Forenübersicht ° Suchen ° Statistik °

Dorfplatz Diskussionsforum Politik / Dorfplatz /

Also sprach Zarathustra

 Seite:  1  2  3  »» 
Philister
Mitglied
#1 ° Gesendet: 18.05.2010 21:37
Als ich im Ernährungs-Thread grade antworten wollte, hab ich gemerkt, dass ich voll und ganz abgedriftet bin. Mit Ernährung hats jedenfalls nichts mehr zu tun.

Loser:
Ausserdem weis man durch Studien, dass Frauen ihren Partner nach dem Körperbau aussuchen und dies unbewusst. Gut trainiert heisst gesund und das wiederum gesunde Gene für das Kind.



Ich sehe, was das betrifft, einen anderen Aspekt. Ich spreche u.a. von Gendrift, eine Art Komplement zur natürlichen Auslese.

Menschliche Evolution wird gemeinhin als hinter sich gelassen betrachtet, doch ganz im Gegenteil. Wir beschleunigen sie. Mit zum Teil mehr als fragwürdigen Mitteln.

Seit Nomaden sesshaft wurden, und damit die Grundlage für die Dissoziation des Menschen von der Natur legten, scheint der Mensch auch biologisch in starkem Wandel zu sein, neuzeitlich unverhältnismässig stark - will man Aussagen gewisser Populationsgenetiker glauben.

Sicherheit und Stärke jedenfalls, wird in unserer Gesellschaft nicht mehr durch Muskelkraft repräsentiert.


Und jetzt, schmeckt den Drift, schmeckt die dunkle Seite der Macht ;-)

Durch technische Entwicklung, befinden wir uns heute in der Lage, auch grosse Massen von Menschen massiv zu beeinträchtigen und genetisch zu verändern.

Sei es durch Pharmakologie (ca 50% aller Amerikaner nehmen Antidepressiva). Eugenik - lässt man ausser Acht, dass dieser Begriff noch immer nazi-ideologisch behaftet ist, stellt man fest, dass vorher schon einiges lief, und mittlerweile noch immer läuft.

Technokratie - durch Überwachung und Selektion mittels elektronischer Personalisierungsdokumente, Identitätskarten, und weiss der Geier, was uns da noch alles ins Haus steht.

Und nicht zuletzt die biologische 'Kriegsführung', und der Dinge mehr.

In den fucking United States of fuckin America, wurde bis in die 80er Jahre Sterilisation an 'Untermenschen', wenn man so will, vorgenommen.

Waren in einer Familie viele straffällig, behindert oder sonst irgendwie beeinträchtigt, wurde die Fortpflanzung der gesamten Familie unterbunden.

Bei allem - Hurra! Darwin hat die Schöpfungstheorie widerlegt - darf nicht vergessen werden, dass ungemein gläubiger Christ war.

Im Rahmen der damaligen Zeit, im Endeffekt auch Rassist. Die christliche, weisse Rasse, wurde als höchste Entwicklungsstufe des Menschen ausgelegt.

Auch interessant ist der darwinsche Pakt mit drei anderen Familien, sich nur innerhalb dieser vier genetischen Stämme fortzupflanzen, um Übermenschen zu kreieren, wie so oft im überheblichen Adel, und bei den Mächtigen. Selbstverständlich war das Ergebnis dieses Inzests geprägt von psychischen und physischen Missbildungen.

Rockefellers Meinung zur Auslöschung von 95% der Weltbevölkerung ist ebenso veröffentlicht worden, wie die Worte Prince Phillips, er möchte im Falle einer Wiedergeburt bitte ein Virus werden, um einen Grossteil der Menschheit zu töten.

Manche sind gleicher als andere.

Man kann den Pöbel durch Gewalt, aber auch durch manipulative Zuwendung kastrieren. Und die Farm der Tiere wird endgültig zur Farm der Schweine.
Thomas
Mitglied
#2 ° Gesendet: 18.05.2010 23:46
Philister:
Bei allem - Hurra! Darwin hat die Schöpfungstheorie widerlegt - darf nicht vergessen werden, dass ungemein gläubiger Christ war.

Darwin hat sich in seinem späteren Leben als Agnostiker bezeichnet - nicht wegen der Evolutionstheorie, sondern weil seine Lieblingstochter an einer schweren Krankheit gestorben war. Man unterscheide zudem zwischen Darwins Theorien und dem Darwinismus.

Philister:
Im Rahmen der damaligen Zeit, im Endeffekt auch Rassist. Die christliche, weisse Rasse, wurde als höchste Entwicklungsstufe des Menschen ausgelegt.

