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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Schweiz : der nächste Krieg kommt nicht von Aussen ... sondern von innen !

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swiss
Mitglied
#1 ° Gesendet: 18.03.2010 11:33
Uebervölkerung der Schweiz durch die massive Zunahme von Ausländern in der Schweiz.

Vergabe von Arbeit hauptsächlich an Einwanderer.

Schweizer befinden sich haupsächlich auf dem RAV, Sozialamt.

Zubetonierung der Schweiz.

Entsolidarisirung unter Schweizer, keiner hilft keinem mehr.

Immer arrogantere neureiche.

Die Anwälte arbeiten und verteidigen nur noch die wohlhabenden.

Immer arrogantere Politik und Politiker die total neben dem Volk für sich selbst arbeiten
(selbstbereicherung).

Das Volk lehnt sich auf.

Jeder gegen Jeden.

Eine wunderbare Zeitbombe !

(R.Steiner in seiner Vorhersage für die Zukunft Philosophie der Freiheit).
Babylon
Mitglied
#2 ° Gesendet: 18.03.2010 12:01
Wieder mal die übliche Dosis Weltuntergangsgeilheit?

swiss:
Vergabe von Arbeit hauptsächlich an Einwanderer.
Schweizer befinden sich haupsächlich auf dem RAV, Sozialamt.

Das (unter anderem) ist natürlich kompletter Unsinn. Du behauptest also, >50% der Schweizer ("hauptsächlich") befänden sich auf dem RAV oder Sozialamt? Da sprechen die offiziellen Arbeitslosenzahlen aber eine andere Sprache.

Zum Glück geht es der Schweiz (im Vergleich mit den meisten anderen Ländern) sehr gut. Warum also immer dieses Gejammer und Sehnsucht nach einem Bürgerkrieg oder Weltuntergang? So kommen wir ganz bestimmt nicht weiter. Und ausserdem: Wann war es jemals besser? Gabs mal eine Zeit, wo es allen prächtig ging und jeder jeden mochte und alle happy Hand in Hand auf der Wiese herumtollten? Ich kann mich nicht erinnern.
Gladiator 1988
Mitglied
#3 ° Gesendet: 18.03.2010 12:10
Babylon:
Und ausserdem: Wann war es jemals besser? Gabs mal eine Zeit, wo es allen prächtig ging und jeder jeden mochte und alle happy Hand in Hand auf der Wiese herumtollten?

Ich weiss zwar nicht wie alt du bist aber meine Verwanten sagten früher gab es eine Zeit wo man die Arbeitsstelle aussuchen konnte wo die Arbeitgeber froh sein konnten, dass jemand kam wo sogar Arbeitnehmer von anderen Firmen abgeworben worden sind.


Babylon:
Da sprechen die offiziellen Arbeitslosenzahlen aber eine andere Sprache.

Die sind aber auch ein wenig geschönt die Ausgesteuerten sind nicht eingerechnet.

Wobei auch ich zugeben muss das swiss schon ein wenig zu schwarz schreibt
Babylon
Mitglied
#4 ° Gesendet: 18.03.2010 13:03
Gladiator 1988:
Ich weiss zwar nicht wie alt du bist aber meine Verwanten sagten früher gab es eine Zeit wo man die Arbeitsstelle aussuchen konnte wo die Arbeitgeber froh sein konnten, dass jemand kam wo sogar Arbeitnehmer von anderen Firmen abgeworben worden sind.

Ja gut, aber da muss man schon vorsichtig sein. In wirtschaftlichen Aufschwungzeiten (etwa 50er oder 80er Jahre) sind die Arbeitsmarktbedingungen natürlich ungleich besser und es gab tatsächlich Zeiten, die für Arbeitssuchende besser waren. Aber diese Zeiten waren immer sehr begrenzt, und die Aufschwungzyklen wechselten sich mit den Stagationszyklen ab. Dies gilt vor allem für die Nachkriegszeit im 20. Jahrhundert. Davor sah es überhaupt nicht rosig aus!
Dazu kommt noch etwas anderes, nämlich die massiven Veränderungen innerhalb der Gesllschaft. Die Schweiz ist heute praktisch ein reiner Dienstleistungsstaat, fast alle wollen einen Bürojob oder ins Gymi, während Handwerksbetriebe immer mehr Mühe haben, gute Lehrlinge zu finden. Jobs am untersten Ende der Bequemlichkeitsskala (Putzen, harte körperliche Arbeit) will (ausser den Immigranten) praktisch überhaupt keiner mehr machen. Es stimmt, dass wir eine weltweite Wirtschaftkrise erleben, die aber (glaubt man den Zahlen) zumindest in der Schweiz relativ glimpflich abglaufen ist und die Wirtschaft beginnt bereits, sich zu erholen. Ich habe das persönlich auch mitbekommen, wie es schwieriger geworden ist, einen Job zu finden (im Vergleich mit vor 5 Jahren), aber dennoch finde ich nicht, dass wir Grund haben, den Teufel an die Wand zu malen. Wo bleibt da der Optimismus und die Zielstrebigkeit? Das waren auch Faktoren, die in der Vergangenheit zu Aufschwung geführt haben.
Bünzli
Mitglied
#5 ° Gesendet: 18.03.2010 13:09
Babylon:
Warum also immer dieses Gejammer und Sehnsucht nach einem Bürgerkrieg oder Weltuntergang?

