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Aktuelle Analysen zur Lage der D Nation

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Sybilla_D84
Mitglied
#111 ° Gesendet: 27.08.2009 09:54
GfK-Konsumklima - "Strohfeuer Abwrackprämie"

27.08.2009 08:50 GfK-Konsumklima zieht weiter an

Pressemitteilung Nr.316 vom 27.08.2009 - Anstieg des privaten Konsums infolge der Umweltprämie für Pkw
Veränderungsraten zum Vorjahr (in jeweiligen Preisen)
Privater Konsum 2006 + 2,3 2007 + 1,4 2008 + 2,5 1.Halbjahr 2009 + 0,1
Kauf von Kraftfahrzeugen 2006 + 7,8 2007 – 8,8 2008 –3,9 1.Halbjahr 2009 +23,0
Privater Konsum ohne Kraftfahrzeuge 2006 +2,0 2007 +2,0 2008 +2,8 1.Halbjahr 2009 – 1,0

Somit ist kristallklar ersichtlich, dass nur das "Strohfeuer Abwrackprämie" den privaten Konsum und die gemessene Kauflust im 1. Halbjahr 2009 befördert hat. Ohne "Strohfeuer Abwrackprämie" ist ein deutlicher Einbruch des privaten Konsum zu verzeichnen.
Sybilla_D84
Mitglied
#112 ° Gesendet: 28.08.2009 10:59
Wenn das Strohfeuer der Abwrackprämie verglimmt ist wird vermutlich nichts als "verbrannte Erde" zurückbleiben.

Studie schlägt Alarm - Aus der Abwrackprämie gefährdet 90.000 Jobs

Zehn Schattenseiten der Abwrackprämie

Was sagt die allmonatliche Meldung des imaginären Konsumklima eigentlich aus?

Fakt ist das der Einzelhandelsumsatz im 1. Halbjahr 2009 real um beachtliche 2,1 % gesunken ist.

Im ersten Halbjahr 2009 wurde im deutschen Einzelhandel nominal 2,3 und real 2,1% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Ich denke des weder Optimismus noch Pessimismus aus der Krise führen, deshalb setze ich immer auf Realismus.
Sybilla_D84
Mitglied
#113 ° Gesendet: 29.08.2009 13:35
Städtetag sieht beispiellose Finanzkrise - Mehr Netto vom Brutto

Städtetag sieht beispiellose Finanzkrise

Wie kann die Schuldenlast von Bund, Länder und Kommunen von den Bürgern geschultert werden?


a, MwSt. auf 25 % erhöhen
b, Börsenumsatzsteuer von 1 % erheben
c, soziale Leistungen, Kindergeld um 25 % kürzen
d, Private Vermögenssteuer erheben

FDP und Union möchten ihre Klientel steuerlich entlasten wie kann das von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen
b, Subventionen und steuerliche Vorteile der Arbeitnehmer streichen
c, soziale Leistungen, Kindergeld um 25 % kürzen
d, Mineralölsteuer erhöhen

FDP und Union vertreten ein Mindesteinkommen (ergänzenden ALG II) aufgestockt wird, wie kann das von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen
b, gesetzlicher Mindestlohn
c, Mineralölsteuer erhöhen
d, Absenken des Mindesteinkommen
Sybilla_D84
Mitglied
#114 ° Gesendet: 01.09.2009 21:47 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
BA - Schätzung - Arbeitsmarkt im Wahlmonat überraschend stabil

Trotz der guten Nachrichten aus der Wirtschaft rechnen Experten damit, dass die Arbeitslosigkeit im August weiter ansteigt

Wie man mit Statistik täuschen kann - Die verschaukelte Bevölkerung
*Nicht nur die Zahlen sind wichtig, sondern die beabsichtigte Wirkung und der Mechanismus* meinte Prof. Dr. Gerd Bosbach, Spezialist für Statistikmissbrauch.

Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen


Jeder Zehnte kann von seinem Lohn nicht leben


Arbeitsmarkt August 2009:

Wenige Wochen vor Landtags - und der Bundestagswahl verkündet die BA einen moderaten Anstieg der Arbeitslosigkeit ist die Arbeitslosigkeit wirklich nur moderat angestiegen, oder wird der Anstieg der Arbeitslosigkeit mittels kreativer Statistik verschleiert?
Bei sorgfältiger Betrachtung der BA Monatsberichte fällt auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb die Frage wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder geschätzt?

Prognose: Deutschland verliert 1,8 Millionen Stellen
Jobabbau - Kahlschlag kommt nach der Wahl

Im August 2009 wurden 3.471.513 arbeitslose Personen von der BA-Statistik erfasst


Allerdings befanden sich im Monat August 1,49 Mio Personen in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. Im Vergleich zum Vorjahr waren das 0,3 Prozent mehr. Darunter sind 332.562 Personen in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II .



Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2008 3.195.740 Personen BA Bericht August 2008 Seite 46 stieg die Zahl der Arbeitslosen um 275.773 (252.401 im Juli 2009) auf 3.471.513 Personen an

Leistungsempfänger 3): (ALG I; ALG II; Sozialgeld) A Bericht August 2009 Seite 52

Leistungsempfänger3)
- Arbeitslosengeld 1.173.848
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 4.909.033
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.808.432

Im August 2009 gibt es laut BA Bericht 7.891.313 Juli 7.930.951 Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld BA Bericht Juli 2009 Seite 52. Darunter 6.082.881 (Juli 6.111.518) Leistungsempfänger im Bereich des ALGI und ALG II.

Außer den Leistungsempfängern gab es im April noch 423.000 (März 398.000) Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. (BA Bericht Juli 2009 Seite 20)

Somit stieg die Zahl der Arbeitslosen laut Schätzungen und Hochrechnungen der BA im August 2009 um 9067 Personen an die Zahl der Leistungsempfänger sank nach Schätzungen der BA um 39.638 Personen ab. Die Zahl der Leistungsempfänger im Bereich des ALGI und ALG II.verringerte sich laut Hochrechnung der BA um 28.637 Personen.

Kurzarbeit:

Nach Schätzung der Statistik der BA auf Basis von Abrechnungslisten und Anzeigen, dürfte der Bestand an konjunkturellen Kurzarbeitern bis in den Mai auf 1,3 bis 1,4 Mio zugenommen haben. BA Bericht Juli 2009 Seite 9 (letzte Zahl in der Zahlenreihe März 2009 1.246.618 BA Bericht Juli 2009 Seite 57)Die aktuelle Zahl (Juli 2009) der Personen in Kurzarbeit konnte ich im BA Bericht Juni 2009 nicht erkennen.

„Kurzarbeit droht nutzlos und teuer zu werden"

Kurzarbeit - Leistungsmissbrauch:
Kurzarbeit – 100 Firmen unter Betrugsverdacht
Sybilla_D84
Mitglied
#115 ° Gesendet: 03.09.2009 11:58
Wie lange dauert die Krise?

In manchen Medien wird m Gleichklang vom nahenden Ende der Krise berichtet.
Ist das Konzept von Frau Merkel "abwarten und alles so lassen, wie es ist" der richtige Weg durch die Krise?
Oder kommt die Krise nach der BTW knüppeldick zurück?

In den letzten Tagen mehren sich die warnenden Experten - Stimmen, das „weiter so" nicht aus der Krise führen wird.

EZB will dem Aufschwung nicht so recht trauen



Und das Statistische Landesamt in Stuttgart meldet auch im Juli für Baden-Württemberg weiterhin ein dickes Minus in den Auftragsbüchern der Industrie.


Auch der Einbruch der Aufträge im Bauhauptgewerbe ist ein Indiz, das die Krise weiterhin andauert.

