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Neuer Schurkenstaat Israel?

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Tulpe
Mitglied
#31 ° Gesendet: 17.09.2006 10:57
@Süchu
Ist das Problem nicht das viele Palistinänser erst später - ausgebildet in Syrien und Libanon - von diesen Ländern her kamen? oder das sie hoffen konnten die vorhergehenden Kriege würden einen "Arabischen" Sieg bringen?
1958 war es ja noch so das Arabische und drusische Bevölkerungsteile an dem Fortschritt teil nahmen, ihre landwirdschaftliche Produktion nahm um 600 Prozent zu, ihre Kinder bekommen kostenlosen Schuluntericht, sie werden an der nationalen Rentenversicherung, sowie am Wohlfahrtssystem und der Gesundheitsfürsorge beteiligt; Strassen, Wasserleitungen, Versorgung mit Elektrizität, sanitäre Einrichtungen und Bewässerungsanlagen wurden für sie errichtet; sie erhalten Sitze in der Kneset.
Ich bestreite nicht das Israel vieles auch anderst machen hätte können. Ich bezweifle aber das die Palestinänser (nicht alle) sich der Feidschaft durch die Nachbarstaaten entziehen können, gehören sie doch auch zu ihnen und weis was was ihnen geschiet wenn sie sich auf dei Seite Israels gestellt hätten oder würden. Sie wären ja verräter, schon weil viele aus diesen Ländern erst später dazu kamen.
Tulpe
Mitglied
#32 ° Gesendet: 17.09.2006 11:19
@Süchu
ich verstehe deine argumentation sehr gut und kann sie auch nachvolziehen. Doch wenn wir den Blick mal nach Afrika wenden kann das Problem noch von einem anderem Blickwinkel gesehen werden.
1958 beginnt Israel den "Unterentwickelten" Staaten Afrikas und Südamerikas technische und wissenschaftliche Hilfe zu geben, vor allem auf dem gebiet der landwirtschaft und der Schulausbildung.
Als Reaktion verlegen viele afrikanische und südamerikanische Staaten ihre ihre Botschaften von Tel Aviv nach Jerusalem und unterstützen israel in der UNO.
1973 Die meisten schwarzafrikanischen Staaten brechen die diplomatischen Beziehungen zu Israel ab, weil die arabischen Oelstaaten Druck auf sie ausüben.
Wenn wir also sagen die Palestinänser werden von anderen Staaten instrumentalisiert, ist es wohl auch für die Palistinänser nich so einfach sich dem zu entziehen.
Süchu
Mitglied
#33 ° Gesendet: 17.09.2006 12:17
Ich bezweifle aber das die Palestinänser (nicht alle) sich der Feidschaft durch die Nachbarstaaten entziehen können, gehören sie doch auch zu ihnen und weis was was ihnen geschiet wenn sie sich auf dei Seite Israels gestellt hätten oder würden. Sie wären ja verräter, schon weil viele aus diesen Ländern erst später dazu kamen.

Ja, bestimmt. Es könnte sein, das diese Haltung eine Art Schlüsselrolle spielte, wenn wir die heutige Situation betrachten. Israel hat mächtige und vorallem viele Feinde. Und als Palestinenser muss man sich entscheiden. Ein Aspekt der Radikalisierung.
Es ist klar, dass die heutige Situation nicht reines Verschulden der Israeli ist (falls du das hören wolltest ;-) ) aber ich bin überzeugt, dass die Israeli das noch heute ändern könnten, dass der Schlüssel zu einem nachhaltigen Frieden in ihren Händen liegt.

1958 war es ja noch so das Arabische und drusische Bevölkerungsteile an dem Fortschritt teil nahmen, ihre landwirdschaftliche Produktion nahm um 600 Prozent zu, ihre Kinder bekommen kostenlosen Schuluntericht, sie werden an der nationalen Rentenversicherung, sowie am Wohlfahrtssystem und der Gesundheitsfürsorge beteiligt; Strassen, Wasserleitungen, Versorgung mit Elektrizität, sanitäre Einrichtungen und Bewässerungsanlagen wurden für sie errichtet; sie erhalten Sitze in der Kneset.

Nebenbei kam es aber auch zu "komischen" Entwicklungen, gerade was die Siedlungspolitik und den Kampf um Wasserrechte betrifft. Und ich persönlich verstehe zum Teil die Wut gewisser Palestinenser, wenn 200m von ihnen entfernt geradezu mit Wasser nur so umsich gegossen wird, wärend man selbst kaum welches zum Leben hat. Solche Dinge fördert den Frieden in keiner Weise und ist auch auf eine rücksichtslose konfrontationspolitik gewisser israelischen Politgrössen zurückzuführen.