swiss hat ein ziemlich verschissenes Leben.
Natürlich sucht er die Ursachen dafür krampfhaft (aus sSelbstschutz?) bei anderen und nicht bei sich selbst.

Gladiator 1988:
meine Verwanten sagten früher gab es eine Zeit wo man die Arbeitsstelle aussuchen konnte wo die Arbeitgeber froh sein konnten, dass jemand kam wo sogar Arbeitnehmer von anderen Firmen abgeworben worden sind.

Das kann man und das gibt es immer noch.
Nur; Leuten mit orthographischen und rhetorischen Fähigkeiten eine Zweitklässlers traut man eben auch sonst nicht die besten Qualitäten zu und wird sie aus diesem Grund nicht abwerben wollen.
Fähige Arbeitnehmer können sich ihre Arbeitsstelle auswählen und werden auch umworben.
Wieder liegt es nicht an der Aussenwelt, den Anderen (den Ausländern), dass gewisse Leute Schwierigkeiten haben eine Stelle zu finden.
Es gibt viele offene Stellen in der Schweiz.
http://stellen.ch/
http://www.offene-stellen.ch/
rlarsson
Mitglied
#6 ° Gesendet: 18.03.2010 13:24
Bünzli:
swiss hat ein ziemlich verschissenes Leben.
Natürlich sucht er die Ursachen dafür krampfhaft (aus sSelbstschutz?) bei anderen und nicht bei sich selbst.

Da kann ich dir, es kommt zwar äusserst selten vor, einmal völlig beipflichten :-)
Oldie-48
Mitglied
#7 ° Gesendet: 18.03.2010 14:27
hätten wir am 7. Juni 1970 die Schwarzenbach Initiative angenommen müssten wir uns nicht über dieses Thema unterhalten.

Lausige 5 % fehlten für ein JA bei einer Stimmbeteiligung von 75 % !!

Link :

James Schwarzenbach

das Volk hat aber NEIN gestimmt und jetzt haben wir den Salat.
swiss
Mitglied
#8 ° Gesendet: 18.03.2010 15:43
Ich rate Oldie an, selber Threads zu eröffnen und selber darauf zu antworten. Der IQ von Oldie ist extrem low level !
Zocker
Mitglied
#9 ° Gesendet: 18.03.2010 16:10
Gladiator 1988:
Ich weiss zwar nicht wie alt du bist aber meine Verwanten sagten früher gab es eine Zeit wo man die Arbeitsstelle aussuchen konnte wo die Arbeitgeber froh sein konnten, dass jemand kam wo sogar Arbeitnehmer von anderen Firmen abgeworben worden sind.

Anfang der 90er Jahre war so eine Zeit. Wir suchten damals vergeblich IT-Leute in unserer Firma und konnten nichts finden. Wir hatten grösste Mühe eine Mann aus dem Ausland zu beschäftigen, da die Ausländerkontingente von den Grossfirmen bereits ausgeschöpft waren.
Inzwischen sind andere zeiten gekommen und heute arbeitet fast jede Firma globaler über die Schweizer Grenzen hinaus und mit Niederlassungen in anderen Staaten.

@all
Wer heute noch so blöd ist, nicht zu begreifen, dass der Wirtschaftsraum keine Grenzen kennt und dass auch der Arbeitsraum nicht eingegrenzt werden kann, der versucht aktiv dumm zu sein.

Die Schweiz als Exportnation holt mit den Aufträgen auch Arbeitsplätze in die Schweiz und soll dann die Grenzen dicht machen, wenn die Leute den Arbeitsplätzen folgen. Die Vorstellung was das heisst, wenn alle Staaten dies praktizieren, sparen sich die Dumpfbacken. Die Schweiz kann die Grenzen ruhig dicht machen für ausländische Arbeitskräfte, wenn sie nur soviel exportiert wie sie importiert. Die schweizer Wirtschaft müsste erheblich schrumpfen, wenn sie eine ausgeglichene Handelsbilanz haben will.
Philister
Mitglied
#10 ° Gesendet: 18.03.2010 20:05 ° Bearbeitet von: Philister
Die Frage, ob Multiethnisierung zu Aufständen und Revolution führt, find ich persönlich ziemlich spannend. Meine persönliche Schlussfolgerung lautet eher dahingehend, dass die Vermischung der Völker auch verhindern könnte, dass es so weit kommt. Wie man das wertet, die Frage scheint mir letztlich ausschlaggebend.

