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Spinnen die in Brüssel? EU-Absolutismus total!

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agathon
Mitglied
#221 ° Gesendet: 26.08.2010 10:04 ° Bearbeitet von: agathon
rlarsson:
Was das Volk schon lange befürchtet, die Damen im Bundesrat in Bern sind höchst inkompetent und erzählen bzgl. Schweizer Europa-Politik vs. Souveränität unqualifizierten Quatsch und Lügen in pro euröpäischer Färbung.

Was die Ignoranz-User schon lange wissen: Der Herr Larsson ist höchst inkompetent, und erzählt bzgl. Schweizer Europa-Politik vs. Souveränität unqualifizierten Quatsch und Lügen in anti europäischer Färbung.


Vielleicht sollte man die Quelle (NZZ) konsultieren, bevor man larsson-mässig dem BLICK vertraut und sofort laut herumposaunt. Ambühl macht nämlich keinen Hehl daraus, dass die Frage der Weiterentwicklung bestehender bilateraler Verträge behandelt werden muss: Es kann nicht sein, dass bei jeder Änderung eines bestehenden Vertrags jahrelange Verzögerungen durch aufwändige Volksabstimmungen (Referenden) entstehen. Damit schwächen wir unsere Position als Verhandlungspartner.

Und was Leute wie @razzar/safado und @larsson nicht begreifen können: Die EU ist nun mal eine Tatsache, sie ist REAL! Also muss man sich dazu verhalten und immer wieder alle Optionen prüfen. Eine PRÜFUNG der Optionen wird ja wohl für die Herren Rechtsaussen noch erlaubt sein, oder will die SVP mittlerweile auch noch verbieten, dass man verschiedene Lösungswege revaluiert und erneut darüber nachdenkt? Das ist ja wohl erlaubt in einem nicht-totalitären Staat, oder etwa nicht?

––––––––––––––––––––
Hier die Passagen zur EU aus dem Interview in der NZZ:

NZZ: Zum Grundsätzlichen in der Europapolitik: Der bilaterale Weg scheint mühsamer zu werden.

Michael Ambühl: Der bilaterale Weg ist eine gute und effiziente Lösung im Interesse der EU und der Schweiz. Es wird oft gesagt, dass der bilaterale Weg schwieriger geworden sei. Sicher ist, dass der bilaterale Weg noch nie einfach war und es die Mitgliedschaft wohl auch nicht wäre. Oft wird darauf hingewiesen, die EU habe immer mehr Mitgliedstaaten und sei dadurch weniger flexibel geworden. Letzteres mag zwar stimmen, aber das Argument würde auch gelten, wenn die Schweiz in der EU wäre, auch dann hätte sie durch die Vergrösserung der EU an Gewicht verloren. Es ist allerdings vorstellbar, dass der bilaterale Weg gewisse Anpassungen braucht in Bezug auf die Frage der Übernahme künftiger Weiterentwicklungen in Dossiers, bei denen sektorale Abkommen bestehen. Da findet man mit etwas Kreativität und gutem Willen eine Lösung.

Wie könnte diese aussehen?

Eine solche Lösung hatten wir zum Beispiel 2008 ausgehandelt im Rahmen der sogenannten 24-Stunden-Regelung, eines Zollsicherheitsabkommens. Jene Lösung sieht einerseits ein Mitwirkungsrecht, aber kein Mitentscheidungsrecht vor. Anderseits kennt sie auch ausgewogene Regelungen für den Fall, dass die Schweiz einmal etwas nicht übernehmen kann.

Man hört oft, die EU sei immer weniger an bilateralen Verhandlungen mit der Schweiz interessiert.

Das ist nicht richtig. Auch die EU richtet bilaterale Begehren an uns. Ausserdem, als unsere Bundespräsidentin jüngst in Brüssel war, sagten EU-Kommissions-Präsident Barroso und EU-Rats-Präsident Van Rompuy beide ganz klar, sie seien an der Weiterentwicklung der Beziehung mit dem Partner Schweiz interessiert, um das bestehende Netz von bilateralen Verträgen auszubauen.