Pressemitteilung Nr.312 vom 25.08.2009 -Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juni 2009: real – 7,0% zum Juni 2008

Objektiv betrachtet sagen alle Analysen der wirtschaftlichen Kennzahlen so kann es nicht weiter gehen. Die Sondereffekte (Wachstum im Q2 um 0,3 %) Konjunkturprogramme und Umwelt (Abwrackprämie) laufen aus. Jetzt ist politisches Handeln nötig. Zum einem muss das exorbitant hohe Staatsdefizit abgedeckt werden zum anderen ist ein wirtschaftlicher Strukturwandel (weniger Exportabhängigkeit mehr Binnennachfrage) überfällig. Ein Lösungsansatz ist eine Börsenumsatzsteuer (Vorschlag 1 % = ca. 70 Mrd. €/Jahr) und eine Stärkung der Binnennachfrage durch eine Absenkung der MwSt. von 19 auf 15 Prozentpunkte.(Die Kosten sind nicht höher als die Kosten für die EK - Steuersenkungspläne für die Klientel von FDP und Union.) Somit hätten aber alle Verbraucher (nicht nur eine bestimmte Klientel) mehr Kaufkraft vom Netto.

Eine Absenkung der MwSt. und ein ausgeglichener Staatshaushalt ist nur finanzierbar wenn das von FDP und Union favorisierte steuerfinanzierte Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II) durch einen gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau ersetzt wird. Der Unterschied, zwischen den von FDP und Union favorisierten Mindesteinkommen und einen gesetzlichen Mindestlohn ist, das Mindesteinkommen ist steuerfinanziert, der gesetzliche Mindestlohn kostet den Steuerzahler keinen Cent. Das Mindesteinkommen ist der falsche Anreiz weil dadurch immer mehr atypische Beschäftigung mit hoher Gewinnerwartung geschöpft wird, diese durch die Solidargemeinschaft der Steuerzahler subventioniert werden muss. Der gesetzliche Mindestlohn entlastet die Solidargemeinschaft der Steuerzahler, senkt aber die Gewinnerwartung einzelner Unternehmen ab, allerdings setzt ein gesetzlicher Mindestlohn keine Anreize zum Ausbau von atypischer Beschäftigung. Zudem hebt der gesetzliche Mindestlohn die Kaufkraft der Verbraucher an. Mehr Kaufkraft vom Netto.
Sybilla_D84
Mitglied
#116 ° Gesendet: 05.09.2009 15:35
Wenn der Aufschwung kommen würde hätten die Arbeitnehmer und Rentner weniger Probleme.
Nun ist die Katze aus dem Sack!

Bruttolöhne sinken die Rentengarantie der Bundesregierung kommt voraussichtlich 2010 zum Tragen.


Die Agenda 2010 und die Niedriglohnpolitik haben neben Sondereffekten (Kurzarbeit) und atypischer Beschäftigung die Bruttolöhne ins rutschen gebracht. Weniger Brutto heißt natürlich ebenso weniger Netto von weniger Brutto.

Ebenso sinken die Einnahmen der Sozialkassen und die Steuereinnahmen des Staates.

Abhilfe könnte ein gesetzlicher Mindestlohn/Mindesteinkommen schaffen.

Es gibt zwei Modelle, das von Union und FDP favorisierte Mindesteinkommen das durch steuerfinanziertes ergänzendes ALG II einen Niedriglohn aufstockt.
Vorteil: Die Gewinnerwartung der Unternehmen steigt durch subventionierte Löhne an.
Nachteil: Die Mindesteinkommen werden von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler subventioniert werden.
Mindesteinkommen setzen die falschen Anreize, denn dadurch entstehen immer mehr Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor und die Kosten für das Mindesteinkommen (steuerfinanziertes ergänzendes ALG II steigen immer weiter an)
Was spricht dafür?
Mehr Menschen erhalten ein Beschäftigungsverhältnis.
Was spricht dagegen?
Das Bruttolohnniveau sinkt auf breiter Front.

