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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Wahlen 2011: Die CVP, FDP und SP beteuern, die BDP mache SVP-Politik

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rlarsson
Mitglied
#1 ° Gesendet: 17.08.2010 09:42
Das glaubt ausser ein SVP-Verhinderer niemand. Für alle Begriffstutzigen nochmals kurz zusammengefasst:

Die Abwahl Metzlers war eine logische Konsequenz (Fakt) der vorangegangenen Wahlen. Die SVP wurde als stärkste Partei bestätigt und die CVP verlor Stimmen. Es war klar, dass die SVP Anspruch auf einen zweiten Sitz im Bundesrat hatte und die CVP einen abgeben musste. Die Abwahl von Blocher war jedoch eine Schweinerei, weil die geprellte (CVP) mit der Niederlage nicht leben konnte und bis heute nicht kann, und die SP seit diesem Datum auf SVP-Bashing macht.

Ich wünsche keiner Partei eine E. Widmer-Schlumpf. Denn nur wenige Menschen handeln so charakterlos wie diese Frau. Die meisten Personen hätten sich niemals für so etwas hergegeben. Womit der Beweis erbracht ist, dass sie als BDPlerin keine SVPlerin ist. Klar. dass die SVP nun aufs Ganze geht und ihren Bundesratssitz bereits jetzt zurückfordert. Wird sie einmal mehr kalt gestellt, dann erleben wir die Überraschung spätestens bei den Wahlen 2011.

Mir ist noch Otto Stichs (SP) Wahl in Erinnerung. Die Führung hätte ihn auf die Strasse stellen wollen, da er nicht ihr Wunschkandidat war. Die Basis der SP hat dem entgegengewirkt und gewonnen. Die Basis, im Fall der SVP, hat sich gegen die Spielereien von SP und CVP, der SVP den grösstmöglichen Schaden zuzuführen und die Abwahl von Metzler zu rächen, aufgelehnt. Da Widmer-Schlumpf sich von den Linken einspannen liess ist es nur logisch, dass die Spreu sich vom Weizen getrennt hat. Der Schaden war vernachlässigbar und der Massenexodus zur BDP (Wunschdenken der Linken und CVPler) blieb aus.
AdiB
Mitglied
#2 ° Gesendet: 17.08.2010 10:41 ° Bearbeitet von: AdiB
rlarsson:
Die Abwahl Metzlers war eine logische Konsequenz (Fakt) der vorangegangenen Wahlen. Die SVP wurde als stärkste Partei bestätigt und die CVP verlor Stimmen. Es war klar, dass die SVP Anspruch auf einen zweiten Sitz im Bundesrat hatte und die CVP einen abgeben musste. Die Abwahl von Blocher war jedoch eine Schweinerei, weil die geprellte (CVP) mit der Niederlage nicht leben konnte und bis heute nicht kann, und die SP seit diesem Datum auf SVP-Bashing macht.

Die Abwahl von BR Metzler war der eigentliche "Sündenfall". Es war in der CH-Geschichte bis da noch nie vorgekommen, dass ein BR-Mitglied rein aufgrund der Parteienarithmetik, ohne persönliches Verschulden, abgewählt worden war. Das war eine folgenschwere Provokation,die die SVP hätte berücksichtigen müssen. Deshalb war nicht die Abwahl von Metzler, sondern die Retourkutsche 2007 konsequent. Dazu kommt, dass Blocher durch seine Arbeit, sprich durch persönliches Verschulden, das Vertrauen im Parlament verloren hat, was m.E. ein legitimerer Grund als der reine Parteienproporz ist, um in einer Personenwahl (!) jemanden nicht wiederzuwählen. Wir haben eben nicht eine parlamentarischen Mehrheitsdemokratie, wo das Parlamentswahlergebnis einen direkten Einfluss auf die Regierungszusammensetzung hat. Es entspricht der Schweizer Tradition, dass die Regierungszusammensetzung "träge" und persönlichkeitsorientiert ist und sich nicht kurz- sondern langfristig ändert. Sprich: Parteien dürfen (zusätzliche oder neue) Sitzansprüche geltend machen, aber eben nur dann, wenn sich Vakanzen ergeben und eine Partei notorisch und klar übervertreten ist. Ausserdem sollten Kandidaten präsentiert werden, die in Parlament und Volk über alle Lager hinweg geachtet sind, sprich: keine Arena-Parteisoldaten und/oder Parteiführer ,und schon gar nicht mit der Drohung, eine Nichtwahl des Kandidaten habe einen Gang in die Opposition zur Folge.

