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Aktuelle Analysen zur Lage der D Nation

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rlarsson
Mitglied
#121 ° Gesendet: 14.09.2009 09:57 ° Bearbeitet von: rlarsson
TV-Duell der Kanzlerkandidaten:

Ich habe das Duell auch gesehen. Der Herausforderer Steinmeier malte alle fünf Minuten das böse schwarz-gelbe Monster an die Wand. Aber just er würde in einer Ampelkoalition mit der FDP regieren wollen, so die FDP denn auch mithelfen würde ihn zum Kanzler zu küren. Komische Welt!

Steinemeier bremst mit den Linken und Deutschland kommt nicht vom Flecken. Vor Wochen noch ein überzeugter Pro-Afghanistan-Befürworter hat sich das Heft urplötzlich um 180 Grad gewendet. Die Verantwortung will er im Gegensatz zu Merkel nicht mehr mittragen, da es aus der Ecke der Ultralinken schreit.

Ganz schön gewunden hat er sich auch in der Frage, wie er bis 2020 die vier Millionen Arbeitsplätze herbeizaubern will. An Zauberei glaubt niemand und er weiss genau, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland unter seiner Führerschaft weitere gewichtige Nachteile einfahren würde, und so kein einziger Arbeitsplatz durch Abschreckung von Investoren geschaffen wird.

Die Steuern stiegen unter Rot-Rot-Grün ganz bestimmt und die Wirtschaft würde weiter leiden. Auch die Weiterführung der Koalitionsregierung CDU/CSU-SPD ist nicht die Lösung (verlorene Zeit), niemad traut sich dies zu sagen. Vielen Privatpersonen und Firmen wird es also leicht fallen, Deutschland zukünftig den Rücken zuzukehren und mit sich selber zu beschäftigen. Noch viel einfacher würde dieser Entscheid, sollte der Supergau Steinmeier eintreten. Deutschland, das aussterbende Rentner- und Beamtenparadies und Fünf-Euro-Job Mekka lässt grüssen.
Sybilla_D84
Mitglied
#122 ° Gesendet: 16.09.2009 01:01
Entgegen den Gleichklang in vielen Medien schätzen die Experten des IWF die Rezession als noch nicht überwunden an. Sie warnen vor einer weiteren Vertiefung durch eine soziale Krise.

Juli 2009 gegenüber Juni 2009 Industrieproduktion in der Eurozone um 0,3% gefallen

Auch die Industrieproduktion ist in D von Juli 2009 gegenüber Juni 2009 um 0,8 % (eurostat Seite3) gefallen. Im Vergeleich zum Vorjahresmonat gar um 18,2 % (eurostat Seite4)

Natürlich gibt auch wieder einmal neues von der Bankenkrise HRE-Sanierung wird immer teurer



Wo sind die politischen Zukunftskonzepte wo ist der Plan aus der Krise?
In zahlreichen TV Wahlsendungen - TV Wahlformen - TV Duetten und TV Duellen werden diese Kernthemen nicht oder nur am in wenigen Sätzen beachtet. Wie soll die durch die Agenda 2010 eingebrochene Binnenkonjunktur wieder angekurbelt werden?
22 % der Arbeitnehmer sind atypischen Beschäftigungsverhältnisse beschäftigt. Durch die Agenda 2010 ufert der Niedriglohnsektor immer weiter aus und senkt die Kaufkraft vieler Konsumenten und ihrer Familien ab. Wo sind die Lösungen?
Sybilla_D84
Mitglied
#123 ° Gesendet: 17.09.2009 14:17
Vor dem Wahlsonntag sprechen viele von Steuersenkungen und vom Ende der Krise Hurra, der (Pseudo-) Aufschwung ist da! nach den Wahlsonntag kommt der Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht auch die OECD sieht mehr Arbeitslose als die BA in ihren kreativen Berichten vermeldet. Sinkende Frachtraten Hapag Lloyd muss mehr einsparenzeigen deutlich wohin die Reise geht.

