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Europas Weg

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Loser
Mitglied
#11 ° Gesendet: 07.04.2011 22:25
Zocker:
Die Schuldenkrise ist weit weniger dramatisch, wie wie viele glauben. Staaten sind pleite, aber das gehört zu unserem System und kommt alle paar Jahre vor. Diese Pleiten haben jedoch die tieferen Gründe aufgezeigt, ein mangelhaftes oder fehlendes Staatsverständnis der Bürger, ein mangelnder Organisationsgrad der Bürger und der Irrglaube, sich etwas nehmen zu können, was andere bezahlen werden.

Von mangelndem Organisationsgrad kann man nicht gerade reden, schliesslich konnten sie den Staat bescheissen ohne spürbare Konsequenzen. Jetzt, wo sie merken, dass es ans eingemachte geht, wird protestiert. Dabei ändert sich ja nicht viel, ausser, dass sie Steuern bezahlen müssen. Früher baute man einfach ein Haus ohne Bewilligung, dafür braucht es wieder Schwarzarbeiter usw, ein Geldfluss war also vorhanden, nur eben am Staat vorbei.

rlarsson:
Das Joint-Venture wird allmählich zur Last.

Sag ich ja. Mein Opa hat das schon vor 30 Jahren gepredigt, hören wollte das keiner.
Zocker
Mitglied
#12 ° Gesendet: 07.04.2011 22:37
In der Aufzählung von echten und Scheinproblemen in Europa sind wir gut. Je nach politischer Ausrichtung werden diese geortet, als fast unlösbar dargestellt und mit der Existenzfrage mit der EU verknüft. Aus Schweizer Sicht ist das Thema Eurupa aufregend, denn es regt viele auf.

Die Frage jedoch ist, was macht die Schweiz in 10 oder 20 Jahren in Europa. Die Schweiz frägt sich immer wie es der EU (=Europa) geht und ob die EU überlebt. Sie müsste jedoch fragen wie es der Schweiz geht mitten in der EU und wenn die EU keine Rücksicht mehr nimmt auf die Schweiz.

Welche Krise wird es sein, die uns sehr schnell der EU beitreten lässt. Dass es dazu eine Krise braucht ist klar, das war beim Abschaffen des Bankgeheimnises auch erforderlich.
Natascha
Mitglied
#13 ° Gesendet: 09.04.2011 18:22
Zocker:
Welche Krise wird es sein, die uns sehr schnell der EU beitreten lässt

Das liegt immer am Wille einer Nation. Die grösste Krise in diesem Jahrhundert- der 2. Weltkrieg- hat nicht gereicht die Schweizer von ihrem Weg abzubringen. Insofern ist es nur eine Frage des Willens. Zugegeben, heimatmüde gibt es immer, jedoch sind diese in der Unterzahl und die Kantone spielen eine zentrale Rolle. Die Väter unserer Verfassung haben vermutlich geahnt, dass es auch Zeiten von Schlappschwänzen und Duckmäuser zu überwinden gibt und haben hier vorrauschauend eine gute Sperrminiorität eingebaut.

N.
Loser
Mitglied
#14 ° Gesendet: 09.04.2011 21:52
Natascha:
Die grösste Krise in diesem Jahrhundert- der 2. Weltkrieg- hat nicht gereicht die Schweizer von ihrem Weg abzubringen.

Hör bloss mit dieser Probagandalüge auf, wieviele haben mit Hitler sympathisiert ? Bei dem Brunz, den Du hier von Dir gibst, würd mir auch keiner stehen. Die wahren Schlaffis verstecken sich hinter dem Führer Christoph von Ewiggestrig dem I. getrauen sich nicht, aufzumupfen und träumen von der Schweiz in den fünfzigern des vorletzten Jahrhunderts. Für mich die wahren Landsverräter, welche partout das Land nicht vorwärts bringen wollen und an alten Zöpfen festhalten, wie die Laus im Hundefell. Sogenannte "Unternehmer" die den Wandel unserer Zeit nicht spüren, es sei denn, man kann die eigene Kasse kräftig füllen.

Undsere Väter, liebe Natascha, waren Pioniere, versuchten die Eidgenossenschaft vorwärts zu bringen. Das die SVP sich als legitime Nachfolger sieht, ist eigentlich eine Frechheit, wo bitte macht diese Partei denn vorwärts, ausser beim Kampf gegen die schwachen und wehrlosen ?
Natascha
Mitglied
#15 ° Gesendet: 09.04.2011 22:39
Loser:
Die wahren Schlaffis verstecken sich hinter dem Führer Christoph von Ewiggestrig dem I. getrauen sich nicht, aufzumupfen und träumen von der Schweiz in den fünfzigern des vorletzten Jahrhunderts. Für mich die wahren Landsverräter, welche partout das Land nicht vorwärts bringen wollen und an alten Zöpfen festhalten, wie die Laus im Hundefell.