Das ist wohl eher dem Zeitgeist zuzuschreiben, und ich bin nicht sicher, was an dieser Aussage überhaupt richtig wäre. Das müsstest du belegen. Eine Sorge um das Verschwinden der eigenen Zugehörigkeit aus der Weltgeschichte gibt und gab es zu allen Zeiten:
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/diverses/Die-Angst-der-Schweizer-Ju den-vor-der-Selbstaufloesung/story/31236243
Zocker
Mitglied
#3 ° Gesendet: 19.05.2010 09:51
Philister:
Auch interessant ist der darwinsche Pakt mit drei anderen Familien, sich nur innerhalb dieser vier genetischen Stämme fortzupflanzen, um Übermenschen zu kreieren, wie so oft im überheblichen Adel, und bei den Mächtigen. Selbstverständlich war das Ergebnis dieses Inzests geprägt von psychischen und physischen Missbildungen.

Darwin hat das Evolutionsprinzip endeckt, das auf Mutation und Selektion aufgebaut ist. Was er jedoch noch nicht kannte sind die genauen Spielregeln der Evolution. So wusste er offensichtlich nicht, dass wenn er die Mutation stark beschränkt, dass die Evolution dann zu einem Optimum führen kann, das eigentlich nicht gewollt war. Auch wusste er nicht, warum es bei höher entwickelten Lebewesen zwei von der gleichen Art mit unterscheidlichem Geschlecht braut, um überlebensfähige Mutaionen zu erzeugen.

Die Evolution kommt ohne vorher definierten Zielwert aus. Die Selektion definiert lediglich, was nicht erwünscht, nicht überlebensfähig ist. So ist die Evolution bei der Optimierung nur schwer steuerbar und dass Darwin da überfordert war, ist leicht verständlich.

Auch heute ist es noch so, dass wenn möglich zur Optimierung Strategien eingesetzt werden, bei denen die Ziele definiert werden können, da man die Evolution nicht richtig im Griff hat.
agathon
Mitglied
#4 ° Gesendet: 19.05.2010 10:48
Was hat Darwin mit Zarathustra zu tun?
felixkohl
Mitglied
#5 ° Gesendet: 19.05.2010 18:24
@Philister und Zocker

Oje...
Darwin wird zwar mit dem Begriff Mutation und Selektion zusammengefallst. Doch seine Erkenntnisse gingen sehr weit. Sein "Schüler" Huxley war da noch radikaler.

Dank der Entdeckung der Chromosomen, der DNS und der Gene und ihrer Funktion, weiss man, dass mindestens zwei Geschlechter notwendig sind (egal ob dann die Pflanzen oder Tiere bisexuell sind) um Rekombination zu schaffen, also ein zufälliges Durchmischen des Erbguts hinsichtlich der Nachkommen.

Die Selektion definiert lediglich, was nicht erwünscht, nicht überlebensfähig ist.
Das Wort "erwünscht" trifft bestenfalls in der Tier- und Pflanzenzucht zu. Selektion hat keinen Willen und erwächst aus einer Vielzahl abiotischer und biotischer (Umwelt-)Faktoren.
Angesichts der Vielzahl dieser, teils interdependenten Faktoren, kässt ich praktisch so gut wie keine Aussage machen in welche Richtung die Evolution führt.

Menschliches Verhalten und menschliche Kultur sind letztendlich auch Selektionsfaktoren in einem sehr komplexen Strickwerk.

@Thomas
Darwin hat sich in seinem späteren Leben als Agnostiker bezeichnet -
Richtig.
Philister
Mitglied
#6 ° Gesendet: 19.05.2010 18:41
@Zocker - Und so ist es heute noch, wir wissen sehr wenig, dafür, dass die Evolutionstheorie als anerkanntes Wissen gilt. Letztlich ist sie so bewiesen, wie die Schöpfungstheorie - wenn Ockhams Rasiermesser alles ist, dann ist das wenig.

Wie es oft der Fall ist, so gehen Entdeckungen und Geschehnisse, die gegen anerkanntes Wissen sprechen, oft unter, wenn man sie sich nicht erklären kann.

Artefakte, die es nicht geben dürfte, sind Legion. Ich selbst will nur begründeten Zweifel schüren, keine Erklärung liefern.

1845 etwa, wurde den ehrwürdigen Mitgliedern des britischen Wissenschaftlerverbunds eine eindeutig als solche identifizierbare Schraube präsentiert, die zur Hälfte in einem mindestens sechzig Millionen Jahre alten Granitblock steckte.

1851 wurde eine glockenförmige, verzierte Vase aus Legierung von Silber und Zinn gefunden, eingebettet in einer Millionen Jahre alten Gesteinsschicht.

1936 entdeckte ein Farmer in Colorado beim Graben eines Kellers in derselben geologischen Schicht, in der Millionen Jahre alte Fossilien zu finden sind, das Teilstück einer gepflasterten Straße.

