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Weltwoche

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Oldie_48
Mitglied
#121 ° Gesendet: 13.09.2011 05:32
das forum muss gereinigt werden und wieder den regeln entsprechen.

beleidigungen
es gibt poster die beleidigen andere teilnehmer:
oldie-48, hoschi, loser, natascha, marco, zocker, ockham, pia.....

es gibt poster die verwenden wörter unter der gürtellinie
oldie-48, hoschi, loser, natascha, marco, zocker, ockham, pia, leonforte, razzar, new york, moschtoepfu.....

gebetsmühlenartige wiederholungen.
es gibt poster die wiederholen ihre parolen und anti-parolen gebetsmühlenartig und somit langweilig:
zocker, oldie-48, gumbyman.....

inhaltlich magere beiträge
es gibt poster die schreiben schwache inhalte
zocker, heidi, swiss, oldie-48, hoschi, loser....

inhaltlich unauffällige moderate beiträge
es gibt poster die schreiben angenehme beiträge
gumbyman, rlarsson, razzar, ockham....

inhaltlich hohes fachwissen - intelligente beiträge
es gibt poster die schreiben manchmal äusserst intelligente und interessante beiträge
natascha, leonforte, new york, carnevale, abc, thomas

letzere gruppe muss ab sofort vorbild sein und sich durch schwächere nicht mehr provozieren lassen, ansonsten bessert es nie.

DER SCHIEDSRICHTER
Natascha
Mitglied
#122 ° Gesendet: 14.04.2012 08:54


Mit 11 Jahren zum Töten ausgebildet


Tja, das Cover ist nicht von der Weltwoche. Wo sind jetzt die Empörten, welche feststellen, dass alle Negerkinder zum Töten ausgebildet sind?

N.
AdiB
Mitglied
#123 ° Gesendet: 14.04.2012 10:07
Natascha:
Tja, das Cover ist nicht von der Weltwoche. Wo sind jetzt die Empörten, welche feststellen, dass alle Negerkinder zum Töten ausgebildet sind?

Es geht ja nicht um das Coverbild an sich, sondern um den Kontext. Die Titelzeile spricht von "Raubzügen". Das Bild soll offenbar diese "Raubzüge" möglichst drastisch symbolisieren. Nur findet man dann im eigentlichen Artikel nichts von bewaffneten Raubüberfällen, an denen Kinder beteiligt sind, sondern "nur" etwas über Trickdiebstähle, Bettler und Prostituierte.
Deswegen muss sich Köppel die Frage gefallenlassen, weshalb er die Leser mit einem solchen Bild in die Irre führt. Warum konnte kein Motiv verwenden, das eindeutig im Zusammenhang steht mit den Text? Weshalb musste er mit dem Foto überhaupt faktenwidrig suggerieren, dass Romakinder bewaffnete Raubüberfälle begehen, und zwar wie es scheint, von sich aus, alleine (wo sind denn die Erwachsenen Anstifter?)? Die Antwort liegt auf der Hand: Die Weltwoche wolte gleichzeitig Aufmerksamkeit erregen und Ressentiments schüren.

Zudem: Ein eindeutig als solcher erkennbarer Kindersoldat wie auf dem Foto oben ist etwas anderes als ein Romajunge mit Pistole, von dem man nicht genau weiss, weshalb er mit der Waffe posiert. Von Kindersoldaten weiss man einfach, dass sie missbraucht werden. Hingegen symbolisiert das Romabild in diesem Kontext für mich vor allem das Vorurteil, dass "Zigeuner" von Natur aus (also schon als Kleinkind) verroht, dreckig und gewalttätig seien. Der Kleine wird offensichtlich als Täter, und nicht als Opfer dargestellt (auch wenn dies nicht der ursprünglichen Intention des Fotografen entspricht).
Dass das Bild den Missbrauch von Kindern symbolisieren soll, ist nichts als eine billige Ausrede. Auf diese Idee kommt man schlicht nicht, wenn man den Artikel noch nicht gelesen hat, und das weiss Köppel ganz genau. Dafür hätte er den angeprangerten Missbrauch bereits in der Titelzeile erwähnen müssen.

