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Du bist das Klima...

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sebi1742
Mitglied
#11 ° Gesendet: 16.03.2006 10:46
wenn wir aus der atomenergie aussteigen, produzieren wir keinen weiteren müll. die altlasten können mit einer einmaligen finanziellen aufwendung endgelagert werden (option ausland finde ich nicht gut). doch ein endlager für weitere 30 oder 50 jahre betrieb muss viel grösser und weiterhin zugänglich sein, was höhere betriebskosten verursacht. atomstrom wird teurer.
von sauber kann keine rede sein. neben der verstrahlung wäre da noch der thermische ausstoss, fessenheim heizt den rhein um ein paar grad auf. (hat dafür nicht so 'ne tolle pilzwolke)
Chevy
Mitglied
#12 ° Gesendet: 16.03.2006 12:33
@ sebi1742

das bischen Atommüll das wir dann noch von der Forschung, Uni, Spitälern und Ärzten haben entsorgen wir dann im einfach Hausmüll. oder habe ich da etwas überlesen?
sebi1742
Mitglied
#13 ° Gesendet: 16.03.2006 12:47 ° Bearbeitet von: sebi1742
in bezug auf menge der aktivität, energiegehalt der strahlen und vor allem langlebigkeit der verwendeten isotope ist das tatsächlich nur ein "bisschen" was lange eingelagert werden muss, um abzuklingen, was für eine saubere endlösung erheblich weniger aufwand bedeutet, als die abfälle der akws.
kettcar
Mitglied
#14 ° Gesendet: 16.03.2006 12:57
Pirelli, mal ganz nach South Park:
Verklemmst du dir auch das Furzen, um das Klima nicht mit Methangas zu schädigen?
Burner71
Mitglied
#15 ° Gesendet: 17.03.2006 16:01
Das Problem mit dem Ausstieg aus der Atom Energie ist, dass es (noch) keine vernünftige Alternative gibt. So viele Wind-Kraftwerke oder Fotovoltaische Zellen können wir in der CH gar nicht aufstellen um die wegfallende Atomkraft zu kompensieren und das mit der Fusion geht wohl auch noch ein Moment. Und sowieso, zur globalen Erwärmung trägt ein AKW nicht bei, da der so oft zitierte Pilz nur aus Wasserdampf besteht. Zugegeben, dass mit dem Atommüll ist ein Problem. Nun liegt es an uns zu entscheiden, was das kleinere Übel ist, Atommüll oder globale Erwärmung. Also mir ist ein AKW vor dem Haus lieber als ein Öl oder Kohle Kraftwerk. Der Hebel muss meiner Meinung nach bei den Verbrennungsmotoren angesetzt werden, in Brasilien fährt die grosse Mehrheit mit alternativem Treibstoff der CO2 neutral verbrennt, wieso können wir das nicht? wieso kann die CH und die EU nicht solche Treibstoffe fördern und/oder subventionieren?
Da verdiens sich wohl jemand eine goldene Nase…
sebi1742
Mitglied
#16 ° Gesendet: 17.03.2006 16:48
da der so oft zitierte Pilz nur aus Wasserdampf besteht
schon aber hübsch ist er nicht, was ich meinte war:
der thermische ausstoss, fessenheim heizt den rhein um ein paar grad auf.
so und das
...Problem mit dem Ausstieg aus der Atom Energie ist, dass es (noch) keine vernünftige Alternative gibt...
, weil der wille fehlt und neue technik nicht genügend gefördert wird, ich glaub darum gings beim vergleich mit deutschland von weiteroben.

Der Hebel muss meiner Meinung nach bei den Verbrennungsmotoren angesetzt werden (...) Da verdiens sich wohl jemand eine goldene Nase…