Arbeiter aus Kentucky stießen einige Meter unterhalb eines Mastodon-Skelettes auf ein präzise bearbeitetes Straßenpflaster.

Die natürlichen Erklärungen solcher anachronistischer Funde sind von einer nicht erwähnenswerten Peinlichkeit. Es gibt keine.

Legt man die Scheuklappen ab, so ist es mehr als wahrscheinlich, dass die Ursprünge des Menschen viel weiter zurückreichen, als unsere Lehrmeinung es wahrhaben will.

In 5000 Jahre alten, chinesischen Büchern wurden von modernen Biowissenschaftlern nicht von der Hand zu weisende Hinweise auf den Doppelhelix-Wendelfaden im menschlichen genetischen Code entdeckt.

Bereits Platon schreibt in seinem Kritias Dialog 'So entstand die Zeit gleichzeitig mit dem Weltall, auf dass beide, zugleich erschaffen,auch zugleich wieder aufgelöst werden.'

Ausser von Däniken ;-) scheint die anachronistische Natur dieser Formulierung niemandem aufgefallen zu sein.

Laut zugrundeliegender Theorie starben Saurier vor mehr als 60 Millionen Jahre schlagartig aus, gemeinsam mit fast allen Lebewesen, die mehr als 10kg wogen. Damit bekam eine Säugetierspezies kleinwüchsiger Nager erst die Chance, zu jener Weiterentwicklung, die später im Menschen enden sollte.

Die Entwicklungsgeschichte schliesst ein Nebeneinander von Dinosauriern und Frühmenschen aus. Es gab und gibt immer wieder Entdeckungen, die dem widersprechen. So etwa die Saurierjäger von Colorado, und einige mehr. Menschenähnliche Wesen sollten laut Theorie aber erst Millionen Jahre später, nach den Dinosauriern, das Lebens betreten.

Man weiss heute von hochentwickelten Instrumenten oder Arbeiten von Menschenhand, die in Millionenjahre alten Sedimenten gefunden wurden.

Fragt sich bloss, wer dann diese Zeichnungen und Instrumente angefertigt hat? Willkommen in unserer Gesellschaft, die sich so auf ihre Erkenntnisse versteift, dass Neues unerwünscht ist ;-)

Die Evolutionstheorie ist in solcher Hinsicht kaum erwiesener als die Theorie, dass Aliens vor Millionen Jahren auf die Erde gekommen und durch Gentechnologie den Homo sapiens als Arbeitssklaven geschaffen haben ;-)

Es gibt viele wirklich rätselhafte und merkwürdige Vorkommnisse auf der Erde, die sich keiner erklären kann. Beispielsweise der Oregon Strudel.


Anderes:

Die Studie zur Hochbegabung von Ford Thomson beispielsweise, ist interessant.

Anlass dazu, war ein Siebenjähriger, der mit seinen Fähigkeiten irritierte. Er beantwortete beispielsweise komplexe astronomische Fragen.

Eine Untersuchung ergab, dass er eine uns fremde Art zu denken besass. Es erlaubte ihm durch logisches Nachdenken Zusammenhänge zu erkennen, ohne von ihnen gehört zu haben.

Ein Talent nach den Vorstellungen antiker Denkschulen.

Aus der Form einer Feder, erkennt er den Vogel, aus dem Vogel die Welt, über die er fliegt, aus der Welt das Universum. Alles nur aus einer kleinen Feder...

Jedenfalls: Dieser Fall veranlasste Thomson dazu, grossflächige Untersuchungen zu Intelligenz vorzunehmen. Einer der Schlüsse, die Thomson aus den Ergebnissen folgerte, war, dass ein jäher Anstieg der durchschnittlichen Intelligenz stattgefunden hätte, und wahrscheinlich weiter im Gang sei.

Später trat der Genetiker Termin mit einer nicht weniger erstaunlichen Aussage an die Öffentlichkeit. Nach über 30 Jahren Arbeit mit Wunderkindern sei er zur Ansicht gelangt, dass die Fähigkeiten dieser Kinder mit der Pubertät nicht mehr verlorengingen, wie es bisher der Fall war.

Terman wagte die Vermutung, eine nicht bestimmbare Anzahl von Erwachsenen, deren Intelligenz jenseits der von normalen Zeitgenossen angesiedelt ist, könnte seit Jahrzehnten oder Jahrtausenden existieren. Ein mutiger Wissenschaftler.

Interessant auch, das sowohl Thomsons, als auch Termans Team eine neue Qualität an Intelligenz feststellten, während Atomversuche in Ost und West in vollem Gange waren.

Die Radioaktivität der Welt betrug seit Jahren das 35-fache des Wertes, den sie zum Beginn des 20.ten Jahrhunderts aufgewiesen hatte. Das könnte der Evolution einen Stoß bei der Schaffung neuer Spezies gegeben haben, folgern Terman&Konsorten.