Im Wahlkampf wird also weiterhin getrickst, getarnt, vertuscht, verschwiegen und verheimlicht, wie ernst die Lage ist.

Aber welche Konzepte Strategien und Lösungen werden von den Wahrscheinlichen Regierungsparteien Union, FDP, SPD, (Gelb - Schwarz oder Schwarz - Rot) den Wählerinnen und Wählern angeboten?

Ich sehe keine Konzepte Strategien oder Lösungen ich höre nur von Steuersenkungen für die Klientel von Union und FDP von wachsender Beschäftigung in atypischen Beschäftigungsverhältnissen durch steuerfinanziertes Mindesteinkommen und vom Ausbau der Beschäftigung in privaten Haushalten. Ein nein zu gesetzlichen Mindestlöhnen, denn diese würden den Niedriglohnsektor der Agenda 2010 aushebeln und nach Meinung der Kanzlerin sowie der Union und FDP Arbeitsplätze im Niedrigtslohnbereich gefährden.

In welcher Welt werden die Wählerinnen und Wähler in den Morgenstunden des 28. September erwachen?
Sybilla_D84
Mitglied
#124 ° Gesendet: 22.09.2009 15:05 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Fakten und Zukunftsprognosen:

Die Fakten:

Währungsfonds verkauft 400 Tonnen pures Gold

Währungsfonds verkauft 400 Tonnen pures Gold

Die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland am Kreditmarkt betrugen zum 30. Juni 2009 insgesamt 1 602,0 Milliarden Euro.


Außenhandel 1. Halbjahr 2009: Exporte sinken um 23,5%

Pressemitteilung Nr.357 vom 22.09.2009 Außenhandel 1. Halbjahr 2009: Exporte sinken um 23,5%

Reallöhne sanken im zweiten Quartal 2009 rapide um 1,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal ab.


Die Prognosen:

Gelb - Schwarz

Bei einem mittlerweile sehr unwahrscheinlichen Wahlsieg von Gelb - Schwarz ist mit einem weiterem Ausbau der Niedriglohnsektoren quer durch alle Branchen zu rechnen. Atypische Beschäftigung mit steuerfinanzierten ergänzenden ALG II (Mindesteinkommen) wird unter einer Gelb - Schwarzen Bundesregierung vermutlich die Regel für viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Die EK Steuer für die Klientel der FDP/Union wird abgesenkt die MwSt. wird abermals erheblich erhöht. Im Bereich der sozialen Sicherungssysteme Rente und Gesundheit wird nur noch eine Grundsicherung mit privater Zusatzversorge angestrebt. Wer sich dass nicht leisten kann (atypische Beschäftigung) muss mit Altersarmut und Rationierungen ( Versorgung nach Kassenlage) im Gesundheitswesen rechnen. Eine besondere staatliche Bildungsförderung wird nur für die sogenannte Bildungselite angestrebt. Der Krieg in Afghanistan wird fortgesetzt die Truppenstärke der Bundeswehr wird aufgestockt.

Schwarz - Rot

Die wahrscheinlichste aller denkbaren Koalition nach der Wahl ist eine Fortführung der sogenannten Großen Koalition. (Notfalls mit Überhangmandaten) Das wäre allerdings für D auch die schlechteste aller Varianten denn dann würde D in der Schockstarre verharren. Die Große Koalition hat die Krise nur verwaltet im Herbst kommen die Rechnungen und die soziale Krise durch ansteigende Arbeitslosigkeit.Auch bei einer Fortsetzung der großen Koalition wird es einen weiteren Ausbau der Niedriglohnsektoren (Atypische Beschäftigung mit steuerfinanzierten ergänzenden ALG II; Mindesteinkommen - Altersarmut) quer durch alle Branchen geben. Zur Finanzierung der Konjunkturprogramme, Rettungsschirme und Bankensicherungsfonds muss die MwSt. abermals erheblich erhöht werden. Im Bereich der sozialen Sicherungssysteme Rente und Gesundheit wird weiterhin auf Versorgung nach Kassenlage gesetzt.Über Bildung wird weiterhin viel gesprochen. Der Krieg in Afghanistan wird fortgesetzt die Truppenstärke der Bundeswehr wird aufgestockt.

