milk Mitglied
#15 ° Gesendet: 12.09.2006 21:07 |
@Tulpe
Was hat den der libanon unternommen um den Krieg zu beenden?
Der Staat Libanon hat durch seinen Präsidenten immer wieder um Hilfe gefleht.
war die liebanesische Regierung bereit die entfürten Soldaten zu befreien
Mit welchen Mitteln sollte dies der Libanon tun. Mit seinem Geheimdienst der zu den besten der Welt gehört oder mit seiner ultra modernen Armee, die noch besser gerüsstet ist wie die USA.
Nein. Der Libanon besitz nichts von dem. Er wird im Vergleich zur Hizbollah oder Israel auch nicht durch ausländische Kapitalgeber unterstützt. Zudem gibt es den Libanon auch nicht einfach so, da er ein Gefüge aus Christen, Schiiten und Drusen ist. Nicht alle sind gegen diesen Krieg. Viele Schiiten stehen hinter der Hizbollah, was auch ihre zwei Minister in der Regierung erklärt.
[/i]war die libanesische Regierung bereit die Hizbollah zur vernunft zu bringen?[/i]
wie schon zuvor erwähnt ist die Hizbollah ein Teil der Regierung. Sich selbst kann man nicht zur Vernunft bringen und die restlichen Regierungsparteien wissen, dass sie mit der Hizbollah zusammen arbeiten müssen, damit etwas erreicht werden kann, da die Hizbollah in der grössten Bevölkerungsgruppe des Libanons einen wachsenden Rückhalt hat.
Was hätte es der Hizbollah gekostet dem Krieg ein Ende zu bereiten in dem sie die Gefangenen freigelassen hätten?
Die Hizbollah hätte einen riesigen Imageschaden erlitten(den nun Israel hat), da sie sich als "weich" gezeigt hätten und von ihrer Forderung des Gefangenenaustausches abgewichen wären. Wenn die Hizbollah nicht strikte ihren Kurs hält, ist sie dem -Untergang geweiht, da die Bevölkerung dann nicht mehr hinter ihnen steht.
Nam nicht auch die Hizbollah die zerstörung hin? ohne rücksicht auf das Volk im Libanon?
Ja die Hizbollah nam es hin, doch wen würdest du verantvortlich machen, wenn dein Haus kaputt ist? Der, der es zerstörte oder den, der zu dir gehört, dem du geholfen hast sich zu verbergen und dir nun wieder hilf alles aufzubauen?
@ Willi Tell & tapir
bin voll eurer Meinung, dass zuwenige Experten zu Wort kommen. Zumindest zuwenige, die sich mit solchen geschichtlichen Phänomenen auseinandersetzen und nicht nur an Gewalt denken.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich noch nie im nahen Osten war, was auch eher schwierig wäre als Schüler. Aber ich möchte es eigentlich schon seit langem Mal tun. Ich kann daher nur auf Freunde zurückgreifen, die schon in Israel waren(und dies nicht nur in einem Badeort).
Zur Gründung Israels muss ich einfach noch erwähnen, dass ja nicht von Anfang an Palästina der einzige Ort war, an dem dieser Staat entstehen konnte. Es wurde auch über britische und französische Kolonien Debatiert.
Obwohl damals die Idee entstand, gab es bis 1948 den Staat Israel nicht. Damals gab Grossbritanien sein Völkerbundsmandat zurück und es sollte sollte eine 2 Staaten Lösung geben(Jerusalem wäre unter internationale Verwaltung gefallen). Doch sowohl die Araber als auch die Israeliten lehnten dies ab und es kam zum ersten Nahostkrieg. Aus jenem ging Israel als Sieger heraus und beanspruchte das eroberte Teritorium (was mehr war, als der Teilungsplan ihnen zugestanden hätte).
zu den 70% "russischen" (sowjetischen) Juden kann ich vom Volumen her nichts sagen, jedoch würde mich deine Quelle interessieren. Doch dass es sowjetische Juden gibt ist klar und sie sind sehr konservative Wähler. Zudem haben sie ihren Glauben fast gänzlich verloren unter dem Komunismus. Sie gingen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion als arme Leute nach Israel und konnten sich auch nicht wirklich verständigen. Ich denke darauf wolltest du hinweisen.
Dass 2/3 de US Regierung Juden sind, glaube ich kaum, jedoch ist ihre Lobby enorm stark, da die Juden einen hohen Bildungsstandart haben und aufgrund ihrer Verfolgung viele der gebildeten in die USA auswanderten und dort sofort einflussreiche Posten Erlangten.
ok. war s mal von mir
milk |