Scipio Mitglied
#1 ° Gesendet: 04.04.2006 21:22 |
Als liberaler Mensch lehne ich Diskriminierungen aufgrund des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung grundsätzlich ab. Langatmige Begründungen erscheinen mir unnötig, Diskussionen darüber, ob es so sein sollte, kleinkariert.
Ich vertrete nur die Auffassung, dass Respekt allen Menschen zusteht, unabhängig ihres Geschlechts oder sexuellen Orientierung. Bei heterosexuellen Männern scheinen diese Grundsätze nicht zu gelten.
Wenn ich heutzutage den öffentlichen Diskurs über Themen wie sexuelle Orientierung und Geschlechterfragen verfolge, so stelle ich fest ;
- dass heterosexuelle Männlichkeit in einer Art und Weise sexistisch diffamiert wird, wie es mit lesbischen Frauen, schwulen Männern, Schwarzen, Juden, Katholiken oder irgendeiner anderen Gruppe nicht möglich wäre, ohne einen Sturm der Entrüstung zu entfachen.
Absonderliche Thesen, die mit Besessenheit die Absicht verfolgen, jedes positive maskuline Ansehen zu beschädigen, grassieren wie wütende Viren in allen Plattformen des öffentlichen Diskurses.
Wie ist das möglich ? Welcher Ideologie entspringt dieser vulgäre Männerhass ?
Dazu einige Aussagen von bekannten Feministinnen, die so ziemlich jeder Frau und jedem Mann, die sich mit dem Phänomen Feminismus auseinandergesetzt hat, bekannt sein dürften :
Andrea Dworkin :
Schwangerschaft ist die Bestätigung, dass die Frau gefickt wurde. Es ist die Bestätigung, dass sie eine Fotze ist. Ihr Ausgeliefertsein kennzeichnet sie als Hure. Ihr Bauch ist der Beweis dafür, dass sie benutzt wurde. Ihr Bauch ist ein Triumph des Phallus. Die Schwangerschaft ist die Strafe, dass sie beim Sex mitgemacht hat. Ihr wird übel werden, ihr Körper wird auf tausenderlei Weise Wehwehchen entwickeln, sie wird sterben. Ihr möglicher Tod löst die sexuelle Erregung aus ...
Marilyn French :
Er war ein Bastard wie alle Männer. Sie können nichts dafür, sie werden dazu erzogen, Bastarde zu sein. Wir werden dazu erzogen, Engel zu sein, damit sie Bastarde sein können.
und
Meine Gefühle sind das Ergebnis meiner Erfahrungen. Ich habe wenig Sympathie für sie. Wie ein Jude, der gerade aus Dachau freigekommen ist, sehe ich den hübschen Jungen Nazisoldaten mit einer Kugel im Bauch, sich vor Schmerzen krümmend, niedersinken, und ich schaue nur kurz und gehe weiter. Ich muss nicht mal mit der Achsel zucken. Es geht mich einfach nichts an. Männer sind Nazis, durch und durch. Ihr Tod ist also historisch gerechtfertigt.
Maureen Green :
Ein toter Vater ist Rücksicht in höchster Vollendung.
Valerie Solanas :
Tief in seinem Innern weiss jeder Mann, dass er ein wertloser Misthaufen ist.
Louise Chermin Co - Präsidentin der US-Frauenbewegung NOW :
Männer sind unsere Feinde.
Robin Morgan :
Ich finde, Männerhass ist eine mögliche und ehrenwerte politische Handlung.
Catharine MacKinnon :
Schon mal versucht, mit einem Orgasmus zu diskutieren ?
Obwohl diese Frauen Ikonen des Feminismus sind, wird trotzdem eingewendet, dass ihre Aussagen ( und es gäbe noch einiges mehr zu zitieren ) für die heutige Geschlechterdebatte nicht relevant seien.
An dieser Stelle erinnere ich, dass auch hier im Forum die Auffassung vom halbgebildeten Dummchen Anna vertreten wurde, Männer seien genetisch minderwertig ( Spass muss sein, gell ? ). Dieser pseudowissenschaftlich - faschistoide Humbuk wurde vor 2 Jahren auch im Spiegel abgedruckt. Wäre eine solche biologistisch - faschistoide Hetze gegen Schwule, Lesben, Juden, Schwarze oder sonst irgendeine Gruppe möglich, ohne dass es massiven Protest hageln würde ?
Ich behaupte, nur heterosexuelle Männer können in dieser Weise öffentlich niedergemacht werden. |