Meist wurden Aktionen auch nach dem Moto "Auge um Auge" geführt, dh, auf einschlägige Provokationen von Seiten der Araber wird Vergeltung geübt anstelle einer wirklichen Versöhnungspolitik. Das sah man auch im letzten Krieg. Natürlich hatten die Israeli keine Wahl, aber die Art und Weise, dh, wie sie zB zuerst den Gazastreifen und die Palestinensergebiet zusammen bombten, rein aufgrung Vermutungen, wo sich die gefangen gehaltenen Soldaten befinden könnten, spricht schon Bände.
Aber es ist auch schwer, eine Versöhnungspolitik zu machen, wenn die eine Seite mit Selbstmordattentate weiter provoziert und das eigene Land vor Empörung schreit. In der CH gänge es wohl kaum anders.

Wenn wir also sagen die Palestinänser werden von anderen Staaten instrumentalisiert, ist es wohl auch für die Palistinänser nich so einfach sich dem zu entziehen.

Ja, denn sie wollen unterstützt werden. Ich denk, sie fürchten, auf einmal alleine dazustehen, wenn sie sich auf Seiten der Israeli schlagen würden. Sie wären genau so Aussenseiter, wie die Israeli selbst. In der Tat eine Zwickmühle für die Palestinensern und darum sollten die Israeli versuchen, ihr Vertrauen zu erlangen und mit einer Marktöffnung, der palestinensischen Wirtschaft eine gewisse Unabhängikeit von den Arabern zu garantieren. Ich bin mir voll bewusst, das sowas Jahrzehnte dauern könnte. Denn dann kommen noch alle Ideologischen und religiösen Differenzen, denen man auch noch Rechnung tragen muss ect ect.

Nicht einfach, aber hoffen darf man immer ;-)

Gruz Süchu
Tulpe
Mitglied
#34 ° Gesendet: 18.09.2006 09:26
@Süchu
das mit den Wasser rechten ist so eine sache und in dem spetziellen fall kenne ich auch die Geschichte nicht. Ich weiss nur, das es ein mal ein Projekt gab in dem ein ein Amerikanischer Sonderbotschafter vorgeschlagen hat das Jordanwasser zwischen Israel, Syrien,Jordanien und dem Libanon aufzuteilen, Israelhielt sich daran wärend die "Araber" mit der Begründung ablenten, ihre Teilahme an diesem Projekt könnte als Anerkennung der Israelischen Gebietsansprüche ausgelegt werden.
Ich glaube es wird erst ein Frieden mit den Palistinänsern geben wenn auch die anderen Arabischen Staaten Israel anerkennen und ein Intresse haben mit Israel handel zu treiben.

und Ja hoffen darf man immer ;-)
ghandi
Mitglied
#35 ° Gesendet: 18.09.2006 10:01
alphapapagolf bevo du urteilst solltest du lesen lernen!

Ich habe Israel nicht als Schurkenstaat betitelt, ich habe auch keine Antijüdische worte ergriffen, also passt deine Antwort nicht in das Bild!

Ich habe über Judengesprochen und nicht gegen Juden, wenn dies für dich nicht unterscheidbar ist, wäre es besser das Alphabet neu zu lernen.
Dein Ausspruch empfind ich als klare Natihaltungsie lässt kein platz für anders denkende!
Meine Frage will ich somit neu stellen.

Wenn ein anderes Land sich so Verhalten würde, würde die zurückhaltung genauso stattfinden?

Nehmt das Lexikon in die Hand und schaut nach was unter Antisemitismus und Semit erklärt wird. Sprachverwirrung scheint ein politisches Mittel geworden zu sein damit man sich nicht mehr versteht!

Droge= Naturheilmittel (was für ein Problem haben wir nun?)

Manch einer hat mir schon gesagt; ach scheiss auf Lexikon, da gibt es verschiedene. Damit hatte er recht und ich frage mich nun;
nach welchen Massstäben funktioniert nun die Schule wenn die Lexikas verschieden interpretieren.

Jeder Mensch hat das recht ein Idiot zu sein, ich respektire das er ein Idiot ist, weil er nichts mit mir zu tun hat.
So gesehen liebe ich G.Bush;
"kein Mensch zeigt deutlicher wie ich nie sein will!"

