. Die Wahlen im Osten von Deutschland lassen grüssen! NPD, DVU sind salonfähig geworden. Es wird aber weiter Sand in die Augen gestreut, polemisiert, schöngeredet und geleugnet. Niemand, weder Rechte noch Linke, weder Gute noch Böse, scheinen von der Geschichte etwas gelernt zu haben, die Politik schon einmal gar nicht! Das gleiche Bild widerspiegelt sich in den Foren und Blogs auf ignoranz.ch. Das sollte uns beunruhigen, oder nicht?
@Sandro
Sorry, die Nazi-These stammt von @Pirelli in seinem ersten Kommentar.
Hei, rlarsson, so viel Hass! Und so viel “Blick”-Zitate! Bravo!
Bialystock: Nein, das hast du nicht richtig verstanden. Die Schweiz verlangte von Nazi-Deutschland eine Kennzeichnung der Pässe von Nichtariern:
“Im April 1938 verlangte die Schweiz von Deutschland Massnahmen, um die Flüchtlingsströme besser kontrollieren zu können. Durch eine Verordnung des deutschen Nazi-Regimes wurden am 5. Oktober 1938 die Reisepässe deutscher (und österreichischer) Juden für ungültig erklärt, eingezogen und mit einem roten “J”-Stempel (sogenannter Judenstempel) gekennzeichnet.”
“Am 22./23. September wurde die Asylpolitik des Bundesrates im Parlament zwar von einzelnen Volksvertretern (Liberale und v.a. Sozialdemokraten) heftig kritisiert, die bürgerliche Mehrheit billigte sie jedoch. (UEK, Schlussbericht, S. 138) Darauf verschärfte die Regierung die Aufnahmepraxis wieder. (Chronik, a.a.O., S. 541)”
Skrupel hoher Beamter wurden beiseite gewischt:
“Im April 1938 verlangte die Schweiz von Deutschland Massnahmen, um die Flüchtlingsströme besser kontrollieren zu können. Die Verhandlungen zogen sich über den ganzen Sommer 1938 dahin. Die deutsche Seite schlug den “J”-Stempel vor. Rothmund erkannte zwar “den diskriminierenden und rechtlich fragwürdigen Charakter” der Massnahme und wollte stattdessen einen allgemeinen Visumszwang, weil er eine effiziente Kontrolle aller Deutschen wünschte. Doch Bundesrat Giuseppe Motta (KK = heutige CVP, Aussenminister) hielt dagegen fest: «Der Bundesrat heisst das Abkommen mit Deutschland einstimmig gut. … Herr Rothmund kann sich seiner kleinen Skrupel, die ihn noch quälen, also geruht entledigen.»”
Meinst du wirklich, Villiger hätte sich für die Schweiz entschuldigt, wenn die Faktenlage nicht völlig klar wäre?
Interessant ist ein zeitversetzter Historikerdisput am Rande (man beachte dabei die Stellungnahme der viel gescholtenen Bergier-Kommission):
“1970 urteilte Prof. Edgar Bonjour: «Die ganze damalige Generation hat versagt und ist mitschuldig. Denn in einer direkten Demokratie wie der schweizerischen wäre das Volk, wenn es sich richtig aufgerafft hätte, durchaus nicht gezwungen gewesen, den ihm unleidigen Kurs der Regierung während zehn Jahren passiv zu ertragen. … Der in jedem Bürger steckende Egoist und latente Antisemit liess ihn die Augen vor der Unmenschlichkeit gewisser Aspekte der behördlichen Asylpolitik verschliessen.» (Bonjour Edgar, Neutralität, Bd. VI, 1970, S. 41, zitiert nach UEK, Schlussbericht, S. 131)
Dagegen wandte die Bergier – Kommission ein: “Beide Erklärungsversuche – hier die isolierte Verantwortung des EJPD, dort die kollektive Verantwortung der Schweizer Bevölkerung – greifen zu kurz. Die Feststellung von Verantwortung muss das Gefälle von Entscheidungskompetenz, Informationsstand sowie sozialer und politischer Macht, das die verschiedenen Akteure unterschied, berücksichtigen.” (UEK, Schlussbericht, S. 131f)”
Haben wir das jetzt geklärt? Die Kennzeichnung der Pässe erfolgte auf hartnäckigen schweizerischen Wunsch. Nur die physische Umsetzung in Form des J-Stempels war eine deutsche Erfindung, eingeführt wurde dieser aber – wie gesagt – auf Wunsch unserer Regierung.
