Sieben von hundert sind arm trotz Vollzeitstelle
Unglaublich. In einem der reichsten Länder der Erde sind 7% der Erwerbstätigen arm trotz Hunderprozentstelle. Sogenannten “Working Poor” also “Arbeitenden Armen” reicht ihr Einkommen nicht, um sich und ihre Familie durchzubringen. Aus dem NZZ Artikel:
Im Jahr 2004 galten 6,7 Prozent der 20- bis 59-Jährigen, die in einem Haushalt lebten, in dem die Bewohner zusammen ein Arbeitspensum von mindestens einer Vollzeitstelle aufwiesen, als arm. Das entspricht etwa 211′000 Personen.
Am meisten Betroffen sind, gemäs der Medienmitteilung (PDF) des Bundesamtes für Statistik, Einelternhaushalte, Haushalte mit drei oder mehr Kindern, Ausländerinnen und Ausländer aus Nicht-EU-Ländern, Personen ohne nachobligatorische Ausbildung (die beiden letztgenannten Gruppen überschneiden sich stark), Selbständigerwerbende ohne Mitarbeitende sowie Arbeitnehmende mit befristetem Anstellungsvertrag.
Lösungsansätze wie vorgeschriebene Mindestlöhne, Blockzeiten, externe Kinderbetreuung werden von der Rechten, insbesondere der SVP ja regelmässig torpediert und nach Kräften bekämpft. Die haben offenbar lieber “ein paar arme Schlucker”…

diesmal ist nicht die SVP schuldig, sondern das stimmvolk, welches erleichterungen für familien eher ablehnt. in unserer egoistischen spassgesellschaft ist ja eh jeder selber schuld, der sich auf das “armutsrisiko kinder” einlässt. ich schlage vor, dass kinderlose menschen nicht mehr AHV bezugsberechtig sein sollen. schliesslich haben sie ja nichts dazu getan.
Vor der Globalisierung/Industrialisierung waren in der Schweiz 95% arm, jetzt sind es noch 7%.
Wir haben etwas erreicht.
Wenn wir weiterhin für gute Standortbedingungen für Arbeit und Industrie sorgen, wird es noch besser!
careless: Okay müssen wir kinderlosen dann auch keine AHV-Beiträge mehr bezahlen?
Und kriege ich meine bereits bezahlten AHV beträge gleich zurück?
Dann verzichte ich auch freiwillig auf meine AHV.
mfG René
vollmi: du verwechselst das mit der pensionskasse. die AHV bezahlst du an deine eltern, resp. an die generation, die dich gefüttert, ausgebildet und aufgezogen hat.
kinderlose haben ja genug zeit und geld, sich um ihre altersvorsorge selber zu kümmern. wer nicht säht wird nicht ernten. dieses sprichwort gilt für mich leider nicht. damit meine familie kein sozialfall wird, muss meine frau am wochenende mitverdienen. und jetzt sollen die paar kinder die noch geboren werden später für all die kinderlosen egoisten aufkommen? offenbar bin ich der einzige vater der sich über diese ungerechtigkeit nervt…
careless.
Das AHV System funktioniert nur wenn es mehr gibt die zahlen und weniger die AHV bekommen. Will heissen man müsste jede Generation mehr Nachkommen haben um die Alten zu finanzieren.
Die Ueberbevölkerung lässt grüssen.
Mehr Nachkommen sind vieleicht für die AHV nötig aber irgendwann funktioniert das System nichtmehr.
Und ich mache aktiv etwas gegen die Ueberbevölkerung indem ich keine Nachkommen habe. Ich kann mich im Alter ausserdem selber finanzieren indem ich etwas Geld für mich auf die Seite lege.
Ich finde wer sich den Luxus Kind gönnt der muss halt dafür auch was auf die Seite legen denn dessen Ausbildung kostet auch.
Es kann ja wohl nicht unser Ziel sein nur wegen der AHV immermehr und immermehr Menschen auf die Welt zu setzen. Irgendwo ist unser Lebensraum begrenzt.
mfG René
@careless:
Kinder kriegen ist freiwillig. Der Staat soll dafür nicht bezahlen, sonst kommts nicht gut raus.
auch in der Schweiz sind halt die Zeiten vorbei, als ein Einkommen für eine Familie ohne weiteres gereicht hat. Ist im Ausland ja schon lange so und dort funktionierts auch.