Der Anspruch der SVP ist m.E. klar gegeben, doch die SVP sollte sich endlich mit den (ungeschriebenen) Regeln unseres Systems abfinden und deshalb entweder jetzt gegen die übervertretene FDP antreten, oder warten bis EWS zurücktritt. Alles andere sind ungerechtfertigte Rachespiele und/oder Machtgehabe, das nicht unserer Tradition entspricht.
Dazu wäre es von Vorteil, wenn die SVP das Kapitel "Blocher" endlich abhaken würde. Die CVP spricht ja auch nicht mehr ständig über Ruth Metzler. Die ganze Geschichte zeigt einfach, wie dominant der Guru Blocher in der SVP nach wie vor ist und dass die Parteistrategen derart auf ihren St. Christophorus fixiert sind, dass sie sich überhaupt keine Alternative zu ihm vorstellen können. Das ist nicht die beste Voraussetzung für die Zukunft... Die SVP sollte sich endlich von der Vorstellung lösen, sie könne den Zustand von 2004-2007 wiederherstellen. Dafür ist es jetzt definitiv zu spät.
etosha
Mitglied
#3 ° Gesendet: 17.08.2010 11:43
at larrson:

Du hast doch bereits zugegeben, dass Du bei Anwendung der gleichen Strategie durch die SP, will heissen, Aufstellung 2er "Linksextremisten" zur Bundesratswahl, mit Drohung des Rausschmisses aus der Partei aller anderen potenziell Wählbaren und anschliessender Forderung nach anderen Sitzen anderer Parteien, ebenfalls so argumentieren würdest, wie wir dies jetzt tun....

Dieser Maßstab gilt es aber für alle Parteien anzusetzen....

Das Parlement wählt grundsätzlich frei die Köpfe im Bundesrat. Ein Bundesrat wird nicht einfach durch die Parteiführung ernannt (ansonsten machen die anderen dies auch und dann hätten wir bald eine Regierung voller Extrema und das kann nicht klappen).

Also hör endlich auf damit.... die Geschichte wird weder wahrer noch legitimer desto öfter Du sie erzählst. Im Gegenteil....

Ich bleibe dabei seit 1848 sind schon einige Bundesratskandidaten in der Wahl duchgefallen, fünf haben die Annahme der Wahl verweigert. 1973, bei einer Dreiervakanz, ist keiner der Gesetzten gewählt worden. Stattdessen gab es die Bundesräte Hans Hürlimann (statt Tenchio), Willy Ritschard (statt Arthur Schmid) und George-André Chevallaz (statt Schmitt). Das war so von den Parteien damals auch nicht gewollt und man stelle sich vor, die Schweiz hat trotzdem weiter funktioniert. Warum? Weil nicht die Bundesräte die Gesetze machen....

Erst die SVP erpresste erst Blochi in den Bundesrat (der die Quittung erhielt für seine Unfähigkeit sich in eine kollegiale Exekutive einzufügen) und anschliessend Maurer (der im Moment schlicht völlig nichtsagend ist als BR)....
rlarsson
Mitglied
#4 ° Gesendet: 17.08.2010 11:45
Tja! Mit dem Bündner-Ei, mit der für die Linken zu restriktiven und zu kalten Asyl- und Ausländerpolitik im EJPD, scheinen sich die Probleme ernsthaft zu verschärfen. Für die BDP ist eine Widmer-Schlumpf im EJPD keine gerade sehr tolle Ausgangslage, die Erfolg für die Wahlen im 2011 garantiert. Deshalb will der Parteichef der BDP ja auch, dass die Dame nun zügig ins Finanzdepartement flüchtet, wo die Zahlen des Finanzhaushaltes z.Zt. speziell toll glänzen. Lustig ist, dass die linken Königsmacher nun auf Distanz gehen. Zitat Ursula Wyss (SP): Sachlich jedoch spreche die unsichere Zukunft der BDP-Bundesrätin gegen die Übernahme neuer Aufgaben.

Leider wird die Bündnerin z.Zt. scharf angeschossen (Aussschaffungsleerlauf und teure Ausschaffungsrundflüge), vor allem auch aus Kreisen der Linken. Und mit guten Resultaten kann sie dies leider nicht ausgleichenen, denn die Asylzahlen verreisen nach Blochers Rausschmiss wieder nach oben und mit ihnen auch die Kosten. Sorry! Ich hätte mir vorher gut überlegt, ob ich mich von den Linken vor den Karren spannen lasse, um danach von ihnen fallen gelassen zu werden. Was je länger je mehr passiert. Grunder von der BDP wird es auch noch merken. Sie war leider schlicht und einfach zu geil auf das Ämtchen mit der SPschen Garantie und pflückte den Apfel vom Baum, den man nicht hätte pflücken sollen.

