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Kosovo, selbst erklärte Unabhängigkeitserklärung

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thunderbird
Mitglied
#31 ° Gesendet: 18.02.2008 08:49
Was bringt eigentlich unseren Bundes-Dimitri Calmy-Rey dazu, im "Namen der Schweizer" solch einen verbrecherischen und absolut illegalen Vorgang "zu unterstützen" ?

Das frage ich mich auch! Als neutrales Land müssten wir uns ans geltende Recht halten, und danach gehört der Kosovo zu Serbien.

Wenn das Recht nicht durchgesetzt wird, verliert die UNO ihre Glaubwürdigkeit. Sie hat Gesetze ausgearbeitet, schlussendlich macht man aber, was die USA will...
Artura
Mitglied
#32 ° Gesendet: 18.02.2008 10:00
Die Unabhängigkeit des Kosovos ist nur eine logische Folge der serbischen Apartheidsunpolitik. An dieser Tatsache ändert auch das Geschwafel der reaktionär-nationalistischen Schweizer in diesem Forum nichts, aber zu einer Demokratie gehört natürlich auch, dass sich diese Giftzwerge mit ihrem Senf zu allem zu Wort melden, das ist normal, dieser Hintergrundslärm.
Artura
Mitglied
#33 ° Gesendet: 18.02.2008 10:14 ° Bearbeitet von: Artura
@superstar

nzz hat ein paar punkte geschichtlich aufbereitet. bitte lesen, ist gut für die allgemeinbildung.


Lass dich vom dumpfbackigen Überlegenheitsgetue mancher Schweizer nicht irritieren! Das sind so verwöhnte Bubelis, die so tun, als hätten sie ganz persönlich und quasi alleine die "Schweiz" gebaut, dabei schüren sie in der Gegenwart bloss etwas Hass und gifteln sinn- und merkbefreit im Land rum. Aber so einen Lärm gibt es wohl in fast jeder Demokratie, in der Schweiz können diese Leute immerhin lautstark ihr opportunistisches Gelaber zum Besten geben. Man muss sich das ja auch nicht wirklich ernsthaft anhören, diese Freiheit hat man natürlich.
superstar
Mitglied
#34 ° Gesendet: 18.02.2008 11:08
@artura

überlegenheitsgetue und opportunistisches gelaber stören mich nicht im geringsten. jeder darf seine meinung sagen. was ich unter aller sau finde, ist die aufzählung von lügen (50% der bevölkerung darf nicht arbeiten, weil muslimisch usw.).


@ alle anderen mit wahrnehmungsfilter

war es geltendes recht, als die serben die kosovaren abgeschlatet haben? das pochen auf neutralität ist scheinheilig und zeugt von doppelmoral. ein neutrales land würde weder an diktatorische regierungen waffen verkaufen noch deren schwarzen konten verwalten. soviel zur neutralität.

im sumpf des geldes aus nazigold und kriminellen konten haben gewisse schweizer den sinn für realität total verloren.

freundllichst
k.
(albaner ohne filmriss)
thunderbird
Mitglied
#35 ° Gesendet: 18.02.2008 11:15
war es geltendes recht, als die serben die kosovaren abgeschlatet haben?

Nein, aber sie haben dafür von der NATO auch gehörig aufs Dach bekommen.

Zudem gab es auch bei der UCK Kriegsverbrechen.

Ich bin eigentlich nicht gegen die Unabhängigkeit des Kosovo. Ich bin nur dagegen, dass sich unsere Aussenministerin positiv dazu äussert, bevor die Rechtslage geklärt ist.
Boll
Mitglied
#36 ° Gesendet: 18.02.2008 11:51
Unsere liebe Aussenministerin sollte eigentlich generell mehr aufs Maul hocken.

"das pochen auf neutralität ist scheinheilig und zeugt von doppelmoral. ein neutrales land würde weder an diktatorische regierungen waffen verkaufen noch deren schwarzen konten verwalten. soviel zur neutralität."

