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Armee ist pleite, BR Maurer verfügt Einstellungsstop und braucht 500 Millionen Zusatzkredit um Koste

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Oldie-48
Mitglied
#1 ° Gesendet: 14.07.2010 18:33
am 10. Dezember 2008 wurde der 2. beste Bundesrat seit dem Besten Alt BR Blocher ins heiss gewünschte VBS gewählt.

oh wie tönte der schöne Ueli :

ich will die beste Armee der Welt....

ich werde den Sauladen den mein Vorgänger hinterliess ausmisten.....


und dann passierte

nichts

was das Parlament auf die Barrikaden brachte :

«Das Vertrauen in Ueli Maurer ist nicht mehr sehr solid»

aber Ueli, der arme Knecht scheut einen klaren Entscheid zur Zukunft der Armee. Parlamentarier vermuten: Er will die eigene Partei nicht vergraulen.


und nun nach knapp 2 Jahren hat er doch etwas geschafft,

nein nicht die beste Armee der Welt sondern

er hat das VBS in die Insolvenz getrieben,

man stelle sich vor, ein Departement des Bundes steht vor dem Konkurs und dieser wurde durch den Vorsteher Maurer verursacht.

sicher schreit die SVP los : Schuld sind nur die Linken...

aber die SVP muss aufpassen mit Schreien denn ihr Ueli braucht mindestens 500 Millionen Zusatzkredit um überhaupt noch die Rechnungen und Löhne bezahlen zu können.


Ueli wir sind so stolz auf Dich und Blocher wird es auch sein !!!

man lese und staune :

Armee ist pleite: Maurer erlässt Einstellungsstopp
Loser
Mitglied
#2 ° Gesendet: 14.07.2010 23:25
Aaaaaaaaah, das les ich gerne, danke Oldie, kurz vor den Wahlen kommt halt alles raus. Arme arme SVP.........
agathon
Mitglied
#3 ° Gesendet: 15.07.2010 08:59 ° Bearbeitet von: agathon
Maurer ist die grosse Niete im Bundesrat:

1.) Offenbar hat er es nach bald zwei Jahren nicht geschafft Ordnung in den Laden zu bringen. Er ist noch die grössere Pflaume als Samuel Schmid.

2.) bedient sich Maurer der üblichen Erpressungstaktik: Entweder zahlt ihr 500 Mio. oder die Armee bröckelt dahin. Dabei wäre es seine eigene Aufgabe als BR, die vorhandenen Gelder besser zu verteilen.

3.) Warum spart Maurer beim Personal? Er könnte ja mal bei den Waffen sparen: Vor allem nachdem er nach 3 Anläufen(!) immer noch keinen Sicherheitspolitischen Bericht zustande gebracht. Wozu das ganze Kriegsgerät? Damit wir es später im Flugzeug-Museum Dübendorf ausstellen können?

Maurer sollte das Vertrauen entzogen werden - am besten im 2011 abwählen: Nicht weil er SVP ist, sondern persönlich schlicht unfähig, diesen Job zu machen.
leonforte
Mitglied
#4 ° Gesendet: 15.07.2010 10:08
vielleicht ist es einfach so, dass zuviele für nichts alles wollen. es gibt keine ferraris in die man sich setzen und mit 250 sachen losdüsen kann für 10'000.-.

so gibt es wahrscheinlich keine armee in der für ca. 4 mia gesamtkosten in der bundesrechnung 240'000 soldaten auf einem technologisch ansprechenden niveau für sinnvolle einsätze ausgebildet werden. zuwenig geld für zuviele leute ausgerichtet auf den letzten statt den nächsten konflikt.

die "experten" verlangen eine fliegende wollmilchsau:

- wenig kosten
- viel leistung
- 20'000 rekruten pro jahr ausbilden
- grosser gesamtbestand
- bewahrung von miliz und allgemeiner wehrpflicht
- auslandeinsätze
- unterstützung der kantone
- hilfe bei skirennen und festen
- verteidigungsfähigkeit
- usw.

die wunschliste kann unbeschränkt verlängert werden

dann gibt es noch die gsoa, die möchte die armee abschaffen, die hat aber kein sicherheitspolitisches konzept und passt daher sehr gut zu einer weiteren dimension der fliegenden wollmilchsau .....
Bünzli
Mitglied
#5 ° Gesendet: 15.07.2010 10:46
Sag doch mal, was passierten würde, wenn die Armee per 1.1.2011 abgeschafft würde.
Nach einer Woche:
Nach einem Monat:
Nach einem Jahr:
Nach zehn Jahren:
Nach 30 Jahren.
leonforte
Mitglied
#6 ° Gesendet: 15.07.2010 15:15
nach einer woche: nichts
nach einem monat: nichts
nach einem Jahr: wahrscheinlich nichts
nach einem jahrzehnt: wahrscheinlich nichts, vielleicht leisten wir dann im rahmen einer europäischen friedensmission einen einsatz in brigadestärke im mittleren osten oder in zentralafrika .... solidarisch mit dem übrigen europa ....