Also viel deutlicher und langsamer kann ichs dir nicht erklären.
rlarsson, lies mein Posting Nr. 23, wo ich die fragliche Passage noch einmal erkläre.
Und dann könntest du vielleicht Stellung beziehen zum ganzen ersten Posting? Ich halte es nämlich für recht gelungen.
Mit der Sprache differenziert umzugehen, ist mein täglich Brot. Vielleicht würdest du ähnlich genau lesen?
rlarsson, wenn du Wert darauf legst, nicht in Nazi-Nähe gerückt zu werden, solltest du vielleicht auf deren Vokabular verzichten – schenk dir und uns endlich den “Gutmenschen”!
“Auf dem Kongress des Deutschen Journalisten-Verbandes 2002 kritisiert der WDR-Journalist Hoppe den Gebrauch des Begriff Gutmensch bei seinen jüngeren Kollegen. „Die Nazis hielten es für besonders komisch, diesen Begriff aus dem jiddischen ‚a gutt Mensch’ abzuleiten.”
Alles klar?
@rlarrson:
Wow, wirklich ein toller Beitrag! Das Beste, was ich hier seit langem gelesen habe.
Es ist schon verückt, wie in jeder Diskussion früher oder später wieder das “Nazi-Thema” auftaucht.
Irgendwie ist die blogsphäre viel zu links angehaucht. Hab so gut wie keinen positiven Beitrag zum Gesetz gesehen.
Das sollte man mal ändern
Darf ich die Poster daran erinnern, dass sich das Thema dieses Blogs nicht um die braune Vergangenheit Deutschlands dreht. Es geht hier um das “Wie weiter” nach der Asylabstimmung.
@Pirelli
Sorry, lieber sprachgewandter Journalist! Was ich aus Medien zitiere und wie ich es zitiere, das geht Sie nichts an. Ein Wunder, dass der Blick überhaupt so schreibt. Vielleicht noch ein paar Schreibfehler, oder ein paar Syntaxfehler etc. gefunden? Dass Sie es so in Ihrem ersten Beitrag geschrieben haben, das ist nun einmal so. Leider habe ich Ihren Beitrag Nummer 23 nicht gelesen, ich werde es vielleicht aber noch nachholen und darauf zurückkommen.
@Pirelli
Ich stimme dir zu, der Begriff “Gutmensch” ad acta zu legen.
Einerseits impliziert er, dass alle anderen “schlechtmenschen” seien, was mich ebenso kränkt, weil es auch auf der anderen seite menschen mit mitgefühl gibt,
andererseits halte ich längst nicht alle “gutmenschen” für gut, sie werden nur einer politischen zugehörigkeit wegen so bezeichnet.
rlarsson, ich bin nicht Journalist, sondern Lektor und Korrektor und somit einer der von dir zitierten Facharbeiter.
Es geht natürlich nicht an, dass du mich zusammenzustauchen versuchst aufgrund eines aus dem Kontext gerissenen Zitates und dich dan weigerst, meine schon gestern gepostete Entgegnung auf ähnliche Anwürfe zu lesen.
Hast nicht du von schlechtem Stil gesprochen? Hältst du dein Verhalten tatsächlich für ein Musterbeispiel an gutem Stil?
