swiss:
In meinem WK bei der Sanität war ein Zahnarzt, er musste uns die Injektionen lernen, hat es nach 10 Versuchen nicht geschaft die Venen zu finden, ein Massaker, der Arm des Soldaten war am nächsten Tag blau, dunkelblau.
Ein Zahnarzt, soso. Ein Velomech hat letzthin auch mein Getriebe geschrottet. Tztz, diese Mechaniker heutzutage...
Noch ein Wort zu den Ärzten. Die jungen haben z.T 70-Stundenwochen, sie kümmern sich tagein tagaus um Menschen mit physischen und psychischen Problemen (was nicht immer einfach ist), verzichten fast vollständig auf Privatleben, so dass es schon schwierig ist, sich mit ihnen auf ein Bier zu treffen, nach Feierabend um 22:00. Mach du das mal, Swiss. Du findest ja bereits 42 Stunden masslos übertrieben.
Item, das Thema heisst Bundesräte. Ich glaube, die Motivation, Bundesrat zu werden, lässt sich für viele Kandidaten (egal ob Spasskandidaten oder ernsthafte Anwärter) auf ein Wort reduzieren: Narzissmus.
Narzissmus ist ja insbesondere bei Politikern jedweder Couleur eine weitverbreitete Seuche. Oder welcher erfolgreiche Politiker will seine Karriere schon nicht mit dem BR-Amt krönen?
Bei den Spasskandidaten sind die Ansprüche etwas tiefer. Eine Erwähnung in 20 Minuten und die leise wohlige Vorstellung, dass man es auch ins hellste Rampenlicht schaffen kann, veranlasst anscheinend ein paar Witzbolde zu einer Kandidatur.