nach dreissig jahren: das weiss niemand so ganz genau, und genau darum müssen wir das instrument armee erhalten. 1920 wollte auch niemand mehr einen krieg in europa. 25 jahre später war 1945 ..... und es hatte gerade ein krieg mit dutzenden von millionen opfern stattgefunden. eine armee ist die strategische reserve der poliitschen führung eines landes für den undenkbaren fall. tritt er ein, dann braucht man sie, tritt er nicht ein, erscheint die armee sinnlos .... ebenso wie die feuerwehr an einem nasskalten aprilmorgen!
Oldie-48
Mitglied
#7 ° Gesendet: 15.07.2010 17:18
leonforte:
so gibt es wahrscheinlich keine armee in der für ca. 4 mia gesamtkosten in der bundesrechnung 240'000 soldaten auf einem technologisch ansprechenden niveau für sinnvolle einsätze ausgebildet werden

seltsam, wie war das noch mit dem Blinddarm Schmid ?

Rüstungsprogramm durch die SVP gebodigt und ein Sommerschmierentheather veranstaltet bis Sämi ging.

und Maurer hat kein einziges Versprechen gehalten sondern den Flickenteppich noch grösser gemacht, sprich er steht vor dem Bankrott des VBS, wahrlich eine Meisterleistung von Ueli welcher seinen Vorgänger auf´s übelste beleidigt hat aber selbst überhaupt nichts bringt.
Loser
Mitglied
#8 ° Gesendet: 15.07.2010 19:04
Bundesrat direkt wählen ? Wo wäre jetzt wohl der Ueli ?
felixkohl
Mitglied
#9 ° Gesendet: 15.07.2010 19:35 ° Bearbeitet von: felixkohl
Da kann man nur sagen: Willkommen Ueli in den Niederungen der Exekutivpolitik.

Auf der anderen Seite muss ich den Armen ein bisschen in Schutz nehmen.

Dass die Armee - zumindest von aussen her betrachtet - etwas konzeptlos Waffen, Software und Material anschafft, ist schon längst bekannt.
Maurer hätte nun die Chance Ordnun zu schaffen und die Marschrichtung zu bestimmen (Punkt 3 von Agathon)!
Seine Schonzeit ist sicherlich vorbei.

Interessant finde ich die GSoA-Initiative. Sie wäre realpolitisch ein Weg aus dem Schlamassel.
Moderne Armeen konstituieren sich nicht primär aus einer grossen Anzahl Soldaten sondern aus Spezialisten, welche "intelligente Waffensysteme" zu bedienen wissen.

Auf der anderen Seite bin ich ein Verfechter einer allgemeinen Wehrpflicht (und alternativ Sozialpflicht) um die Verankerung der Armee in der Bevölkerung zu sichern und keinen Möchtegern-Rambo-Haufen zu haben.

Ich bin kein Fachmann, aber sähe lieber z.B. ein Stock an z.B. 30 000 Berufssoldaten und vielleicht noch 50 000 Milizionäre.

Da wären einerseits Einsparungen möglich, die für moderne Systeme eingesetzt werden könnten.

(Wer nicht Wehrdienst leistet sollte zumindest einmal im Leben Zivildienst mit erweiterten Kompetenzen leisten - auch Frauen! Aber das Thema hatten wir schon).

Ich bin übrigens auch gegen eine Abschaffung der Armee - und das seit dem üblen Bürgerkrieg in Ex-Jugoslawien. Das kann schneller gehen als man denkt. Da gebe ich Leonforte recht.
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 15.07.2010 20:29
felixkohl:
Dass die Armee - zumindest von aussen her betrachtet - etwas konzeptlos Waffen, Software und Material anschafft, ist schon längst bekannt.

Die Armee ist leider im Innern verfilzt, die Diskussion um den TTE hat das gezeigt. "Jetzt ist mal die Fliegertruppe dran" tönte es schon im Chor. Nix Anforderungsprofil, erst hiess es, ein Flieger für Abfang und Bodenkampf, dann für Luftpolizeiliche Aufgaben, immer schön die Fahne in den Wind, die Bande......
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