Was deine Medienzitate betrifft: Wenn sie den Leser nichts angehen, warum stellst du sie dann in den öffentlichen Raum eines Forums?
“Ich stimme dir zu, der Begriff “Gutmensch” ad acta zu legen.”
Also das würde ich sehr schade finden.
Das Charakteristische am Gutmenschen ist ja nicht, dass er tatsächlich gut ist, sondern dass er erstens meint, gut zu sein und sich zweitens veranlasst sieht, dies der ganzen Welt permanent mitzuteilen.
@Pirelli
“rlarsson, wenn du Wert darauf legst, nicht in Nazi-Nähe gerückt zu werden, solltest du vielleicht auf deren Vokabular verzichten – schenk dir und uns endlich den “Gutmenschen”!”
Ich kann Ihnen versichern, dass ich ganz gut in den Spiegel schauen kann. Gegen mich läuft keine Strafuntersuchung wegen rassistischer Äusserungen und ich kann mich ganz gut von der braunen Brühe abgrenzen. Rassistische Übergriffe sollen geahndet werden, wie man die Gegenseite auch abstrafen sollte für ihre Schandtaten und Verdikte. Dass auf ignoranz.ch aber Linksextremes Gedankengut so ohne wenn und aber und ohne Konsequenzen gepostet wird, das finde ich eine Oberschweinerei (siehe @Sandros Links unter dem Thema Reaktionen). Viele sind unterste Schublade, rassistisch und absolut menschenverachtend. Das haben wir uns ergo halt einfach alles zu gefallen lassen, ist ja auch ein völlig anderes Thema als das Geplänkel um den braunen Mob. Warum sollte ich meine Beiträge vor IHNEN rechtfertigen? Wenn ich den Blick lese und Zeilen zitiere, dann ist dieser genau so öffentlich wie ignoranz.ch. Sorry, ich kann Ihnen nicht ganz folgen, ich sprach von SIE und nicht von der Allgemeinheit.
Nun hoffe ich immer noch, dass das “Wie weiter” nach der Asylabstimmung sachlich diskutiert werden kann. Ein paar Aufhänger habe ich in meinem Posting ja gesetzt.
@Pirelli
Ich sags ja, ist wie beim Sushi; man kann es auch bei uns bestellen, erfunden haben wie es aber nicht.
@_driv3r_
“Ich stimme dir zu, der Begriff “Gutmensch” ad acta zu legen.”
Zitat _driv3r_:Also das würde ich sehr schade finden.
Das Charakteristische am Gutmenschen ist ja nicht, dass er tatsächlich gut ist, sondern dass er erstens meint, gut zu sein und sich zweitens veranlasst sieht, dies der ganzen Welt permanent mitzuteilen.
Genau – früher habt ihr die Weltverbesserer genannt. Das charakteristische an Menschen die diesen Ausdruck verwenden ist die gewollte Diffamierung Andersdenkender.
Die Nazis hielten es z.B. für besonders komisch, diesen Begriff aus dem jiddischen‚ ’a gutt Mensch’ abzuleiten.
Weiter wird der Begriff auch heute als politischer Code benützt: in antisemitischen Reden wird das Wort “Jude” durch das Wort “Gutmensch” ersetzt.
“Doch die «Tribune de Genève» warnt: «Diejenigen, die sich erhofften, dass die Ausländer durch die neuen Gesetze aus ihrem Umfeld verschwinden, werden enttäuscht.»”
Viel mehr hab ich zum Thema aber nicht zu sagen
@ Battou
Da hat die Tribune de Genève sicherlich recht. Ich kann mich aber nicht entsinnen, dass irgendjemand vor der Volkabstimmung versprochen hätte, dass durch das neue Asylgesetz die Ausländer von der Strasse verschwinden würden. Der Journalist wollte uns damit wohl nur mitteilen: ihr werdet schon sehen, die Gegner des Gesetzes hatten doch recht. Diese Reaktion ist etwa auf dem Niveau von Rumpelstilzchen.
