gumbyman:
Was genau? Dass die Kantone und Gemeinden auch noch was einnehmen weiss ich schon, ändert aber nichts an der Grössenordnung, und heisst nur, dass es tatsächlich noch mehr sind. Nenne eine konkrete, "richtigere" Zahl, mit exakter Begründung. Ansonsten bleiben "meine" 10 Milliarden die Referenz. Und das wäre ein heftiger Ausfall, noch weit schlimmer als die total verbockte UST Reform 2.
Die Kantone und Gemeinden erheben Einkommenssteuern und sonst niemand. Der Bund erhält nur Bundessteuern und Mehrwertsteuern. Ersteres betrifft die unteren Einkommen nicht. Wenn man Einkommenssteuern senken will, respektive Freibeträge erlassen will, dann betrifft dies nur die einfache Staatssteuer (Kanton und Gemeinde). Insofern ist das Bundesbudget irrelevant und die falsche Referenz. Und wenn man Freibeträge wie vorgeschlagen einführt, dann ist dies von Kanton zu Kanton verschieden, je nach Einkommenssituation. Im Kanton Zug dürfte dies kaum Ausfälle geben. In "armen" Kantonen jedoch schon. Wieso solllten dies reiche Kantone nicht machen, da sich dort dieser Reichtum meist auch in Wohungsmieten niederschlägt. Besser man führt dort Freigrenzen ein als die Leute auf die Gemeinde müssen, weil es einfach nicht reicht.
N.