Forenübersicht ° Suchen ° Statistik °

Internationale Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Internationale Schlagzeilen /

Aktuelle Analysen zur Lage der D Nation

 Seite:  ««  1  2  ...  9  10  11  12  13  ...  19  20  »» 
Sybilla_D84
Mitglied
#101 ° Gesendet: 19.08.2009 11:41 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
seabream:
Der Mindestlohn in Deutschland hätte aber vorallem in den neuen Bundesländer erhebliche Nachteile. Viele Stellen würden sohin verschwinden und würden einer Konzentration unterworfen. Rede mal mit einem Bäcker oder Handwerker in Ostdeutschland. Er müsste die Leute entlassen und viele kleine Betriebe müssten schliessen. Also eine Stütze zur Binnenkonjunktur wäre dies sicher nicht.

Wenn das so wäre hätte es in Ostdeutschland in den vergangenen 20 Jahren eine Job - Boom geben müssen, denn die Löhne im Osten waren immer niedriger als die Löhne im Westen.

Nein die These das ein gesetzlicher Mindestlohn Arbeitsplätze vernichtet ist nicht haltbar weil widerlegt.

Ich denke, das die Wirtschaft in D sollte die Ausbildung der Arbeitnehmer so durchführen das die Arbeitnehmer auch mit gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau eine rentable Produktivität erreichen. Die Wirtschaft muss demnach mehr in die Ausbildung der Arbeitnehmer investieren dann steigt die Rentabilität und die Produktivität.

Allerdings wirft unendlich steigende Rentabilität und die Produktivität enorme Probleme auf. Die sich in sinkenden Absatz (Marktsättigung) und sinkenden Preisen manifestieren. Wer die Ideologie von steigender Rentabilität und die Produktivität in einer Zeitlinie denkt die über ein Quartal hinausreicht, wird sehr schnell erkennen, das diese Ideologie unweigerlich in eine volkswirtschaftliche Sackgasse führt. (Siehe Krise)

Fazit: Der Weg der in die Krise geführt hat, kann nicht der Weg sein der aus der Krise herausführt.

Sicher ist alleine das Amen in der Kirche, alles andere ist den menschlichen Willen unterworfen.

Trendwende in den USA

In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die den konventionellen Pro – und Kontra- Argumenten widersprechen. So ist Nobelpreisträger Robert Solow (MIT) der Auffassung, daß sich seit einer Expertenumfrage des American Economic Review im Jahr 1978, bei der 90% der befragten Volkswirte der Meinung waren, Mindestlohnanhebungen führten zu höherer Arbeitslosigkeit unter gering qualifizierten Arbeitnehmern, dieser Prozentsatz inzwischen wahrscheinlich halbiert habe. Zu einem Wendepunkt in der Mindestlohndebatte kam es 1995 aufgrund der berühmten Studie der Ökonomen David Card und Alan Krueger (Princeton), die feststellten, daß es im U.S.-Bundesstaat New Jersey trotz des höheren Mindestlohns im Vergleich zum Nachbarstaat Pennsylvania zu einem höheren Wachstum an Arbeitsplätzen gekommen war. Die Studie wird heute oft als Beweis dafür zitiert, daß der Effekt des Mindestlohns auf den Arbeitmarkt geringer sei als bisher konventionell angenommen. "Heute geht es in der Debatte darum, wie klein der Effekt ist, nicht darum, wie groß er ist", kommentiert ein Arbeitsmarktexperte. Vor diesem Hintergrund, so Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, ehemaliger Chefökonom der Weltbank, werden die gesellschaftlichen Konsequenzen der Mindestlohnanhebung immer wichtiger. Seit dem letzten Mindestlohnanstieg vor 10 Jahren ist die Arbeitslosigkeit in den USA weiter zurückgegangen. Stiglitz zieht das Resümee: "Die Anhebung des Mindestlohnes wurde von anderen Arbeitsmarktfaktoren vollkommen überlagert."

* Hervorhebungen von Sybilla

Die US - Bundesregierung gibt einen nationalen Mindestlohn vor, von dem die Bundesstaaten nach oben hin abweichen können. Den höchsten gesetzlichen Mindestlohn in den USA hat Santa Fe 10,50 Dollar ab Januar 2008.