Die faulen Sprüche kennen wir. Sei froh, dass es Leute gibt, welche verhindert haben entgegen dem Mainstream uns in die EU zu führen. Feiglinge, welche sich nicht dagegen gestellt haben, weil es nicht chic war, gibt es genügend. Und ja, apropos "alte Zöpfe":
Die UBS hat auch alte Zöpfe abgerissen. Und wohin das geführt hat, haben wir gesehen. Das Entscheidende in der Politik ist nur eines: Fehlentwicklungen zu verhindern und nicht jedem Furz nachzurennen.

N.
Loser
Mitglied
#16 ° Gesendet: 10.04.2011 13:07
Natascha:
entgegen dem Mainstream uns in die EU zu führen.

Welcher Mainstream ? Nur weil Politiker dies wollten heisst das gleich, alle wollten in die EU ? Dann wären wir dort, wenn es die Mehrheit gewesen wäre. Deshalb zieht der "Feiglinge"-Spruch nicht, Gegener hat es in jeder Partei und bei allen Wählern. Deine Sichtweise ist manchmal schon ein wenig einfach und vorallem eingebildet.

Natascha:
Die UBS hat auch alte Zöpfe abgerissen. Und wohin das geführt hat, haben wir gesehen. Das Entscheidende in der Politik ist nur eines: Fehlentwicklungen zu verhindern und nicht jedem Furz nachzurennen.

Wobei sich ein gewisser Parteiboss sich gerne mit einem gewissen Bankenboss gezeigt hatte. Beide hatten ja eines gemeinsam, durch bescheissen des kleinen Mannes, ein Vermögen anzuhäufen. Einer spielte mit seiner Bank im globalen Geschäft mit, der andere verscherbelte Firmen, um sie "global fit zu machen".
Diese "Fehlentwicklungen" wurden nicht verhindert, weil es eben durchaus gewisse Menschen gab, die diese nicht verhindern wollten.
Aehnlich verhält es sich mit der Neutralität, die, so wie sie von der SVP ausgelegt wird, nur heisst feige sein und dann profitieren. Beispiel Gaddafi, wer hier "neutral" sein will, paktiert mit dem Irren, arbeitet ihm in die Hände. Und gerade bei dem Spinner dürfte bei den meisten Schweizern kein Gefühl der Neutralität vorhanden sein, behaupte ich jetzt mal frech.
felixkohl
Mitglied
#17 ° Gesendet: 21.04.2011 01:38
"Wahre Finnen" oder so etwa, heisst die neue rechtsbürgerliche Gewinnerin in Finland.

Ungarn, Benelux-Staaten, Holland, Skandinavien und Finland sind alle stark nach rechts gerutscht. In Frankreich nur eine Frage der Zeit.

Grossbritanien und Deutschland bleiben diesbzgl. noch gemässigt.
In italien wird auch in den nächsten Jahren das übliche Parteienchaos herrschen.

Seltsame Entwicklung...
razzar
Mitglied
#18 ° Gesendet: 21.04.2011 08:52 ° Bearbeitet von: razzar
felixkohl:
Seltsame Entwicklung...

Die Rechtsparteien sind die Einzigen die das Geldausgeben, sprich das Geldverschieben, anprangern. Die Menschen haben die Schnauze voll. Man redet jetzt deswegen schon von Alarmglocken und den Ländern Schulden erlassen in der EU. Also will dann jeder seine Schulden erlassen haben. Also weiss dann jeder dass dieses System nichts bringt ausser ein mächtig gross stinkender Haufen Scheisse. ;)
rlarsson
Mitglied
#19 ° Gesendet: 21.04.2011 09:39
Loser:
Welcher Mainstream ? Nur weil Politiker dies wollten heisst das gleich, alle wollten in die EU ? Dann wären wir dort, wenn es die Mehrheit gewesen wäre.

Nein, das wären wir nicht. Im Volk ist ein EU-Beitritt auf Jahre hinweg nicht mehrheitsfähig, auch wenn die Cüpli trinkenden Linken und ihr Sprachrohr "Leutschenbach" immer noch das Gegenteil behaupten. Wenn dieser Affenladen sich weiter so entwickelt (das tut er auch), dann wird der EU-Beitritt auch nie Realität werden.

Aber es ist schon lustig zu beobachten, wie die EU-Trotzköpfe in der Mitte die Drehung vollkehren und die Haltung der Partei zuvor als Fehler bezeichnen. Eigentlich sind es wie du richtig sagst Feiglinge, die die Morgendämmerung nun sehen und spüren, dass sie ihre Wählerinnen und Wähler in der Vergangenheit verarscht haben. Und eben diese Wählerinnen und Wähler stellen nun ihre Quittungen aus, weil gerade eben auch die europhilen Mittepolitiker versuchen, die Schweiz Scheibe für Scheibe diesem Saftverein in Brüssel zu verkaufen.
Loser
Mitglied
#20 ° Gesendet: 21.04.2011 17:56
rlarsson:
Nein, das wären wir nicht.

An Deiner Stelle würd ich mal versuchen zu begreifen, was ich geschrieben habe, Depp.

Loser:
Dann wären wir dort, wenn es die Mehrheit gewesen wäre.

Und weil die Mehrhiet dies eben nicht will (auch welche aus der SP usw), sind wir nicht dort und nicht wegen des heldenhaften *lach* Widerstand der SVP "Nein" Partei. :)
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