ExxonMobil macht 100’000’000 US-Dollar Gewinn pro Tag

Da regen sich die Autofahrer über Bussen auf, die im Jahr nicht mal annähernd an die Gewinne der Ölkonzerne (in CH) heranreichen. Da behauptet ein stimmenfangender Bundesrat an der Autolobbymesse, die beste Kuh der Schweiz habe vier Räder. Da Fordern alle, dass man die Steuern auf Erdölprodukten senken soll, weil das anscheinend die Wirtschaft schwächen würde. Da hört man täglich, der Öffentliche Verkehr sei zu teuer. Wieso hört man nur von Greenpeace von den extrem abartigen Gewinnen der internationalen Erdölmultis? Wieso werden Firmen, welche die endlichen Ressourcen unseres Planeten schamlos für die eigene Tasche ausbeuten nicht boykottiert? Sind wir denn alle Erdöljunkies, welche von ihren Erdöldealern abhängig sind? Ey Autofahrer, die Rupfen euch wie die Hühner, und ihr merkts nichtmal…!
Der amerikanische Erdölkonzern ExxonMobil hat im dritten Quartal dieses Jahres einen Gewinn von 9,92 Milliarden US-Dollar eingefahren. Das sind 100 Millionen US-Dollar Gewinn pro Tag. Es ist der größte Profit in der amerikanischen Firmengeschichte – und damit sicher der größte überhaupt. Der Gewinn des Unternehmens in den ersten neun Monaten stieg auf sagenhafte 25 420 000 000 Dollar.
Und wieviel davon wird in die Erforschung von alternativen Energien reinvestiert? Denken Sie daran, wenn Sie das nächste mal an der Zapfsäule stehen.
Mehr Informationen dazu im Internet:

Sucht mal nach der “Benzinpreis entmystifizierung”
Dann wisst Ihr wer ca. wie viel am Liter Benzin verdient.
Schlimm und wahr und gefährlich. Schade eigentlich.
Die Erschliessung neuer Märkte, vorallem der chinesische Markt, bringt zahlreichen globalen Konzernen grosse Gewinne, obwohl die Wirtschaft in ihren Heimatländern stagniert. Dies kann bei wenig Verdienenden und am Gewinn nicht Mitbeteiligten eine grosse Frustration auslösen.
Da es sich zeigt, dass es den Öl und Energiekonzernen tatsächlich sehr gut geht, halte ich es für angezeigt, dass man sie nun endlich in die Pflicht nimmt. Vorallem die ganze Transportbranche, die letztendlich nur ein Spin-off der Ölindustrie ist, soll endlich für die Schäden bezahlen, die sie mit der Vergiftung von Luft und Land verursacht, oder sie zügig und eigenverantwortlich begrenzen.
@Georg Meier:
Die Regierung welchen Landes soll den Ölkonzernen die von dir beschriebenen Pflichten aufbürden? Mir fällt so ad hoc keine ein.
Es wird schon noch kommen! Schneller als man denkt. Denn Actio est Reactio.
Zum Glück gibt es noch Konzerne, die Gewinne erzielen. Das gibt dann auch attraktive Arbeitsplätze.
In diesem Forum ist dies halt verpönt. Die Credit Suisse darf keine Gewinne machen, da sie in einem unproduktiven Sektor einige Leute entlassen hat. Erdölfirmen dürfen keine Gewinne machen, weil Benzin die Luft verpestet. Weinverkaufer dürfen keine Gewinne machen, weil es Alkoholkranke gibt.
Am besten schreiben wir ins Handelsrecht hinein: Das Erzielen von Gewinnen bedarf einer staatlichen Ausnahmebewilligung.
Also, erdnanu, bei der Wasserverschmutzung haben wir Probleme reduziert, bei der Abfallbeseitigung auch, warum soll man bei der Luft und Bodenverunreinigung warten bis privat etwas getan wird? Die Reduktion der Verschmutzung musste bisher immer auf politischem Weg forciert werden. Die eigenverantwortlichkeit auf die, die Privaten so pochen, funktionert nur wenn die gesetzlichen Rahmenbedingingen stimmen. Bei der Luftverschmutzung gibt es definitv nachholbedarf.
@Georg Meier:
Da sind wir uns sogar einig, dass es bei der Luftverschmutzung Nachholbedarf gibt. Es wurde zwar etwas gemacht (Katalysator etc.), aber noch zuwenig. Aber mit der CO2-Abgabe würde ja ein Mittel zur Verfügung stehen. Die Klimaziele müssen unbedingt hier bei uns erreicht werden, auf Exxon und Bush könen wir nicht warten.
Schluss mit der Diskussion über Klimarappen und CO2 Abgabe!
Nur die Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen bringt gleich lange Spiesse für alle.
Analog zum Gewässerschutz ist ein Luftschutz nötig.
Es ist Zeit das Mittelalter zu verlassen. Heute käme es niemanden mehr in den Sinn, Abwasser ungereinigt in den See zu lassen.
Zeit für modernes, abgasfreies Autofahren.
@Georg Meier:
träume weiter!
Auf der einen Seite fette Autos fahren und fest fossile Brennstoffe verheizen, auf der anderen Seite jammern wenn wieder einmal ein ordentliches Hochwasser kommt oder ein Orkan dem nächsten folgt.
Interessant.