USA: Wahlen brachten Mindestlohn-Erhöhung

Mit 9,50 Dollar (7,50 Euro) hat Santa Fe (New Mexico) unter den Städten die Nase vorn. Und die nächste Erhöhung ist schon beschlossene Sache. Denn der Mindestlohn ist dort, wie eine Studie der University of New Mexico zeigt, kein Anlass zum Mitarbeiterabbau. Vielmehr hat die Beschäftigung seit der letzten Erhöhung kräftig zugenommen. Ab Januar 2008 gilt daher in Santa Fe: Kein Lohn unter 10,50 Dollar! (etwa 8,29 Euro)

Es gibt die These und die Zahl der Befürworter wächst, dass die globalen Sozialreformen ala Agenda 2010 die aktuelle Krise verstärken oder gar ausgelöst haben. Die Kaufkraft und die Reallöhne in D stagnieren im Durchschnitt seit 10 Jahren. Eine wachsende Zahl von Privatinsolvenzen ist ein deutliches Alarmsignal. Es muss verstärkt Kapital und Vermögen besteuert werden. Eine Börsenumsatzsteuer (Tobinsteuer) ist dringend geboten. Die Beiträge zu den Sozialversicherungen müssen von Lohnberechnung auf Umsatzberechnung umgestellt werden. "Kleine Unternehmen" mit wenigen Mitarbeitern die aber Millionenumsätze generieren müssen stärker an der Finanzierung der Sozialversicherungen beteiligt werden. Unternehmen mit hoher Beschäftigungszahl und relativ kleineren Umsatz pro Arbeitnehmer können dann entlastet werden.


Der "Markt" ist kein göttliches Wesen der Neoliberalismus ist keine Religion sondern eine sehr fehlerhafte Ideologie die wenigen nützt und vielen schadet. Es gibt keine Naturgesetze der Ökonomie aber es gibt ideologisierte Menschen die keine andere Wahrheit/Weisheit sehen als die eigene. Menschen können alle Regeln ändern die einen "Wirtschaftsmarkt" beherrschen, wirklich alle.

Eine Entlohnung muss primär eine Grundsicherung der Arbeitnehmer ermöglichen nur dann kann ein Prinzip der Märkte Anwendung finden.
Wobei das Prinzip der Märkte in vielen Bereichen aus unterschiedlichen Gründen ausgehebelt ist. Ich denke zum Beispiel an den Energiesektor der von Oligopolen und Monopolen beherrscht wird.

Schwache Nachfrage Erzeugerpreise Juli 2009: – 7,8% gegenüber Juli 2008 fallen so stark wie nie


Die wirtschaftliche Lage wird immer düsterer die Politik der eingeschlafenen Hände zeigt ihre Wirkung.
Sybilla_D84
Mitglied
#102 ° Gesendet: 19.08.2009 20:46 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Der viel gepriesene moderate Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde augenscheinlich mit atypischer Beschäftigung erreicht.


tricksen, tarnen, täuschen

Von wegen sozial ist was Arbeit schafft, ich behaupte, atypische Beschäftigung in prekären Arbeitsverhältnissen im Niedrigstlohnbereich ist weder sozial noch können durch sozialversicherungspflichtiger atypischer Beschäftigung die Probleme der Sozialkassen gelöst werden. Im Gegenteil vermute ich, ein ausufernder Bereich der atypische Beschäftigung in prekären Arbeitsverhältnissen verschärft die finanzielle Lage der Sozialkassen. Und beschleunigt das abrutschen der Mittelschicht in Familienarmut.
Sybilla_D84
Mitglied
#103 ° Gesendet: 21.08.2009 00:49 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Wie seriös sind Pläne zur Steuersenkung von FDP und Union?