Wer zahlt die Zeche der Krise? Natürlich die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen aber nicht die Banker die Spekulanten oder von "Wirtschaftsprofessoren" fehlgeleitete Politiker oder Journalisten.

Was wäre wenn die große Koalition abgewählt werden würde?
Union 29 % SPD 18 % FDP 17 % Grüne 16 % Linke 16 %

Emnid 17.09.2009 Union 35 % SPD 25 % FDP 13 % Grüne 11 % Linke 12 % Sons 4 %

???

Die Opposition

Nachdem die Wahlumfragen in den Jahren 2002 und 2005 auch erheblich von den Wahlergebnissen abgewichen sind halte ich eine Abwahl der Große Koalition 2009 für nicht unmöglich.

Es macht also durchaus Sinn eine der drei Oppositionsparteien zu wählen, wobei ich der Meinung bin, dass nur eine starke Linke im Bundestag das durchbrennen der sozialen Sicherungen bei der Bewältigung der zum Teil von der Politik selbst ausgelösten Krise (Agenda 2010 - Niedriglohn - sinkende Reallöhne - sinkende Kaufkraft - sinkende Binnenkonjunktur - Opel - Arcandor - Hertie - Karstadt - Quelle - 2009: Das Jahr der Mega-Pleiten - ....) verhindern kann.
Sybilla_D84
Mitglied
#125 ° Gesendet: 25.09.2009 14:36
Wahl - Suggestion? Gfk Index signalisiert Ende der Krise

Wahl - Suggestion?


Ich behaupte, im Oktober wird das statistische Bundesamt melden, das der Einzelhandelsumsatz auch im August (real) zum 11. Mal in Folge ( seit September 2008) gesunken ist.

Die Fakten:

Auch vor einem Monat wurde im medialen Gleichklang von der überraschend guten Kauflaune berichtet. Wenige Tage später meldete das statistische Bundesamt das der Einzelhandelsumsatz (real) zum 10. Mal in Folge ( seit September 2008) gesunken ist.


Januar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,1 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.078 vom 05.03.2009 Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real -1,3% gesunken
Februar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,3 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.132 vom 01.04.2009 Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegenüber Februar 2009 real - 5,3% gesunken Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.
März 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,6 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 168 vom 04.05.2009 Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März 2009 real - 1,5% niedriger als im März 2008. Der März 2009 hatte mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2008
April 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.205 vom 29.05.2009 Einzelhandelsumsatz im April 2009 real um - 0,8% gesunken
Mai 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 243 vom 01.07.2009 Einzelhandelsumsatz im Mai 2009 real - 2,9% niedriger als im Mai 2008 Der Mai 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat.....
Juni 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Pressemitteilung Nr.289 vom 03.08.2009 Einzelhandelsumsatz im Juni 2009 real um - 1,6% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage.
Juli 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima2,9 Punkte
Pressemitteilung Nr.321 vom 01.09.2009 -Einzelhandelsumsatz im Juli 2009 real um - 1,0% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage.
August 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,0 Punkten im Juli für August einen Wert von 3,5 Punkten
September 2009 der der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im August für September einen Wert von 3,7 Punkten

Quelle: Gesamtindikator Konsumklima
http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/004539/index .de.html

Quelle: Einzelhandelsumsätze
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/ Navigation/Navigationsknoten__Startseite1.psml

Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juli 2009: real – 8,4% zum Juli 2008

Pressemitteilung Nr.365 vom 25.09.2009 - Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juli 2009: real – 8,4% zum Juli 2008

Neues Kapitel in der unendlichen Geschichte der Finanzkrise um Landesbanken


Wilhelmtell
Mitglied
#126 ° Gesendet: 25.09.2009 15:07
Und jetzt hat Frau Merkel ein doppelt lukratives Geschäft entdeckt, wahrscheinlich in Abstimmung mit dem Kavallerieoberst Steinbrück: Wie entlaste ich den Bundeshaushalt und bringe gleich noch mehr Geld in die Staatskasse?
Antwort: Wir exportieren die deutschen Arbeitslosen in die Schweiz und machen gleichzeitig Druck aufs Schweizer Bankgeheimnis.
Kommentar: Aus Deutschland kam noch nie Gutes, vor 100 Jahren nicht, vor 70 Jahren nicht und auch heute nicht.
Sybilla_D84
Mitglied
#127 ° Gesendet: 27.09.2009 00:35 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Die Wählerinnen und Wähler haben die Wahl. - Die Teilnehmer im Forum das Wort.

