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01.02.2007: Weltweite Aktion zum Klimawandel

Folgende E-Mail macht derzeit die Runde:

Weltweite Aktion zum Klimawandel

Am 1. Feb 2007: nehmen Sie an der weltweit größten Bewegung gegen den Klimawechsel teil!!!
Alles Ausschalten – am 1.Februar 07 von 19:55h bis 20:00h

Verschiedenste Naturschutz-Organisationen, Klimaschutzorganisationen usw. senden derzeit eine Aufforderung an alle Bewohner unseres Planeten, 5 “Schweigeminuten” zu unterstützen:

Jeder soll am 1. Februar Licht, Strom und sonstiges ausschalten, zwischen 19:55h und 20:00h. Fünf Minuten, nicht nur um Energie zu sparen, sondern vor allem, um die Bevölkerung, die Medien und Politiker auf die tägliche Energieverschwendung aufmerksam zu machen.

Eine Aktion, die nur 5 Minuten dauert, die nichts kostet, die aber der jeweiligen Regierung zeigt, dass die Klimakatastrophe ein schwerwiegendes Thema der Weltpolitik sein sollte.

Warum gerade dieses Datum werden Sie fragen?
Am ersten Februar veröffentlicht die UNO die aktuellen Ergebnisse zum Thema Klimawandel!ALSO……DREHEN SIE AB!!!!!

Los, Licht aus! Licht aus am 01.02.2007

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Dieser Artikel wurde von Sandro am Dienstag, 30. Januar 2007 in der Rubrik Umwelt und zu den Stichwörtern , , , , veröffentlicht. Sie Können mit diesem Link RSS 2.0 die Kommentare mittels Feed beobachten. Sie können einen Kommentar anfügen, oder einen Trackback von Ihrer Seite senden.

19 Kommentare zum Artikel “01.02.2007: Weltweite Aktion zum Klimawandel”

  1. >driv3r> am 30. Januar 2007 um 18:16

    Soweit kommts noch :D

  2. bluefox am 30. Januar 2007 um 18:53

    Ach komm schon Driv3r, sei kein spielverderber. Wenn ignoranz.ch mal kurz nicht online ist wirst du das sicher verkraften. Ich weiss nicht genau wie lange es dauert das netzwerk und die server danach wieder hochzufahren (muss ja einer vor ort machen weil alles abgestellt ist) aber mehr als ein paar minuten dürfte das nicht dauern.

  3. >driv3r> am 30. Januar 2007 um 19:23

    Wer das Licht ausknipsen will darf das gerne tun, es ist ein freies Land. Aber gewiss werde ich mich nicht an solchem Unsinn beteiligen.

  4. sense2 am 30. Januar 2007 um 19:24

    können wir nicht um 5 vor 8 den strom abschalten? dann verpassen wir nicht die ersten 5minuten von den filmen die um 8uhr anfangen :)

  5. khale am 30. Januar 2007 um 19:29

    Vermutlich würde es dem Klima mehr bringen, wenn der Motor abgestellt wird. Zumindest hier in der Schweiz ist ja die Stromerzeugung nicht soooo klimakritisch (ohne jetzt genaue Zahlen zur Hand zu haben).

  6. lupe am 30. Januar 2007 um 23:48

    lest im aktuellen “spiegel” den artikel “gaia hat fieber”. hier wird erläutert, warum der ehemalige vordenker der umweltbewegung und öko-guru james lovelock überzeugt ist, dass uns nur ein massiver ausbau der kernenergie sozusagen vor dem untergang retten kann. neue kernkraftwerke seien die einzige möglichkeit, wirksam die katastrophale entwicklung, verursacht durch die klimaerwärmung, etwas zu bremsen.

  7. Pirelli am 31. Januar 2007 um 01:38
  8. Pirelli am 31. Januar 2007 um 01:42

    Beispiel f¨r Umweltschäden durch Uranbergbau:
    Zwischen 1946 und 1990 starben in der damaligen DDR 7.163 Bergleute an Lungenkrebs hervorgerufen durch entwichenes Radongas. Sie arbeiteten in den Uranminen der Wismut AG. Die Wismut AG war ein bedeutender Uranproduzent, die Minen sind aber aus wirtschaftlichen wie aus ökologischen Gründen nach der Wiedervereinigung geschlossen worden. In 5.237 Fällen wurde Radioaktivität als Ursache offiziell anerkannt. Für die Produktion von 220.000 Tonnen Uran wurden von 1945 bis 1990 ganze 500 Millionen Tonnen radioaktiver Müll mitproduziert, gelagert auf Abraumhalden, die eine Fläche von 32 km2 bedecken. Ingesamt gelten 168 km2 als verseucht, weitere 1000 km2 müssen erst genauer untersucht werden.

