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Internationale Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Internationale Schlagzeilen /

Osteuropa: Nicht nur rechts sondern rechtsradikal....

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felixkohl
Mitglied
#1 ° Gesendet: 12.04.2010 19:10
Sehr bedenklich der radikale Rechtsrutsch in Ungarn.

http://www.nzz.ch/nachrichten/international/parlamentswahlen_ungarn_op position_1.5421986.html

Hörte heute das Tagesgespräch, an welchem Bernhard Odehnal, Osteuropa-Korrespondent des Tages Anzeigers ein recht düsteres Bild skizziert.

http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/tagesgespraech/2782.sh10131 299.html
krokodil
Mitglied
#2 ° Gesendet: 19.04.2010 21:34
Bei uns sind die genauso rechtsradikal: Blocher und Co. haben einfach Kreide gegessen.
Loser
Mitglied
#3 ° Gesendet: 19.04.2010 22:02
Die Sozialisten wurden von den Wählern offensichtlich für ihr in den letzten Jahren zum Teil chaotisches Regieren, für sprungartige Reform- und Sparmassnahmen und ausufernde Korruptionsskandale abgestraft.

Tja, so ist es leider. Leiden werden wieder andere.....................
Thomas
Mitglied
#4 ° Gesendet: 19.04.2010 23:30
Das Volk wird nicht dadurch entschuldigt, dass die vorherige Regierung schwach war. Wer rechtsradikal wählt - ob in Ungarn oder in der Schweiz (Schlüer, Mörgeli, Wobmann etc.) spielt keine Rolle -, ist ein schlechter Mensch. Der Satz "zuerst kommt das Fressen und dann erst sind wir nett zu den Juden" darf keinerlei Berechtigung haben. Ich werde beim Einkaufen gut darauf achten, dass die Lebensmittel nicht aus Ungarn kommen.
razzar
Mitglied
#5 ° Gesendet: 20.04.2010 08:33
Thomas:
Das Volk wird nicht dadurch entschuldigt, dass die vorherige Regierung schwach war. Wer rechtsradikal wählt - ob in Ungarn oder in der Schweiz (Schlüer, Mörgeli, Wobmann etc.) spielt keine Rolle -, ist ein schlechter Mensch.

Also es gibt demnach genau zwei Möglichkeiten? Entweder weiter die Sozialisten alles kaputt machen lassen oder einen Schlussstrich ziehen? Würdest du tatsächlich Korruption vorziehen?

Thomas:
Der Satz "zuerst kommt das Fressen und dann erst sind wir nett zu den Juden" darf keinerlei Berechtigung haben.

Wer hat den das gesagt?
Andere möchten möglicherweise das man zuerst verhungert damit sie die totale Kontrolle über dieses Land übernehmen können. Wiederum andere möchten vielleicht dass man aus purer Solidarität verhungert. Wer macht das schon? Wenn schon dann etwas fair bitte. Essen UND Solidarität ist ja wohl nicht möglich oder? Wer ist schuld das das Essen fehlt? Wer ist schuld das deswegen das Misstrauen zur Politik wächst? Wer ist schuld das diese Politik nicht mehr gewählt wird? Wer ist schuld das nur gerade die Rechten einen besseren Weg als bisher fahren?

Das ist doch wohl das totale Selbstverschulden der "gekauften" volksausbeuterischen Wirtschaftspolitik. Wie schon oft gesagt, die Partei die sich nun auf den richtigen Weg Richtung Volk macht, wird Stimmen ernten. Wahrscheinlich kleben die Mitte-Links-Parteien einfach zu fest am egoistischen Geldwahnsinn in Zusammenarbeit mit den wirtschaftsführenden Industriellen und Bänker. Kennen wir ja schon von der Schweiz. Das Volk leidet darunter und will Besseres. Und wenn sie vorerst Rechts wählen müssen (weil alle anderen eifrig dabei sind das Volk auszubeuten) um dies zu erreichen.
Loser
Mitglied
#6 ° Gesendet: 20.04.2010 16:23
@Thomas, wenn die linke Regierung zu blöde ist, um zu lernen, selber schuld. Zudem ist es ein Rechtsrutsch, was nicht viel heissen will. Bedenklich sind aber die Rechtsextremen, die ja auch zugelegt haben. Hast Du die vorletzte Arena gesehen ? jeder hier weis, dass ich den Brunner nicht ausstehen kann, doch er hat sehr gut und vor allem einfach argumentiert. Sowas zieht beim Wähler. Wenn sich die Linken nächstes Jahr die Wunden lecken werden, haben sie hoffentlich begriffen, dass ihr Programm eigentlich nur als Unterlage für Papageienscheisse taugt.
Babylon
Mitglied
#7 ° Gesendet: 20.04.2010 16:39
razzar:
Das ist doch wohl das totale Selbstverschulden der "gekauften" volksausbeuterischen Wirtschaftspolitik.

