gumbyman:
Oft ist es nicht so, dass es den Kindern wohler ist in einer komplett fremden Kultur.
Gut, ich dachte auch eher an Adoption im Baby- oder Kleinkindalter, wo die "kulturelle Prägung" noch nicht so weit fortgeschritten ist, dass es zu solchen Effekten kommt.
gumbyman:
Kommt dazu, dass "Negermänner" und "Asien-Frauen", die aus den herzigen Kindern ja früher oder später erwachsen, in der Schweiz nicht immer ein so respektiertes Leben führen.
Hmm, das kommt sicher teilweise vor, aber ich denke nicht, dass es ein so grossen Problem ist. Ausgrenzung wegen solcher Merkmale kommt viel weniger vor, wenn z.B. Sprache und Verhalten komplett "schweizerisch" sind und der/die Adoptierte eine normale Verankerung in der hiesigen Gesellschaft seit Kindesbeinen hat.
Es gibt sicher auch Schattenseiten beim Adoptieren.. z.B. Leute, die absichtlich aus schrägen Lifestylegründen ein Kind aus einer bestimmten Region wollen, oder was weiss ich. Aber grundsätzlich ist es (meiner Meinung nach) besser, wenn kinderlose Paare eine "saubere", legale Adoption durchführen und so einem Kind aus der zweiten/dritten Welt ein Leben in Wohlstand ermöglichen, als wenn sies nicht tun und (überspitzt gesagt) das Kind als erwachsener Wirtschaftsflüchtling illegal in die Schweiz einreist.