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Die Schweiz-Politik, eine postdramatische Pinocchio Aufführung

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swiss
Mitglied
#1 ° Gesendet: 16.06.2010 21:31
2010 Internationales Jahr zur Bekämpfung der Armut und was macht die Schweiz ?


900000 Menschen leben mit dem absoluten Minimum in der Schweiz, Tendenz sehr steigend. Die neuest IV-AHV Revision ist angenommen worden, 12000 IV-Rentner werden nun bei den Sozialämtern verlagert. Die Caritas möchte der Armut in der Schweiz den Kampf ansagen, aber es geschieht nichts von Seiten der Caritas, ausser Auslandhilfe !

Die Schweiz habe ihre " eigenen " Richtlinien für die Erfassung der Armen und berechne diese Zahlen nicht nach OECD Richtlinien (...) Durch die Berechnungen des Medianeinkommens in der Schweiz (-55%), weist die Schweiz am meisten Arme aus den Statistiken heraus ! Die hiesigen Schweizer die durch Armut betroffen sind, lösen sich in den Statistiken des Bundesamtes buchstäglich in Luft auf !

Was der Bund macht : ist Desinformation, er verbirgt absichtlich die Wirklichkeit um eine ordentliche Grunddebatte über dieses heikle Thema zu verhindern, dies ausgerechnet im internationalen Jahr zur Bekämpfung der Armut. Nebenbei : die 300 reichsten Schweizer besitzen für sich zusammen 449 Milliarden Schweizer Franken und genau diese Leute haben im Parlament den PUK der UBS bachab geschickt. Das verfilzte, verlogene Kasperlitheater unserer unserer Elite hierzulande wird immer mehr zu einer postdramatischen Pinocchio Aufführung.
H2
Mitglied
#2 ° Gesendet: 17.06.2010 00:07
URL

Was ist, schreitet Alzheimer voran? Keine neuen Themen mehr?
razzar
Mitglied
#3 ° Gesendet: 17.06.2010 08:57
H2:
Keine neuen Themen mehr?

:) Solange man das nicht stoppt, wird das wichtig bleiben und noch wichtiger werden. Bis hin zur Revolution.
H2
Mitglied
#4 ° Gesendet: 17.06.2010 08:59
Ach schon wieder die Drohung nach einer Sandkasten-Revolte....das ist langweilig...der Jommerie-Club Schweiz hat keine Ahnung wie gut es selbst jenen geht, denen es nicht gut geht.
felixkohl
Mitglied
#5 ° Gesendet: 17.06.2010 13:05
@swiss

Die Schweiz habe ihre " eigenen " Richtlinien für die Erfassung der Armen und berechne diese Zahlen nicht nach OECD Richtlinien (...) Durch die Berechnungen des Medianeinkommens in der Schweiz (-55%), weist die Schweiz am meisten Arme aus den Statistiken heraus !

Kenne diese Berechnung nicht. Kannst Du das ein wenig spezifizieren?
razzar
Mitglied
#6 ° Gesendet: 17.06.2010 18:36 ° Bearbeitet von: razzar
H2:
wie gut es selbst jenen geht, denen es nicht gut geht.

Hattest du schon mal richtig hunger und nichts zum gegen Essen tauschen? Und das mehrere Tage? Unschuldig? Ohne Hilfe? Dann bitte schön ruhig gel... Das gibts hier in der Schweiz!
Loser
Mitglied
#7 ° Gesendet: 17.06.2010 19:42
H2:
der Jommerie-Club Schweiz hat keine Ahnung wie gut es selbst jenen geht, denen es nicht gut geht.

Zwar kriegt der "Jommerie-Club" wesentlich mehr Geld, nach hiesigen Masstäben aber reicht es nicht mal zum anständig leben. Ein IVler darf dann schnell einmal das Sozialamt bemühen, um die Gosche zu sanieren. was dann wieder heisst, alles was über dem Existenzminimum ist, wieder abtreten. dann gibts weniger zu essen, für was dann zum Zahnarzt ?
abc def
Mitglied
#8 ° Gesendet: 17.06.2010 19:46
felixkohl:
Kenne diese Berechnung nicht. Kannst Du das ein wenig spezifizieren?

Da wäre ich jetzt auch gespannt auf die Erklärung von swiss ;-)

Anyway, guckst du hier:
http://www.ignoranz.ch/forum/4_3960_0.html
Wie ich dem lieben "swiss" dort schon des langen und breiten erklärt habe, bezeichnet die Schweizer Statistik auch Leute als "arm", die es nach OECD-Definition gerade NICHT sind. Und nicht etwa umgekehrt... Mit anderen Worten: Das Armutsproblem in der Schweiz ist kleiner als man auf den ersten Blick meinen könnte.
abc def
Mitglied
#9 ° Gesendet: 17.06.2010 20:00
H2:
der Jommerie-Club Schweiz hat keine Ahnung wie gut es selbst jenen geht, denen es nicht gut geht.

Fairerweise muss man sagen, dass die Jommerie zur Zeit allen Grund zum jommern haben. So hat das böse Bundesgericht kürzlich völlig unerwartet entschieden, dass Sozialhilfebezüger neuerdings doch kein Recht mehr haben auf einen gratis Luxus-Laptop für 2'500.- (!)
http://www.nzz.ch/nachrichten/zuerich/kein_apple_fuer_sozialfaelle_1.6 026456.html

(Sorry, aber angesichts solcher Meldungen ist es schon verdammt schwierig, nicht zynisch zu werden...)
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 17.06.2010 22:31
abc def:
(Sorry, aber angesichts solcher Meldungen ist es schon verdammt schwierig, nicht zynisch zu werden...)

Die Richter in Lausanne verweisen darauf, dass von der Verfassung her nur diejenige Hilfe geboten ist, die für ein menschenwürdiges Dasein unabdingbar ist. Die obere Grenze für Sozialhilfeleistungen bemesse sich gemäss den massgebenden Richtlinien «am sinnvollen Verhältnis zum Lebensstandart der übrigen Bevölkerung.»

Mal abgesehen davon, dass diese Einschätzung grossen Schwankungen unterliegt, ist die Forderung schon ein wenig frech.

Das hier lässt eher aufhorchen

http://www.sackstark.info/?p=1211

Die Meinung des BLICK

http://www.blick.ch/news/wirtschaft/vontobel/der-niedergang-des-deutsc hen-mittelstandes-85526
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