Bericht zur Lage der Nation April 2009
1.Lage am ArbeitsmarktWer offiziell arbeitslos ist - und wer nichtFast 1,5 Millionen von Kurzarbeit bedrohtArbeitsmarkt März 2009:
Der BA Monatsbericht berichtete von einem ungewöhnlichen Anstieg der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit im März 09.
Laut BA Bericht wurden im März 09 (Seite 48 )
3.585.811 Personen von der BA – Statistik als
arbeitslos erfasst. Das waren 33.885 mehr als im Februar 09 und 78.375 als im März 2008 gegenüber November 2008 2.988.444 Personen ist das ein rasanter Anstieg von 597.367 Personen in nur 4 Monaten.
Leistungsempfänger: (ALG I; ALG II; Sozialgeld) 7.918.642 Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld BA Bericht März 2009 Seite 48. Das ist ein Anstieg von 40.558 Personen zum Vormonat. Im Vergleich zu November 08 im Vergleich der vorläufige Zahlen, einen Anstieg um sage und schreibe 519.331 Leistungsempfänger.
(BA Bericht November 7.399.311 Leistungsberechtigte im BA Bericht März 09 auf 7.542.787 Leistungsberechtigte korrigiert)
Kurzarbeit: Schlimmeres verhindert im Augenblick noch die Kurzarbeit, sagte Frank-Jürgen Weise, Chef der Bundesagentur für Arbeit (BA). Nach vorläufigen Berechnungen der BA waren davon zwischen Januar und März bis zu 1,7 Millionen Menschen betroffen.
Arbeitsmarktpolitische Instrumente Mit Beginn des Jahres 2009 ist eine weitere Reform der arbeitsmarktpolitischen Instrumente, das „Gesetz zur Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumente", in Kraft getreten.
Im Monat März befanden sich 1,58 Millionen Personen ( + 30.000 zum Vormonat Februar) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. (Seite 6 BA Bericht März 2009)Somit hat sich die Lage am Arbeitsmarkt bei weitem schlechter entwickelt als das von allen „Fachleuten" erwartet wurde.
2. Lage im Einzelhandel"GfK prognostiziert Konsumklima hellt sich auf " - Statistisches Bundesamt berichtet von weiterer Eintrübung bei den Einzelhandelsumsätzen im Januar 2009Die Fakten des Statistisches Bundesamt :Kognitive DissonanzBeschreibt die Widersprüche zwischen Wirklichkeit und utopischen Wunschdenken, es gibt zwei grundlegende Strategien:
- Sich an der Wirklichkeit orientieren und sich um Besserung bemühen.
- Die Wirklichkeit manipulieren und an der Utopie „Pippi Langstrumpf Welt" festhalten, um so das Wohlgefühl des Erfolgs zu bewahren.
2007: Einzelhandelsumsatz 2007 real mindestens um 1,5% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 006 vom 09.01.2008
Real ist 2007 ein Einzelhandelsumsatz von - 1,8%. eingetreten.
[/b]
GfK Prognosen seit Januar 2008
Januar 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Februar 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
März 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
April 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,8 Punkten.
Mai 08 Gesamtindikator Konsumklima 5,6 Punkten.
Juni 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,7 Punkten.
Juli 08 Gesamtindikator Konsumklima 3,6 Punkten.
Augsut 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,9 Punkten.
September 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,6 Punkten.
Oktober 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,8 Punkten.
November 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,9 Punkten.
Dezember 08 Gesamtindikator Konsumklima 2,2 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Januar 2008 real um 0,6% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 086 vom 29.02.2008
... Allerdings ist zu berücksichtigen, dass im Januar 2007 erstmals die neuen höheren Mehrwertsteuersätze galten....
Einzelhandelsumsatz im Februar 2008 real um
- 0,3% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 135 vom 01.04.2008
Einzelhandelsumsatz im März 2008 real um
- 6,3% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 171 vom 02.05.2008
Einzelhandelsumsatz im April 2008 real um
- 1,0% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 201 vom 30.05.2008
Einzelhandelsumsatz im Mai 2008 real um 0,7% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 237 vom 01.07.2008
Einzelhandelsumsatz im Juni 2008 real um
- 3,9% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 278 vom 01.08.2008
Einzelhandelsumsatz im Juli 2008 real unverändert
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 321 vom 01.09.2008
Einzelhandelsumsatz im August 2008 real um
- 3,0% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 375 vom 01.10.2008
Einzelhandelsumsatz im September 2008 real um 1,2% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 407 vom 31.10.2008
...Allerdings hatte der September 2008 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat....
