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Was uns die Liberalisten vorgaukeln

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AdiB
Mitglied
#11 ° Gesendet: 14.11.2011 16:34
abc def:
Nein - der MARKT hat Griechenland sicher nicht so zugerichtet - das war definitiv der STAAT.

Dir scheint kaum etwas anderes einzufallen, als "den Markt" heiligzusprechen und "den Staat" zu verteuefeln - wenn es doch so einfach wäre... Und nein, ich sage nicht, die Marktwirtschaft sei an allem Schuld.

abc def:
Die unangenhme Wahrheit ist, dass auch wir über unsere Verhältnisse leben.

Ah ja, und deshalb haben wir seit Jahren Überschüsse beim Bundeshaushalt? Bei den Sozialwerken muss gespart werden, das ist mir schon klar. Was die Marktfundis aber immer vergessen: Es gibt nirgends ein Naturgesetz, das uns befiehlt, beim Staat immer weniger auszugeben. Einen ausgeglichenen Haushalt erreicht man auch durch mehr Einnahmen!
razzar
Mitglied
#12 ° Gesendet: 14.11.2011 22:32
abc def:
Nein - der MARKT hat Griechenland sicher nicht so zugerichtet - das war definitiv der STAAT.

Sag das doch nochmal während hier grosse Unternehmen tausende Arbeiter entlassen müssen - marktbedingt. Oder sags nochmal nachdem noch mehr Firmen ins Ausland abwandern. Alles hat mit dem Markt zu tun. Je billiger umso mehr Absatzchancen, das kennt also nun jeder. Die Nötigkeit der Länder ihre Waren abzusetzen zwingt sie auf dem Weltmarkt die Konkurrenzkämpfe mitzumachen. Wer bis zum Schluss am billigsten produzieren kann überlebt. Oder wer würde heute noch teure Waren verkaufen wollen wenn die restliche Welt viel billiger ist? Auch in einem kleinen Land wie der Schweiz heisst es billiger produzieren damit man überhaupt was losbringt auf dem Weltmarkt. Wenn nicht gibts Arbeitslose und ein abgekacktes Land mehr. Also ist die Armut der Bevölkerung aus Sicht der Geld- und Machtgeilen ein MUSS um im Markt zu überleben. Aber auch das wird nicht halten.

abc def:
Wenn das Bankensystem zusammenkracht, ist das BVG durch nichts mehr zu retten. Die unangenhme Wahrheit ist, dass auch wir über unsere Verhältnisse leben.

Wer genau lebt über sein Verhältnisse dass man deren Einkommen unbedingt kürzen muss und trotzdem das Bankensystem zusammenbricht? Der Invalide oder der Minimallohnarbeiter? Wer erhält mehr obwohl man sparen sollte? Die Aktionäre oder die Manager? Da weiss jeder Mensch dass es die Abzocker und Nimmersatte sind die du hier anprangerst.

Bist du dir bewusst dass du mit allem nur Wiedersprüche lieferst? Ach nee, es ist ja heute nicht mehr anders möglich. Alle zu schlau für dich. ;)

Wenns dich so stört dass die Abzocker so über ihre Verhältnisse leben, wieso kämpfst du so für sie?
abc def
Mitglied
#13 ° Gesendet: 15.11.2011 07:23
AdiB:
Und nein, ich sage nicht, die Marktwirtschaft sei an allem Schuld.

Na bravo. Man kann ohne Ironie sagen, dass du dich da schon mal positiv von den allermeisten Linken unterscheidest...
AdiB:
Es gibt nirgends ein Naturgesetz, das uns befiehlt, beim Staat immer weniger auszugeben. Einen ausgeglichenen Haushalt erreicht man auch durch mehr Einnahmen!

Na was tun wir denn ständig? Wann um Gottes Willen ist die tatsächliche Staatsquote in diesem Land denn jemals wirklich gesunken?! Es gibt nirgends ein Naturgesetz, das uns befiehlt, die Staatsquote immer höher zu schrauben. Es wird aber so getan.
agathon
Mitglied
#14 ° Gesendet: 15.11.2011 09:39 ° Bearbeitet von: agathon
abc def:
Na was tun wir denn ständig? Wann um Gottes Willen ist die tatsächliche Staatsquote in diesem Land denn jemals wirklich gesunken?! Es gibt nirgends ein Naturgesetz, das uns befiehlt, die Staatsquote immer höher zu schrauben. Es wird aber so getan.

@ abc

Es macht einfach keinen Sinn, irgendwas zu behaupten , weil es einem ideologisch in den Kram passt.
Fakt ist: Die Staatsqoute der Schweiz ist seit 2003 von 38% auf 34.5% (2009) gesunken. Damit hat die Schweiz die mit Abstand niedrigste Staatsqoute Europas: Die europäischen Länder bewegen sich alle zwischen 42% und 58%, und die USA liegen zur Zeit bei 43%.

