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Pädophilie

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Lohki
Mitglied
#1 ° Gesendet: 20.03.2010 12:28 ° Bearbeitet von: Lohki
Ich habe diesen Text schon Jahre bevor die Lawine der Pfaffenpädophilie ans Licht kam verfasst. 'tschuldigung ist etwas lang.


Seit gewarnt Ihr Väter und Mütter, die Ihr arglos Euere Knaben und Töchter in den Rachen der Finsternis werft. Mit süssen Worten, seriös und mit Wissen geheuchelt. Arglistig und fettleibig, mit verlebten Gesichtern robben sie in Roben gekleidet, in Kirchen herum, verbreiten diese und jene Meinung. Sind beflissen im Nachplappern von Büchern. Denken das eine und fühlen das andere.

Weshalb sind Priester, Pfarrer und Kardinale dermassen pervers und korrumpiert? Warum vergehen sich viele Lehrer an Kindern? Weshalb missbrauchen immer mehr Leute Ihre Ehrenämter?
Lassen wir uns dem Problem (ein echtes Problem) auf den Grund gehen. Kurz gesagt:

Die Mechanik des Geistes entzieht sich dem Glauben. Mechanik, also z.B. Tag und Nacht, Ebbe und Flut entzieht sich dem Glauben. Das heisst ob wir nun glauben oder nicht glauben, dass die Sonne am Morgen aufgeht oder dass Ebbe und Flut einsetzt, ändert am Geschehen nichts. Die Sonne geht am Abend unter, ob wir daran glauben oder nicht spielt keine Rolle. Die Pflanzen treiben im Frühjahr aus. Ob wir daran glauben oder nicht, spielt nicht die geringste Rolle. Nun kommen wir zum schwierigeren Teil der Erklärung.

Der Geist und die Gefühle unterliegen kosmischen Gesetzen ebenso wie die grobe Mechanik. Wäre das nicht so, könnte man jemanden mit grober Mechanik anfassen (schlagen) und sein emotionaler Zustand würde sich dadurch nicht verändern. Viele Leute "glauben" sie kontrollieren Ihre Gedanken und Ihre Emotionen. In Wirklichkeit werden Sie von diesen beherrscht. Nun kommt der hilflose Versuch der Religion ins Spiel, welche versucht Emotionen und Gedanken durch Willen oder noch schlimmer, durch "richtiges Denken oder Glauben" zu beherrschen.

Betrachten wir die Natur. Wodurch werden Kräfte beherrscht? Strom wird nicht durch Strom beherrscht, Wasser nicht durch Wasser, Gedanken nicht durch Gedanken und Emotionen nicht durch Emotionen. Ich kann Ihnen hier nicht verraten wodurch Gedanken und Emotionen beherrscht werden aber was ich erzählen will ist, dass die Kirchenleute und Moralisten keine Macht über Ihre eigenen Emotion und Gedanken haben. Weil sie Ihre perversen Gelüste mit moralischen Vorstellungen kaschieren, bricht der modrige christliche Wall künstlicher Gedanken ab und zu auf, und der ganze Morast und Gestank ergiesst sich, mit noch grösserer Kraft als bei einem Menschen der ein einfaches, weltliches Leben führt. Warum ist das so?

Weil sich die Kirchenleute aufs Reden und Nachplappern spezialisiert haben und nicht auf die Techniken, wie man seinen Körper und seinen Geist beherrscht, sind sie nicht Herr ihrer Existenz. Lasst diese kranke Institution, welche sich mit Drohung und Lobung in Euere Seele eingeschlichen hat sterben und seit bereit für den Anbruch des neuen Menschen. Des Menschen der die Erde und Ihre Kreaturen liebt und auf seinen Schultern trägt.
Begrenzungsfaktor
Mitglied
#2 ° Gesendet: 20.03.2010 22:58
Was will man von einem Verein erwarten der seine ethischen Richtlinien aus einem Buch bezieht in dem Väter ihre Söhne verbrennen wollen um sie Gott zu opfern? Im gleichen Buch steht die Geschichte von dem Vater der seine Töchter der Massenvergewaltigung Preis, gibt nur um zwei Engel zu schützen. Kurze Zeit später hat derselbe Vater mit seinen beiden Töchtern selber inzestuösen Sex, weil der Gott den er beschütz seine Frau in Stein verwandelt hat. Viel der Biblischen Gestalten hatten Kinder mit ihren Frauen und dann auch noch gleich mit ihren Mägden. Die katholische Kirche ist ein Verein der auf diesem Buch direkt aufbaut. Wenn man nun bedenkt, dass sexlose Priester andauernd in einem Buch lesen in dem kreuz und quer durcheinander gerammelt wird was das Zeug hält, dann kann ich schon verstehen, dass die irgendwann notgeil werden. Aber genau das sind die moralischen Grundlagen des Christentums! Da sind ein paar gefickte Knäbchen ja noch das Harmloseste.
Thomas
Mitglied
#3 ° Gesendet: 20.03.2010 23:05
Begrenzungsfaktor
Mitglied
#4 ° Gesendet: 20.03.2010 23:13
Preiset den Herren:
http://www.youtube.com/watch?v=3XfeWp2y1Lk


