leonforte:
na ja, welche interessen vertritt denn die unia? jene der schweizer arbeitnehmer oder jene der nichtschweizerarbeitnehmer? oder jene der gewerkschaftsfunktionäre???
Naja diese Frage kann man sich natürlich überall stellen, z.B. wenn man wegen einer Operation ins Spital muss. Gut möglich, dass der leitende Chirurg fett absahnt und dabei den Patienten nur als "Mittel zum Zweck" betrachtet.
Zweifellos gib es solche Chirurgen und vermutlich auch (in der Art) solche Gewerkschaftsfunktionäre. Muss man deswegen gleich den Sinn des jeweiligen System hinterfragen?
Ich habe vor einigen Monaten eine Firmenschliessung in unserer Region hautnah miterlebt. Betroffen waren rund 220 Mitarbeiter , für die dank der UNIA und nach zähen Verhandlungen einen relativ guten Sozialplan ausgearbeitet werden konnte.
Besonders interessant dabei war, wie einige Betroffene, wo eigentlich aus dem rechtskonservativen Lager kommen (man stelle sich vor, das gibt es), plötzlich mit Pfeife und Fähnchen aufmarschierten.
Tja wenn es um den eigenen "Sack" geht, wirft man schnell gewisse Vorstellungen über Bord. Die Frage wie nachhaltig das bei diesen Leuten ist, ist wiederum eine andere....