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Scheidungsväter misshandelt und vertrieben

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swiss
Mitglied
#1 ° Gesendet: 13.06.2010 22:36
Scheidungsväter : misshandelt und vertrieben

Geschiedene Männer sind leider oft genug selber Schuld, weil sie eine völlig unpassende Frau heiraten in Ihrem fast "zwanghaften Nestau-Wahn-Denken. Dies ist keine Basis für eine Zukunft. Die Kinder leiden am meisten, weil auch die Richter zynische, mittelalterliche Urteile fällen. Die schützenswertesten Menschen werden kaputt gemacht. Warum kriegen die Väter hierzulande nur nach einem jahrelangen Justiz-Kampf, obwohl offensichtlich ist, dass viele Mütter völlig unfähig sind, den Kindern eine Erziehung angedeihen zu lassen ? Perönlich finde ich, dass Väter meistens die besseren Mütter sind ! Es gibt sicherlich beiderseits schwarze Schafe, ich rate aber jedem geschiedenen Mann sofort einen sehr guten Anwalt beizuziehen.
gods president
Mitglied
#2 ° Gesendet: 14.06.2010 08:03
moviestar
Mitglied
#3 ° Gesendet: 18.06.2010 14:25 ° Bearbeitet von: moviestar
swiss:
Scheidungsväter : misshandelt und vertrieben

Antwort: Weil unser Land die Balance verloren hat. Es geht alles nur noch um Frauenförderung, Frauenhilfe, Frauenquote, Frauenhilfswerk, Frauenkaninchenzüchterinnenverein, Frauenbier, Frauenrechte.

Die Rechtssprechung hilft da artig mit wie auf www.igm.ch zu lesen ist.

Wer hingegen das gehirnwäscheartige Einhämmern von Frau = Opfer, Mann = Täter hinterfragt, wird in eine Ecke gestellt. Interessanterweise zementieren genau die radikalen Feministinnen ihre doch ach so verhassten Rollenbilder. Frau = Opfer = Frau = schwach = Mann = stark.
swiss
Mitglied
#4 ° Gesendet: 18.06.2010 21:40
Dein Beitrag Moviestar ist Superklasse !
felixkohl
Mitglied
#5 ° Gesendet: 19.06.2010 02:58
@swiss

Die überfällige Diskussion kommt langsam (zu langsam) im Gange.

Noch immer wagen betroffene Männer kaum darüber zu sprechen, weil sie sich als Loser oder Versager abgestempelt fühlen (was auch auf Seite von Frauen tatsächlich so interpretiert wird).

@Moviestar

Feministinnen, die sich mit dem Thema Gleichberechtigung ernsthaft auseinandersetzen sind ja nicht mal das Problem (siehe unten).

Es kommt nicht von ungefähr, dass einige Fachleute auf verschiedenen Gebieten nun diverse Publikationen zum Thema auf dem Markt gebracht haben.

Remo Largo beschäftigt sich mit der Rolle der Buben an den Grundschulen.

Ähnliches hörte ich schon von erfahrenen Sozialpädagoginnen, die nun das Malheur in ihrer eigenen Familie - nämlich ihren Söhnen - entdecken.

oder gar eine Feministin, Astrid von Friesen:
http://www.amazon.de/anderen-Nachwehen-Feminismus-Frustrierte-schweige nde/dp/3831902569

Esther Villar beschrieb im provokativ gehaltenden Buch "Der gezähmte Mann" im Prinzip die opportunistische Haltung vieler Frauen und forderte eine Emanzipation, die auch Verantwortung impliziert.

oder Kichelhof:

Dabei ist Kricheldorf völlig klar, dass Frauen gerade aus ihrer selbstgewählten Machtlosigkeit große Vorteile ziehen können: beispielsweise sich von ihren auf der Karriereleiter aufreibenden Männern finanziell versorgen zu lassen, und zwar noch über das Ende einer Ehe hinaus. Grotesk ist es schon, dass etwa eine Schuhverkäuferin, die einen Manager heiratet und sich dann wieder von ihm scheiden lässt, auf Unterhaltszahlungen Anspruch hat, die seiner beruflichen Lebensleistung entsprechen und nicht der ihren. Damit dies überhaupt funktioniere, so Kricheldorf, müssen natürlich auch Frauen Macht ausüben. Dies geschehe aber eher auf indirekte Art wie beispielsweise durch das Einflößen von Schuldgefühlen. Insbesondere den Feminismus sieht Kricheldorf hier als Sonderform des weiblichen Jammerns, denn seine erklärte Botschaft laute: "Wir sind Opfer, also gebt uns Privilegien." Selbst heute noch.

siehe Diskussion auf
http://www.amazon.de/Verantwortung-Weibliche-Opferhaltung-Strategie-Ta ktik/dp/3895016179/ref=pd_sim_b_3

oder mit konstruktiven Beiträgen

B.Th.Leimbach: Männlichkeit leben

http://www.maennlichkeit-leben.de/
die HP wirkt ein bisschen esoterisch. Das Buch spricht aber eine klare Sprache. Vor allem die eingangs aufgezählten Statistiken (die übrigens auch Von Friesen zitiert) sind erschreckend....

oder aus der Weltwoche Franziska K. Müller

http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2010-03/artikel-2010-03-schlagen-beis sen-boxen-treten.html
gumbyman
Mitglied
#6 ° Gesendet: 20.06.2010 00:58
felixkohl:
Noch immer wagen betroffene Männer kaum darüber zu sprechen, weil sie sich als Loser oder Versager abgestempelt fühlen (was auch auf Seite von Frauen tatsächlich so interpretiert wird)

Ich betrachte die üble rechtliche Benachteiligung der Scheidungsväter mit sehr grosser Sorge.

felixkohl:
Remo Largo beschäftigt sich mit der Rolle der Buben an den Grundschulen.