Was will uns der Künstler damit sagen?
tapir
Mitglied
#5 ° Gesendet: 21.03.2010 10:51
@Begrenzungsfaktor

Einmal abegesehen davon, dass du hier das alte Testament herbeiziehst und einmal abgesehen davon, dass alles Religionen sich der Gewalt als narratives Highlight bedienen, ist das vor allem aus einem Grund ein selten dämliches Posting: Der Grossteil der Kindesmissbräuche findet im zivilen Leben statt. In absoluten wie auch in relativen Zahlen.
Begrenzungsfaktor
Mitglied
#6 ° Gesendet: 21.03.2010 12:17
@Tapir
Du hast wohl noch nicht bemerkt das im Moment Pädophilifälle die sich im kirchlichen Umfeld abspielen zu Hunderten auftauchen. Lokis Posting zielt gerade auf diese Fälle ab - Wenigstens durchlesen hättest du es schon können...

Jesus selber sagt, er verwerfe das alte Testament nicht, sonder baue darauf auf, ergo ist er mit dem alten Testament einverstanden. Ferner kannst du auch das neue Testament aufschlagen und wirst dort nicht bessere Geschichten Lesen. Den Heiden soll man Mühlsteine um den Hals binden und sie im Meer versenken, ein Zitat von Jesus! Wer nicht an Gott glaubt wird ewig im Höllenfeuer schmoren -aber Gott liebt uns ja - nur auf eine perverse Art. Homosexualität ist eine Sünde, gerade darum diskriminieren viele evangelische Gemeinden (FEG, FMF, Christilches Zentrum Buchegg, Bewegung Plus, ICF, usw.) Homosexuelle und brechen damit fundamentale Menschenrechte! Liebe deine nächsten wie dich selber, solange er nicht schwul ist, so heisst das Motto dieser Gruppierungen. Ja ich weiss Tapir deine Freikirche macht das nicht - das sagen alle, das Argument kenn wir schon lange, dennoch sind mir persönlich solche Fälle bekannt.

Wenn Religionen sich als narratives Highlight der Gewalt bedienen dann bin ich der Meinung Religionen gehören wie Killergames, die sich auch der Gewalt als narratives Highlight bedienen, an den Pranger gestellt. Auf die Bibel müsste man dann einen FSK 18 Kleber anbringen. Die Bibel ist über weite Teile Sexistisch, Rassistisch, pornografisch und Gewalt verherrlichend und sie ruft an Dutzenden Stellen zum Völkermord auf.
razzar
Mitglied
#7 ° Gesendet: 21.03.2010 13:18
Begrenzungsfaktor:
Wenn Religionen sich als narratives Highlight der Gewalt bedienen dann bin ich der Meinung Religionen gehören wie Killergames, die sich auch der Gewalt als narratives Highlight bedienen, an den Pranger gestellt. Auf die Bibel müsste man dann einen FSK 18 Kleber anbringen. Die Bibel ist über weite Teile Sexistisch, Rassistisch, pornografisch und Gewalt verherrlichend und sie ruft an Dutzenden Stellen zum Völkermord auf.