Was man natürlich wissen muss; in diesen Statistiken sind nur die Personen erfasst, die tatsächlich über einen Arbeitsvertrag und somit einen Lohnausweis verfügen.
Die vielen vielen Schwarzarbeiter, die sich kaputt rackern tauchen darin erst gar nicht auf.
Wer die SVP als Schuldigen hinstellt ist meiner Meinung nach ignorant. – Dank der Ost-Personenfreizügigkeit (SVP war dagegen) wird die Zahl der Working-Poor wieder zunehmen.
Oder glaubt noch Irgendwer an flankierende Massnahmen?
@Pete:
Ja, diesmal ist die SVP nicht schuld. Allerdings würde eine Abschottung a la SVP mittelfristig zu mehr als 50% working poor führen.
Aber das Problem wird etwas aufgeblasen. Die Tieflöhne haben letztlich ganz markant abgenommen und auch die working poor gehen zurück.
Das eine alleinerziehende Coiffeuse mit 3 Kindern in einer 4-Zimmer-Wohung mit ihrem Lohn nicht durchkommt ist im Einzelfall zwar tragisch, rechtfertigt aber den Ruf nach neuen staatlichen Eingriffen noch nicht.
@vollmi
das system hat funktioniert, weil viele AHV zahlten und wenige bezogen. heute müssen wir aber noch eine pensionskasse haben damit die rechnung aufgeht. die demografen haben aufgezeigt, dass pro frau 2.1 kinder nötig wären um die waage im gleichgewicht zu halten. die schweizer bevölkerung wäre dann stabil. zur zeit haben die frauen in userem land aber nur 1.2 kinder. tendenz sinkend. das selbe bild zeigt sich im ganzen alten EU-raum. kleinere prozent-abweichungen sind möglich.
die überbevölkerung betrifft die entwicklungsländer und nicht uns. unser demografie-problem lässt sich aber nicht mit ungebildeten analphabeten aus indien lösen.
was auf die seite legen: ich habe kinder! da bleibt nichts übrig!
du hast was gespart. sehr lobenswert. und wenn dann alles aufgebraucht ist wenn du alt bist. trittst du dann freiwillig ab? oder sollen dich dann doch wieder die jungen pflegen? und wenns dann zuwenig junge hat. wer wird dann noch für dein geld arbeiten? wer wird die krankenkosten einer überalterten, kranken gesellschaft decken?
@erdnanu
nicht der staat bezahlt, sondern ICH bezahle den staat! die kinderlosen machen uns eltern das leben schwerer und schwerer. sie überstimmen unsere interessen für nachhaltigkeit für ihren egoismus. “steuererleichterung für familien??? gehts noch. sind doch selber schuld.” das ist nicht nur gemein, das ist ignorant!
und was erzählst du vom “ausland funktioniert was auch”? leb mal in deinem ausland. mach nicht nur ferien dort…
an alle:
bin ich hier drin denn der einzige vater?
die Ueberbevölkerung betrifft auch Uns. Oder wie erklärst du dir den zuwachs der Bevölkerung in der Schweiz?
Es ist völlig egal ob die von Schweizern geboren werden, einwandern oder von Bäumen fallen. Es werden immer mehr Menschen. Da wäre ein Rückgang der Geburtenrate eher zu begrüssen, oder man Duldet keine Einwanderungen mehr.
Meine Altersvorsorge habe ich nicht nur Im kässeli mein Geld lasse ich für mich arbeiten. Und wenn ich damit nach meiner Pensionierung nicht zu verschwenderisch bin sollte eher was übrig bleiben wenn ich abtrete. Ich möchte nicht von der Führsorge leben.
mfG René
@vollmi
der bevölkerungszuwachs in der CH hängt damit zusammen, dass wir in der CH immer neue niedriglohn-arbeitsplätze für ausländer schaffen (kennst du einen bauern, der schweizer anstellt?). diese ausländer werden von uns schweizern aktiv angeworben und in die CH gelockt. die steigende lebenserwartung trägt ihren rest dazu bei.