Ein Zitat aus der Bibel:
Wer Angst hat, hat nicht genügend vertrauen zu Gott!

Egal wie man Religion Interpretiert, die Angsthasen die vor lauter Angst (Arbeitsplatzverlust, sozialer missstand, armut, etc)
nach allem greiffen was man ihnen bietet, (wie ein Affe nach einer Banane)
sind diejenige Masse die zu Hitlers Macht verholfen haben.
Voyager
Mitglied
#36 ° Gesendet: 20.09.2006 10:45
Hallo
Ich bin neu hier und habe mir also den gesamten Thread gerade erst einmal durchgelesen und musste leider feststellen, dass hier manche Falschinformation zum Besten gegeben wird. Angefangen mit dem Hinweis Israelis hätten nichts mit dem ältesten Sohn Noahs zu tun. Eben dieser Sem ist der Namensgeber für den Begriff semitische Sprachen. Und as erzähl mal einem Juden, er habe nichts mit Sem, dem Vater Abrahams zu tun.
Da wird gar in die Welt gesetzt viele Juden wären in der SS gewesen. Unhaltbar diese Behauptung
Die Juden haben begonnen das Land wo sich jetzt der Staat Israel bfindet Ende des 19.Jahrhunderts zu besiedeln als durch Progrome in Europa das Leben für Juden immer unerträglicher wurde. Sie kamen in eine kaum besiedelten Landstrich und machten aus einer Wüste fruchtbaren Boden. Araber fingen erst an sich für das Land zu interessieren als Die Juden den wirtschaftlichen Aufschwung der Region vollzogen hatten.
Nicht die Engländer sondern die Vollversammlung der Vereinten Nationen hat 1948 den Juden einen Teil des Landes zugesprochen das unter engl. Verwaltung stand. Die damals schon in der UNO befindlichen Staaten bewiesen da das erste Mal ihr Demokratieverständnis indem sie den Bescluss einer Zweidrittelmehrheit ignorierten und Israel sofort den Krieg erklärten.
Die enorme Verschlechterung der Lage in Palästina geht auf den fast 30 Jahre dauernden Bürgerkrieg im Libanon zurück, den die PLO nutzte um vom Libanon aus Israel anzugreifen. Israel rückte in den Libanon ein um die Strukturen der PLO zu zerschlagen. Die PLO war daraufhin gezwungen den Libanon zu verlassen und agiert seither aus Palästina.
Bisher ist, mit Ausnahme Ägyptens, jedes Abkommen Israels mit den Arabern dieses von Seiten der Araber gebrochen worden. Sobald Israel seine Truppen zurückzieht antworten dei Palästinenser mit Attentaten.

Der letzte Krieg im Libanon geht auf einen seit Jahren währenden Beschuss Israels mit Raketen zurück. Die Entführung der beiden Soldaten und die kaum erwähnte Ermordung acht weiterer Soldaten war lediglich der berühmte Tropfen. Die Opfer in der Zivilbevölkerung im Libanon kann man nicht Israel zuschreiben. Laut Genfer Konvention muss die Macht, die sich in dem Gebiet befindet für die Sicherheit der Zivilbevölkerung sorgen und darf diese keinesfalls als menschl. Schutzschilde benutzen. Der Angreifer ist nur dazu verpflichtet die Zivilbevölkerung aufzufordern das Gebiet zu verlassen. Dies ist rechtzeitig geschehen. Jedes Gebäude, das als Stellung benutzt wird, darf angegriffen werden.
Solange Hamas, Hizbollah, Syrien und der Iran die Ausrottung des jüdischen Volkes als ihr oberstes Ziel beibehalten, wird es keinen Frieden in der Region geben. Radikale Islamisten und nicht Israel überziehen die Erde mit Terror. Radikale Islamisten fordern den Tod aller Ungläubigen. Das wird nur leider hier in Europa viel zu leicht genommen. Wieder macht man den Fehler, wie damals im Falle Deutschlands, zu denken man könne mit den Leuten doch vernünftig reden.
esther stern
Mitglied
#37 ° Gesendet: 20.09.2006 16:23
Israel ist ein völkerrechtlich anerkannter Rechstaat mit allen Attributen die man einem soolchen Staat normalerweise zuordnet.