Aber es ist interessant, wie die gesamte Empörung einmal mehr offenbar genau ins Konzept der Weltwoche-Macher passt. Die Rechtfertigungen wirken stereotyp und einstudiert, als hätte man sich genau darauf vorbereitet, was passieren wird. Genau wie schon bei der Hetze gegen die Welschen und gegen Hildebrand.

Es scheint, dass all diese Titelstorys darauf angelegt sind, Empörung hervorzurufen, damit man in der Folge die immer gleiche These propagieren kann: Die "Wahrheit" werde zugunsten einer falschen Harmonie angeblich unterdrückt und die "wahren Helden", welche endlich das Tabu brechen, gnadenlos verfolgt. Dabei wird faktisch das Gegenteil erreicht: Die Öffentlichkeit wird eingeschüchtert, wenn sie nicht der Meinung der Rechten ist, und zugunsten einer falsch verstandenen, viel zu einseitig gegen Minderheiten und staatliche Institutionen gerichteten "Streitkultur" wird unnötig Unfrieden gestiftet.
Natascha
Mitglied
#124 ° Gesendet: 14.04.2012 10:19 ° Bearbeitet von: Natascha
AdiB:
Es geht ja nicht um das Coverbild an sich, sondern um den Kontext. Die Titelzeile spricht von "Raubzügen". Das Bild soll offenbar diese "Raubzüge"

Raubzüge heisst so ziemlich alles. Das geht von Einbruchsdiebstählen bis zu bewaffneten Überfällen, welche bei uns, jedoch in anderen Grosstädten schon längst Realität sind (Frankreich, Italien etc...). Insofern verkörpert das Bild eben genau die Richtung, welche zumindst angesteuert wird.

AdiB:
Die Weltwoche wolte gleichzeitig Aufmerksamkeit erregen und Ressentiments schüren.

Natürlich will man mit einem Cover die Aufmerksamheit erregen. So findet man Käufer und das Thema wird diskutiert und nicht totgeschwiegen. Dies ist ja der Sinn....

AdiB:
Zudem: Ein eindeutig als solcher erkennbarer Kindersoldat wie auf dem Foto oben ist etwas anderes als ein Romajunge mit Pistole

Natürlich, das obige Bild ist nicht von der Weltwoche und das Kind trägt ein Gewehr und keine Pistole. Ein frappanter Unterschied für die Empörten.

AdiB:
Die Öffentlichkeit wird eingeschüchtert, wenn sie nicht der Meinung der Rechten ist, und zugunsten einer falsch verstandenen, viel zu einseitig gegen Minderheiten und staatliche Institutionen gerichteten "Streitkultur" wird unnötig Unfrieden gestiftet.

Augabe der Medien in einer Demokratie ist es zu berichten, unabhängig davon, ob sich politische Kreise, Institutionen (respektive deren Vertreter) in ihrem Winterschlaf gestört fühlen. Der Versuch diese Medien zu unterdrücken ist vielmehr ein Bruch mit den Institutionen.

N.
;-)
Mitglied
#125 ° Gesendet: 14.04.2012 10:46
AdiB:
Es geht ja nicht um das Coverbild an sich, sondern um den Kontext.

Das weiss doch der Christoph.
Sag mal auf welchem Cover war denn das Bild zu sehen mit der Unterschrift: Die Afrikaner kommen: Raubzüge in der Schweiz"?
In der Art etwas:
http://files.newsnetz.ch/story/2/2/7/22708599/10/6664871.jpg?time=1334381470

Natascha:
Mit 11 Jahren zum Töten ausgebildet

Ja klar! Von Landlords im Auftrag der «Arbeitsgruppe südliches Afrika» (ASA).
Natascha
Mitglied
#126 ° Gesendet: 14.04.2012 11:46
Besonders amüsant ist die Empörung der Ringier-Stricher über dieses WW Cover.

Hannes Britschgi; Publizist Ringier und ehem. Chefredaktor "SonntagsBlick"

http://www.telezueri.ch/index.php?id=60868



Offenbar ein kurzes Gedächtnis, der Empörte......

