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Schweizer schreiben Bewerbungen / Ausländer dürfen arbeiten

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swiss
Mitglied
#1 ° Gesendet: 18.03.2010 17:45
So sieht die Post aus eines Durchschnittschweizers :

Sehr geehrter Herr Müller

Besten Dank für Ihre Bewerbung und das damit gezeigte Interesse an der
Mitarbeit in unserem Unternehmen.

Nach eingehender Prüfung Ihrer Unterlagen müssen wir Ihnen jedoch leider
mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung im Hinblick auf die zu besetzende Stelle

nicht berücksichtigen können. Wir bedauern sehr, dass wir Sie nicht in die
engere Wahl mit einbeziehen können.

Für das in uns gesetzte Vertrauen danken wir Ihnen sehr herzlich und
wünschen
Ihnen für die weitere Suche nach einer Anstellung viel Erfolg.


Freundliche Grüsse

Geschäftsleitung
i.A. Anh Koenig


Fazit : Die Schweizer werden *herzlich...* bedankt-ist doch schön !
oberhaenslir
Mitglied
#2 ° Gesendet: 19.03.2010 20:06
Die weniger qualifizierten schreiben Bewerbungen; die Qualifizierten dürfen arbeiten.
Wilhelmtell
Mitglied
#3 ° Gesendet: 19.03.2010 21:22 ° Bearbeitet von: Wilhelmtell
oberhaenslir:
Die weniger qualifizierten schreiben Bewerbungen; die Qualifizierten dürfen arbeiten.

Du meinst die billigeren Deutschen, die von Merkel und Westerwelle in die Schweiz exportiert werden, damit sie in Grossdeutschland die Arbeitslosenzahlen beschönigen können? Das nennt man offiziell bewilligtes Lohndumping. Nicht erstaunlich mit einer Volkswirtschaftsvorsteherin aus der Kinderschänderpartei CVP, die vor allem mit grossen Augen und grossen Worten auffällt, aber sonst kaum brilliert.

Auffällig zudem, deine Wortwahl: Heute "darf" man arbeiten, früher "musste" man arbeiten... als ob man durch Arbeit reich würde... Reich wird man in der Schweiz als Finanzhai und Abzocker, siehe Blocher, immer weniger durch ehrliche Arbeit. Früher war das noch sehr anders.
rabbit
Mitglied
#4 ° Gesendet: 19.03.2010 23:52
swiss:
ist doch schön !

in der tat. dank der unendlich grossen auswahl an arbeitskräften ist ein hiesiger unternehmer zum glück nicht mehr gezwungen, all den idioten - wie zum beispiel dir - einen job zu geben. und das ist auch gut so. jetzt müssen konsequenterweise nur noch die sozialwerke weiter runtergefahren werden und alles ist in butter.

das system ist nämlich erst dann wirklich perfekt, wenn nicht nur deutsche und andere leistungsträger einwandern, sondern auch andere in der schweiz ansässige personen (egal welcher nationalität) mit inadequater performance gezwungen werden, das land aus sozialen gründen zu verlassen.
Wilhelmtell
Mitglied
#5 ° Gesendet: 20.03.2010 00:10 ° Bearbeitet von: Wilhelmtell
rabbit:
in der tat. dank der unendlich grossen auswahl an arbeitskräften ist ein hiesiger unternehmer zum glück nicht mehr gezwungen, all den idioten - wie zum beispiel dir - einen job zu geben. und das ist auch gut so. jetzt müssen konsequenterweise nur noch die sozialwerke weiter runtergefahren werden und alles ist in butter.

Solch arrogante A-Löcher wie du sollten in einem Arbeitslager interniert werden, damit sie wieder vernünftig denken und vor allem arbeiten lernen. Dann schreiben sie garantiert nicht mehr solchen Unsinn wie du hier. Deine Geisteshaltung scheint von Adolf Hitler persönlich abgeschrieben zu sein. Ausserdem sollte dir der Schweizerpass weggenommen werden, du wirst dann nach Kosovo exportiert, wo du deinen Mist mal an Mann bringen kannst...
H2
Mitglied
#6 ° Gesendet: 20.03.2010 09:52
Arrogant ist zu glauben, dass man auf Grund eines roten Passes etwas Besseres sei.
Bünzli
Mitglied
#7 ° Gesendet: 20.03.2010 11:36
Wilhelmtell:
Deine Geisteshaltung scheint von Adolf Hitler persönlich abgeschrieben zu sein.

Du meinst die mit den "Arbeitslagern" wo man Leute interniert. Schild am Eingang "Arbeit macht frei"?
Wilhelmtell
Mitglied
#8 ° Gesendet: 05.06.2010 23:41 ° Bearbeitet von: Wilhelmtell
Bünzli:
Du meinst die mit den "Arbeitslagern" wo man Leute interniert. Schild am Eingang "Arbeit macht frei"?