Viele Fragen, keine Antworten. So siehts aus.

Viele lächeln ob solchen Äusserungen nur süffisant, doch, was mich betrifft, so werde ich erst recht stutzig, wenn alle einer Meinung sind.

@Agathon - insofern, als dass die Bücher nicht für die Leser der Gegenwart bestimmt waren. Ein Thread für alle und keinen.
Loser
Mitglied
#7 ° Gesendet: 19.05.2010 19:59
Philister:
Sicherheit und Stärke jedenfalls, wird in unserer Gesellschaft nicht mehr durch Muskelkraft repräsentiert.

Das sagen alle, doch die Studien sind eindeutig, zumal die Probanden gar nicht gefragt, sondern genau beobachtet wurden. Auch Puls gemessen usw. Frau hat immer noch den Urinstinkt.
Philister
Mitglied
#8 ° Gesendet: 20.05.2010 10:07
Schon. Fragt sich lediglich, was das bedeutet, und das ist weit schwerer zu beantworten. Resultate solcher Studien allein, sind nur Stückwerk.

Nicht zuletzt, machen solche Studien viel eher Aussagen über vergangene Bedingungen, als über heutige. Der Mensch war schon immer sein eigener Schöpfer - er schreitet fort, an seiner eigenen, künstlichen Umwelt.

Viel interessanter wäre beispielsweise zu erfahren, wie gross der Einfluss des Körperbaus war, bevor der Mensch sesshaft wurde, und wie gross er heute noch ist.

Der Vorgang der Partnerwahl mag nach wie vor der selbe sein, doch was interessiert das, in einer Welt, wo survival of the fittest auf eine ganz andere Ebene verschoben wird. Lust wird zwar befriedigt, Reproduktion aber unterdrückt. Die menschlichen Evolutionsfaktoren sind umstritten.

Eine robuste Konstitution hat dieser Tage beispielsweise weit weniger Bedeutung als die Möglichkeit, sich Medikamente oder Versicherungsschutz zu kaufen.

Das reine instinktgesteuerte Verhalten des Menschen hat im Rahmen seiner Entwicklung eine künstliche Umwelt aufzubauen, immer mehr an Bedeutung verloren.
Zocker
Mitglied
#9 ° Gesendet: 20.05.2010 13:58
Philister:
Die natürlichen Erklärungen solcher anachronistischer Funde sind von einer nicht erwähnenswerten Peinlichkeit. Es gibt keine.

Falsch! Es gibt eine sehr naheliegende Erklärung die das Unerklärbare immer erklären kann. Der Schwindel , oder die Lüge die einem Individuum zu irgendeinem Vorteil verhilft.

Du kannst offensichtlich Glauben und Wissen nicht genau unterscheiden. Oft zitierst du bekannte/berühmte Leute, die eine Behauptung als wahrer begründen sollen. Diese Zitate belegen villeicht deine Belesenheit, aber nicht den Tatsachengehalt der Aussage.
Wer etwas als wahr betrachtet, nur weil ein bekannter XY es behaupter, der glaubt. Wissen ist etwas anderes.
Um das physikalische Gesetz des Hebels zu begründen, verweist keiner auf das Alter und zietiert Archimedes, der diese Gesetze als erster aufgestellt haben soll. Nur Glauben und Religion beweisen in der Form von Verweisen auf grosse Persöhnlichkeiten bzw. Götter und Propheten.

Dein Schicksal scheint es zu sein, so intensiv in der Geschichte zu graben, dass du darob nicht gewahr wirst, was die neuesten Erkenntnisse sind. Dass die Geschicht vor Unwahrheiten strotzen muss, liegt auf der Hand und das sollte dir bewusst sein, wenn du daraus Dinge als Tatsachen verkaufen willst. Dass die Geschichte nur eine Interpretation irgendeines Geschehens oft nur ein vermeintliches ist, solltest du auch bedenken.

Du solltest den Inhalt deines Wissens zu Hypothesen und Schlüssen formen und nicht nur darüber tratschen.
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 20.05.2010 14:26
Klar spielen in der heutigen Zeit auch das Einkommen und der Stand des Auserwählten eine Rolle, aber erst dann, wenn die beschriebenen Umstände ihn interessant erschienen liessen. Der Rest ist Zugabe......
 Seite:  1  2  3  »» 
 

Foren

Themen

Weiterempfehlen

Werbung

Anmelden

oder kostenlos registrieren

Jetzt online

Jetzt online: Gäste - 3
Registrierte Gäste - 0
Online Rekord: 33 [15.08.2008 15:34]
Gäste - 30 / Registrierte Gäste - 3

Das Forum ist CO2-neutral

Facebook