Oder das Modell von SPD/GRÜNE/LINKE des gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau.
Vorteil:Ein gesetzlicher Mindestlohn wird von den Unternehmen finanziert.
Nachteil: Die Gewinnerwartung von Unternehmen sinkt ab.
Was spricht dafür?
Das Bruttolohnniveau und die Kaufkraft (Anschub Binnenkonjunktur) steigt auf breiter Front.
Was spricht dagegen?
Die Angst das ein gesetzlicher Mindestlohn Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor vernichtet.
Allerdings wurde das in keinem Wirtschaftsraum (USA,GB, FRA) nach Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen in einen nennenswerten Umfang beobachtet.

Ist die Lohnfindung nicht Aufgabe der Tarifpartner?

Ja aber, in Bereichen in denen die gewerkschaftliche Vertretung keine Mitwirkungsmöglichkeit besitzt, ist es die Aufgabe des Staat soziale Mindeststandards gesetzlich zu, garantieren.
Sybilla_D84
Mitglied
#117 ° Gesendet: 07.09.2009 11:45
Viele behaupten und manche „Experten" verkünden das ALG II Kombilohnmodel hat die Arbeitslosigkeit in D enorm reduziert. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt sehe ich im ALG II Kombilohnmodel, damit züchtet der Staat Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten steigt weiter an. Kommunen fürchten Sozialausgaben-Explosion.
Das Fazit heißt, ein Mindesteinkommen durch ergänzendes ALG II setzt die falschen Anreize.

Von einem Aufschwung fehlt weiterhin jede Spur

August 2009 27,9% weniger Roheisen und 26,0% weniger Rohstahl als im August 2008



Auch Werftengruppe Hegemann beantragt Staatsbürgschaften

Diese Krise kann nicht durch wunderbare Geldschöpfung überwunden werden, es bedarf eines politischen Paradigmenwechsel und eines wirtschaftlichen Strukturwandel. Weg von der neoliberalen Profitwirtschaft (Wachstum,Wachstum,Wachstum) mit Schwerpunkt Export hin zu einer ökologischen und sozialen Marktwirtschaft des EU Binnenmarktes die hauptsächlich von den Konsum der EU Verbraucher getragen wird. Das setzt eine stärke Kaufkraft der Verbraucher durch eine spürbare Absenkung der MwSt. sowie eine ökologische Energiepolitik voraus. Wer glaubt (Union/FDP/Bundeskanzlerin) er/sie könne durch eine EK -Steuersenkung für eine "elitäre" Klientel Wachstum, Wachstum,Wachstum generieren und somit die Krise überwinden, hat die Ursache der Krise offensichtlich nicht richtig analysiert, ein politisches scheitern ist meines Erachtens nicht nur aufgrund des exorbitant hohen Staatsdefizit vorprogrammiert.
Sybilla_D84
Mitglied
#118 ° Gesendet: 08.09.2009 11:10
Kommt jetzt der Aufschwung oder nicht?

Deutsche Ausfuhren im Juli 2009: – 18,7% gegenüber Juli 2008


Die Auftragseingänge in der Industrie sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,6 Prozent.


Der imaginäre Aufschwung beschränkt sich auf Sondereffekte (Konjunkturprogramme) und den Vormonatsvergleich - Bundeswirtschaftsministerium: Industrie steuert mit kräftigem Auftragsplus aus Krise


Ah ja, ob das kräftige Auftragsplus der Industrie ein punktgenau entfachtes Wahlkampf - Strohfeuer oder ein nachhaltiger und fortdauernder Aufschwung ist, zeigt das kommende Winterhalbjahr.

Allerdings werden die Jahresvergleichszahlen in kürze geringer ausfallen denn im August/September 2008 begann der beispiellose Abschwung der bundesdeutschen Wirtschaft.