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 455 vom 01.12.2008
Einzelhandelsumsatz im Oktober 2008 real um
- 1,5% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.007 vom 09.01.2009
Einzelhandelsumsatz im November 2008 real um
- 3,0% gesunken
...Allerdings hatte der November 2008 mit 25 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat....
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.038 vom 03.02.2009 Im Dezember 2008 erzielte der Einzelhandel in Deutschland real
- 0,3% weniger Umsatz als im Dezember 2007. Allerdings hatte der Dezember 2008 mit 25 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat.
Einzelhandelsumsatz 2008 real um 0,4% gegenüber 2007 gesunken2008 Veränderungen zum Vorjahresmonat (real)
Januar 08 + 0,6 % GfK Konsumklima prognostiziert 4,5 Punkten.
Februar 08 – 0,3 % GfK Konsumklima prognostiziert 4,5 Punkten.
März 08 – 6,3 % GfK Konsumklima prognostiziert 4,5 Punkten.
April 08 – 1,0 % GfK Konsumklima prognostiziert 4,8 Punkten
Mai 08 + 0,7 % GfK Konsumklima prognostiziert 5,6 Punkten.
Juni 08 – 3,9 % GfK Konsumklima prognostiziert 4,7 Punkten.
Juli 08 0 % GfK Konsumklima prognostiziert 3,6 Punkten.
August – 3,0 % GfK Konsumklima prognostiziert 1,9 Punkten.
September + 1,2 % (zusätzlicher Verkaufstag) GfK Konsumklima prognostiziert 1,6 Punkten.
Oktober – 1,5 % GfK Konsumklima prognostiziert 1,8 Punkten.
November – 3,0 % (einen Verkaufstag weniger) GfK Konsumklima prognostiziert 1,9 Punkten
Dezmeber – 0,3 % (trotz zusätzlichen Verkaufstag) GfK Konsumklima prognostiziert 2,2 Punkten.
Pressemitteilung Nr.007 vom 09.01.2009 - Einzelhandelsumsatz 2008 voraussichtlich real leicht gesunken Einzelhandelsumsatz 2008 real um 0,4% gegenüber 2007 gesunken Januar 2009 GfK Gesamtindikator prognostiziert für Januar 2009 einen Wert von 2,1 Punkten.
Februar 2009 GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,3 Punkten im Februar.
März 2009 GfK Gesamtindikator prognostiziert für März 2009 einen Wert von 2,6 Punkten.
April 2009 der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,5 Punkten im März für April einen Wert von 2,4 Punkten und zeigt sich damit angesichts der wirtschaftlichen Situation weiterhin robust.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.078 vom 05.03.2009 Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real
-1,3% gesunken Pressemitteilung Nr.132 vom 01.04.2009 Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegenüber Februar 2009 real
- 5,3% gesunken Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.
Januar 09 – 1,3 % GfK Gesamtindikator prognostiziert 2,1 Punkten.
Februar 2009 – 5,3 % GfK Gesamtindikator prognostiziert 2,3 Punkten.
Quelle: Gesamtindikator Konsumklima
http://www.wiwi-treff.de/home/index.phpQuelle: Einzelhandelsumsätze
http://www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/ Navigation/Navigationsknoten__Startseite1.psmlApril 2009 der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,5 Punkten im März für April einen Wert von 2,4 Punkten und zeigt sich damit angesichts der wirtschaftlichen Situation weiterhin robust.[url=http://www.netzeitung.de/wirtschaft/unternehmen/1332677.html]KaDe We, Oberpollinger, Alsterhaus: Die drei Warentempel aus dem Hause Arcandor
KaDeWe, Alsterhaus und Oberpollinger zählen zu Deutschlands edelsten Einkaufstempeln. Nun stellt der angeschlagene Arcandor-Konzern seine Flaggschiffe des kultivierten Konsums zur Disposition.[/url]
Wenn die GfK angesichts der Fakten eine weiterhin robuste Kauflaune prognostiziert gleicht das dem pfeifen im dunklen Wald. Ich fürchte, die Reformen der Agenda 2010 haben Handel und Handwerk in eine tiefe Krise gestürzt. Die nicht mit Geldschöpfung überwunden werden kann sondern nur mit der Abkehr von der verhängnisvollen Agenda 2010 Politik.