FDP: Das Nettokonzept der FDP

CDU: Union schließt jede Form von Steuererhöhungen aus

SPD: Finanzierungsvorstellungen der CDU/CSU sind hanebuechener Unsinn


Die Fakten:

Appell der Bundesbank - "Erheblich schlechtere Staatsfinanzen"


"Die größte Depression aller Zeiten"


Analyse, Fazit und Handlungsalternativen:

Die Einfachsteuermodelle von Union und FDP führen neben den krisenbedingten Steuermindereinnahmen zu massiven Steuerausfällen. Zur Frage, wie diese Wahlversprechen neben den Konjunkturprogrammen und der Abwrackprämie finanziert werden sollen, sehen die Pläne von Union und FDP Eingriffe in steuerliche Regelungen für Arbeitnehmer, Sozialabbau und den Abbau von Subventionen vor. Union und FDP betreiben wie all zu oft Klientelpolitik (Wahlversprechen) für die Besserverdienenden. Steuersenkungen für Spitzenverdiener sollen durch Sozialabbau bezahlt werden. Steuermindereinnahmen sollen durch eine exorbitant hohe Neuverschuldung des Staatshaushalts und eine mehr als nebulöse Hoffnung auf Wirtschaftswachstum kompensiert werden.

Richtig ist das die Arbeitnehmer/innen eine höhere Kaufkraft benötigen, damit die Binnenkonjunktur wieder an fahrt gewinnt. Leider hat der Umfang atypischer Beschäftigung durch die Agenda 2010 und den dadurch ausufernden Niedriglohnsektor fulminant zugenommen Pressemitteilung Nr.304 vom 19.08.2009 Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen die Reallöhne sind gesunken Reallöhne gesunken, Abgaben gestiegen Wer die Real-Einkommen der Arbeitnehmer/innen der Leistungsträger der Mittelschicht wirklich erhöhen möchte, damit sich ihre Leistung wieder lohnt. Muss den Niedriglohnsektor und die atypische Beschäftigung durch gesetzliche Mindestlöhne auf westeuropäischen Niveau regulieren. Dadurch steigt nicht nur die Kaufkraft und die Anschaffungsneigung der Verbraucher sondern auch die Einnahmen der Sozialkassen das zu einem erheblichem Entlastungseffekt von Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen wird. Die Kosten der Krise, müssen jene tragen, die diese Krise verursacht haben. für Steuergeschenke an das Klientel der Besserverdienende sehe ich im Gegensatz zu Union und FDP in den nächsten 4 Jahren keinerlei Spielräume.
seabream
Mitglied
#104 ° Gesendet: 21.08.2009 01:00
Sybilla_D84:
Wenn das so wäre hätte es in Ostdeutschland in den vergangenen 20 Jahren eine Job - Boom geben müssen, denn die Löhne im Osten waren immer niedriger als die Löhne im Westen.

Hat es auch. Vor 20 Jahren war die Arbeitslosigkeit der DDR 100 %. Durch das Ende des Sozialismus konnten rund 80 - 90 % Beschäftigung geschaffen werden, je nach Region.
Insbesondere in den CDU regierten Ländern wie Sachsen oder Thürigen war es besser und in den rot-rot regierten Ländern wie Sachsen-Anhalt oder Mecklenburg Vorpommern eben schlechter.

Sybilla_D84:
Wie seriös sind Pläne zur Steuersenkung von FDP und Union?

Sehr seriös und ökonomisch auch vernünftig. Durch die Steuersenkungen und Entlastungen des Bürgers kann die Binnenkonjunktur gehalten oder gar gesteigert werden. Sohin fliessen mehr Einnahmen aus der Mehrwertsteuer in die Kassen. Die Unternehmen kriegen mehr an Fahrt und sohin dürften die Gewinne, sprich Unternehmenssteureinnahmen auch mehr steigen. Ebenfalls ist dies positiv für die Beschäftigung, was zu mehr Lohnsteuereinnahmen und weniger Sozialsausgaben führt. Die Einnahmenseite wird durch mehr Wachstum verbessert und die Ausgabenseite muss restriktiv gehandhabt werden. Also auf keinen Fall mehr Sozialausgaben und Schulden machen. Die FDP und nun auch die Union sehen das völlig richtig.
Sybilla_D84
Mitglied
#105 ° Gesendet: 21.08.2009 17:44
Die Schulden und Zinsen wachsen und wachsen und wachsen....