völlig Deiner meinung, wenn man bedenkt das henry ford schon vor langer zeit ein auto baute, dessen karroserie aus hanf gebaut war und nur mit hanföl (das aus den samen, natürlich) fuhr. doch es ging nie in serie.
Tulpe
Mitglied
#17 ° Gesendet: 17.03.2006 17:26
@Burner71
nur hat Plutonium eine etwas lange halbwertszeit, wenn die alten Aegypter AKWs gehabt hätten, hätten wir noch mit deren abfällen zu tun, = gibt es eine sichere endlagerung?
sicher gibt es zum AKW alternativen, beispiele gibt es genug nur der wille fehlt, ich denke es ist ein Irtum wenn nach EINER Lösung gesucht wird, die Zukunft liegt meinermeinung nach in verschiedenen Sparten. Mit dem Geld das der Atomstrom vom bau des AKWs bis zur Endlagerung ausgegeben wird liese sich sicher schon einiges machen.
tapir
Mitglied
#18 ° Gesendet: 18.03.2006 03:02 ° Bearbeitet von: tapir
@Burner71

in Brasilien fährt die grosse Mehrheit mit alternativem Treibstoff der CO2 neutral verbrennt, wieso können wir das nicht?

Ich sag dir, wieso.

Erstens: Weil wir nicht mal schnell 4 Millionen Quadratkilometer Regenwald abholzen können, um genug Platz für die Pflanzungen dieses "CO2-neutralen" Kraftstoffes zu gewinnen.

Und wir können es auch nicht tun, weil wir zweitens keine fossilen Brennstoffe haben, die wir aus Geldnot (und nicht aus CO2-Neutralität!?) zu 100% exportieren müssen. Drittens -und das ist bedingt durch zweitens- ist unsere Öl-Infrastruktur auch nicht so marode, dass manchmal so auf die Schnelle eine ganze Plattform im Meer versinkend den Ozean verpestet.

Und viertens können wir es nicht tun, wenn und weil wir die Welt nicht mit den ältesten Motoren und dem unreinsten Biodiesel seit X Jahren vergiften, sodass unsere Bürger nicht alle an chronischer Bronchitis oder an was-weiss-ich leiden.
Tulpe
Mitglied
#19 ° Gesendet: 18.03.2006 08:53
@tapir
Alkohol im Tank
Schon weiter sind Technologien zur Gewinnung von Biogas aus landwirtschaftlichen oder gewerblichen Vergärungsanlagen. Zu Erdgasqualität aufbereitet ist es bereits heute an vielen Gastankstellen erhältlich.
Wer mit einem Benzinauto unterwegs ist, kann schon bald Treibstoff tanken, dem 5 Pro-zent Bioethanol zugemischt ist. Der hoch reine Alkohol wird über Vergärung und anschlies-sende Destillation aus stärke- und zuckerhaltigen Pflanzen gewonnen. In Brasilien fahren bereits 25 Prozent der Autos mit Bioethanol, hergestellt aus Zuckerrohr. Die Alcosuisse, ein Profitcenter der Eidgenössischen Alkoholverwaltung, hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2010 flä-chendeckend Benzin mit 5 Prozent Bioethanol zu verkaufen. "Ein Viertel des Bioethanols, rund 45 Mio. Liter, sollen im Inland erzeugt werden", erklärt Pierre Schaller von Alcosuisse. Die dazu notwendige Anlage soll landwirtschaftliche Abfallprodukte und Überschüsse, wie Molke, Rüben, Randen oder deklassierte Kartoffeln verwerten.
Eine untergeordnete Bedeutung hat in der Schweiz der aus Rapsöl hergestellte Treibstoff Rapsmethylester (RME). Aufgrund der aufwändigen Verarbeitung vermag die Produktion in unseren Breitengraden weder ökologisch noch ökonomisch zu überzeugen. In tropischen und subtropischen Ländern wie Brasilien macht es schon mehr Sinn, eigens zur Gewinnung von Biotreibstoffen Energiepflanzen anzubauen – Voraussetzung ist eine nachhaltige Pro-duktionsweise. In der Schweiz aber gilt es, die vorhandenen Potenziale – Waldholz, Grünab-fälle und Gülle – zu nutzen.

oder schau Dir mal diese Seite an, es muss mir doch niemand sagen das es keine Alternativen gibt.
die möglichkeiten sind vielfältig.

http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/artikel/0601/12-rettenbach/i ndex.xml
AlphaPapaGolf
Troll
#20 ° Gesendet: 18.03.2006 10:17
Es gilt tatsächlich den vorhandenen Grünabfall zu vergasen und in die Erdgas Pipelines zu führen. Hier liegt noch Potential.
Siehe auch unter Kompogas.
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