Hat aber nicht das Verständnis in der EU gegenüber besonderen Schweizer Regelungen doch nachgelassen?

Nachgelassen hat das Verständnis für die Schwierigkeiten, welche die Schweiz bei der Übernahme künftiger Weiterentwicklungen der EU-Regelungen haben könnte. Es besteht ein gewisser kultureller Unterschied bezüglich Entscheidfindung. Bei uns dauert diese relativ lange, mit ausgiebigen Vorkonsultationen, Vernehmlassungen, Parlamentsdebatten und am Schluss oft noch Volksabstimmungen. Im Ausland läuft der Prozess viel schneller. Dort gibt es häufig Mehrheitsregierungen, die Reformen innerhalb weniger Wochen durchpeitschen können. Trotzdem bin ich überzeugt, dass der bilaterale Weg eine gute Zukunft hat, wenn wir einerseits die Frage der Übernahme von Weiterentwicklungen in den bilateralen Abkommen lösen und anderseits inhaltlich ausbalancierte Abkommen finden können.

Auf welchen Zeitraum hinaus sehen Sie den bilateralen Weg als realistisch an?

Man kann nicht irgendeinen Termin nennen und sagen, bis dann funktioniert es und danach nicht mehr. Generell müssen wir aufpassen, dass wir für die Frage eines allfälligen EU-Beitritts nicht einzig die vermeintliche Schwäche des bilateralen Wegs ins Feld führen. Zudem wären die Schweizer Probleme in der Anpassung an Weiterentwicklungen in der EU wohl noch grösser, wenn wir EU-Mitglied wären. Wir hätten dann zwar ein Mitentscheidungsrecht, aber man darf das nicht überbewerten. Dieses ist nicht ein Vetorecht, und selbst wenn es eines wäre, könnte man es nur selten ausüben. Ein strenger Vergleich müsste die Minorisierung im Fall eines Beitritts der Satellitisierung des Aussenstehenden gegenüberstellen. Die Frage ist letztlich, wo die Schweiz mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Zurzeit ist das eher im bilateralen Weg.
rlarsson
Mitglied
#222 ° Gesendet: 26.08.2010 10:24
agathon:
Was die Ignoranz-User schon lange wissen: Der Herr Larsson ist höchst inkompetent, und erzählt bzgl. Schweizer Europa-Politik vs. Souveränität unqualifizierten Quatsch und Lügen in anti europäischer Färbung.

Wenn ich die EU glorifizieren würde und das Reich als einen Segen anschauen würde, dann wäre das sicher umgekehrt. Zum Glück geht es uns in fast allen Belangen wirtschaftlich besser und wir haben auch gesellschaftlich nie die Probleme, die deine heissgeliebte EU umherwälzt. Und genau deshalb bin ich gegen einen Beitritt der Schweiz zur EU.

agathon:
...man larsson-mässig dem BLICK vertraut und sofort laut herumposaunt.

Der Blick ist a) eine linke Zeitung und posaunt b) nur den Bull-Shit von unseren EU-Turbos in die grosse weite Welt hinaus. Die wehen bekanntlich wie Windfahnen und ändern ihre Standpunkte wie @agathon seine Unterwäsche. Ich kann doch nichts dafür, wenn das Volk auf Lügenverbreitungen von EU-Turbos was die EU-Frage anbelangt ablehnend reagiert?

agathon:
...für die Herren Rechtsaussen...

Was liegt "rechtsaussen" von der SVP?
razzar
Mitglied
#223 ° Gesendet: 26.08.2010 10:41
rlarsson:
Was liegt "rechtsaussen" von der SVP?

Links - der Kreis schliesst sich. ;)
agathon
Mitglied
#224 ° Gesendet: 26.08.2010 11:29
rlarsson:
Was liegt "rechtsaussen" von der SVP?

Eben nichts mehr.

