409 Menschen wurden 2005 auf Schweizer Strassen getötet
Fast doppelt so viele Menschen wie bei der Halifax-Katastrophe umgekommen sind, mussten laut der aktuellen Statistik der BFU letztes Jahr ihr Leben auf den Schweizer Strassen lassen. Insbesondere die 70 getöteten Fussgänger machen diese Statistik so tragisch. Dahinter stecken unglaubliche Dramen, welche ganze Familien in grosse Trauer und lange Krisen stürzen.
Auch wenn die Einführung der 0.5 Promillegrenze einen Rückgang der Verkehrstoten zur Folge hat, ist die Zahl der Verkehrsopfer immernoch viel zu hoch. Die 37 gekillten Velofahrer sind nicht durch einen Selbstunfall gestorben. Ausserdem darf man nicht vergessen, das bei dieser Statistik nur gezählt wird, wer 30 Tage nach dem Unfall verendet. Wer erst später an den Folgen eines Verkehrsunfalls ums Leben kommt zählt nicht als Verkehrstoter. Auch die vielen Tausend Verletzten und Schwerverletzten, welche unter Anderem die Gesundheitskosten in die Höhe treiben sind hier nicht aufgeführt.
Wie lange sind wir noch bereit dieses besonders sinnlose Opfer des Mobilitätswahns hinzunehmen? Wieso beschliesst man bei 60 weltweiten Toten der Vogelgrippe innert Tagen griffige Massnahmen und hier lässt man weiterhin töten?

Ein besonders krasses Beispiel dafür, wie die Behörden mit Verkehrsunfällen umgehen respektive welche Schonung den Tätern immer noch gegenübergebracht wird, fand gerade in Schaffhausen statt, wo die Jugendanwaltschaft ein achtjähriges Mädchen vor Gericht zerrte, weil es sich auf dem Fussgängerstreifen hat anfahren lassen.
Man lese mit Staunen und Vergnügen hier, in der WOZ.
[quote] Auch wenn die Einführung der 0.5 Promillegrenze einen Rückgang der Verkehrstoten zur Folge hat, ist die Zahl der Verkehrsopfer immernoch viel zu hoch.[/quote]
Wann ist denn die Anzahl Verkehrstoter nicht mehr zu hoch?
Verglichen mit dem Steigenden Verkehrsaufkommen finde ich den rückgang der Verkehrstoten eher ein Grund zur Freude denn der Trauer.
mfG René
man muss nicht die WOZ aus dem Atiquariat lesen, weil die einschlägigen Tageszeitungen den fall bereits seit langen thematisiert haben.
Der übereifrige Staatsanwalt hat offenbar nicht gescheiteres zu tun, als ein kleine Kind zu traumatisieren.
Ihr zwei Herausgeber solltet aber diesen Fehler nicht mit dem Strassenverkehr in Verbindung bringen, sondern mit der überbordenden Staatsbürokratie. Wie die SVP sagt….halbiert die Zahl der Beamten, und es wird weniger Seich produziert.
P.S. während die Schaffhauser Justiz sich mit dem kleinen Mädchen beschäftigte, sind Dutzende von Illegalen über die grüne Grenze in die Schweiz eingesickert, die Taschen voller Drogen und im Kopf finstere Gedanken.
Furchtbar, nicht? wir sterben wegen den Autos, der Vogelgrippe, dem Rauchen, dem Feinstaub und den Pitbulls. Tausende von Toten… Das ist das Ende der (westlichen) Welt.
Nicht zu vergessen: Herz-Kreislauf Erkrankungen, Fettleibigkeit, Bewegungsmangel, Schrumpfung der Hirnmasse durch Autofahren.
Nicht vergessen: All die Tiere die den Überfahrungstod erlitten haben: Fritzli the Cat, Hansli der Hund, Karl der Fuchs,
das tote Rehli Bambi wurde wegen Sachbeschädigung verurteilt, da die Kühlerhaube eine Krazer abbekam.
Warum sich da gross beschweren? Ist doch alles dreifach versichert!
Falsch, richtig wäre:
Wir werden getötet von Autos
Wir sterben an Vogelgrippe
Raucher sterben an ihrem eigenen Rauch (passivraucher werden vom Rauch getötet
Kinder werden von Pittbulls zerfleischt
Du verstehst schon den Unterschied, zwischen “an etwas Sterben” und “von etwas, jemandem getötet werden”, oder etwa nicht?
Mich würde mal interessieren, wieviele Leute jährlich
- Bei Arbeitsunfällen (Selbst- oder fremdverschuldet)
- Bei Sportunfällen (Selbst- oder fremdverschuldet)
- Im Haushalt (Selbst- oder fremdverschuldet)
- durch kriminelle Gewalt
sterben, und warum die Diskussion so einseitig auf die wahrhaftig bereits vorbildliche Situation bei den Verkehrsunfällen fokussiert wird.