geld, welches “arbeitet” gibt es nicht. man kann geld auch nicht essen. der wert des geldes hängt DIREKT vom angebot und der nachfrage ab. wenn also z.b. jemand pflegebedürftig wird, und zu wenig pfleger zur verfügung stehen, so verteuert sich die pflegeleistung -> das geld wird weniger wert.
um nochmals auf mein anliegen zurück zu kommen: ich fühle mich als vater von der schweizerischen gesellschaft ausgenützt, verraten und abgezockt. durch mein engangement werden unsere werte, unsere kultur, unser wissen und unser fortbestand an die nächste generation weiter gegeben. alles was ich mir wünsche ist ein wenig solidarität. die working-poor’s ist nur die spitze des eisbergs. das wasser steht den familien hier in der CH bis zum hals …
@careless:
Kinder kriegen ist heute schon ein Armutsrisiko. Statt von deinen Kindern wirst du im Alter ausschliesslich von den Sozialversicherungen versorgt. Also bringen Kinder finanziell nur Nachteile.
Zum Glück schaut man nicht die ganze Welt durch die finanzielle Brille an.
Ich kenne viele Bauern die Schweizer einstellen würden, nicht nur zu Niedriglöhnen.
Aber ich weiss das es kaum Schweizer gibt die für solche Feldarbeit zu haben sind.
Man kriegt ganz einfach keine brauchbaren Schweizer z.B. um Spargeln zu stechen.
Wieso sollten aber später weniger Pfleger zur Verfügung stehen?
Du weisst aber schon was ich damit meine “Geld arbeitet”. Damit ist gemeint das es so angelegt ist das es zumindest die Teuerung ausgleicht und ich in meinem Rentenalter annähernd Zinsen abheben kann die meinem jetztigen Lohn entsprechen.
Es ist ja schön das du der Nächsten Generation unsere Werte, Kultur und unser Wissen näherbringen willst. Aber es muss ja nicht jeder deiner Meinung sein das dies nötig ist. Sieh es als dein Hobby.
mfG René
@erdnanu
ich verstehe das nicht ganz. ich krieg geld von der sozialversicherung? gut. aber woher kriegt die sozialversicherung denn das geld welches sie mir geben will…?
@vollmi
es gibt kein bauer der einem spargelstecher soviel zahlen kann, dass der spargelstecher in der schweiz eine familie durchbringen könnte -> working-poor
später stehen weniger pfleger zur verfügung, weil die schweizer viel zu wenig nachwuchs haben (frag einen demografen).
du weisst auch was ich damit meine wenn ich sage: geld kann nicht arbeiten. arbeiten tun nur menschen. wenn keine jungen menschen mehr nachwachsen, dann müssen die alten arbeiten bis sie umfallen.
in der schweiz und auch im benachbarten ausland wird das rentenalter in den nächsten jahren/jahrzehnten dauernd erhöht. wenn die gesellschaft sich nicht solidarisch zu eltern verhält, so möchte ich die früchte meines “hobby’s” (kinder) nicht teilen müssen! zum beispiel könnte man das rentenalter nur für kinderlose erhöhen… das wäre fair!
@careless:
Kinder sind kein Hobby, sondern sehr viel mehr.
Ein Hobby kannst du von einem Tag auf den andern aufgeben und etwas völlig anderes machen. Dies ist bei den Kindern zum Glück schwieriger.
@erdnanu
vollmi meint, kinder haben sei ein hobby… du meinst es sei freiwillig … ich meine es ist eine biologische, sozialie, emonionale, ethnische und humane pflicht. es ist das grundbedürfnis aller bedürfnisse. die grundlage des lebens generell.
ich verlange nicht, dass jeder kinder hat. ich verlange lediglich, dass man denjenigen, die noch daran glauben, nicht noch steine in den weg legt und hinterher noch profitiert…
Hmh, ich habe etwas Mühe, wenn man Kinder kriegen als Pflicht anschaut. Kinder sind doch kein Pflichtprogramm, sondern geben auch sehr viel zurück.
Ich bin gegen staatliche Geburtsprämien und solches Zeugs. Andererseits sollen die Steuergesetze so ausgestaltet werden, dass die Kinderabzüge namhaft sind. D.h. eine gewisse Erhöhung der Kinderabzüge liegt ohne weiteres noch drinnen.