Ich verstehe, dass man von Kritikerseite her auf die Schwachpunkte der Revision des Asylgesetzes aufmerksam gemacht hat, die Gesetzesänderungen werden nicht alle Probleme im Asylwesen lösen, das stand aber auch nie zur Diskussion. Im Grundsatz stimmt aber die Stossrichtung, denn bisher im Vollzug eher untätigere Kantone und vor allem Städte, mit ihren eher linken Regierungen, werden nun in die Pflicht genommen, das Gesetz restriktiver anzuwenden. Vor allem in der französischen Schweiz erlebten wir zu viel “laissez faire”.
Das sagst du nun. Aber die 1.5 Millionen StimmbürgerInnen die ein Ja in die Urne gelegt haben? Zur Erinnerung, was stand da schon wieder auf den Plakaten?
oder
Sag mir, welches Zitat ist von den Plakaten?
Driv3r, ist dir schon einmal in den Sinn gekommen, dass die hier als “Gutmenschen” Verhöhnten vielleicht tatsächlich “gut” sind? Dass eine solidarische, weniger gut Gestellte miteinschliessende Lebensführung (und hier ist auch der Umweltschutz einbegriffen) ein erstrebenswertes, nachhaltig erfolgversprechendes menschliches Ideal sein könnte?
Wie sähe wohl die Zukunft der Menschheit aus, wenn alle nach deinem Ideal des absoluten Eigennutzes lebten?
Meinst du also wirklich, dass Menschen, die sich für andere einsetzen, apriori eine solche Verhöhnung verdienen?
Ach, Bialystock, weshalb geb ich mir so viel Müh?
Lies doch noch mal: Wir habens bestellt!
Logisch wäre mit einmal Drogenverkauft, ins Flugzeug und weg vielen gedient. Nur wer hierher kommt um Drogen zu verkeaufen, wird auch in Zukunft seine Identitätspapiere verstecken. Vom Drogenverkauf kann man in der Schweiz leben! Und ohne klare Identität kann niemand in ein Land ausgeschafft werden! (Wohin denn auch?) Es sei denn das Herzkunftsland kooperiert sehr gut mit der Schweiz! Das ist aber bei den wenigsten Ländern der Fall! Wer will den seine kriminellen wieder zurück haben?
Da kann man das Asylgesetz noch so verschärfen. Wer genügend kriminelle Energie hat wird sich in der Schweiz immer durchschlagen können.
Was die Befürworter dieser Gesetze noch nicht begriffen haben: Die Papierlosigkeit hat noch keinem im Asylverfahren genützt! Allerdings kann man für einen menschen ohne Identitätspapiere kaum Reisepapiere für die Rückschaffung organisieren! Man müsste denn Personen die freiwillig mithelfen Speditiv diese Papiere zubeschaffen (keine Straftaten vorweisen) einen Substanziellen Vorteil geben. Sei dies eine Ausbildung im Herkunftsland, eine beschränkte Arbeitsbewilligung für 3-5 Jahre, welche nicht verlängerbar ist.
Druck für die bessere Rückschaffungsmöglichkeiten muss vor allem auf die Herkunftsländer ausgeübt werden!
Es ist zu hoffen, dass mit dem Vollzug dieser Gesetze nicht zuviele Asylsuchende und AusländerInnen diskrimiert und auf die Strasse gestellt werden, die eigentlich verfolgt sind und unseres Schutzes bedürften! Denn das Stimmvolk hat die Vorlage auch mit dem Versprechen von BR Blocher angenommen, dass die echt Verfolgten aufgenommen werden!
“Meinst du also wirklich, dass Menschen, die sich für andere einsetzen, apriori eine solche Verhöhnung verdienen? ”
Sie setzen sich eben nicht ein, das ist ja der Punkt. Kein einziger von all den grosskotzigen Gutmenschen würde einen Asylanten still und heimlich in seinem eigenen Heim aufnehmen und selber verpflegen.