Quelle: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-Wechsel-waere-ein-Ska ndal-/story/10986678
rlarsson
Mitglied
#5 ° Gesendet: 17.08.2010 11:49
AdiB:
Die SVP sollte sich endlich von der Vorstellung lösen, sie könne den Zustand von 2004-2007 wiederherstellen. Dafür ist es jetzt definitiv zu spät.

Werden wir bis spätestens nach den Wahlen im Jahr 2011 ja sehen. Der Sandkasten gehört der Allianz, die Widmer-Schlumpf ins Amt gehoben haben um der SVP Schaden anzurichten. Und es geht ja bereits los, wie der Tagi-Artikel oben zeigt. Langsam fällt ihnen der Kiefer nach unten, was um Himmelswillen man mit Widmer-Schlumpf denn nun machen soll. ...Grunder hat ja bereits eine tolle Idee. Muaaaahahaha!
rlarsson
Mitglied
#6 ° Gesendet: 17.08.2010 12:05
Was da in Bern abgeht, das ist schlicht weg nicht mehr glaubwürdig (wie E. Widmer-Schlumpf auch) und eine Verarschung der Demokratie und des Volkes in der Grösse XXL. Da kann der SP nahe Politologe Michael Hermann noch so rührerisch die Schlüsse anderes ziehen.
Oldie-48
Mitglied
#7 ° Gesendet: 17.08.2010 13:06 ° Bearbeitet von: Oldie-48
seit Baader bekanntgab dass wieder mindestens ein SVPler mit dem "SVP Gedankengut" in den BR gehört dreht der Führer- Reichs- und nur 1 Parteiträumer wieder im roten Bereich..))

das ganze Forum pflastert er zu mit Beiträgen wegen der ach so bösen, bösen Abwahl seines Führers und der Verräterin aus Graubünden.

nur blendet er aus, was bei "Führerverherrlichern" normal ist da SVP weich gespült, dass es seine Partei war welche EWS ausschloss weil man ihr (der SVP) die Zwängerei mit der Abwahl des einzigen "Patrioten" die Quittung gab.

merke Dir Rlarsson, ein Österreicher stürzte schon einmal eine Welt in den Krieg, ein eingebürgerter Deutscher wird dass nie schaffen !


Ich zitiere aus dem linken Blick :

Doch die SVP steht sich selbst im Weg. Die ewigen Drohungen, das ewige Trötzle zeigt, dass die Partei noch nicht die Reife hat, die eine seriöse, verlässliche Regierungspartei braucht.

Nehmen wir die letzten Wochen:
Erst schlägt Präsident Toni Brunner der SP einen Pakt bei den Bundesratswahlen vor.
Dann fordert Vizepräsident Christoph Blocher, die FDP müsse der SVP helfen, den zweiten SP-Sitz zu erobern.
Wenig später fordern andere SVP-Grössen, die FDP müsse zugunsten der SVP freiwillig auf den zweiten Sitz verzichten.

Eine Partei, die so fuhrwerkt, ist für mögliche Partner nicht berechenbar. Mit ihr lassen sich auch keine verlässlichen Abmachungen bei Bundesratswahlen treffen. Schon gar nicht über die September-Wahlen hinaus. Klar ist darum: Wenn die SVP leer ausgeht, ist sie selber schuld.
rlarsson
Mitglied
#8 ° Gesendet: 17.08.2010 13:40
Oldie-48:
das ganze Forum pflastert er zu mit Beiträgen wegen der ach so bösen, bösen Abwahl seines Führers und der Verräterin aus Graubünden.

Deine Pflasterungen kommentieren wir einmal nicht weiter.

Oldie-48:
nur blendet er aus, was bei "Führerverherrlichern" normal ist da SVP weich gespült, dass es seine Partei war welche EWS ausschloss weil man ihr (der SVP) die Zwängerei mit der Abwahl des einzigen "Patrioten" die Quittung gab.