Dagegen haben wir Gesetze, die Debatte zum Nazigold mal ausgeklammert. Das ist eine ganz andere, traurige Episode, getränkt von Scheinheiligkeit, vor allem auf der einen Seite.
Willtell
Mitglied
#37 ° Gesendet: 18.02.2008 12:05
unsere Super-Aussenministerin hat wieder mal zugeschlagen und gibt wohlwollende Töne betreffend des Kosovo, genau gleich wie damals unsere "Super"-Bundesräting Dreyfuss, die gleich ein Flugzeug füllte mit Flüchtlingen und ihre Kompetenzen völlig überschritt. Wenn man eine Sozialdemokratin als Ausssenminsterin hat, ist nur solch verdammter Blödsinn zu erwarten.
Wie dumm muss man sein?

Jetzt wäre es doch an der Zeit, dass all die Flüchtlinge aus dem Kosovo wieder die Koffer packen um ihr Land aufzubauen statt hier grosse Töne zu spucken, und die Schweiz hätte ein Problem weniger. Schöne Lösung, aber wie gesagt, bei solcher Politik wird dies nie passieren.
Artura
Mitglied
#38 ° Gesendet: 18.02.2008 12:09
im sumpf des geldes aus nazigold und kriminellen konten haben gewisse schweizer den sinn für realität total verloren.

Das ist so. Solange nachfolgende Generationen meinen, sie müssten Unrecht, das Teile der vorherigen Generationen begangen haben, auch noch verteidigen, kommt ein Land innerlich nicht weiter. Und manche Schweizer sind einfach undankbare und verwöhnte Laberkisten, statt froh zu sein, dass sich Italiener, Franzosen, Deutsche etc. rund um die Schweiz unter anderem auch durch die EU immer wieder zusammenzuraufen versuchen, spucken sie nur Gift auf die EU. Das ist für mich Ausdruck von totaler Arroganz und Überheblichkeit. Man kann gegen den Beitritt der Schweiz zur EU sein, aber so zu tun, als habe die EU der Schweiz nur Nachteile gebracht, ist einfach Quatsch. Vielleicht sind manchmal die Erwartungen an die EU zu hoch und was die alles leisten sollte, kann sie nicht leisten. Und was den Kosovo angeht: Es gab in der jüngeren Schweizer Geschichte keine derartigen Kriege, sei man doch froh! Wenn man aber das Gejammer der Rechtsnationalisten hört, dann könnte man mitunter meinen, die wären ständig im Krieg, die übertreiben oft einfach masslos. Aber in einer Demokratie führt ihr Geschwätz eben nicht zu einem Bürgerkrieg.
seabass
SVP Parteisoldat
#39 ° Gesendet: 18.02.2008 12:11 ° Bearbeitet von: seabass
@willtell

Ich bin mit mitnichten kein Freund von sozialdemokratischer Politik. Hingegen finde ich es richtig, dass eine Land wie die Schweiz, jeden Willen zur Unabhängigkeit von einer Bevölkerungsgruppe akzeptiert. Gerade die Schweiz, welche Unabhängigkeit gross schreibt, darf sich dazu in diesem Sinne äussern. Mit Neutralitätspolitik hat dies nichts zu tun. Hingegen mit Hochhaltung demokratischer Prozesse sehr wohl.
Artura
Mitglied
#40 ° Gesendet: 18.02.2008 12:17
Jetzt wäre es doch an der Zeit, dass all die Flüchtlinge aus dem Kosovo wieder die Koffer packen um ihr Land aufzubauen statt hier grosse Töne zu spucken, und die Schweiz hätte ein Problem weniger. Schöne Lösung, aber wie gesagt, bei solcher Politik wird dies nie passieren.

Da sieht man, was für Giftzwerge gerne die Schweiz regieren möchten und quasi so tun, als ob sie die Schweiz persönlich (...Tell) erfunden hätten, dabei ist ihr Geschwätz überhaupt nicht dazu geeignet, überhaupt etwas Konstruktives aufzubauen... So Geizhälse haben so extrem lange das Frauenstimmrecht in der Schweiz verhindert.
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