Ist das einfach Dummheit, daß man den Zusammenhang nicht erkennen kann, oder einfach nur ignoranz?
[...] (via ignoranz.ch) [...]
Erdnanu, kommst mir vor wie der Patriarch im Nathan.
@Georg Meier
Endlich habe ich die Chefposition erreicht, merci Georg!
@K51
Da frag ich mich doch.
Der Mensch hat erst seid ein paar hundert Jahren industrie. Seid ein paar tausend Jahren bevölkert der Mensch die Erde. Aber schon seid 100’000 Jahren verändert sich das Klima ständig extrem. Das ging schon soweit das Eiszeiten entstanden und wieder weggingen.
Was macht dich denn so gottverdammt sicher das gerade bei dieser einen Klimaveränderung die jetzt statt findet (wei sie aber schon zuvor tausende male stattfand) der Mensch die Hauptrolle spielt?
mfG René
Immer die alte Leier von wegen es sei ja alles gar nicht bewiesen, Klimaveränderungen und Schadstoffverschmutzungen hätten keinen kausalen Zusammenhang. Bar jeder Vernunft um jeden Preis Zweifel wecken. René, du redest unötigen Unsinn, um überkommene Strukturen zu schützen, anstatt das du mit der Einsicht beginnst, die nötig ist um reale Probleme zu Lösen.
Letzhin hat man in den Alpen ein paar Fetzen von Steinzeit Schuhen gefunden, das auf einem längst nicht mehr begangenen Pass zwischen dem Berner Oberland und dem Wallis. Das “ewige” Eis hat den Plunder freigegeben. Jetz reden die Wissenschafter darüber, dass in Zeiten mit einem “günstigeren Klima” die Steinzeitler diesen Uebergang benutzten. Heute ist das Klima nicht mehr “günstig” sondern “katastroph”. Dies wohlgemerkt bei gleichen Bedingungen.
Aber eben….die grün-rote Verhinderer-Fraktion ist gewandt im verbiegen von Tasachen
“Dies wohlgemerkt bei gleichen Bedingungen.
Aber eben….die grün-rote Verhinderer-Fraktion ist gewandt im verbiegen von Tasachen”
Deshalb fertig mit dem Uweltschutz, damit die Historiker endlich mehr Ötzis finden.
Wenn wir genügend CO2 in die Umwelt verfrachten, haben wir die Gletscher sicher in 5-10 Jahren geschafft.
“Wenn wir genügend CO2 in die Umwelt verfrachten, haben wir die Gletscher sicher in 5-10 Jahren geschafft.”
Keine sorge der Gletscher kommt wieder, irgendwann. Er kam immer wieder.
mfG René
“Keine sorge der Gletscher kommt wieder, irgendwann. Er kam immer wieder.”
Merci, ich bin ganz unbesorgt.
Früher gingen diese Entwicklungen Jahrhunderte, heute ändern wir das Kliman in wenigen Jahren,
kommt sicher gut…
Nichts gegen Klimawandel. Palmen in Zürich, toll… Die Fixierung auf den Klimawandel/Treibhauseffekt der Diskussion nicht förderlich um endlich eine massive Reduktion der Luftschadstoffe zu erreichen.
Die resultierenden gesundheitlichen Probleme vor allem Krebs sind bisher noch zu wenig abschreckend. Es wird immer Skeptiker geben die, die epidemische Zunahme von Krebsleiden auf die verbesserte Diagnose zurückführen.
Janu, dafür stirbt kaum einer mehr an der Pest oder an Pocken oder an der Grippe.
Vieleicht ist es für die Natur garnicht so schlecht das ein nicht zu geringer Teil von uns an Krankheiten stirbt.
mfG René
Janu… Kannst du das präzisieren? Bist du der Meinung dass die Verseuchung von anderen Menschen ein geeignetes Mittel zur Selektion darstellt? Meldest du dich als freiwilliges Opfer?
Tu tust ja grad so als würden alle ausser mir verseucht werden.
Ueblicherweise ist es sinnvoll das wenn nicht alle überleben können, nur die stärksten überleben.
Sonnst sterben irgendwann alle. Das kanns ja nun auch nicht sein.
mfG René
Du glaubst also dass “die Starken” resistent gegen Autoabgase sind, weshalb man dagegen nichts unternehmen sollte?
Evolutionär gesehen würde der Mensch mit der Zeit resistent gegen die Abgase werden. Oder aussterben.
Deswegen nichts gegen Autoabgase zu unternehmen wäre aber blödsinnig. Denn bis die Evolution eingreift gehen einige tausend Jahre ins Land. Und wir leben ja jetzt.
Langfristig gesehen ist der Mensch nichts weiter als eine zusätzliche Lebensform die kurzzeitig auf dem Planeten gelebt hat, aber kaum Einfluss darauf haben wird wieviele andere Lebewesen noch auf diesem Planeten leben werden.
Ich würde nicht davon ausgehen das der Mensch nochmal 20’000 Jahre diesen Planeten bevölkert. Kann gut sein das bis dahin völlig andere Tiere hier leben.
Für den Fortbestand des Planeten bzw. die weitere Entwicklung des Lebens auf dieser Kugel ist das was wir hier tun, nahezu irrelevant.
mfG René
[...] ExxonMobil macht 100′000′000 US-Dollar Gewinn pro Tag [...]