ADiB sagt richtig: Es gibt kein Naturgesetz, das uns befiehlt beim Staat zu sparen. – Es handelt sich um ein liberalistisches Märchen, dass der Staat möglichst klein gehalten werden soll. Und genauso WICHTIG: Es gibt keine Naturgesetze, keine ewigen Gesetze in der Wirtschaft - auch das ist ein liberalistisches Märchen. Die Liberalisten haben uns dieses Märchen tausendmal wiedererzählt, damit wir nicht auf den Gedanken kommen, dass grössere Teile der Wirtschaft von den Interessen einiger weniger geleitet werden.

Der Trick ist ganz einfach: Der Liberalisten sprechen von den "Gesetzen" der "freien" Marktwirtschaft, damit man nicht erkennt, dass es sich eine Ideologie wie jede andere handelt.

Das ist vielleicht das allergrösste Märchen der sogenannten Liberalisten.
Natascha
Mitglied
#15 ° Gesendet: 15.11.2011 09:44
agathon:
Es macht einfach keinen Sinn, irgendwas zu behaupten , weil es einem ideologisch in den Kram passt.Fakt ist: Die Staatsqoute der Schweiz ist seit 2003 von 38% auf 34.5% (2009) gesunken. Damit hat die Schweiz die mit Abstand niedrigste Staatsqoute Europas: Die europäischen Länder bewegen sich alle zwischen 42% und 58%, und die USA liegen zur Zeit bei 43%.

Und dies ist ein wesentlicher Grund, dass es der Schweiz besser geht als allen anderen Länder in der EU. Wieso sollten wir von dieser guten Ordnung abkommen, wenn die Resulate die Beweise liefern?

N.
agathon
Mitglied
#16 ° Gesendet: 15.11.2011 09:52
Natascha:
Und dies ist ein wesentlicher Grund, dass es der Schweiz besser geht als allen anderen Länder in der EU

Du verkehrst Ursache und Wirkung. Uns geht es wegen des Bankgeheimnisses so gut und deshalb haben wir eine (zu) tiefe Staatsquote.
razzar
Mitglied
#17 ° Gesendet: 15.11.2011 09:54
Natascha:
...Resulate...

Es mag ja für die Einten schön und gut und vielleicht sogar befriedigend sein wenn sie über andere lachen können wie sie grad verhungern. Aber das Resultat Armut in der Bevölkerung ist nie eine gute Ordnung. Das träumst du nur. Und du wirst dementsprechend schreckhaft erwachen.

Das Ergebnis und Resultat ist Armut und da kann kein Lügner oder keine Geldgier eines Reichen was daran ändern. Aber man kann es sinnlos wie hier versuchen LOL.
abc def
Mitglied
#18 ° Gesendet: 15.11.2011 10:56
agathon:
Fakt ist: Die Staatsqoute der Schweiz ist seit 2003 von 38% auf 34.5% (2009) gesunken. Damit hat die Schweiz die mit Abstand niedrigste Staatsqoute Europas:

Das ist die leidige Geschichte mit der nicht vergleichbaren Statistik, weil die Berechnungen in jedem Land anders sind.
Das Total der staatlichen Zwangsabgaben (Steuern, Gebühren, Krankenkasse) etc. liegt für den Schweizer Konsumenten bei mindestens 50%, Tendenz natürlich steigend! Damit liegen wir grob gesagt irgendwo im Mittelfeld.
Allerdings stimmt es, dass auch Länder mit weit höherer Staatsquote in gewissen Bereichen mehr freien Wettbewerb zulassen als die Schweiz. So gibt es z.B. im ultralinken "Musterland" Schweden absolut keine Einschränkungen bei den Ladenöffnungszeiten. Da hat Ikea ganz selbstverständlich 52 Sonntage im Jahr ganztägig offen (z.T. sogar an offiziellen Feiertagen!). Unsere Gewerkschaften jaulen bekanntlich schon wegen 3-4 Minisonntagsverkäufen von wenigen Stunden...
razzar:
Es mag ja für die Einten schön und gut und vielleicht sogar befriedigend sein wenn sie über andere lachen können wie sie grad verhungern.

Hier verhungert niemand. Aber die 50% Zwangsabgaben sind nicht eben förderlich für den Mittelstand.
razzar
Mitglied
#19 ° Gesendet: 15.11.2011 13:05
abc def:
Aber die 50% Zwangsabgaben sind nicht eben förderlich für den Mittelstand.

Nur wenn man es gerne hätte dass nur die leiden müssen. Ist genau das gleiche wie über verhungernde Kinder zu lachen... Man hat es gerne wenn nur die leiden, sonst würden sie nicht leiden müssen.
agathon
Mitglied
#20 ° Gesendet: 15.11.2011 21:02 ° Bearbeitet von: agathon
abc def:
Aber die 50% Zwangsabgaben sind nicht eben förderlich für den Mittelstand.

50%? Das musst du belegen. Und hast du Belege für die unterschiedliche Erhebung der Staatsquote in den verschiedenen Ländern?

Dass gewisse SVPler ab und zu mal was zusammenlügen, wenn sie mit dem Rücken zur Wand stehen, ist bekannt. Ich gehe mal davon aus, dass das bei dir nicht der Fall ist.
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