    Lovelock scheint aufs Alter tatsächlich eine etwas unbedachte Kehrtwende gemacht zu haben.

    Und auch was die Folgen von Tschernobyl angeht, scheint er mit einer fast schon driv3rschen Blauäugigkeit geschlagen:
    Die Säuglingssterblichkeit (Perinatalsterblichkeit) hat in mehreren europäischen Ländern nach Tschernobyl zugenommen. Die vorliegenden Studien ergeben für Europa Tschernobylbedingte Todesfälle unter Säuglingen in der Größenordnung von 5.000.
    Auch genetische und teratogene Schäden (Fehlbildungen) haben in mehreren Ländern Europas signifikant zugenommen. Allein in Bayern kam es nach Tschernobyl zu 1.000 bis 3.000 zusätzlichen Fehlbildungen. Es ist zu befürchten, dass es in Europa strahlenbedingt zu mehr als 10.000 schwerwiegenden Fehlbildungen kam. Die Dunkelziffer ist hoch, wenn man berücksichtigt, dass sogar die IAEA zu der Einschätzung kam, dass es in Westeuropa 100.000 bis 200.000 Abtreibungen wegen der Tschernobylkatastrophe gab.
    Das ganze Ausmaß der genetischen Schäden infolge der Tschernobylkatastrophe läßt sich nur vage abschätzen. Unter Bezug auf UNSCEAR kommt man auf 12.000 bis 83.000 mit genetischen
    Schäden geborene Kinder in der Tschernobylregion und etwa 30.000 bis 207.500 genetisch geschädigte Kinder weltweit. In der ersten Generation findet man nur 10 Prozent der insgesamt zu erwartenden genetischen Schäden.
    In Belorussland erkrankten seit der Katastrophe über 10.000 Menschen an Schilddrüsenkrebs. Einer WHO-Prognose zufolge werden allein im belorussischen Gebiet Gomel mehr als 50.000 Kinder im Laufe ihres Lebens Schilddrüsenkrebs bekommen. In allen Altersgruppen
    zusammengenommen wird man dann mit etwa 100.000 Schilddrüsenkrebsfällen in dem Gebiet Gomel rechnen müssen.

    In einer vom Tschernobylministerium der Ukraine publizierten Arbeit wurde in der Ukraine eine Vervielfachung der Erkrankungen des Endokrinen Systems (25fach von 1987 bis 1992), des Nervensystems (6fach), des Kreislaufsystems (44fach), der Verdauungsorgane (60fach),
    des Haut- und Unterhautgewebes (50fach), des Knochen-Muskel-Systems und der Psychischen Störungen (53fach) registriert. Unter den Evakuierten sank der Anteil der gesunden Menschen von 1987 bis 1996 von 59 Prozent auf 18 Prozent, unter den Einwohnern in den belasteten Gebieten von 52 Prozent auf 21 Prozent und unter den Kindern betroffener Eltern sank er von 81 Prozent auf 30 Prozent.

    http://www.ippnw.de/stepone/data/downloads/4e/00/00/Gesundheitliche%20 Folgen%20von%20Tschernobyl%20-%20Stand%2018April%202006.pdf

  9. RonaldCH am 31. Januar 2007 um 12:56

    Lest was Maxeiner zum Thema Strom abstellen meint. Durchaus bemerkenswert:

    “Ich schalte morgen am 1. Februar zwischen 19.55 und 20. Uhr sämtliche Lichter an, den Toaster, die Waschmaschine, außerdem Fernsehen, Stereoanlage und die elektrische Zahnbürste. Der Grund ist dieser Aufruf zum massenhaften Strom abschalten im Rahmen einer weltweiten Klima-Schweigeminute (!). Ein winziges Detail haben die Aktivisten nicht bedacht: Bei starken Verbrauchschankungen innerhalb kurzer Zeit müssen Kraftwerke abgeschaltet und wieder hochgefahren werden, was den Stromverbrauch erst so richtig ankurbelt. Ich bitte deshalb meinen heldenhaften Einsatz zur Rettung des geistigen und stromtechnischen Niveaus in dieser Republik nachzuahmen. Hoffnung machen mir die studentischen Kommentare unter dem Aufruf: „Liebe Patientinnen und Patienten an den einzelnen Lungenmaschinen, möchten Sie bitte tief durchatmen, wir müssen für 5 min den Strom abstellen.“ Oder auch: „Wie schaltet man Strom ab?”