Es geht nur darum, sich und seine angebliche moralische Überlegenheit zur Schau zu stellen und im Gutmenschen-Kollektiv irgendwelchen verklärten, völlig realitätsfernen Idealen nachzuträumen.
Und ja, unsere Zivilisation hat sich massgeblich zu dem entwickelt was sie ist, weil jeder primär an seinem eigenen Wohl interessiert ist. Aus dieser Situation ergaben sich nämlich Dinge wie Tauschhandel und Marktwirtschaft, welche im grossen und ganzen doch Recht gut funktionier(t)en und vielen Leuten ein gesichertes Leben ermöglichen. Einmal mehr sei hier auch die unsichtbare Hand erwähnt.
Und bitte, bitte, bitte hört doch endlich mit diesem Nazimist auf. Ich sehe keinen Sinn darin, alles und jeden was einem gerade nicht passt einfach in den Nazisumpf zu drängen. Merkt ihr denn selbst nicht wie lächerlich das ist?
“Sie setzen sich eben nicht ein, das ist ja der Punkt. Kein einziger von all den grosskotzigen Gutmenschen würde einen Asylanten still und heimlich in seinem eigenen Heim aufnehmen und selber verpflegen.”
Meinst du jetzt einen Asylanten oder einen Asylbewerber?
Und wie kommst du dazu, das pauschal zu unterstellen? Wir z.B. haben das getan, meine Nachbarin kassierte gar 3 Monate bedingt. Und ich habe ziemlich viel Unterstützung geleistet – auch finanzielle. Und tu das noch immer.
Deine pauschale Unterstellung entspringt eher deinem eigenartigen Menschenbild als den Tatsachen. Ich kenne viele Menschen, die tagtäglich helfen, unter grossem persönlichen Einsatz. Und Hilfe beschränkt sich nicht nur darin, Notleidende bei sich aufzunehmen. Der zunehmenden Hartherzigkeit Gegensteuer zu geben in Foren und Gesprächen gehört durchaus auch dazu. Engagement ist gefragt – und zwar über die eigene Nasenspitze hinaus.
Ich orte bei dir ein tiefes Misstrauen gegenüber allen, die sich für andere einsetzen. Woher das wohl kommen mag?
Weil jeder primär an seinem eigenen Wohl interessiert ist, hat sich unsere Gesellschaft entwickelt? Merkst du den Widerspruch? Das sollten wir aber an einem anderen Ort diskutieren – es tangiert durchaus auch die Frage nach deiner Freiheitsdefinition, die ich wiederholt stellte.
Mittlerweile sind die “Gutmenschen” sogar “grosskotzig”. Das ist nun wirklich kränkend. Ein solches Pauschalurteil zu fällen, steht dir nicht zu – würdest du tatsächlich solidarisch handelnde Menschen kennen, könntest du nicht so schreiben.
Und was den “Nazisumpf” angeht – mit Verlaub, deine Diktion und die pauschale Verunglimpfung Andersdenkender mahnen einen schon sehr an altbewährte braune Strategien.
@Buchi :”Was die Befürworter dieser Gesetze noch nicht begriffen haben: Die Papierlosigkeit hat noch keinem im Asylverfahren genützt!”
Doch, hat es. wenn du im land A was ausgefressen hast, hast du wenig chancen auf asyl, wenn du deine identität offenlegst. also nennst du dich “John” und erinnerst dich nicht wo du herkommst.
