Die EU ist bis heute ein neoliberales Wirtschaftsprojekt, nicht mehr und nicht weniger.
Dieser Irrglaube ist wohl genau der Grund dafür, dass sich die Kritik an der EU noch so stark in Grenzen hält. Natürlich ist die EU mehr als nur ein Wirtschaftsprojekt.. Sie ist ein staatsübergreifendes, antidemokratisches Machtgebilde.
Die EU wurde vom Vatikan gegründet, mit dem Ziel die Säkularmacht des Papstes aufrecht zu erhalten und zu Verbreiten. Brüssel besitzt keine wirkliche Macht, sondern handelt nur in Vertretung von Rom.
Hier ein Bild, wie Tony Blair (=papsttreuer Ritter von Malta) die EU Verfassung in Rom, unter einer grossen Statue eines Papstes unterzeichnet hat:
Selbst Jose Manuel Barosso scheint nicht im Besitz von wirklicher Macht zu sein, wurde er doch hauptsächlich seinen JMB-Initialen wegen auf den Posten des Kommissionspräsidenten gesetzt.
Wichtiger als die Entscheidung von Irland, dürfte die anstehende Entwicklung in Italien werden. Italien spielt in dieser Hinsicht eine nämlich eine wichtige Schlüsselrolle. Sollte der altgewordene Berlusconi abtreten und seinen Sitz jemandem überlassen der nicht ganz so Papstfreundlich ist, könnte der Platz im Vatikanstaat doch plötzlich ganz schön eng werden. :)
Mich würds nicht verwundern, wenns schlussendlich sogar ausgerechnet die traditionell orientierten 'Italofaschisten' wären, welche die restlichen europäischen Staaten vom päpstlichen Joch der EU befreien werden.