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Dorfplatz Diskussionsforum Politik / Dorfplatz /

Das geheimste Bankgeheimnis...

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vernunft
Mitglied
#1 ° Gesendet: 02.03.2009 14:08
Das geheimste Bankgeheimnis liegt nicht etwa in der Schweiz; nein! in den USA.

Das grösste Bankgeheimnis der Welt horten die USA selber: 1913 hatte dort das FEDERAL RESERVE SYSTEM die Bürger der USA über den Tisch gezogen. Seither hat der private Club das ausschliessliche Recht, die Weltwährung (aus Luft) zu drucken. Die Raffgier der FED ist der wahre Grund für die Steuerjagd (seitens der IRS = ebenfalls privater Club) und die Vernichtung der letzten Steueroasen.

Dieses Bankgeheimnis gilt es als erstes aufzudecken!

...dann können wir über das Schweizer Bankgeheimnis wieder reden...


initiative vernunft
Anton
Mitglied
#2 ° Gesendet: 02.03.2009 22:56 ° Bearbeitet von: Anton
Beschiss hat keinen Platz in der Konstition einer Rechtsstaates*... aber Ihr habt ja die Eidgenossenschaft!... Ui, wie konnte ich das nur übersehen...LOLOLOLOL
seabream
Mitglied
#3 ° Gesendet: 02.03.2009 23:47
@Vernunft

Das FED ist keine Geschäftsbank und hat somit auch kein Bankgeheimnis.
Sämtliche Aktivitäten der Notenbank kannst du auf deren Homepage einsehen. Nichts geheim, alles transparent.
vernunft
Mitglied
#4 ° Gesendet: 03.03.2009 11:29
Hallo seabream und Interessierte,
nun, du wirst doch sicher verstanden haben, wie ich den Begriff "Bankgeheminis" meinte...?

Die FED ist eben gar keine Bank, auch keine Notenbank, die zum Wohle des Staates gegründet worden wäre und auch so handeln würde.

Das ist das "Bankgeheimnis" der Amis, über das dieser Tage und zu sonst keiner Zeit niemand reden will.

Nein, das FED-System ist im innersten nichts weiter als ein privater Club, der es fertig bringt, die amerikanischen Bürger über ständig ausweitende Defizite und rieisige Verschuldungen, die über Steuern zu begleichen sind, abzuzocken. Dieser Betrug läuft seit 1913 in Perfektion.

Warum ist dies relevant für uns? Weil der aus der Luft produziert "Greenback" Weltwährung ist und der CHF sogar zu einem Teil daraus besteht. Explodierte diese "Dollar-Blase", wird es alle daran angebundenen Währungen mitreissen.

Zurück zum Thema:
Wie will man Steueroasen trockenlegen (dieser Zerstörer-Begriff alleine ist sehr entlarvend!), wenn man in den USA mit der FED und dem IRS (Steuerbehörde) selber ein Unrechtssystem aufgebaut hat und es weiter zulässt?

JFK wollte (wenige Wochen vor seiner Ermordung in Dallas) das Recht, Geld zu drucken, wieder in die Hände des US-Staates geben, was eine enorme Erleichterung der Bürger und der Wirtschaft bedeutet hätte. Zudem hielt er am Gold-Standard fest, was Ehrlichkeit im Devisenhandel bedingt.

Wie es endete, wissen wir alle...

Die Folgen sind nun 40 Jahre später unübersehbar und nicht mehr zu verleugnen, da die ganze Schweinerei dank ihrer Dimensionen mittlerweile bis zu uns gekommen ist.


P. S. Wer hat diese wichtigen Informationen in den "Dorfplatz" verschoben?
Behemoth
Mitglied
#5 ° Gesendet: 03.03.2009 11:33
vernunft:
JFK wollte (wenige Wochen vor seiner Ermordung in Dallas) das Recht, Geld zu drucken, wieder in die Hände des US-Staates geben, was eine enorme Erleichterung der Bürger und der Wirtschaft bedeutet hätte. Zudem hielt er am Gold-Standard fest, was Ehrlichkeit im Devisenhandel bedingt.

Wie es endete, wissen wir alle...

uiuiuiuiui....

vernunft:
P. S. Wer hat diese wichtigen Informationen in den "Dorfplatz" verschoben?