Ein interessanter Vortrag von Prof Wolfgang Berger.

Vortrag von Prof Wolfgang Berger zur Finanzkrise/Wirtschaftskrise Teil 1 bis Teil 9. Nicht verwechseln mit Roland Berger.

Eine sehr interessante Vorlesung von Prof Wolfgang Berger zur Finanzkrise/Wirtschaftskrise Insidern und Interessierten sind diese Zusammenhänge bekannt, dass diese Zusammenhänge nicht in den medialen Seichtgebieten zur Sprache kommen ist angesichts des neoliberalen Gleichklangs nicht weiter verwunderlich. Die Richtschnur wird am Ende der Vorlesung gespannt, dem ist nichts hinzuzufügen.

Kernhaushalte von Bund und Ländern: Defizit steigt im 1. Halbjahr 2009 auf insgesamt 15,4 Milliarden Euro


Ein politischer Paradigmenwechsel ist unausweichlich.
Sybilla_D84
Mitglied
#106 ° Gesendet: 22.08.2009 19:53 ° Bearbeitet von: Sybilla_D84
Sybilla_D84
Mitglied
#107 ° Gesendet: 24.08.2009 22:55
Juni 2009 gegenüber Mai 2009 - Auftragseingänge in der Industrie der Eurozone um 3,1% gestiegen -Rückgang um 0,4% in der EU27

Natürlich geht es aufwärts. :confused: Genauso wie die Einzelhandelsumsätze alljährlich im Vergleich von November zu Dezember ansteigen.

Wer natürlich auch eine zweiten Blick wagt, kann blitzschnell erkennen das die Auftragseingänge im Vergleich zu 2008 um ca. - 25 % eingebrochen sind.

Im Vergleich zum Juni 2008 nahm der Index der Auftragseingänge in der Industrie im Juni 2009 in der Eurozone um 25,1% und in der EU27 um 24,0% ab.


Leistungsmissbrauch ?



Jobabbau - Kahlschlag kommt nach der Wahl



Aber 6 Tage vor drei Landtagswahlen und 27 Tage vor der Bundestagswahl wird die Botschaft vom unerwarteten Aufschwung verkündet, der sich sehr bald nach den Wahlen in Schall und Rauch auflösen dürfte.
seabream
Mitglied
#108 ° Gesendet: 26.08.2009 14:21 ° Bearbeitet von: seabream
Sybilla_D84:
Ich meine, diese Zahlen führen das Steuerkonzept der Neoliberalen (FDP/Union) ad absurdum. Für Steuergeschenke an die Klientel der Besserverdienenden ist keinerlei Handlungsspielraum gegeben.

Sybilla_D84:
Juni 2009 gegenüber Mai 2009 - Auftragseingänge in der Industrie der Eurozone um 3,1% gestiegen -Rückgang um 0,4% in der EU27

Merkst du deinen Widerspruch.
Wenn man die Abwärtsspirale brechen will, dann muss man die Wirtschaft ankurbeln. Und dies tut man naturgemäß mit Steuerentlastungen und nicht mit Steuererhöhungen. Das ist eben der frappante Unterschied von bürgerlicher und sozialistischer Denkweise.
Irgendwie geistig in der DDR noch steckengeblieben, hä?
razzar
Mitglied
#109 ° Gesendet: 26.08.2009 18:49
"Wenn man die Abwärtsspirale brechen will, dann muss man die Wirtschaft ankurbeln. Und dies tut man naturgemäß mit Steuerentlastungen und nicht mit Steuererhöhungen."

Genau das scheint das Problem in D zu sein. Kleinere Unternehmen an der Grenze zur Schweiz versuchen schon vermehrt ihre Geschäftsstellen in die Schweiz zu verlagern. Nach Aussagen eines solchen Unternehmers bezahlen sie in D viel zu viel Steuern. So ungefähr 5 - 6 Monatseinkommen pro Jahr. Und so ist klar das D ihre Bevölkerung verscheucht inkl. div. Unternehmen, welche noch Arbeitsplätze bringen können. Die sollten da schleunigst über ihre Bücher. Es sollte eigendlich klar sein das ohne Geld keine Kaufkraft entstehen kann.
Sybilla_D84
Mitglied
#110 ° Gesendet: 26.08.2009 22:23
Das Ifo Institut des Herrn Prof. Sinn aus München meldet wieder einmal ein ansteigen des Ifo - Index. (laut Medien zum x.ten Mal in Folge)

Glauben wir mal an den Aufschwung... Auch der Sommer 2006 war nur ein seliger Traum.

