RetoB Mitglied
#21 ° Gesendet: 05.10.2006 16:13 |
Was mir bezüglich Anti-Rassismusgesetz auch noch einfährt: Es ist doch eigentlich ein Armutszeugnis für ein Land wie das unserige, dass eine solche Strafnorm überhaupt notwendig ist. Aus dieser Perspektive gesehen, wäre ich enorm stolz, könnten wir das Gesetz wieder spühlen ;)
Du sagst es.
Dieses Antirassismusgesetz ist aber auch nicht dazu geeignet, gegen den Rassismus vorzugehen.
Ganz im Gegenteil, es schürrt massiv Rassismus, aber es hat den Vorteil, das man sagen kann man gehe gegen Rassimus vor.
In Wahrheit will man sich weder mit Rassismus, noch mit den teilweise berechtigten Begründungen auseinander setzen.
Darüber reden und sich damit auseinanderzusetzen ist einfach zu anstrengend und man fühlt einfach zuoft, wie jeder an seine EIGENEN Grenzen prallt.
Und gerade jene, die immer wieder gegen anscheinenden Rassismus und Diskriminierung vorgehen, merken oder verleugnen dass sie diese mehr als sie zugestehen gerade selber sich oder andere in Rassen Gruppierungen und andere Schubladen stecken.
Dass jene die in einer "eingebildeten" Welt von Rassen und Schubladisierung leben, sprechen dementsprechend, und andere die wiederum in einer anderen Gruppierungsdefinition denken, hören dies und füllen sich gleich beleidigt, weil sie sich in eine Schublade gesteckt füllen, in der sie nicht eingeordnet werden wollen.
Die einzigen die von dem Ganzen profitieren sind doch die Justiz und diejenigen, die sich in der Antischublarisierung verstecken können.
und wie man hier immer wieder lesen kann sind auch die Blocheranänger Opfer von Rassismus, denn als SVP-Mitsektler beschimpft zu werden, ist demzufolge eindeutig eine Beleidigung mit religiösem Hintergrund, und somit eindeutiger Rassismus.
Und wenn Blocher über die berechtigung eines Gesetzes phantasiert, ist dies niemals Rassismus, sondern seine Aufgabe. Ob man zum selben Ergebnis kommt, ist wieder etwas ganz anderes.
Aber wenn niemand seine Fragen und Behauptungen sagen darf,weil sie RASSENANGEHÖRIGEN nicht gefallen, kann man auch weder widerlegen, noch kann jemand daraus lernen, es besser zu machen. |