Das frage ich mich auch. Das gehört eigentlich in den Trollwald.
pvs
Mitglied
#6 ° Gesendet: 03.03.2009 13:48
Der neueste Verkaufstipp in USA :

save our money, buy swissless

( swissless wird eingetragenes Markenzeichen der OECD )
Kreuzritter
Mitglied
#7 ° Gesendet: 03.03.2009 16:32 ° Bearbeitet von: Kreuzritter
vernunft:
Steueroasen

Oase? Nun, wer in der Wüste steht, der empfindet leicht alles Andere als Oase - Also: Depends on the point of view!

vernunft:
Steueroasen trockenlegen

Was bleibt, wenn man eine Oase trockenlegt? Gut! Eine Wüste!
Was bleibt, wenn man eine Steueroase trockenlegt?

Hat schon jemand überschlagsmässig berechnet, was die (teilweise) Aufgabe des Bankgeheimnis kosten würde?

- Gelder wandern von Schweizerbanken ab nach Cayman, Barbados, Florida, Kanalinseln, Singapur, etc.
- Banken bezahlen hierzulande weniger Steuern in unsere Staatskasse
- Weniger Kunden heisst auch weniger Kundenbetreuer - heisst mehr Arbeitslose
- Finanzkraft für staatliche Aufgaben schrumpft - Steuern gehen rauf
- Jeder Bürger hat weniger Geld im Sack, welches in den Wirtschaftskreislauf fliessen könnte
- Die gesammte Wirtschaft verzeichnet Umsatzeinbussen - Die Arbeitslosigkeit steigt abermals und damit die Sozialkosten, dafür gehen im Gegenzug die Steuereinnahmen abermals zurück
- ...

Ach ja, die Banker, welche dank der PFZ hier sind... Gehen die z.B. nach Deutschland um da Harz IV Empfänger zu werden, oder beanspruchen sie unsere Sozialleistungen, die sie ja mitgetragen haben? Ein Hoch auf die PFZ...

Qui vadis helvetia?
RetoB
Mitglied
#8 ° Gesendet: 03.03.2009 19:14
Kreuzritter:
Weniger Kunden heisst auch weniger Kundenbetreuer - heisst mehr Arbeitslose

Aber das Plüdern der ALV-Kassen ist gesetzlich geregelter als das Plündern der Kundenkonten, und es gibt keine Bonis für besonders gierige Parasiten.

Kreuzritter:
- Jeder Bürger hat weniger Geld im Sack, welches in den Wirtschaftskreislauf fliessen könnte

Eigentlich eher mehr, denn die Konten werden ja eh geplündert und verspekuliert, und bei Strassen-Raub ist der Täternachweis und Schadenersatzanspruch rechtlich fast ein Kinderspiel.

Aber vielleicht sollte die Schweiz und andere Oasen in die Offensive gehen und die ganzen Steuerwüsten überschwemmen, oder doch gleich die Hähne zudrehen.
Kreuzritter
Mitglied
#9 ° Gesendet: 04.03.2009 08:56
RetoB:
Aber das Plüdern der ALV-Kassen ist gesetzlich geregelter als das Plündern der Kundenkonten, und es gibt keine Bonis für besonders gierige Parasiten.

RetoB:
Eigentlich eher mehr, denn die Konten werden ja eh geplündert und verspekuliert, und bei Strassen-Raub ist der Täternachweis und Schadenersatzanspruch rechtlich fast ein Kinderspiel.

Bisher wurde von meinem Konto nichts geplündert. Da ich auch nicht an der Börse spekuliere, habe ich bisher keinen Verlust erlitten - Auch wenn die Aktien meiner Bank ebenfalls im Keller sind - Mein Kundenvermögen ist nicht damit gekoppelt.

Ich weiss nicht, wovon Du da sprichst - Könnte es sein, dass Du da etwas durcheinander bringst? Oder hast Du Dein Geld nicht auf einer Bank, sondern zuhause unter der Matratze?

RetoB:
Aber vielleicht sollte die Schweiz und andere Oasen in die Offensive gehen und die ganzen Steuerwüsten überschwemmen, oder doch gleich die Hähne zudrehen.

Um eine ganze Wüste zu überschwemmen bräuchtest Du sehr viel Wasser - Wo willst Du dieses her nehmen?
Merkst Du denn nicht, dass z.B. Gordon Brown das Wasser der hiesigen Oase möchte um seine Oasen (Kanalinseln, Cayman, Bermuda, Turks- und Caicosinseln, etc.) zu vergrössern?
Es geht doch bloss um Marktanteile, denn auch nach der Trockenlegung der Schweiz würde das "Fluchtgeld" kaum an Volumen verlieren - Bloss andere Staaten würden profitieren.