“Allerdings kann man für einen menschen ohne Identitätspapiere kaum Reisepapiere für die Rückschaffung organisieren!” da kommen wir der sache näher. John versucht sich ja zu erinnern, aber leider… er hat ein trauma. und weil man bis anhin das verfahren sehr in die länge ziehen konnte, war man erst mal ein paar jahre in der schweiz. vielleicht erzählte man noch eine rührige geschichte, dann hat man noch die hilfswerke im rücken. wer will schon riskieren, jemand auf die strasse zu stellen der tatsächlich verfolgt ist! so bestand doch eine gewisse chance asyl zu bekommen. falls es doch nicht klappte, reiste man einfach nicht aus, und behielt die unterstützung.
Ich habe hier bewusst einen missbrauch skizziert um auf deine aussage zu antworten, ich will nicht sagen dass das der normalfall war, und ich anerkenne durchaus dass es menschen gibt denen man auf jeden fall helfen sollte, aber die papierlosigkeit hat sehr wohl einigen genützt.
“Druck für die bessere Rückschaffungsmöglichkeiten muss vor allem auf die Herkunftsländer ausgeübt werden!”
auf welches denn? welches land will einen “John” der möglicherweise kriminell ist und sich nicht erinnern will wo er herkommt? und womit willst du denn druck ausüben?
Man könnte jetzt rabenschwarz spekulieren, dass einige länder unter druck bereit wären solche leute zurückzunehmen, aber diese dann nicht gerade mit offenen armen empfangen. denn, würde “per zufall” einem dieser menschen etwas geschehen, ginge in der schweiz ein aufschrei durch die medien, und man würde ziemlich schnell wieder aufhören, menschen in dieses land auszuschaffen, womit das problem für das entsprechende land erst mal wieder erledigt wäre. und um bei rabenschwarzer spekultion zu bleiben, würde sich John plötzlich doch erinnern wo er herkommt, nämlich aus ebendiesem land, und jetzt wäre auch dem letzten klar, dass er verfolgt ist und doch asyl verdient. das ist jetzt aber -ich höre sie schon “rassist” schreien- wirklich nur ein gedankengang.
“Und wie kommst du dazu, das pauschal zu unterstellen? Wir z.B. haben das getan, meine Nachbarin kassierte gar 3 Monate bedingt. Und ich habe ziemlich viel Unterstützung geleistet – auch finanzielle. Und tu das noch immer.”
Ausnahmen bestätigen die Regel. Es gibt immer ein paar Idealisten, die es wirklich gut meinen und einen echten Beitrag leisten. Das sind dann aber auch keine Gutmenschen, sondern echte Helfer. Das sind nicht die Leute, die in den Medien den moralischen Zeigefinger heben, das sind (hoffentlich) nicht die Leute, die sich in irgendwelchen staatlichen Institutionen eingenistet haben und dort ein angenehmes, gutbezahltes und sorgenloses Leben führen, während sie sich vordergründig als grosse Humanisten präsentieren.
“Deine pauschale Unterstellung entspringt eher deinem eigenartigen Menschenbild als den Tatsachen. Ich kenne viele Menschen, die tagtäglich helfen, unter grossem persönlichen Einsatz. Und Hilfe beschränkt sich nicht nur darin, Notleidende bei sich aufzunehmen. Der zunehmenden Hartherzigkeit Gegensteuer zu geben in Foren und Gesprächen gehört durchaus auch dazu. Engagement ist gefragt – und zwar über die eigene Nasenspitze hinaus.”
Ich habe kein eigenartiges Menschenbild – nur ein rationales, ein realitätsbezogenes. Ich beoachte und studiere die Realität, anstatt dass ich die Realität mit weltfremden Idealen schönzureden versuche.
“Ich orte bei dir ein tiefes Misstrauen gegenüber allen, die sich für andere einsetzen. Woher das wohl kommen mag?”
Da irrst du Dich. Ich habe grossen Respekt gegenüber Leuten, die aus eigenem Antrieb und eigenen Mitteln versuchen, ihren Mitmenschen zu helfen. Das sind für mich Vorgänge ausserhalb jeglicher Politik, staatlicher oder sonstiger Insitutionen; es sind zwischenmenschliche, unbezahlbare und meistens lautlose Vorgänge. Darin liegen fundamentale Unterschiede zur ganzen “Sozial- und Asylindustrie”.