@erdnanu
danke. genau das wollte ich lesen
…hatte an dieser Stelle nicht einmal AlphaPapaGolf gegen die erweiterte Personenfreizügigkeit Stellung bezogen??? Die Zahl der working poor wird weiter zunehmen…
Kinder sind in der Wohlstandsgesellschaft ein Armutsrisiko.
Zwar sind wir an Komfort reich, doch dafür nimmt asoziales Verhalten zu. Der grassierende Egoismus und Selbstverwirklichungskult fördert die Einstellung “Nach mir die Sintflut”.
Die Personenfreizügigkeit erleichtert, die Einwanderung die nötig ist um die tiefe Geburtenrate zu kompensieren. Das Lohndumping und aufweichen gefestigter Märkte nimmt dadurch auch zu. Die Babyboomer-Generation wil eben unbedingt dass genug Beitragszahler ihre AVH berappen. Was danach kommt und wie die Schweiz dadurch verändert wird ist für sie sekundär.
@Georg Meier:
Tönt zwar gut, von zunehmendem Lohndumping zu sprechen, stimmt aber trotzdem nicht.
Sowohl die Niedriglöhne als auch die Zahl der working poors sind ganz markant zurückgegangen. Bereits ein bescheidenes Wirtschaftswachstum genügt, damit es auch lohnmässig wieder hinauf geht. Damit können wir dann auch die Schweizer-Problemchen (AHV, BVG, Gesundheitskosten) lösen. Allerdings brauche wir dazu gute wirtschaftliche Standortbedingungen und nicht unsinnige staatliche Verbote (Bahnhofläden schliessen, Genomoratorium/Denkverbot).
Geschönte Statistiken können die Wahrnehmung des zunehmenden Lohndumpings nicht verzerren.
Man beachte, dass die Arbeitslosenzahlen in der Schweiz vorallem desshalb markant tiefer sind als in Deutschland, weil in der Schweiz die bereits Ausgesteurten darin gar nicht vorkommen…
Gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen sind nötig, die Meinungen was gute Massnahmen sind, klaffen dagegen weit auseinander. Wachstum auf Kosten der schwächsten Marktteilnehmer hat sich volkswirtschaftlich schon immer gerächt.
@Georg Meier:
Ja, das ist typisch. Wenn dir die Zahlen (weniger Tieflöhne, weniger working poors) nicht passen, zweifelt man die Statistiken an.
Dies ist billige Stimmungsmache und kein gutes Arguemt.
try it one more time!
Eher ein Stimmungsbild der Realität. Die zunehmende Verschuldung und Verarmung der breiten Schichten darf nicht verschwiegen werden. Das gelobte Wachstum, der sich selbstlobenden Manager ist ein Wachstum auf Pump.
@Georg Meier:
Was bist du für ein Jammeri!
Die Schweiz ist eines der reichsten Länder der Welt und frühere Massenarmut wurde erfolgreich bekämpft. Dank der Wirtschaftskraft der Schweiz. Ich bin jedenfalls froh, dass ich nicht mehr ein Bauer ohne eigenes Land bin wie meine Vorfahren.
Dass einige Leute mehr konsumieren als sie sich leisten können ist ein anderes Problem, du lenkst schon wieder vom Thema ab, dass du selbst aufgegriffen hast.
Prinzipiell ist die Schweiz eines der ärmsten Länder der Welt. Ausser Steinen und ein paar Gletschern ist hier nichts vorzufinden. (Und auch die sind zügig am dahinschmelzen)
Was uns auszeichnete, war die Leistungsbereitschaft und eine gewisse Uebereinstimmung in Arbeitsethik. Das ist aber seit 15 Jahren anders geworden. Heute wohnen die paar Reichsten in der Schweiz. Daraus aber zu schliessen, wir seien ein reiches Land ist ja wohl absurd.
Unser erarbeiteter Vorsprung/Wohlstand schmilzt dahin wie Schnee in der Sonne. Der Durchschnittsbürger wird abgezockt von Steuerterroristen und ausgenommen von Krankenkassengangstern sowie von der Mietzinsmafia.
Sicher fühlt sich ein Herr Müller (der Milchzar aus Deutschland) wohl an der Goldküste, wenn er ein “Spezialabkommen” mit der Steuerbehörde schliessen kann. ICh aber nenne das Korruption und Rechtsbeugung.