Ich bin ja gar nicht dagegen, dass Steuerbetrug (Bilanzfälschungen, Lohnausweisfälschungen und andere Straftaten) geahndet wird; aber was die einfache Steuerhinterziehung angeht, so ist diese hierzulande mit der Verreichnungssteuer mehr als abgedeckt. Wenn jemand blöd genug ist, sein Vermögen nicht zu deklarieren, dann kriegt er die Verrechnungssteuer nicht vergütet - Und diese ist höher, als die reguläre Steuer.

Mit der EU haben wir ein Zinsbesteuerungsabkommen (15% auf Zinserträge, 35% auf Dividenden). Dieses Abkommen wurde durch die EU geschaffen (nicht durch die Schweiz)! Wenn die EU diese Zinsbesteuerung nur für natürliche Personen wollte (und explizit nicht für juristische Personen), dann müsste dieses Abkommen revidiert und nicht das Bankgeheimnis abgeschafft werden - Die EU hat es ja in der Hand, wie dieses Zinsbesteuerungsabkommen aussehen sollte, solange die Kundendaten nicht tangiert werden. Wenn den EU Staaten die Steuern automatisch zufliessen, wozu müssen sie dann noch wissen, wem sie diese zu verdanken haben? Andere, wirkliche "Steuerparadiese" haben keine solchen Abkommen mit der EU...

Hmm, und was, wenn Peer Steinbrück die Bilateralen Abkommen (dann also auch das Zinsbesteuerungsabkommen) künden will, was will er damit wirklich gewinnen? Mehr Steuereinnahmen? Oder höhere Marktanteile für seine Finanzplätze?
Was will er dann mit all seinen Deutschen, die dank der PFZ in der Schweiz sind, machen, wenn die Billateralen gekündigt sind? Harz IV - Aus den zusätzlichen Steuereinnahmen?
Al_K
Mitglied
#10 ° Gesendet: 04.03.2009 13:05
@vernunft
was du über die FED und das IRS sagst mag ja stimmen. Aber was geht uns das an? Bevor wir den Amis helfen, sich von der Tyrannei der FED zu befreien, sollten wir vielleicht mal ins Auge fassen, unsere eigene Nationalbank unter Kontrolle zurück zu bringen.
Die SNB ist ebensowenig schweizerisch-national wie die FED federal ist. Die Problematik ist die fast genau die gleiche. Unsere Medien versuchen diesen Unstand zu verdecken. Erst letzte Woche ist mir die Schlagzeile einer renomierten Tageszeitung aufgefallen, welche die SNB als beste 'Staatliche Institution' bezeichnet hat. (So ein riesen Scheiss)
Wenn mein Informationsstand noch aktuell ist, bestitzt der Bund nämlich keine Anteile an der SNB. Lediglich die beiden Kantone Bern und Luzern besitzen indirekt über ihre Kantonalbanken kleine Anteile an der SNB.
Der Rest liegt in privaten Händen. Die SNB gehört hauptsächlich dem deutschen Investor Theodor Siegert (vergleiche Krokodils Kommentar #55 in http://www.ignoranz.ch/forum/7_2834_5.html)

In den Medien sieht man ihn niemals. Anscheinend möchte er keine Verantwortung wahrnehmen, sondern nur Profite einstecken. (jaja, so sind sie halt, die Investoren)

Die Schweizerische Nationalbank ist also etwa gleich national die die National-Versicherung (nämlich gar nicht). Damit ist es auch so, dass der Bund keine Mitsprache in den Angelegenheiten der SNB geltend machen kann. Im Gegenteil, mit Frau Widmer-Schlumpf hat die SNB (=Theodor Siegert) sogar ihre eingene Rätin in den Bund gebracht.
Ich bezweifle auch stark, dass EWS jetzt wegen den Steuerfragen in die USA gereist ist, wie es uns die Medien immer klar machen wollen. Als schweizer Top-Illuminatin hatte sie bestimmt einen anderen Geheimgrund, den man uns (wohl notrechtlich bedingt) zur Vermeidung von Panik vorenthalten will.

Wenn wir also eine Bank verstaatlichen, sollten wir zuerst mal die SNB ihre Besitzern enteignen und die Eigentumsrechte so reallozieren, dass sie dem Bund und insbesondere dessen Bürger zu gute kommt. Solange dies nicht der Fall ist, sind wir nur noch Sklaven der Kapitals. Eine glaubwürdige Finanzpolitik ist unter diesen Umständen völlig unmöglich.
Auch der illegale Deal ums UBS-Insolvenzverschleppungspaket vom 15. Oktober 2008 wäre ganz bestimmt anders ausgefallen, wenn die Eigentümer der SNB ihren Einfluss im Bund nicht gegen den Bürger hätten geltend machen könnten.
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