“Weil jeder primär an seinem eigenen Wohl interessiert ist, hat sich unsere Gesellschaft entwickelt? Merkst du den Widerspruch? Das sollten wir aber an einem anderen Ort diskutieren – es tangiert durchaus auch die Frage nach deiner Freiheitsdefinition, die ich wiederholt stellte.”
Nein, darin liegt kein Widerspruch. Wettbewerb und Konkurrenz beflügeln den Menschen zu grossen Leistungen. Und Wettbewerb impliziert, dass man immer primär an seinem eigenen Wohl interessiert ist. Das Faszinierende daran ist, dass sich eben das Gesamtwohl auch verbessert, wenn jeder für sein eigenes sorgt. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es immer und überall. Grundsätzlich hatte A. Smith eben Recht. Und hat es auch heute noch, davon bin ich überzeugt.
“Mittlerweile sind die “Gutmenschen” sogar “grosskotzig”. Das ist nun wirklich kränkend. Ein solches Pauschalurteil zu fällen, steht dir nicht zu – würdest du tatsächlich solidarisch handelnde Menschen kennen, könntest du nicht so schreiben.”
Ich rede von denjenigen Leuten, die sich und ihre angeblich überlegene Moral permantent zur Schau stellen müssen. Eben die klassischen Gutmenschen.
“Und was den “Nazisumpf” angeht – mit Verlaub, deine Diktion und die pauschale Verunglimpfung Andersdenkender mahnen einen schon sehr an altbewährte braune Strategien. ”
Ich verunglimpfe niemanden. Von mir aus kann jeder denken und sagen was er will, ich schreibe niemandem seine Meinung vor. Ich nehme mir allerdings ebenfalls das Recht heraus, meine Meinung und meine Haltung gegenüber gewissen Mitmenschen kundzutun. Es handelt sich hierbei um das Recht auf freie Meinungsäusserung und das hat nicht den geringsten Zusammenhang mit dem Nationalsozialismus.
Ich finde es hingegen sehr ermüdend, in jeder Diskussion spätestens nach dem 10ten Beitrag immer dieselben plumpen Nazi-Vorwürfe vorzufinden, insbesondere da ich in diesem Forum bis jetzt noch keinen einzigen Verehrer des Nationalsozialismus angetroffen habe.
@bluefox:
Es ist nur etwas nützlich im Asylverfahren, was die Wahrscheinlichkeit erhäht Asyl zu bekommen oder vorläufig aufgenommen zu werden. Da hatte Papierlosigkeit überhaupt nocht nie etwas genützt! Wenn dieser Entscheid gefällt ist, muss bei einem negativen Entscheid oder bei einem nichteintretens Entscheid der jeweilige Flüchtling ausreisen. Notfalls wird er gezwungen! Und hier nützt diesem die Papierlosigkeit mit dem alten wie mit dem neuen Gesetz. Dieser Asylsuchende kann weder mit dem alten, wie mit dem neuen Gesetz ins Herkunftsland zurückgeschafft werden.
Er hat einfach nicht mehr so schön in der Schweiz, aber zurückgeschafft werden können diese Flüchtlinge trotzdem nicht!
“Ab sofort: noch mehr Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit in der Schweiz”
Was diese Hassprediger sich nicht alles wünschen, begreife wer kann. Wem ausser den national orientierten Schweizern könnten solche Gebete denn sonst noch nützlich sein? Ich werd’ verrückt: linke Weltverbesserer als Helfershelfer der fremdenfeindlichen Nazischweine in aller Welt! ha, ha, ha…
Selbst der Koran lehrt:
Sure 2,117
117 – Der Schöpfer der Himmel und der Erde, und so Er ein Ding beschliesst, spricht Er nur zu ihm {{Sei!}} und es ist.