N.
abc def
Mitglied
#127 ° Gesendet: 14.04.2012 12:39 ° Bearbeitet von: abc def
AdiB:
Der Kleine wird offensichtlich als Täter, und nicht als Opfer dargestellt (auch wenn dies nicht der ursprünglichen Intention des Fotografen entspricht).
Dass das Bild den Missbrauch von Kindern symbolisieren soll, ist nichts als eine billige Ausrede. Auf diese Idee kommt man schlicht nicht,

Doch, genau auf diese Idee kommt "man". DU kommst nicht auf diese Idee (besser gesagt: du und die anderen Heuchler geben vor, nicht auf die Idee zu kommen). Dass ein derart vernachlässigter VIER- bis FÜNFJÄHRIGER mit Pistole von sich aus schlicht und einfach noch kein "Täter" sein kann, ist jedem halbwegs vernünftigen Menschen klar. Sogar dir.
Das kaufe ich dir nicht ab, dass du beim ersten Blick auf dieses Bild einen Täter gesehen hast, und kein Opfer.
AdiB
Mitglied
#128 ° Gesendet: 14.04.2012 13:23
Natascha:
Raubzüge heisst so ziemlich alles. Das geht von Einbruchsdiebstählen bis zu bewaffneten Überfällen, welche bei uns, jedoch in anderen Grosstädten schon längst Realität sind (Frankreich, Italien etc...)

Eben. Damit wird den Roma etwas unterstellt, was nicht der Realität in der Schweiz entspricht. Man spielt mit den vorhandenen Ängsten und erklärt sie zum Fakt. Die Fakten sprechen aber nur von Diebstählen, nicht von Raubzügen inkl. gewalttätige Überfälle. Über die Diebstähle sollte man sprechen können, keine Frage. Dafür hätte es dieses Bild aber schlicht und einfach nicht gebraucht.
Loser
Mitglied
#129 ° Gesendet: 14.04.2012 13:24
Natascha:
Raubzüge heisst so ziemlich alles. Das geht von Einbruchsdiebstählen bis zu bewaffneten Überfällen, welche bei uns, jedoch in anderen Grosstädten schon längst Realität sind (Frankreich, Italien etc...). Insofern verkörpert das Bild eben genau die Richtung, welche zumindst angesteuert wird.

Blödsinn

Natascha:
Augabe der Medien in einer Demokratie ist es zu berichten, unabhängig davon, ob sich politische Kreise, Institutionen (respektive deren Vertreter) in ihrem Winterschlaf gestört fühlen. Der Versuch diese Medien zu unterdrücken ist vielmehr ein Bruch mit den Institutionen.

WW und BLICK haben was gemeinsam, sie bedienen sich Bilder, die nix mit der Schweiz zu tun haben, siehe Kampfhundebilder, alle aus den USA. Das der Weltwoche wurde irgendwo auf dem Balkan aufgenommen und bleibt den Zusammenhang mit der Schweiz schuldig. Deshalb gehören die zwei Blätter nicht zu den Medien, sondern in die Kategorie Schandblätter.

abc def:
Doch, genau auf diese Idee kommt "man".

Mit der Schlagzeile ? Wie verblödet bist Du eigentlich ?
AdiB
Mitglied
#130 ° Gesendet: 14.04.2012 13:38
abc def:
Doch, genau auf diese Idee kommt "man". DU kommst nicht auf diese Idee (besser gesagt: du und die anderen Heuchler geben vor, nicht auf die Idee zu kommen).

Sorry, aber du bist der Heuchler. Wenn der Titel von "den Roma" und den "Raubzügen in die Schweiz" schreibt, dann assoziiert man das zugehörige Bild automatisch mit dem Täter (Bub mit Knarre=die Roma=die Raubzüge), und nicht mit dem Opfer. Der Titel suggeriert, dass die Schweizer die Opfer sind und die (also alle) Roma die Täter. Das Cover sagt nichts anderes als: "Die bösen Roma-Buben bedrohen uns". Völlig egal, was im eigentlichen Artikel steht.
Hätte der Titel etwa gelautet "Roma-Kinder: Für Raubzüge missbraucht", oder: "Roma-Kriminalität: Kinder werden instrumentalisiert", dann sähe es etwas anders aus...
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