Tja wer genau hinsieht, sieht oft sehr viel besser.

Wie man mit Statistik täuschen kann Die verschaukelte Bevölkerung - „Nicht nur die Zahlen sind wichtig, sondern die beabsichtigte Wirkung und der Mechanismus"


Sozialhilfeausgaben 2008: Anstieg auf netto 19,8 Milliarden Euro


Finanzierung Mindesteinkommen (Union/FDP)

Union und FDP sprechen sehr oft von einen Mindesteinkommen (Kombilohn) sie werden aber in den Wahl-werbe-sendungen nicht gefragt wie dieses Mindesteinkommen von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert werden soll. Denn dieser Kombilohn (Mindesteinkommen) wirkt wie eine Prämie auf Kobraschwänze. Union und FDP denken und die üblich verdächtigen „Experten" unterstützen die These der neoliberalen Union/FDP ein Kombilohnmodel könnte die Arbeitslosigkeit in D reduzieren. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlangen gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte. Den gleichen Effekt sehe ich bei den angedachten Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II), damit züchtet man Kombilohnarbeitsplätze, die Kosten für das Mindesteinkommen steigt immer weiter an. Erste Forderungen nach einer Erhöhung der MwST. um 6% Punkte sind bereits an die Politik adressiert. Das Fazit heißt Kombilöhne oder Mindesteinkommen setzen die falschen Anreize. Der gesetzliche Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau ist eine echte Alternative dadurch wird die Solidargemeinschaft der Steuerzahler entlastet und nur die Gewinnerwartung von Unternehmen belastet. Die Zahl der Menschen die bei Renteneintritt von Altersarmut bedroht werden sinkt ab.

Ich hoffe das mancher Wahlkampfmoderator an Union und FDP folgende Fragen stellt.

Wie und von wem werden die versprochen Steuersenkungen finanziert?
Wie und von wem wird das Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II) für den ausufernden Bereich der atypischen Beschäftigung finanziert?
Wie wirkt sich das das Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II) auf die rasant ansteigende Altersarmut aus?


SPD


Mann Mann Mann

Ich meine, wenn man in D von drohender Unbezahlbarkeit sprechen kann dann von der Einrichtung der Bad Banks und den Rettungsschirmen über der HRE und anderen notleidenden Banken.

Ich behaupte die Arbeitslosenhilfe in der Form wie sie vor 2005 und vor den ALG II gestaltet und bezahlt wurde, wäre angesichts der Rettungsmilliarden für Banken noch sehr lange bezahlbar und erheblich gerechter als das ALG II gewesen.

In meine Ohren klingt der Satz des Klaus Bölling, wie die Antwort eines trotzigen Kindes, das zwar schon lange seinen Fehler eingesehen hat, aber den Eltern, in Fall von Herr Klaus Bölling wohl eher den Wählerinnen und Wählern, trotzen möchte. Nicht auszudenken wenn die SPD mit einen Kanzlerkandidaten angetreten wäre der einfach nur gesagt hätte " Die Agenda 2010 war großer Mist" Ich bin sicher die SPD wäre mit dieser Aussage bei den BT - Wahlen locker über die 35 % Hürde geschwebt.
 Seite:  ««  1  2  ...  9  10  11  12  13  ...  19  20  »» 
 

Foren

Themen

Weiterempfehlen

Werbung

Anmelden

oder kostenlos registrieren

Jetzt online

Jetzt online: Gäste - 3
Registrierte Gäste - 0
Online Rekord: 33 [15.08.2008 15:34]
Gäste - 30 / Registrierte Gäste - 3

Das Forum ist CO2-neutral

Facebook