Denn sie wissen nicht, was sie tun. Ha, ha, ha…
Schweiz Zurerst !!!
Wer sich dem jeweiligem Land,sei es Kulturell,Sprachlich,Gesetzlich nicht anpasst hat weder in der Schweiz noch in Österreich irgendetwas verloren.
Wir sind kein Wohlfahrtsstaat,für Schwarzafrikaner , bzw für andere Ausländerschichten,die mit Drogen handeln und uns ausrauben.
@kevin: möchte dich mal fragen: wenn du in die Westschweiz fährst, passt du dich dann an und sprichst französisch ? Oder wenn du im Tessin bist, sprichst du dann intalienisch bzw. den Tessiner-Dialekt ?? Passt du dich also an Sprache und Kultur dort an ???
Na siehst du ! Wie dumm doch solche Aussagen sind, die du da machst. Aber vielleicht bist du ja noch sehr jung und plapperst einfach das nach, was andere um dich herum wiederum anderen schon nachgeplappert haben.
Lieber Richard
Du richtest Dich zwar an Kevin, aber ich darf trotzdem auch antworten. Wenn ich Dich richtig verstehe, sprichst Du in der Romandie und im Tessin Deutsch und findest das ganz normal.
Ich darf Dir verraten, dass ich in der Romandie selbstverständlich Französisch spreche. Es käme mir nie in den Sinn, einfach Deutsch daher zu reden. Auch im Tessin bemühe ich mich, Italienisch zu reden. Den Tessiner Dialekt kann ich nicht, aber man schätzt es in allen Läden und REstaurans, wenn Gäste (und ich bin dort einer) sich die Mühe machen, in der Landessprache zu reden, auch wenn sie sie nicht wo gut reden. Wäre ich mehr dort, könnte ich sicher bald noch besser Italienisch.
Und würde ich in die Türkei auswandern, nach Marokko oder Brasilien oder sonstwohin, dann könnte ich innert kürzester Zeit die jeweilige Landessprache sprechen. Das gehört sich einfach.
Gruess, Rico (der trotz des ital. Nicknames nicht italienischer Abstammung ist)
Ich kann nicht Italienisch, aber mit Französisch macht man sich im Tessin wesentlich mehr Freunde als mit Deutsch. Sprechen die dort alle.
Verstehe wer soll, ich kapiere das nicht!
Personenfreizügigkeit annehmen und dann gegen diese Fremden zumachen?
Da zweifle ich an der richtigkeit der Stimmauszählung! (Wahlbetrug, auf der ganzen Welt nur wir nicht!)
Oder hat die Mehrheit der Bevölkerung welche nicht mehr wählen geht, das schon lange kapiert!
Vorsicht!
Der Gegensatz von Ressignation ist Wiederstand!
Das eine bedingt das andere. Dies kann zu Bürgerkrieg führen oder zu noch mehr sogenannten Terrorismus!
Terrorismus nannte man früher Freiheitskämpfer, doch für diesen Begriff hat man immer wieder Sympatisanten gefunden, also änderte man das Wort Freiheitskämpfer in Terrorist um,und bringt nur die schrecklichsten Nachrichten, gelogen oder manipuliert damit keinerlei Sympatie entstehen kann für dies Gruppierungen.
Die guten sind Eindeutig die folternden und Menschenrecht missachtenen Amerikaner!
Amerika hat in ihrer Geschichte mehr Diktaturen gefördert als demokratische Regierungen geholfen!
@ghandi
die leute wurden vor der Personenfreizügigkeit-abstimmung noch mehr angelogen als vor der NEAT, da muss man hinterher die Stimmenauszählung gar nicht manipulieren.
Währe offen Diskutiert worden währe die Personenfreizügigkeit meiner meinung nach nicht angenommen worden, ganusowenig wie die NEAT wenn man von vorherein gewusst hätte was es kosten wird.