Mag sein. Oder die Welt ist komplexer geworden, und die Leute klammern sich an einfache Lösungen (die aber leider so nicht funktionieren).

razzar:
Wie schon oft gesagt, die Partei die sich nun auf den richtigen Weg Richtung Volk macht, wird Stimmen ernten.

Was heisst "auf den richtigen Weg Richtung Volk"? Einfache Lösungen präsentieren, die zwar griffig und verständlich sind, aber den Nachteil haben, an den Problemen vorbeizuschiessen? Oder einfach nur Stammtischgeplärr? Ist es das, was das "Volk" will? Wer ist überhaupt das "Volk"? Du? Ich? Woher willst du wissen, was "das Volk" will? Wie auch immer, wenn du mit obigem Statement die SVP meinst bist du ebenfalls auf dem Holzweg: Die ist nämlich zu grossen Teilen ebenfalls mit der Wirtschaft verbandelt, und zwar ungesund.

razzar:
Wahrscheinlich kleben die Mitte-Links-Parteien einfach zu fest am egoistischen Geldwahnsinn in Zusammenarbeit mit den wirtschaftsführenden Industriellen und Bänker.

Ja, wahrscheinlich. Und die SVP nicht? Falls du das tatsächlich glaubst, dann hat die Propagandamaschinerie dieser Partei bei dir voll ins Schwarze getroffen. Oder meinst du mit Volksnahen Parteien gar noch weiter Rechts stehende?

razzar:
Das Volk leidet darunter und will Besseres. Und wenn sie vorerst Rechts wählen müssen (weil alle anderen eifrig dabei sind das Volk auszubeuten) um dies zu erreichen.

Warum hast du das Gefühl, "Rechts" ist darüber erhaben, das Volk auszubeuten? Wegen ihrer Parolen? LOL! Ich würd gern mal wissen woher du diese Einsichten hast. Von Giezendanner, dem wirtschaftsfernen Wohltäter? Oder Blocher, dem industriekritischen Philanthropen?
gumbyman
Mitglied
#8 ° Gesendet: 20.04.2010 23:32
Loser:
doch er hat sehr gut und vor allem einfach argumentiert. Sowas zieht beim Wähler.

Ich sag's nicht gern - aber das hat der unsägliche Adolf vor 75 Jahren auch schon. Und sehr erfolgreich.
Versteh mich nicht miss: Natürlich vergleiche ich weder den heiligen Christophorus vom Herrliberg noch den Toni vom Toggenburg mit dem komplexbehafteten Adolf - da sind noch ein paar Schweregrade von Geisteskrankheit dazwischen. Nur stellt der besagte Erfolg an sich eben kein Güte-Merkmal dar, sondern nur die Fähigkeit die eigenen Ziele zu verfolgen.

Ich habe nichts gegen bürgerliche Regierungen im Sinne von "freisinnig, liberal, freiheitlich" wenn darob die Gemeinschaft und insbesondere die Sorge zu den Minderheiten nicht verloren geht. Aber was da in Ungarn abgeht gehört nur bedingt in diese Kategorie...

g.
Thomas
Mitglied
#9 ° Gesendet: 21.04.2010 00:13 ° Bearbeitet von: Thomas
razzar:
Also es gibt demnach genau zwei Möglichkeiten? Entweder weiter die Sozialisten alles kaputt machen lassen oder einen Schlussstrich ziehen? Würdest du tatsächlich Korruption vorziehen?

Du findest den Rechtsradikalismus also gut? Und verteidigst die dummen Leute, die rechtsradikal wählen? Mit einem solch üblen Zeitgenossen wie dir möchte ich auf keinen Fall Bekanntschaft machen.

razzar:
Wer hat den das gesagt?

Wenn dir diese Gleichung nicht klar ist, kann ich dir nicht mehr helfen:
rechtsextrem = antisemitisch
http://www.tagesschau.de/ausland/ungarnjobbik100.html
Nochmals: Nichts, aber auch gar nichts entschuldigt eine Judenhetze!!!

Loser:
Hast Du die vorletzte Arena gesehen ?

Ich schaue keine Polit-Sendungen mehr - überall der gleiche SVP-Propaganda-Quatsch! Die Medien sind längst gleichgeschaltet...
Gladiator 1988
Mitglied
#10 ° Gesendet: 21.04.2010 01:15
Thomas:
Du findest den Rechtsradikalismus also gut? Und verteidigst die dummen Leute, die rechtsradikal wählen? Mit einem solch üblen Zeitgenossen wie dir möchte ich auf keinen Fall Bekanntschaft machen.

Dein grosses Problem Thomas ist das für dich alle Parteien rechtsradikal sind die rechter als deine SP oder Grüne Partei sind. Also ist deine Aussage nicht wirklich ernst zu nehem muss aber einschränken dass ich nicht genau weiss was für eine Partei in Ungarn gewonnen hat.
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