Zudem könntest du zum Interview Stellung nehmen: Ich habe dir den O-Ton nicht umsonst hineinkopiert: Da merkst du, wie der Blick aus den abwägenden Äusserungen Ambühls eine provokative These schneidert, an der allerdings kaum was dran ist.
Loser
Mitglied
#225 ° Gesendet: 26.08.2010 14:16
razzar:
EU-Turbos lügen.

Vielleicht, hier aber nicht.

rlarsson:
Und genau deshalb bin ich gegen einen Beitritt der Schweiz zur EU.

Das darfst Du ja auch, aber das letzte Wort wird eh das Volk haben.
agathon
Mitglied
#226 ° Gesendet: 26.08.2010 16:32
@ rlarsson

agathon:
Zudem könntest du zum Interview Stellung nehmen: Ich habe dir den O-Ton nicht umsonst hineinkopiert: Da merkst du, wie der Blick aus den abwägenden Äusserungen Ambühls eine provokative These schneidert, an der allerdings kaum was dran ist.

razzar
Mitglied
#227 ° Gesendet: 26.08.2010 18:33
Loser:
aber das letzte Wort wird eh das Volk haben.

Hmm, jetzt klingt das noch schön selbstverständlich. Gehört nicht grad zum "Interview-Thema" aber wir befassen uns seit Jahren mit dem Gedanken u.A. diese Freiheit "freiwillig" Geschichte werden zu lassen. Was für gute Gründe gibts dafür? Das kann von Angst vor fremdrassiger oder fremdreligiöser Machtübernahme bis zu in Schach halten (auch z.B. mit Abzocklizenz) eines überbevölkerten Menschenhaufens der immer mehr arme Menschen beinhaltet (mehr Proteste, mehr Unzufriedenheit, usw.) gehen. Aber irgendwie nichts wirklich Fortschrittliches. Und so, und natürlich wegen anderen verschiedensten Dingen, entsteht nun mal das verbreitete dicke Misstrauen wenn jetzt noch jemand ein ganzes bislang freies Volk dahin drängen will. Nun vielleicht kann man jetzt meine Äusserungen von wegen EU-Turbos und Kreis schliesst sich usw. besser verstehen. ;)
Loser
Mitglied
#228 ° Gesendet: 26.08.2010 20:01
razzar:
Nun vielleicht kann man jetzt meine Äusserungen von wegen EU-Turbos und Kreis schliesst sich usw. besser verstehen. ;)

Keine Angst, ich hab Dich schon verstanden, deshalb wurde ja auch gesagt, dass ein Beitritt nicht mehrheitsfähig ist. Jedoch solltest Du von diesem "fremdrassigen" Abstand nehmen, fremdes gehört zur Entwicklung einer Nation. Diese Angst wird geschürt, mit Absicht, einen Gefallen macht man uns damit aber nicht.
agathon
Mitglied
#229 ° Gesendet: 26.08.2010 21:02
razzar:
fremdrassiger oder fremdreligiöser Machtübernahme
Abzocklizenz
überbevölkerten Menschenhaufens
das verbreitete dicke Misstrauen

Geh doch zum Psychiater mit deinen Wahnvorstellungen. Oder tritt mal vor die Haustür, schau dich um, spazier mal zum nächsten DENNER ... Du wirst merken, fast alles ist OK.
razzar
Mitglied
#230 ° Gesendet: 27.08.2010 07:44
Moment mal, ich hab damit die EU-Turbos gemeint, und mögliche Gründe warum die unbedingt die unsrige Demokratie abschaffen wollen. Ich hab keine Probleme mit netten anpassenden Fremden. Die Menschheit beweist sich nur klug genug wenn sie sich in Frieden mischt. Die bunte Mischung ohne Unterdrückung, ohne Kriege, ohne perverse Gesetze, usw.

Also renkt euch wieder ein von wegen von fremdrassig abstand nehmen und Psychiater usw. Und sagt das wennschon den EU-Turbos...
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