25 Jahre Gleichberechtigung? Denkste!
Seit 25 Jahren steht in der Schweizer Verfassung geschrieben, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind. Dass, dies im Arbeitsmarkt noch heute gar nicht so gehandhabt wird ist kein Geheimnis.
Laut dem SGB kann man davon ausgehen, dass Frauen in der Schweiz zwischen 3 und 21% weniger Verdienen als ihre männlichen Kollegen mit. Und dann hört man immer wieder, dass die Lohndifferez nicht auf geschlechterspeziefische Diskriminierung zurück zu führen sei. Dieses Argument hebelt der SGB mit dem eben veröffentlichten Lohnrechner aus!
Dass die Löhne auch 25 Jahre nach der Einführung der Gleichberechtigung noch immer solch drastische Unterschiede aufweisen, die wohlgemerkt auf keinerlei berufliche Indikatoren zurückzuführen sind, ist beängstigend.
Natürlich kämpft niemand aktiv gegen die Gleichbehandlung von Mann und Frau, wär ja auch nicht tragbar – aber trotzdem besteht ein Manko. Da müssen sich doch immernoch grausam viele Patriarchen in unserer Wirtschaft verstecken, die Frauen (oder zumindest den Wert ihrer Arbeit) als niedriger einschätzen. Unverständlich!

Ich finde diese Gewerkschaftslohnrechner immer super. Da kann man unter 100 verschiedenen Namen einen um 20% zu hohen Lohn eintippen, mit dem Resultat zum Chef gehen, und kriegt dann 20% mehr Lohn. Dafür zahle ich den Gewerkschaftsbossen dann gerne einen Solidarbeitrag von 250.00 im Monat.
Weiss leider nichtmehr wo ich die Deutsche Studie sah, aber daraus gieng hervor das Männer viel eher und Frecher nach mehr gehalt Fragen als Frauen, Frauen hingengen fast immer diesen gehalt annehmen der ihnen Angeboten wird.
Das wird hier genau so sein.
Auf was wartet Ihr Frauen? Jetzt ist Gleichberechtigung angesagt, das heiss nicht das der Chef kommt und mann kann Multiplejoce-mässig einen neuen Lohn ankreutzen, nein mann muss selbst zunm Chef gehen am besten mit ein paar guten gründen warum mann denn mehr Geld wert sei.
Ich verstehe die Aufregung nicht. Bei uns in Deutschland läuft es auch nicht anders. Aber häufig geht man bei Vergleichen von ungleichen Voraussetzungen aus. Und in vielen Bereichen haben auch die Damen Vorteile. Also, alles etwas lockerer sehen.
Aha und jetzt sind wieder die bösen Patriarchen schuld. Wieso muss das Ziel überhaupt absolute Lohngleichheit sein? Wenn frau ein ideales Arbeitsumfeld wichtiger ist als rein monetäre Aspekte, wieso akzeptieren dies die Gewerkschaftsbosse nicht. Wenn frau eher auf Familie als wie die Männer nur auf Job und Karriere setzen, wieso akzeptieren dies die Gewerkschaftsbosse nicht?