Nein, meine ich definitiv nicht, sondern das Gegenteil. Ich kritisiere nur die arrogante Haltung von gewissen Postern hier, die Leute als Idioten bezeichnen, weil sie eine Stelle suchen. Diese Arroganz kann definitiv nicht akzeptiert werden, siehe Abzocker. Und diesen arroganten Schweinen müsste mal wieder beigebracht werden, was Arbeit wirklich ist. Denn sie arbeiten ja nicht, sie kassieren nur. Abzocker eben. Oder hast du etwa Sympathien für diese Schmarotzer? Dann musst du sofort in die FDP oder die SVP eintreten!
felixkohl
Mitglied
#9 ° Gesendet: 06.06.2010 14:09 ° Bearbeitet von: felixkohl
Was Swiss schreibt ist sicherlich zu polemisch.
Der süffisante Sarkasmus von Oberhaenslir und rabbit sind völlig deplaziert. Eine Haltung von Menschen, die mit dem Allerwertesten in der Butter sitzen und die fragwürdige, umgekehrte Kausalität vertreten: Wer Geld verdient muss zwingendermassen gut sein.
Wer das nicht versteht, erkläre ich das gerne :-)

Die hohe Immigration ist tatsächlich nicht unproblematisch.
Es gibt Branchen und Einrichtungen, die in der Tat davon abhängig sind.
Nur sollte man sich 1. auch einmal fragen: Was müssen wir tun, z.B. im Bildungswesen, dass der Import von ausländischen Arbeitskräften nicht zwingend notwendig ist.

Der zweite Aspekt betrifft die Bewerbungsprozedur sowie die Ausbildung.
Ich nehme mal Deutschland als Beispiel. Diverse Ausbildungsgänge sind in unserem nördlichen Nachbarland entsprechen traditionell nicht unserer Qualität und/oder sind kürzer.
Das Bewerbungsgebaren ist bei Deutschen viel aggressiver weil sie berieits länger Erfahrung mit einer harten Kompetition auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen haben.
Beschönigte CVs sind keine Seltenheit. Habe bereits darüber gelesen in Fachzeitschriften (nein - keine linken). Dieser Trend setzt sich natürlich auch hier fort oder auch schon längst in den USA.

Der stille, seriöse Arbeiter (Spotter dürfen auch Leisetreter sagen) wird von den Angebern (aus Ausland und Inland) überholt.
Personalchefs und -chefinnen überprüfen die Qualifikationen, Erfahrungen und Titel längst nicht mehr. Bewerbungen werden nicht nur beschönigt sondern bereits gefälscht.
Bewerber aus z.B. Deutschland kommen mit Universitätstiteln daher, die hier in der Schweiz zweier Studiengänge bedürfen...seltsam.
Engländer besitzen bereits vier Jahre vor den Schweizern einen Doktortitel.
Zum einen ist die Bolognareform gut, denn das Ziel ist es, Studiengänge abzugleichen und vergleichbar zu machen. Auf der anderen Seite ist das System noch undurchschaubar und die "Pfeifen" im Persoanalwesen haben kaum Ahnung davon.
Im akademischen Bereich hat die "Publikationswut" des angelsächsischen Raumes längst auf Europa übergriffen. Unsere Unis stellen teils Leute ein, deren Maxime "Publish oder perish" ist. Ob die Qualität damit gesichert ist, sei dahingestellt.

Der dritte und letzte Aspekt betrifft das Alter.
Die Arbeitgeber können, dürfen, wollen heute nur noch die "jungen Wilden" rekrutieren. Das hat mehrere Vorteile. Man kann sie aus dem gesamten EU-Raum (und je nach Branche darüber hinaus) rekrutieren. Die Lohnnebenkosten sind niedrig. Sie bringen das aktuellste KnowHow mit. Und wenn sie vom Alter her "ausgedient" haben, kann man neue anstellen.
Gänzlich vergessen, werden dabei die Erfahrungen, das implizite Wissen, das vernetzte Denke der "älteren" Semester.
Kürzlich wurde einem Bekannten von mir bei einer Bewerbung EXPLIZIT beschieden, dass er sehr gut qualifiziert sei, dass jedoch eine jüngere Pesron (er ist 45!) weiblichen Geschlechts gesucht werde (was natürlich im Stellenausschrieb nicht stand).

Die Kompetition innerhalb des grossen EU-Raums erlaubt es den Arbeitgebern beliebige "Fürze" auszuleben und ArbeitnehmerInnen und -suchende gegeneinander auszuspielen.

Und last but not least.
Wer an einer chronischen Krankheit oder einem Gebrechen leidet (Diabetes, MS und viele andere) ist per Definitionem ein Sozialfall - kann der/die Betreffende noch so gut/intelligent/engagiert sein.
razzar
Mitglied
#10 ° Gesendet: 06.06.2010 17:21
felixkohl:
Die Kompetition innerhalb des grossen EU-Raums erlaubt es den Arbeitgebern beliebige "Fürze" auszuleben und ArbeitnehmerInnen und -suchende gegeneinander auszuspielen.

Und last but not least.
Wer an einer chronischen Krankheit oder einem Gebrechen leidet (Diabetes, MS und viele andere) ist per Definitionem ein Sozialfall - kann der/die Betreffende noch so gut/intelligent/engagiert sein.

Hach ja, man will uns gegenseitig aufhetzen oder an Ungerechtigkeiten gewöhnen. Suchs dir aus. ;)
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