Süchu Mitglied
#30 ° Gesendet: 17.09.2006 10:33 |
Ich denke die Palistinänser wurden unterstützt von den Arabischen nachbarstaaten zu derren Instrumente; nach dem die Arabischen Staaten mit ihrem ziel Israel auszulöschen immer wieder scheiterten.
Denk ich auch. Und gerade hier hätte Israel handeln sollen, indem sie die Palestinenser wirtschaftlich mehr miteinbezogen hätten. Sobald es denen besser gegangen wäre, sich vielleicht sogar einen gewissen Wohlstand bzw eine gewisse Mittelschicht herausgebildet hätte, würden sich die Palestinenser nicht mehr einfach so instrumentalisieren lassen. Denn dann hätten sie auf einmal etwas zu verliehren.
Die Radikalisierung wurde vorallem auch durch ein immer grösser werdendes soziales Gefälle zwischen Israeli und Palestinesern provoziert. Und das kann nicht gut gehen, gerade wenn man so aufeinander hockt, wie's in Israel der Fall ist.
Was Syrien und Ägypten betrifft... Das sind wohl noch heute die erklährten Todfeinde Israels, unter anderen. Aber sie sind gescheitert. Das Problem, das Israel heute hat, sind tatsächlich die Palestinesern (Instrumentalisiert oder nicht, im Grunde kein allzu grosser Unterschied, denn die Palestineser haben heute selbst ein Interesse an diesem Konflikt. Sie haben nichts und können folglich bloss gewinnen... oder so). Ich bin überzeugt, dass auch heute der Weg zu einem soliden Frieden nur über einen Aufbau der palestinesischen Wirtschaft (indem sich zB der israelische Markt öffnen würde...) gehen kann, denn sobald sich eine gewisse Mittelschicht gebildet hat und es ihnen im allgemeinen auch besser gänge, hätten Organisationen wie die Hamas auch keinen Rückhalt mehr und würden zu Randgruppenerscheinungen. Dass heute gerade das Gegenteil der Fall ist, sieht man ja schon daran, das die Hamas die Regierung trotz oder dank demokratischen Wahlen übernehmen konnte (denn laut den Überwachern solls ja mit rechten Dingen zu und her gegangen sein...). |