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Autofahrer sind geistig behindert!

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Bünzli
Mitglied
#1 ° Gesendet: 06.06.2010 13:12
Achtung ich rede nicht von Autonutzern.

Nein! Autofahrer sind geistig behindert!

Es sind die Kommentare zu diesem Bericht die diesen Fakt belegen.

"Das sagen Blick.ch-Leser
THOMAS MARTI, NEUENHOF - 12:49 | 06.06.2010
» Tut mir leid für die Betroffenen. Aber Schuld sind die, welche ein solches Gesetz annehmen. Wie immer wenn es ein Gesetz gibt, gibt es nur noch schwarz und weiss. Dazwichen, wo die meinsten Fälle wären und der Verstand gefragt ist, gibt es nichts mehr ausser eben Unfälle...
DANIEL VOLLMER, IPSACH - 12:40 | 06.06.2010
» Leider passieren jedes Jahr immer wieder solche Umfälle. So lange Fussgänger Vortritt haben wird es immer wieder solche Tragödien geben. Ich bin schon lange dafür das Gesetz wieder zu ändern und den Autos den Vortritt zu geben. In den meisten anderen Ländern ist dies auch so."


Es gibt natürlich noch viele andere Fakten die meine Aussage belegen, wie zB. die schlichte Leugnung der Klima- und Umweltrelevanz des Abgasausstosses der Autos.


.... nachzulesen i diesem Forum.
Loser
Mitglied
#2 ° Gesendet: 06.06.2010 13:47
Wiedermal einer Deiner geistigen Ergüsse, vorzugsweise Dünnschiss genannt. Ich werde mich jetzt nicht zu diesem Unfall äussern, da ich die Fakten nicht kenne und Du übrigens auch nicht (nehm ich mal an). Tatsache ist aber auch, das viele Fussgänger nicht wissen, dass sie den Vortritt nicht erzwingen dürfen und dieses "ich hab ja eh Vortritt" tötet. Das das gute alte Handzeichen auch noch runtergeputzt wird, sagt eigentlich schon alles. Noch heute kann man vorzugsweise ältere Menschen beobachten, die Handzeichen geben, wenn sie über die Strasse wollen. Auch ich hab das noch so gelernt und komme nach wie vor sicher über die Strasse. Wenn mich dann noch Kinder fragen, was ich da mache, ist aber fertig lustig. Ja ich sags mal direkt, wer gegen dieses Handzeichen ist, der bringt damit seine eigenen Kinder um. Wei die Argumentation, Kinder können das nicht einschätzen, ein Witz ist, denn „Sie (die Fussgänger) dürfen jedoch vom Vortrittsrecht nicht Gebrauch machen,
wenn das Fahrzeug bereits so nahe ist, dass es nicht mehr rechtzeitig anhalten könnte",

welches Kind begreift das denn ? Hier muss es auch einschätzen können, was man ihm aber abspricht.
Man redet und schreibt von "Vertrauensprinzip", in gewissen Situationen nachvollziehbar. So wird jeder Autofahrer automatisch bei Kindern, Behinderten und älteren Menschen vorsichtiger, kennt deren Schwächen. Doch gerade die jüngere Generation verhält sich meistens am FS unvorsichtig, vom rumblödeln bis einfach rüberjoggen ist alles drin.

Man hat ja Vortritt
Bünzli
Mitglied
#3 ° Gesendet: 06.06.2010 14:04
Loser:
Ich werde mich jetzt nicht zu diesem Unfall äussern,

Es geht nicht um den Unfall sonder um die Kommentare dazu und da reihst du dich nahtlos ein.
Loser
Mitglied
#4 ° Gesendet: 06.06.2010 16:30
Bünzli:
Es geht nicht um den Unfall sonder um die Kommentare dazu und da reihst du dich nahtlos ein.

Der erste triffts auf den Punkt und wahrscheinlich gehörst Du auch zu den "Vortrittserzwingern". Meimei Bänzli, das dörfsch nid mache, verbodä............
Bünzli
Mitglied
#5 ° Gesendet: 06.06.2010 18:40
"MARTIN MEIER, ZÜRICH - 13:18 | 06.06.2010
» Seit unsere lieben Linken den Fussgänger den uneingeschränkten Vortritt am Fussgängerstreifen gegeben haben, passieren Monat für Monat schwere Unfälle. Tragisch!"