Ich weiss auch nicht warum die total veralteten Religionen heute noch eine solche Bedeutung zugesprochen bekommen, sie politischen Einfluss haben und die hoch heiligen kriminellen Angehörigen nicht bestraft werden wie normale Menschen.
tapir
Mitglied
#8 ° Gesendet: 21.03.2010 14:36 ° Bearbeitet von: tapir
Begrenzungsfaktor,

Interessanter Weise bin ich mit vielem, was du in deiner Replik schreibst, einverstanden. Jesus als historische Figur hat tatsächlich gesagt, dass er auf dem alten Testament aufbaut. Es kann nur darüber spekuliert werden, wieso er das tat. Aber allein die Tatsache, dass er die Bibel erweiterte, zeigt m.E., dass er nicht restlos glücklich mit dem Vorhandenen war. Und soweit ich weiss, hat sich Jesus zu den Schwulen nicht geäussert. Die Homosexualität wurde erst viel später in den Paulusbriefen thematisiert. Was ich sagen will: Das NT ist doch schon einiges besser und tauglicher als Wegweiser als das AT.

Klar weiss ich, dass im Moment viele Missbrauch-Skandale, die in christlichen Instituten begangen wurden, aufgedeckt werden. Dennoch, Kindsmissbrauch ist vor allem ein Problem des zivilen Lebens. Man muss aufpassen, dass man dieses Problem nicht vernebelt indem man sich nur in einer Art von pädagogischer Institution verbeisst.
Das soll aber nicht heissen, dass ich die Vorkommnisse in diesen Klöstern/Schulen nicht verurteile. Ich hege einfach den Verdacht, dass sich die Medien und auch du darin verbeissen, weil Sex, Gewalt und Kirche einfach mehr Thrill-Faktor bieten als Sex, Gewalt und Familie. Deswegen meine ich, dass wir hier die Realitäten nicht aus den Augen verlieren dürfen: Missbrauch von Kindern ist ein universales Problem und muss universal angegangen werden: Sensiblisierung der Eltern und Kinder, end-tabuisierung und vor allem drakonische Strafen!

Gruss

PS: Die "Bibeln" der Christen, Juden, Moslems und Hindus verstossen allesamt gegen schweizerisches Recht und könnten (müssten?) verboten werden. Ich finde bloss, dass auch hier Verbote der falsche Ansatz sind.
Hexxe
Mitglied
#9 ° Gesendet: 21.03.2010 15:03
razzar:
Begrenzungsfaktor:
Wenn Religionen sich als narratives Highlight der Gewalt bedienen dann bin ich der Meinung Religionen gehören wie Killergames, die sich auch der Gewalt als narratives Highlight bedienen, an den Pranger gestellt. Auf die Bibel müsste man dann einen FSK 18 Kleber anbringen. Die Bibel ist über weite Teile Sexistisch, Rassistisch, pornografisch und Gewalt verherrlichend und sie ruft an Dutzenden Stellen zum Völkermord auf.

razzar:
Ich weiss auch nicht warum die total veralteten Religionen heute noch eine solche Bedeutung zugesprochen bekommen, sie politischen Einfluss haben und die hoch heiligen kriminellen Angehörigen nicht bestraft werden wie normale Menschen.

Ich glaube es würde nicht schaden wenn Geistliche und ihre Anhänger mal das Buch "Ein Who`s Who zu Jesu Zeiten" lesen würden ;-)
http://www.dooyoo.de/sachbuecher/anno-domini-ein-who-s-who-zu-jesu-zei ten-geza-vermes/1249129/

tapir:
Der Grossteil der Kindesmissbräuche findet im zivilen Leben statt. In absoluten wie auch in relativen Zahlen.

Von welchen Statistiken sprichst Du?
Thomas
Mitglied
#10 ° Gesendet: 21.03.2010 16:08
tapir:
Was ich sagen will: Das NT ist doch schon einiges besser und tauglicher als Wegweiser als das AT.

Abgesehen dass man dir hier Antisemitismus unterstellen könnte, ist das AT für Evangelikale genauso Gottes Wort und damit klar, dass Evangelikale Homosexualität ablehnen sollen (obwohl im selben Buch noch eine Reihe weiterer Vorschriften über Sklavenhaltung u.a. stehen, die auch in diesen Kreisen nicht mehr eingehalten werden). Die Stellen bei Paulus beziehen sich übrigens gemäss Wortlaut wohl eher auf "Knabenschänder", also auf die antike Päderastie.

Hexxe:
Von welchen Statistiken sprichst Du?

Die Mehrzahl der Missbräuche geschehen in Familien, nicht in der Kirche. Das ist keine Entschuldigung, sondern eine Tatsache:
http://www.nzz.ch/nachrichten/schweiz/massierung_ueberrascht_mich_1.52 60113.html
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