Philister:
Natürlich ist das keine abschliessende Begründung oder Bewertung.
Und doch ist es ein wunderbarer Steilpass, gegen die Lieben und Netten und die "unkonrollierte Masseneinwanderung" zu wettern.
Da ich selber Ausländische Freunde habe, die dein angesprochenes Bild zu 100% nicht bestätigen, bin ich mit Verallgemeinerungen vorsichtig. Da wäre z.B. der Türke, welcher den Schweizer Pass erlangt hat und nach der Berufslehre schön brav ins Militär ging und nahezu perfekt Schweizerdeutsch spricht. Und dann wäre da der Deutsche, der sich einen Scheiss um den Schweizer Pass scheert und auch nie Schweizer Deutsch lernen würde (klingt ja doof bei nem Deutschen).
Für meinen Teil denke ich, hängt es extrem vom Einzelnen ab und wie integrationswillig er schlussendlich ist und wie sehr er unsere Sprache erlenen möchte.
Was aber grundsätzlich vermieden werden muss, ist Ghettoisierung. Eine befreundete Kindergärtnerin hatte in Dietikon ein (1) einziges Schweizer Kind in ihrer Klasse. Das ist krass (später dann stecken in der Gegend eh alle Schweizer ihre Kinder in Privatschulen und das Malheur ist perfekt).
Ich möchte Probleme mit der Integration nicht wegdiskutieren, aber mich kotzt es wirklich an, wenn die, die am lautesten und immerzu gegen Ausländer schiessen am Ende die sind, die am meisten auf die Einwanderer angewiesen sind, dies aber nie zugeben würden.
Auch verwechseln diese Integration oft mit Assimilation...