Lenke doch nicht billig ab. Das Pendel schlägt einzig und alleine zurück und die Volksverarschung wird mit solchen Berichten noch zusätzlich untermauert: http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Ein-Wechsel-waere-ein-Ska ndal-/story/10986678

Oldie-48:
merke Dir Rlarsson, ein Österreicher stürzte schon einmal eine Welt in den Krieg, ein eingebürgerter Deutscher wird dass nie schaffen !

Was redest du für wirres Zeugs? Ich schätze mich glücklich in der ältesten und bewährtesten Demokratie der Welt zu leben, die seit langem keine Kriege mehr provoziert resp. sich in keine einmischt, und deren Souveränität und Neutralität für die Qualität dieses Landes spricht. Die SVP kämpft wie keine andere Partei für den Erhalt unseres Landes und setzt sich für diese Werte ein. Das ist es, was dir stinkt.
Loser
Mitglied
#9 ° Gesendet: 17.08.2010 15:57
Mal wieder rlarrson-Dünnschiss, frisch beim Blocher abgefüllt und hier ausgeleert. Ohne den Verräter Blocher geht wohl gar nichts mehr, in dieser Partei, He ?

rlarsson:
Asylzahlen verreisen nach Blochers Rausschmiss wieder nach oben und mit ihnen auch die Kosten. Sorry!

Ja sicher, u.a. auch deswegen, weil die Leute, die Schtöffel geschasst hat, wieder her müssen.

rlarsson:
den man nicht hätte pflücken sollen.

Da sagst Du es selber, weil der machtgeile Schtöffel es nicht wollte.

rlarsson:
Widmer-Schlumpf denn nun machen soll. ..

Ganz einfach, ihr das Finanzdep geben, sie hat im Bündnerland gute Arbeit geleistet und wird dies auch dort tun. Hier sieht man, wie die SVP und andere sich so sehr fürs Land einsetzen. Parteipolitisches Gazanke würde diesem Wechsel im Wege stehen, sehr dienlich für unser Land.

rlarsson:
ältesten und bewährtesten Demokratie der Welt zu leben,

Die älteste sind die USA und wie sich unsere bewähren wird, wird sich zeigen müssen.

rlarsson:
Die SVP kämpft wie keine andere Partei für den Erhalt unseres Landes und setzt sich für diese Werte ein. Das ist es, was dir stinkt.

Tut sie nicht, sie setzt sich für ihre Belangen ein, nich t mehr oder wniger....
rlarsson
Mitglied
#10 ° Gesendet: 17.08.2010 17:34
Loser:
Mal wieder rlarrson-Dünnschiss, frisch beim Blocher abgefüllt und hier ausgeleert. Ohne den Verräter Blocher geht wohl gar nichts mehr, in dieser Partei, He ?

Ich kann doch nun definitiv nichts dafür, wenn ihr nun Widmer-Schlumpf öffentlich demontiert? Scheinbar hat sie ihren Job nicht im Griff und kein Biss mehr, das eine Jahr in ihrem Departement durchzustehen. Drei Jahre und plötzlich keine zukunftsträchtige Perspektive mehr im EJPD? Kein Wunder, dass ihr sie nun so plötzlich ins Finanzdepartement versorgen möchtet, weil sie öffentlich mit ihrer Asylpolitik ins Schlingern gerät. Und dann schasst sie noch am Laufmeter ihre Kadermitarbeiter. Da liegst du nun also völlig falsch:
Loser:
Ja sicher, u.a. auch deswegen, weil die Leute, die Schtöffel geschasst hat, wieder her müssen.

Sie schasst sie selber. Das könnte sie im Finanzdepartement weiter vollziehen.

Loser:
Ganz einfach, ihr das Finanzdep geben, sie hat im Bündnerland gute Arbeit geleistet und wird dies auch dort tun.

Ja, klar! Die Aussichten sind ja rosig, denn die Wirtschaft fängt sich wieder auf. Und das möchte die BDP natürlich im 2011 als Widmer-Schlumpfs alleinigen Erfolg hinstellen. Jämmerliche Skandaltröten! Schlimmer als dein zitiertes Gezanke! Wenn du mich fragst, die BDP ist abgehobener und arroganter Club. Und du jubelst ihnen noch zu.

Ich bin gespannt, welche Luftheuler der Parteipräsident von der BDP nun zünden wird. Kannst sie dann natürlich gerne hier breit schlagen.

Loser:
Tut sie nicht, sie setzt sich für ihre Belangen ein, nich t mehr oder wniger....

Das tut jede Partei. Die BDP mit dieser skanalösen Seifenopernummer aus meiner Sicht auch. Wohl ohne Erfolg.
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