Die Linken haben ja anscheinend Gott gleiche Fähigkeiten. Zuerst das Licht und dann den Vortritt.
"MICHA WILLI, FRAUENFELD - 13:22 | 06.06.2010
» @Vollmer; stimmt so nicht. in den meisten Länder haben die Fussgänger Vortritt, aber die wissen, dass kein Auto anhält. also laufen sie nicht blindlings drein(ohne das dem Paar hier unterstellen zu wollen). Nur in der Schweiz gibt es die Selbstmordgefährdeten, die einfach ohne zu schauen in die Strasse laufen. Und ja, dieses Gesetz gehört wiede geändert."

Zu Tode gefahrene Fussgänger kommen in die Selbstmörderstatistik.

"CHRISTIAN BERNHARDT, LÄUFELFINGEN - 13:39 | 06.06.2010
» Tragisch! Die Linken und Grünen mit ihren tollen Gesetzen wollen immer die schwachen und armen schützen. Beim genaueren hinschauen merken wir aber immer, dass das Gegenteil der Fall ist. Traurig traurig!"

Tja die Linken und Grünen mal wieder.

"THOMAS MARTI, NEUENHOF - 12:49 | 06.06.2010
» Tut mir leid für die Betroffenen. Aber Schuld sind die, welche ein solches Gesetz annehmen. Wie immer wenn es ein Gesetz gibt, gibt es nur noch schwarz und weiss. Dazwichen, wo die meinsten Fälle wären und der Verstand gefragt ist, gibt es nichts mehr ausser eben Unfälle..."
Tatsächlich immer wieder der fast gleiche Wortlaut in den Kommentaren.
War das nicht eine Volchsabstimmung?
Loser
Mitglied
#6 ° Gesendet: 06.06.2010 20:43
Die sind aber neu, oder ? Ich hab nur die zwei von Dir gelesen. In jedem steckt aber ein Körnchen Wahrheit, weil

Das obligatorische Handzeichen in der Schweiz wäre im europäischen Raum einzigartig und nicht im Einklang mit internationalem Recht.

Die Unfälle geschehen hier und ich glaube nicht, dass es die Beteiligten interessiert, was international richtig oder falsch ist. Oder ist es jetzt doch so, dass die Briten falsch fahren ? Oder die Deutschen die falsche Farbe auf den Autobahntafeln haben ?

Es besteht die begründete Gefahr, dass Kinder das Handzeichen fälschlicherweise als Möglichkeit interpretieren, den Verkehr stoppen zu können – ein Irrtum mit allzu schnell fatalen Folgen.

Da Kinder Entfernungen und Geschwindigkeit auch nicht richtig einschätzen können, könnten sie sich eben auch irren, wenn ein Auto bremst, es aber nicht mehr reicht. Dafür mutet man ihnen das zu

Auch wenn 1994 der Passus mit dem Handzeichen ersatzlos gestrichen wurde, haben Fussgänger kein Recht auf ungehinderten Gehfluss, sondern eine Verkehrsbeobachtungspflicht. So dürfen sie den Streifen nicht überraschend betreten (Art. 49 Abs. 2 SVG) und von ihrem Vortrittsrecht nicht Gebrauch machen, wenn das Fahrzeug schon so nahe ist, dass es nicht mehr rechtzeitig anhalten könnte (Art. 47 Abs. 2 VRV).

Von den bescheuerten mit dem MP3-Stöpseln im Ohr reden wir schon gar nicht....

Ich hab gelernt " Zeichen geben-links luege-rechts luege-laufe" und brav warten, bis das Auto steht. Was spricht dagegen, wenn Kinder lernen, dass sie nicht nur dürfen, sondern auch müssen, könnte sich ja auch auf ihr späteres Verhalten im Verkehr auswirken !?

Das aus Art. 26 SVG abgeleitete Vertrauensprinzip besagt, dass jeder Verkehrsteilnehmer, der sich ordnungsgemäss verhält, grundsätzlich darauf vertrauen kann, dass sich auch die anderen Verkehrsteilnehmer an die Verkehrsregeln halten. Will ein Fussgänger ersichtlich die Strasse überqueren (wofür es kein Handzeichen braucht), darf er also darauf vertrauen, dass ihm ein herannahender Autofahrer pflichtgemäss den Vortritt gewährt. Würde das Handzeichen wieder obligatorisch, würde das Vertrauensprinzip durchbrochen, weil die Vortrittsberechtigten ihren Anspruch speziell anmelden müssten.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser, das Vertrauensprinzip ist spätestens auf der Motorhaube erledigt und auch dem Fussgänger kann man das verletzen dieses prinzips beweisen, wenn er den Vortritt erzwungen hat. Der dann aber in die Hosen ging.