Und kommt zu ähnlichen Ergebnissen wie Allan Guggenbühl: Das Männliche wird tatsächlich z.T. unterdrückt und als schlecht hingestellt, eine Art Männerdiskriminierung bei der Erziehung auf Grundschulstufe. Höchst bedenklich, das prägt die Buben.

Für mich die prägende Stelle bei Kricheldorf:
"...etwa die Wahl zwischen Karriere und Hausfrauendasein - gestehen Frauen nur sich selbst zu, während der Mann 1. selbst sehen soll, wo er bleibt und 2. seine Existenzberechtigung nur dadurch hat, dass er ihre Ansprüche erfüllt... Als Mitmenschen mit eigenen Bedürfnissen werden Männer heute immer weniger gesehen. Und gleichzeitig gelingt es Frauen, sich mit rhetorischem Geschick selbst in die Opferrolle zu manövrieren."
Dem ist - leider - nichts beizufügen.

g.
Loser
Mitglied
#7 ° Gesendet: 21.06.2010 00:03
Ich sehe Frauen als gleichwertig an, das heisst, droht eine mit Gewalt oder versucht es, muss sie auch mit den Konsequenzen leben. Das hab ich erleben dürfen, als eine durchgeknallte Gangtussi auf mich losging, mit einem Messer. Dank der Fingerabdrücken auf dem Messer, konnte dies auch ihr zugeordnet werden, was sie beim eintreffen der Polizei leugnete und ich zuerst als Depp dastand. Ich konnte es mir damals nach dem einstellen des Verfahrens gegen mich (!), nicht verkneifen, auf den Posten zu gehen und die Herren Beamten auszulachen. Die bekamen übrigens noch einen deftigen Rüffel für ihr unverhältnismässiges Vorgehen.
felixkohl
Mitglied
#8 ° Gesendet: 22.06.2010 13:00
@gumbyman

Das ist richtig.

Männer, die zwangsläufig physisch stärker sind, lernen nicht mehr mit ihren - gesunden - Aggressionen umzugehen. Denn männliche Aggressivität wird a priori als schlecht geahndet.
Das kann bei schlechten Prämissen m.E. zwei Konsequenzen haben. Die einen entwickeln sich zu "Weicheiern" und werden dafür im Leben abgestraft. Die anderen neigen zu Gewaltexzessen und können ihre Aggression nicht dosieren, was wiederum grosse Nachteile mit sich bringt.

Abgesehen von der Schule wachsen viele Jungs (auch Mädchen) angesichts der hohen Scheidungsrate nur noch mit der Mutter auf und entbehren ebenfalls ein männliches Vorbild durch den Vater.

@Loser

Gewalt muss aber keineswegs physisch sein und kann dennoch enormen Schaden anrichten, in bestimmten Fällen sogar nachhaltigere.

Ein weit verbreiteter "Klassiker" ist das Auspielen der Kinder gegenüber dem Vater. Dem Vater werden die Kinder nicht nur räumlich genommen sondern durch Indoktrination auch seelisch entfremdet.
Bei bescheidenen ökonomischen Verhältnissen seitens des Vaters, wird dieser finanziell gegängelt (Alimente) und eine neue Beziehung de facto verunmöglicht.

Ich überlegte mir folgende Thesen:

Gewalt ist sowohl bei Männern wie bei Frauen gleichermassen anzutreffen. Sie fällt äusserlich bei Frauen weniger auf.

Das System (Sozialarbeiter, Richter, Polizei etc.) ahndet eher männliche als weibliche Gewalt.

Männliche Gewalt (auch gleichgeschlechtlich) wird eingesetzt um Status zu zementieren aber nicht um zu vernichten.
Weibliche Gewalt zielt auf die totale Vernichtung aus (ebenfalls auch unter Gleichgeschlechtlichen).

Neueste Studien aus der ETH zeigen, dass Testosteron Fairplay fördert.
Teamgeist, Corpsgeist, Freundschaften etc. beweisen dies eigentlich schon länger und sind m.E. nicht nur sozial bedingt.

Letztlich muss ich festhalten, dass die Erziehung bzw. die Sozialisation sowohl bei Männern und Frauen primär auch eine enorme Rolle spielen.
Einzelkinder sind m.E. viel unberechenbarer und radikaler (aber das ist nur meine subjektive Erfahrung).
Loser
Mitglied
#9 ° Gesendet: 22.06.2010 20:33
felixkohl:
Ein weit verbreiteter "Klassiker" ist das Auspielen der Kinder gegenüber dem Vater. Dem Vater werden die Kinder nicht nur räumlich genommen sondern durch Indoktrination auch seelisch entfremdet.

Ein gutes Beispiel kam vor ein paar Jahren in der Glotze. Damals musste ein Vater aus seinem (!) Haus ausziehen, dass er noch vor der Heirat geerbt und renoviert hatte. Argument der Richterin; "man kann den Kindern nicht eine neue Umgebung zumuten." Aber das der Vater fehlt, dass kann man ihnen zumuten ?
swiss
Mitglied
#10 ° Gesendet: 29.06.2010 20:47
Ja, die geschiedenen Väter haben keine Rechte mehr. Mir tun die Kinder leid, sehr leid. Die Richter sind Hallunken.
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