  10. Bialystock am 31. Januar 2007 um 15:13

    Danke RonaldCH

    Werde mich wohl morgen dem anschliessen und versuchen in diesen fünf Minuten soviel Energie wie irgend möglich zu verschwenden.
    Hmm..angesichts des grassierenden Oeko-Schwachsinns bin ich langsam wirklich versucht mit meinen 38 Lenzen auf meinen bisherigen totalen Autoverzicht zu verzichten. Einen schönen, benzinsaufenden Offroader mit mindestens 15 Litern/100 km wäre doch als Erstauto mal was. Leisten könnte ichs mir ja.

  11. Rico am 31. Januar 2007 um 15:16

    Und vergesst nicht, den Stecker des Kühlschranks auch auszuziehen. Und die Waschmaschine auch für 5 Minuten abschalten.
    Und stolpert danach nicht im Dunkeln übers Kabel. Taschenlampe gilt nicht! Und Millionen von brennenden Kerzen schaden dem Klima (!). …

  12. Pirelli am 31. Januar 2007 um 15:40

    Wieso schaden Kerzen dem Klima? Sind deine aus fossilem Brennmaterial? Meine sind aus Stearin, das wird aus Palmöl gefertigt. (!)

  13. Sandro am 31. Januar 2007 um 15:41

    Pirelli, nicht die Trolle füttern…

  14. Rico am 31. Januar 2007 um 15:49

    Kerzenqualm verdüstert den Himmel. Dann kommt die Sonne nicht mehr durch, es wird kalt auf der Erde, die Klimaerwärmung kommt nicht und Deine Palmen wachsen nicht mehr … :-(

    PS: @Sandro: Du hast angefangen … ;-)

  15. Pirelli am 31. Januar 2007 um 16:09

    Rico, wir können uns gern über Global Dimming unterhalten. Kennst du dich aus?
    Wollen wir einen Thread zum Thema eröffnen?

  16. Rico am 31. Januar 2007 um 16:34

    Nein, Pirelli. (Fast) nur Du rennst jedem (neuen) Schlagwort nach.
    Die Andern wissen, dass sich die Welt immer verändert hat in den letzten paar Millionen Jahren. Und so wird sie’s weiterhin tun. Mal schneller, mal langsamer. Mal gedeiht die Spezies, mal geht jene unter. Der Weltenlauf halt.

  17. Chevy am 31. Januar 2007 um 16:49

    @Pirelli

    Du solltest diese Phenomen unterstützen, es ist zwar noch nicht bestätigt aber es gibt hinweise das dieses Phenomen den Treibhauseffekt abbremst. Würde man Global Dimming als Ziel haben könnte man so ganz Billig der Klimaerwärmung entgegenwirken. (kat Raus)
    Interessant, da die Sonne heute wesentlich mehr Energie abgiebt als noch 1950.

  18. Pirelli am 31. Januar 2007 um 17:02

    Schlagwort? Fast nur ich?
    Auch eine Art sich von der Pflicht der steten Weiterbildung loszukaufen.
    Billig, Rico, billig.
    Und das Weltenlaufgewäsch kannst du abstellen. Lies dich gründlich ein, sonst ist jede weitere Diskussion von vornherein sinnlos.

    Chevy: Allein in der “sauberen” Schweiz sterben jedes Jahr über 4000 Menschen vorzeitig an der Luftverschmutzung, 60’000 werden chronisch krank. Und da soll ich die Luftschadstoffe “unterstützen”? Sag mal, auf welchem Planeten kochst du deine Suppe?

    Zur Sonnenintensität:
    http://www.mpimet.mpg.de/presse/faqs/wurde-das-klima-der-juengsten-vergangenheit-von-der-veraenderten-sonneneinstrahlung-mitgepraegt.html

  19. Klima-Aktion: Licht aus für 5 Minuten am 26. November 2007 um 14:28

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