Arbeitslosigkeit – Rente - Schulden – Steuern -mehr Netto vom Brutto – Bildung – Afghanistan.... Es dürfen eigene Antworten hinzugefügt werden

Städtetag sieht beispiellose Finanzkrise

1. Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit wurde abgesenkt, durch welche Maßnahmen ist das gelungen?

a, kreative BA Statistik.
b, Ein Euro Job Arbeitsgelegenheiten.
c, Ausweitung der atypischen Beschäftigung und Ausweitung der Niedriglohnsektoren.
d, durch Schaffung von existenzsichernden Arbeitsplätzen.

2. In der Rentenkasse ist zurzeit eine Schwankungsresrve von 15 Mrd. € vorhanden, weshalb ist diese Schwankungsresrve vorhanden?

a, Die Schwankungsreserve wurde seit 1998 Schritt für Schritt abgesenkt.
b, Eine Schwankungsreserve von 15 Mrd. € ist weniger als 33 % einer Monatsauszahlung.
c, Diese 15 Mrd. € sind der Überschuss der Rentenversicherung.
d, Diese 15 Mrd. € wurden aus den zusätzlichen Beschäftigungsverhältnissen im Niedriglohnbereich generiert.

3. Wie kann die Schuldenlast von Bund, Länder und Kommunen von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen.
b, Börsenumsatzsteuer von 1 % erheben.
c, soziale Leistungen, Kindergeld um 25 % kürzen.
d, Private Vermögenssteuer erheben.

4. FDP und Union möchten ihre Klientel steuerlich entlasten wie kann das von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen.
b, Subventionen (auch für Milchbauern) und steuerliche Vorteile der Arbeitnehmer streichen.
c, soziale Leistungen, Kindergeld um 25 % kürzen.
d, Mineralölsteuer erhöhen.

5. FDP und Union vertreten ein Mindesteinkommen (ergänzenden ALG II) aufgestockt wird, wie kann das von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen.
b, gesetzlicher Mindestlohn.
c, Mineralölsteuer erhöhen.
d, Absenken des Mindesteinkommen.

6. Bildung ist das wertvollste was junge Menschen erhalten können, welche Bildungschancen wünschen Sie für Ihre Kinder?

a, Hauptschule.
b, 8 – stufiges Gymnasium mit Eliteförderung.
c, geförderte Eliteuniversitäten mit Stipendien für hoch begabte.
d, Förderung auch an Grund- und Hauptschulen, damit die Bildungschancen der Kinder mit bildungsarmen Eltern auch eine Lebenschance erhalten.

7. Krieg in Afghanistan, welche Strategie soll die Bundesregierung zukünftig umsetzen?

a, Pläne für den Abzug erarbeiten und die Bundeswehr -Truppen Zug um Zug aus Afghanistan abziehen.
b, Die Bundeswehr - Truppen in Afghanistan verstärken.
c, Deutschland soll die Aufgabe des „Weltpolizisten" übernehmen.
d, Deutschland darf keine Angriffskriege führen.

Die Wählerinnen und Wähler können über die zukünftige Richtung der Politik entscheiden

Zur Abstimmung
http://www.deutschland-debatte.de/2009/09/26/die-waehlerinnnen-und-wae hler-haben-das-wort/
Sybilla_D84
Mitglied
#128 ° Gesendet: 30.09.2009 11:55 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Merkwürdige Details um sinkende Arbeitslosenzahlen

Arbeitsmarkt September 2009:

Wenige Tage nach der Bundestagswahl verkündet die BA eine absinken der Arbeitslosigkeit ist die Arbeitslosigkeit wirklich abgesunken, oder wird das Absinken der Arbeitslosigkeit mittels kreativer Statistik suggeriert?
Bei sorgfältiger Betrachtung der BA Monatsberichte fällt auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb die Frage wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder geschätzt?

