@Pirelli
Ich weiss, bezüglich Umwelt und Klimawandel kommt niemand an Pirelli vorbei. Du hast auch Recht, ich habe nicht den ganzen englischen Artikel durchgelesen. In Wirklichkeit hat mich Maxeiners Text und der Ausschnitt aus dem Original angesprochen und jetzt, wo ich den Artikel studiert habe, muss ich zugeben, ist mein Titel nicht passend. Somit stimmt deine Aussage, dass ich ein Eigentor geschossen habe. Ich werde es überstehen!
Trotzdem hat Maxeiner nicht Unrecht, auch wenn er es ein wenig polemisch sagt. Der Artikel zeigt vortrefflich, dass es unter Wissenschaftlern grosse Differenzen gibt in den Untersuchungen zum Klimawandel. Aus den Kommentaren sieht man, dass dies anfängt bei der Glaubhaftigkeit der Programme für die verschiedenen Modelle. Immer wieder liest man das Argument, dass Langzeit-Modelle von Wetter- und Klimaentwicklungen keine in Stein gegossene Tatsachen sein können, wenn die Wirklichkeit zeigt, dass Wettersimulationen für einige Tage so unglaublich falsch sein können, wie wir es selbst immer wieder erleben müssen. Bezüglich Abkühlung der Ozeane scheint immerhin einiges im Tun zu sein. Pielke empfiehlt Zweiflern das Thema weiter zu verfolgen, da in naher Zukunft mehr darüber zu erfahren sei.
Ich stelle immer wieder fest, dass Wissenschaftler, die von jedermann akzeptierte Lehrmeinungen mit neuen Erkenntnissen umstossen, grösste Anfeindungen von Main Stream Wissenschaftlern über sich ergehen lassen müssen. Ein gutes Beispiel ist, wie Seager und Battisti, die mit meiner Meinung nach überzeugenden Messungen feststellten, dass nicht der Golfstrom schuld ist am milden Klima Nordeuropas, von andern Wissenschaftlern nicht ernst genommen werden. Ich habe dir den Link im Adieu Gletscher"-Thread schon gezeigt, aber du bist nicht darauf eingegangen.
http://www.americanscientist.org/template/AssetDetail/assetid/51963?fu lltext=true&print=yes
Immerhin, solche Kritiken halten die Diskussionen im Gang und dienen letztlich doch der Wahrheitsfindung. Diese Wahrheit wird auch bezüglich des Klimawandels vermutlich erst an den Tag kommen, wenn die heutigen Klimatologen schon längst das Zeitliche gesegnet haben.
R.