Wäre ein Handzeichen obligatorisch, würde dieses im Fall eines Unfalls zum zentralen Beweisthema des Straf- und Zivilverfahrens. Hierbei wären die Behörden auf Aussagen der Unfallbeteiligten oder Dritter angewiesen, die – wie auch die Verkehrspolizeien der Schweiz argumentieren – erfahrungsgemäss nicht immer zuverlässig sind.

Aha, ist es nicht eher so, dass man so einfach die Schuld dem Fahrer zuschanzen kann ? Auf den genauen Ablauf lege ich aber grossen Wert, da es sich die Bullen ganz einfach nur bequem machen könnten. Schauen wir mal nach Deutschland, dort sind bis zu 60% der radarfallen nicht ordnungsgemäss geeicht oder es werden Fehler bei der Auswertung gemacht. Ein Anwalt, der was verdienen möchte, spezialisiert sich am besten auf die "Verkehrskundschaft".

Handzeichen – ursprünglich im Gesetz aufgenommen, als motorisierte Fahrzeuge überhaupt erst aufkamen, und als Mittel zur Zeichengebung – haben mit wenigen Ausnahmesituationen im Verkehr heute ausgedient.

Gut, dann brauchts ja auch kein ABS etc mehr, zusätzliche Sicherheit ist anscheinend unerwünscht.

Wegen der "internationalen Harmonisierung" wird also mit dem Leben der Menschen gespielt ? Vortritt ja, aber bitteschön mit sicheren Methoden, denn ich scheiss auf die Harmonisierung und ich behaupte mal frech, dass dies jeder spätestens dann tut, wenn s gekracht hat.
khale
Mitglied
#7 ° Gesendet: 07.06.2010 18:40
Ich weiss ja nicht, in welcher Welt ihr lebt. Aber ich habe noch keinen gesehen, der ohne zu schauen auf die Strasse getreten ist. Weil jeder weiss, dass dies Selbstmord ist. Ich habe aber schon genügend Autofahrer / innen erlebt, die den Motor aufheulen liessen, obwohl sie, nach meiner Einschätzung, genügenden Abstand gehabt hätten, um anzuhalten. Oder jene, die demonstrativ den Kopf nach links drehen, als Zeichen für mich Fussgängen: ich werde nicht anhalten, ich sehe dich nicht.

Dies meine Erfahrung als ein Fussgänger, der auch ab und zu Mal einen Autofahrer durchwinke, weil er zum Beispiel sonst bei der Kreiselausfahrt mit dem Heck im Kreisel stehen müsste.
Loser
Mitglied
#8 ° Gesendet: 07.06.2010 18:56
khale:
Weil jeder weiss, dass dies Selbstmord ist.

Das ist Base-Jumping auch.

Klar gibts die Deppen auch und ich bete jedesmal, dass dies ein Bulle gesehen hat....
cse
Mitglied
#9 ° Gesendet: 09.06.2010 23:02 ° Bearbeitet von: cse
Der Sinn und Zweck der meisten Autofahrten steht in einem krassen Missverhältnis zu den verursachten Gefahren.
Das wissen eigentlich alle Autofahrer.
Wer verzichtet aufs Autofahren, weil er trotz höchster Aufmerksamkeit und Angepasstheit das Risiko der Verletzung eines Fussgängers nicht eingehen will?
Wer kann schon abschätzen, was im unterentwickelten Hirn eines Kindergärtners, der die Strasse überqueren will, gerade vorgeht?

Kein Wunder flüchten sich so viele in irrationale Ausreden.
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 09.06.2010 23:25
cse:
Wer kann schon abschätzen, was im unterentwickelten Hirn eines Kindergärtners, der die Strasse überqueren will, gerade vorgeht?

Darum sind es eben keine Ausreden, wer sagt, dass Kinder das Handzeichen als Berechtigung zum rüberlaufen verstehen könnten, scheint zu vergessen, dass dies auch auf den Knopf an der Ampel gilt.
Gerade weil auch ich mal ein Kind war und tagtäglich 4-6Stunden Fussgänger, weis ich das heisst. Kinder schauen ab, schon vergessen ? Die Vortrittserzwinger sollten sich das einmal durch den Kopf gehen lassen.....
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