Prognose: Deutschland verliert 1,8 Millionen Stellen

Im September 2009 hat die BA 3.346.459 Arbeitslose in der Statistik erfasst

Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit (Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III) sinkt laut BA Bericht im September 2009 Seite 51 um 115.987 Personen auf 3.346.459 Personen (3.462.446 Personen, August) ab.

Allerdings befanden sich Im Monat September (vorläufig und hochgerechnet) 1,52 Mio Personen (BA Bericht September 2009 Seite 6) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. Darunter sind 336.779 Personen in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II Wobei von einer Untererfassung auszugehen ist, *3). Wie viele Personen in den fehlenden 28 % gefördert werden, wäre reine Spekulation.

Fußnote BA Bericht September 2009 Seite 84
1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich.
*3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben für 2009 [Januar bis Juni; Datenstand Juni 2009] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2008 stieg die Zahl der Arbeitslosen im September 2009 um 265.560 auf 3.346.459 Personen an (BA Bericht September 09 Seite 51)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Mai noch 413.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen erhielten 88 Prozent Leistungen
(BA Bericht September 2009 Seite 21)

Somit wurden (vorläufig und hochgerechnet) im September 2009

3.346.459 Personen als arbeitslos erfasst und
1.524.004 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente
413.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat (letzte Erhebung Mai 2009) keine Geldleistungen bezogen

In der Summe sind das 5.283.463 Personen

+ ca. 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit ( Juni 2009 1.433.269)

Kurzarbeit:

(letzte Zahl in der Zahlenreihe Juni 2009 1.433.269 BA Bericht September 2009 Seite 56)Die aktuelle Zahl (September 2009) der Personen in Kurzarbeit konnte ich im BA Bericht September 2009 nicht erkennen.

„Kurzarbeit droht nutzlos und teuer zu werden"

Leistungsempfänger 3): (ALG I; ALG II; Sozialgeld) BA Bericht September 2009 Seite 51
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.[/b]

Leistungsempfänger3)
- Arbeitslosengeld 1.134.220
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.913.859
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.819.882

Im September 2009 gibt es laut BA Bericht 7.867.961 Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld BA Bericht September 2009 Seite 51. Darunter 6.048.079 Leistungsempfänger im Bereich des ALGI und ALG II.

Saisonbereinigt sinkt die Zahl der Arbeitslosen um 12.000 auf 3.461.000 ab (Seite 58 BA Bericht September 2009)

22 Die statistische Erfassung der Inanspruchnahme arbeitsmarktpolitischer
Instrumente wird erst nach drei Monaten endgültig abgeschlossen, damit
Nacherfassungen und Datenkorrekturen nach dem Berichtsmonat
noch berücksichtigt werden können. Um trotzdem monatlich aktuell berichten
zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats hochgerechnet.
Bei neuen Maßnahmen ist das aufgrund fehlender Erfahrungswerte
nicht möglich; auf Bundesebene können allerdings Abschätzungen
vorgenommen werden. (BA Bericht September 2009 Seite 18)

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst/services/statistik/000100/html/mo nat/200909.pdf

Erstellt von Sybilla am 30.09.09 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
Frangipani
Mitglied
#129 ° Gesendet: 30.09.2009 13:16
@Sybille
Wie schaut denn ein Normales Arbeitsverhältnis z.b. Angestellte Schreiner, Verkäufer, Sekretärin aus?
Was ist der Verdienst, Lebenskosten und was bleibt Übrig. So schlecht kann es in D ja nicht sein. Wie schaut es denn in der ehemaligen DDR aus, verglichen mit dem Westen?
Sybilla_D84
Mitglied
#130 ° Gesendet: 02.10.2009 11:57
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