In den Grenzen von 1967 oder inklusive der besetzten Gebiete?
Bislang hat Israel keine Verfassung, keine gleichen Rechte und Pflichten für alle seine Staatsbürger.
Bin mir nicht sicher, dass angesichts des Gottesstaates Iran heutzutage ein jüdischer Staat Aussicht auf Anerkennung hätte, zumal Andersgläubige (Christen und Moslems) nicht die selben Bürgerrechte haben.
esther stern
Mitglied
#38 ° Gesendet: 20.09.2006 16:34
Der letzte Krieg im Libanon geht auf einen seit Jahren währenden Beschuss Israels mit Raketen zurück.

Es gab ein Wechselspiel von Grenzverletzungen, zu Lande, zu Wasser und in der Luft. Was Israel betrifft: keine Übergabe von Karten, die Aufschluß über Minenfelder gibt, die Isreal im Land hinterlassen hat, die Sheeba-Farmen sind weiterhin besetzt, und libanesische Gefangene sind in israelischer Haft.

Die Hisbollah hat 2 Soldaten einer israelischen Grenzpatrouille gefangen genommen, wobei nicht klar ist, ob auf israelischen oder libanesischen Boden. Da 2004 eine ähnliche Gefangennahme zu einem Austausch von libanesichen Gefangenen führte, ist es wenig wahrscheinlich, dass die Hisbollah den Feldzug Israels gegen den Libanon provozieren wollte, sondern eher Altbewährtes wiederholen wollte.
Supertramp
Mitglied
#39 ° Gesendet: 23.03.2008 01:32
Extremist Judaism - "Israels Next War" - Part 1

http://www.youtube.com/watch?v=SLGxAFWv_eM&NR=1


Protocols of Zion 1905 and real world events 2007 Part 1

http://www.youtube.com/watch?v=XIvdhL4xR3s&feature=related
Zocker
Mitglied
#40 ° Gesendet: 23.03.2008 11:24
Es ist interessant diesen Fred zu lesen.

Zwei streiten sich schon über Jahrzehnte und ein Ende ist nicht in Sicht. Jeder frägt warum sich diese Streiten, um auf eine Lösung des Konfliktes zu kommen. Bei dieser Suche für die Gründe schauen alle in die Geschichte zurück und erwähnen je nach Standpunkt die eine oder andere Tatsache oder mehrere und begründen, warum wer wie gehandelt hat und warum es verhältnismässig war oder nicht. beide Seiten glänzen mit Untaten und Provokationen und es wird immer mehr unmöglich, anhand der Gerechtigkeit zu beurteilen wer was zu machen,bzw. zu unterlassen hat.

Was soll den aus dieser Geschichte gelernt werden, um den Konflikt zu lösen. Bis anhin zeigt die Geschichte eindeutig, dass keine Seite bereit ist nachzugeben. Jede Seite hofft, in der Zukunft bessere Karten zu bekommen. Dieser Glaube in Zukunft den Feind doch noch besiegen zu können, lässt den Kampf weiter gehen, macht beide Seiten kompromisslos und friedensunwillig.

Die Berechtigung für diese Haltung leitet jede Partei aus der Geschichte ab, indem er aufzählt, was die Gegenseite alles verbrochen hat und zuerst verändern muss, bevor verhandelt wird.

Die Frage lautet, wie schaut die Zukunft in historischen Dimensionen für die Konfliktparteien aus.
Israel lebt sehr gefährlich. Die Gesellschaft ist tief gespalten und wird ohne den äusseren Feind die inneren Konflikte nicht überstehen. Dieses Konfliktpotential ist die Folge der Einwanderungspolitik, die das demographische Problem lösen sollte. Wer heute kann zieht weg aus Israel, denn nur Extreme und Radikale sind bereit ein Leben lang im Krieg zu leben und ihre Nachkommen für den weiteren Krieg zu opfern. Israel hängt am Tropf der USA. Wenn die USA ihre Vormachtrolle einbüssen, wirtschaftlich absteigen und mit sich selbst beschäftig sind, kann es für Israel leicht eng werden.

Die Palästinenser sind machtlos und ohnmächtig, sie vermehren sich trotzdem und haben kein Demographieproblem. Sie müssen nur im jetzigen Gefängnis überleben und warten, bis die Gefängniswerter nicht mehr die Kraft haben sie einzusperren. Sie sehen Israel und die jüdische Gesellschaft als Fremdkörper, der selbst verschwinden wird, wenn die Mia $ aus den USA nicht mehr fliessen. sie wissen auch, dass dieser Geldstrom nicht Jahrhunderte lang anhält und Israel somit langfristig keine Zukunft hat.

Isreael muss sich gewaltg ändern, will es aus eigener Kraft an diesem Ort überleben.
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