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Israels Armee erstürmt Schiffe mit Hilfsgütern für Gaza

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swissalicious
Mitglied
#1 ° Gesendet: 31.05.2010 11:54 ° Bearbeitet von: swissalicious
[url= http://www.nzz.ch/nachrichten/international/nahost_gaza_schiff_1.58371 04.html][/url]

Eigentlich interessiert mich der Nahostkonflikt ja nicht mehr die Bohne. Pälestinenser wie Israeli könnten längstens in Frieden zusammen leben, wenn sie denn nur wollten und ihre fundamentalistischen Standpunkte aufgeben würden.

Nachdem nun selbst die Israelische Regierung zugeben musste, dass sich die Aktion in internationalen Gewässern abspielte, kommt wenigstens wieder etwas Spannung auf.

Es bleibt zu hoffen, dass die Region nun nicht in völligen Selbstzerfleischungswahn verfällt und uns gleich mitreisst.

Jedenfalls mit Etwas vom Bescheuerdsten, was Israel in letzter geboten hat.
Loser
Mitglied
#2 ° Gesendet: 31.05.2010 13:33
swissalicious:
Jedenfalls mit Etwas vom Bescheuerdsten, was Israel in letzter geboten hat.

....und die Türkei ebenfalls. Sie hätte das Auslaufen verhindern müssen, alleine schon um eine Provokation zu verhindern. Meiner Meinung nach spielt es keine Rolle, wo die Aktion stattfand, ähnliches geschieht ja auch bei Schiffen, die unter dem Verdacht stehen, Drogen zu transportieren. Dazu kommen noch die 700 Personen, die sich auf den Schiffen befanden, zum Schutz hiess es. Lebende Schutzschilder etwa ? Das wäre dann wieder die Handschrift der Hamas.
Wilhelmtell
Mitglied
#3 ° Gesendet: 31.05.2010 22:38
Der Schurken- und Terrorstaat Israel hat internationales Völkerrecht verletzt und in internationalen Gewässern einen Hilfskonvoi überfallen und 19 Morde begangen. Diese Verbrecher gehören international geächtet und vor das Kriegsgericht in Den Haag. Die Türkei handelt völlig richtig, wenn sie ihren Botschafter in der Terroristenhauptstadt Tel-Aviv abberuft. Noch besser ist der angedrohte Abbruch der diplomatischen Beziehungen zum jüdischen Terrorstaat. Europa muss sich endlich von diesem Verbrecherstaat distanzieren, der immer mehr dem Nazi-Regime gleicht.
Pia
Mitglied
#4 ° Gesendet: 31.05.2010 22:55
Der ARD-Korrespondent in Tagesthemen berichtete auch von einer Wagenburg-Mentalität in Israel, bei der Regierung, aber auch vielen Medien und in der Bevölkerung. Andere Stimmen seien selten zu vernehmen. Eigentlich schon absurd, man isoliert sich selbst, indem man andere selbst extrem militärisch isoliert.
Pia
Mitglied
#5 ° Gesendet: 31.05.2010 23:00 ° Bearbeitet von: Pia
swissalicious:
Eigentlich interessiert mich der Nahostkonflikt ja nicht mehr die Bohne.

Der ist ja so extrem emotional mit Bedeutung aufgeladen, dass alles bloss noch ätzend ist. Es gibt viele andere Konflikte mit ständig "mehr" Toten, die nie diese mediale Präsenz und Aufmerksamkeit in Europa und in den USA erhalten.


swissalicious:
Pälestinenser wie Israeli könnten längstens in Frieden zusammen leben, wenn sie denn nur wollten und ihre fundamentalistischen Standpunkte aufgeben würden.

Da sind ja ständig so gegenseitige Kränkungsspiralen im Gange, die offenbar kaum aufzulösen sind.
Loser
Mitglied
#6 ° Gesendet: 01.06.2010 00:15
Das Problem an der ganzen Geschichte ist auch, die Unterstützung die für beide von verschiedenster Seite kommt. An Bord der Schiffe waren auch zwei Linke aus Deutschland und die israelische Regierung geniesst eben auch grosse Unterstützung seitens der Rechtsparteien. Von beiden Seiten wird dies missverstanden, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein gesunder Mensch die Hamas unterstützt.

Beim Auslaufen der Schiffe

http://www.youtube.com/watch?v=qJ6giFryCY0&feature=player_embedded

Refrain des Liedes

Intifada, intifada, intifada!

Khaybar, Khaybar, oh Jews! The army of Mohammed will return!


Man darf sich auch fragen, warum das Angebot Israels ausgeschlagen wurde, die Güter über den Landweg nach Gaza zu bringen.

Ein Angebot Israels, die Fracht im nahe der Grenze um Gazastreifen gelegenen Hafen von Aschdod zu entladen und nach einer Kontrolle auf Waffen an die UN zu übergeben, hatten die Organisatoren des Konvois, darunter auch palästinensische Gruppen, abgelehnt. Auch zwei Mitglieder der Bundestagsfraktion der Linken sind in der Flottille unterwegs.

http://de.reuters.com/article/worldNews/idDEBEE64U07G20100531

Probleme hab ich auch mit den sogenannten "Menschenrechtsorganisationen" in der Türkei ( die notabene das Massaker an den Armenier nicht anerkennen), von denen einige Kontakte zu radikalen Bewegungen haben.

Ach ja, nicht zu vergessen die 15000 Tonnen Hilfsgüter (welche wirklich solche sind), die Israel jede Woche in den Gaza lässt.

Für mich eine klare Provokation und Israel war so dumm, direkt in die Falle zu latschen. Und die Türken sollten das drohen sein lassen, gegen die Israelis ziehen sie den kürzeren......
Pia
Mitglied
#7 ° Gesendet: 01.06.2010 00:39
Loser:
Refrain des Liedes

Solange es in Israel keinen Ruck gibt punkto Siedlungspolitik, hallt der innenpolitische Irrsinn von "aussen" stets zurück. Israel ist schon ein ziemlich kompakter, bis über die sog. Zähne bewaffneter Staat, wogegen Palästina eher ein zerstreutes, geographisches Nichts ist.
Loser
Mitglied
#8 ° Gesendet: 01.06.2010 00:43
Das stimmt leider, doch diesen Refrain hört man auch gegen die Amis usw. Die Hamas ist nun mal ein ganz anderer Schlag, als die PLO unter Arafat.
Pia
Mitglied
#9 ° Gesendet: 01.06.2010 01:08
Loser:
Das stimmt leider, doch diesen Refrain hört man auch gegen die Amis usw. Die Hamas ist nun mal ein ganz anderer Schlag, als die PLO unter Arafat.

Arafat blieb mir eigentlich auch nur als Egomane in Erinnerung. Jeder noch so kleine Scheiss meinte er persönlich unterschreiben zu müssen. Und da manche andererorts gerade wieder zu 100% über die SRG herziehen: Die besten Dokus zu dieser Region sieht man ja auch auf SF oft erst um 23h oder später, die von politisch Unbekannten handeln, auf beiden Seiten. Von politisch "kleinen" Leuten, die weder den Hamas, noch der PLO, noch den extrem verpolitisierten Kräften in Israel nahe stehen. Sie versuchen kleine Projekte durchzuziehen, im kleinen Rahmen, die Israel mit Palästina und umgekehrt versöhnen.
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 01.06.2010 01:13
Pia, schau mal auf ORF, da kommen solche Reportagen meistens früher. Ich kenne übrigens mehrere israelische Soldaten, die beim letzten Feldzug Flugblätter verteilten, welche die Gewalt verurteilten, die ihrer eigenen Armee.....
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