Wer vom Rückgang der Niedriglöhne schwafelt, knn offenbar nicht lesen und kaum auf zwei zählen. Sonst würde er merken, wie die Lage hier ist.
Und was die Bahnhofläden betrifft, kann man sie ruhig am Sonntag schliessen. Diese Bahnhoflädeler erzwängten ja unter ihrem brillanten Führer R. Ober einen quasi illegalen Zustand im Bhf ZH. Ein NEIN am 27. November würde nur eine Ordnung und Rechtssicherheit wieder herstellen.
Besser der Herr müller zahlt hier weniger als er müsste, als anderswo die vollen Steuern.
Bringt uns mehr wenn wir ihn hier billiger wohnen lassen als wenn er wegzieht weil er hier die vollen steuern zahlen müsste.
Denn die wenigen Steuern die er hier zahlt, sind immernoch ein vielfaches von dem was du oder Ich hier zahlen.
mfG René
@AlphaPapaGolf
Herr Oberer kann sicher nichts illegales machen. Der ist unter Dauerbeobachtung der Kirchen-/Gewerkschaftsfunktionäre. Diese politisieren allerdings an den Bedürfnissen des Volks vorbei und sehen nicht, dass beim heutigen Arbeitsalltag für viele ein Bedürfnis nach Bahnhofläden am Sonntag bestet.
Dass die Schweiz grundsätzlich ein armes Land ist, trifft zu. Dass wir daran sind, unseren Wohlstand durch unsinnige staatliche Verbote und Einschränkungen (Genmoratorium/Denkverbot, Schliessung Bahnhofläden) zu minimieren, trifft leider ebenfalls zu.
Was meinst du mit “Denkverbot” ? Bist du gar etwa davon betroffen ? Mich deucht es so.
Die sog. working poors: der Inbegriff der Ungerechtigkeit. Ich frage mich: irgendwas müssen doch diese working poors falsch machen, denn rund 93% der Bevölkerung in der CH sind gemäss dieser Statistik in der Lage weniger auszugeben als sie einnehmen, sprich sparen.
Die Betroffenen gem. Bundesamt:
1. Einelternhaushalte: Wie heisst es doch? darum prüfe, wer sich bindet.
2. Haushalte mit 3 oder mehr Kindern: Sicher, bei der Fortpflanzung kommt das tierische im Menschen zum Zuge, nur, in einer zivilisierten Gesellschaft sollte doch angenommen werden können, dass auch rational-sachliche Überlegungen VOR der Zeugung eines Nachkommens zur Sprache kommen, eben z.B die Kosten.
3. Ausländer aus nicht EU-Länder: Ich tippe mal auf mangelnde Qualifikation, lausige Sprachkenntnisse, Sich nicht anpassen wollen (können) an die hiesige Westliche Mentalität und Illusionen über das “Paradies”.
4. Personen ohne nachobligatorische Ausbildung: Auch gem. Statistik hat die CH die höchsten Ausgaben/Kopf für Bildung. Es sind z.Z. immer noch gigantische 4′000 Lehrstellen offen. Hier fehlt es am guten Willen.
5. Selbständigerwerbende ohne Mitarbeiter: Natürlich es am schönsten, von zu Hause aus zu arbeiten, und erst noch ohne den doofen Chef. Aber ob sich das rechnet? Bitte selber kalkulieren und Entscheidung treffen.
Aber es gibt ein Lichtblick für die working poors: ab 2015 gibt es bekanntlich in der CH (wie auch in der gesamten EU) aufgrund des Geburtenrückganges und dem “Verrenten” der Baby-boomer Generation einen massiven Arbeitskräftemangel. Dann steigen die Niedrigstlöhne automatisch an und auch der Unfähigste kriegt eine Stelle.
@AlphaPapaGolf:
Ein Moratorium ist immer ein Denkverbot. Während des Moratoriums geschieht überhaupt nichts. Es fliessen keine neuen Gelder und es gibt keinen Nachwuchs in der Forschung.
Dies ist im Bereich Gentechnik völlig falsch, weil es viel zu forschen gibt und weil die Schweiz in diesem Bereich eine führende Stellung hat.