Loser:
Oh leo, ich bin mit Dir einer Meinung, was die Kampagne anbelangt. Sie provoziert und man diskutiert darüber, was gut ist. Schlecht ist, dass solche wie Du schon wieder den Missbrauch als Hauptmisere sehen und mit Zahlen um sich schmeissen, die sie nicht belegen können, weil auf eigenen Vermutungen abstützend.
wir leben in einer demokratie, da ist es nicht so, dass die einen recht und die anderen unrecht haben. ein aspekt der die linke ebensowenig begreift wie die rechte. nur die mehrheit hat für einen augenblick recht und dann eben auch wieder nicht. politische lösungen werden ausgehandelt und erweisen sich immer als entwicklungsfähig. dies bedeutet nichts anderes, als dass die einen von keinem missbrauch und die anderen von sehr grossem missbrauch sprechen .... so what, wesentlich ist nur, dass dieses sprechen möglich ist und kein tabu bildet. denn ob nun gross oder klein es gibt ihn, diesen missbrauch. er ist übrigens überhaupt nicht der einzige punkt dieser kampagne, sondern nur ein aspekt von vielen. eben unter anderem auch jenem, dass behinderte nicht einfach anspruch auf leistungen haben, weil sie irgendwann mal etwas einbezahlten, sondern weil unsere gesellschaft ganz bewusst behinderten bereit ist ein arbeitsloses einkommen auszuzahlen. und so betrachtet liegen diese behinderten der gesellschaft eben auf dem portemonnaie.