Ob nach den Wahlen, der Weg der aus der Krise führt, wirklich nur Wachstum, Wachstum, Wachstum heißt, darf mit Recht bezweifelt werden.
Ich denke, der überfällige Strukturwandel der Wirtschaft der meines Erachtens bis heute verschlafen wurde, kann nicht durch Wachstum, Wachstum, Wachstum umgangen werden. Dass wird eine der ersten Erkenntnisse sein, die der neuen Bundesregierung ins Aufgabenheft zu schreiben ist.
Sybilla_D84
Mitglied
#119 ° Gesendet: 10.09.2009 18:12 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Angesichts der folgenden Informationen erhebt sich die Frage gefährdet ein allgemeiner flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischen. Niveau wirklich Millionen von Arbeitsplätzen oder würden nur wenige Arbeitnehmer Falsche Zahlen bei der Mindestlohn-Debatte von einen Mindestlohn profitieren? Pressemitteilung Nr.304 vom 19.08.2009 - Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen Fakt ist das die Zahl der armen Kinder unter 15 Jahren, die von Hartz IV leben müssen steigt weiter an Deutschlands arme Kinder Die Kosten für den Arbeitsmarkt/ALG II/ ergänzendes ALG II - Mindesteinkommen stieg alleine im Haushaltsplan 2008 des Bundes (ohne Hartz IV Ausgaben der Kommunen) auf über 35 Mrd. Euro an. Die Hartz-IV-Gesamtausgaben des Bundes,die auch Mietzuschüsse und Verwaltungskosten umfassen, könnten daher in etwa im Rahmen der veranschlagten knapp 35 Milliarden Euro bleiben.
1 Euro Jobs sind zwar wirkungslos senken aber die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosen Ausgenutzt und chancenlos - der Unsinn der Ein-Euro-Jobs und laut einer Studie

Also, wenn nur wenige Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau betroffen sind, dann kann ein gesetzlicher Mindestlohn nur wenige Arbeitsplätze bedrohen.

Wenn aber durch einem gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau viele Arbeitsplätze bedroht werden, dann würden auch viele Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn profitieren.


Trendwende in den USA

In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die den konventionellen Pro – und Kontra- Argumenten widersprechen. So ist Nobelpreisträger Robert Solow (MIT) der Auffassung, daß sich seit einer Expertenumfrage des American Economic Review im Jahr 1978, bei der 90% der befragten Volkswirte der Meinung waren, Mindestlohnanhebungen führten zu höherer Arbeitslosigkeit unter gering qualifizierten Arbeitnehmern, dieser Prozentsatz inzwischen wahrscheinlich halbiert habe. Zu einem Wendepunkt in der Mindestlohndebatte kam es 1995 aufgrund der berühmten Studie der Ökonomen David Card und Alan Krueger (Princeton), die feststellten, daß es im U.S.-Bundesstaat New Jersey trotz des höheren Mindestlohns im Vergleich zum Nachbarstaat Pennsylvania zu einem höheren Wachstum an Arbeitsplätzen gekommen war. Die Studie wird heute oft als Beweis dafür zitiert, daß der Effekt des Mindestlohns auf den Arbeitmarkt geringer sei als bisher konventionell angenommen. "Heute geht es in der Debatte darum, wie klein der Effekt ist, nicht darum, wie groß er ist", kommentiert ein Arbeitsmarktexperte. Vor diesem Hintergrund, so Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, ehemaliger Chefökonom der Weltbank, werden die gesellschaftlichen Konsequenzen der Mindestlohnanhebung immer wichtiger. Seit dem letzten Mindestlohnanstieg vor 10 Jahren ist die Arbeitslosigkeit in den USA weiter zurückgegangen. Stiglitz zieht das Resümee: "Die Anhebung des Mindestlohnes wurde von anderen Arbeitsmarktfaktoren vollkommen überlagert."

Sybilla_D84
Mitglied
#120 ° Gesendet: 11.09.2009 17:41
Großhandelspreise August 2009: – 8,3% zum August 2008


Auch HSH Nordbank benötigt Bad Bank


WestLB-Chef stellt sich auf "eiskalten" Winter ein


Gebühren-Millionen für die HRE Risiko-Investments bei WDR und BR


Diese Kennzahlen sind sehr alarmierend.
Wer zahlt die möglichen Ausfälle der Bad Banks?
Wie wirken sich die fallenden Großhandelspreise aus?
Wie können die Landesbanken und die HRE stabilisiert werden?

Wer hat ein Konzept wer hat einen Plan?
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