Um der Sache wirklich auf den Grund zu gehenreichen kurzfristige Vergleiche nicht - da muss man tiefer schürfen. Jedenfalls; schon in der Antike war die Multiethnisierung ein effektives Mittel, um besiegte Völker dauerhaft zu unterwerfen. Ein bekanntes und aktuelles Beispiel liefert Stalin - seine Zwangsdeportationen.

Als eine der elementarsten Voraussetzungen für Revolutionen gilt die Solidarisierung verschiedener Gruppen der Gesellschaft. Zum Umsturz der alten Ordnung verbünden sie sich vorübergehend, weil sie mit dem bestehenden Zustand unzufrieden sind. Eine einzelne Gruppe, Schicht oder Klasse bringt nach der heutigen politikwissenschaftlichen Revolutionstheorie keine zustande.

Kulturelle Differenzen hingegen: um auf der Ebene Einigkeit resp. eine gemeinsame Identität zu erzielen, muss mehr überwunden werden, und vermutlich ein weitaus höherer Leidensdruck herrschen. Das Gleichnis vom Frosch im sich langsam erhitzenden Wasser drängt sich auf.

Kulturelles Profil äussert sich mit Forderungen, die mit anderen Nationen unvereinbar sind - frei nach Homi Bhabhas Konzept der Hybridität.

Oder anders gesagt: Identitätsstiftend ist die Abgrenzung vom Andern. Bei Massenimmigrationen werden immer soziale und kulturelle Verhältnisse aus dem Herkunftsland importiert, weil jedes geistig gesunde Volk seine Identität und Kultur schützt.

Die Folge: Paralellgesellschaften, gemeinschaftsschädigendes Verhalten und Gruppenegoismus. Abgesehen von primitivsten Grundbedürfnissen bestehen nur noch gemeinsame Sonderinteressen. Abgesehn davon dass die einzelnen Gruppierungen gegeneinander ausgepielt werden und Minderheiten die Möglichkeit erlangen, die angestammte Allgemeinheit zu überwinden, sinkt damit drastisch die Chance, dass ein Umstand für mehrere Schichten und Gruppen störend genug ist/wird, um gemeinsam dagegen vorzugehn.

Die alten Staatsverfassungen zielten insbesondere auf die Bildung der Sitten ab, weil von dieser gemeinsamen Triebfeder ihre ganze innere Stärke abhing.

Reiche wie die von Yao, Krischna oder Moses leben noch heute, zwar verstümmelt, aber in allen ihren Gliedern. Neuere Reiche sind Zweckgemeinschaften, aufgebaut auf Geld oder Staatskünsten. Die Entwicklung der Völker des Altertums sind dahingehend aufschlussreich, aber wohl auch je nach Neigung entsprechend zu interpretieren, auch weil die ganze Thematik nicht grade reichlich unterfüttert ist.

Ethnisch geschlossene Völker, so kann man aus der Vergangenheit schliessen, können weder durch das Grosskapital noch durch politische Interessen anderer Nationen dazu gebracht werden, gegen ihre eigenen Interessen zu handeln. Musterbeispiel dazu findet sich im Versuch der Einführung der blossen Sitte des mongolischen Haaescherens in China.

Staaten, die aus ihrer Wurzel erwuchsen konnten überwältigt werden, aber die Nation überdauerte.

Der Gedankengang mag manchen Leuten vielleicht widerlich erscheinen. Ich meine jedoch - das eigentliche Opium des Geistes, das ist alles, was die Denkkraft fesselt.

Nunja - vielleicht ist die Schlussfolgerung auf Abwegen, jedenfalls nicht über Zweifel erhaben, das ist ohnehin Prämisse. Ob die Entwicklung sogar zu begrüssen wäre - die Meinung hätte ich auch gern vertreten.

In Zeiten wo mehr als nur Randständige offene Zweifel an ihrer Regierung laut werden lassen, die Zahl an Nichtwählern und deren unterschwellige Botschaft lassen mich auf anderes schliessen. Die Ohnmacht scheint sich damit noch ein Stück zu verdeutlichen. Die Frage nach dem Leidensdruck drängt sich wieder auf.

Für mich und viele andere ist zumindest eines klar: In einer heilen Welt, in der leben wir nicht. Ohne Zweifel wird auch weiterhin Notwendigkeit zur Revolution bestehen, in welchem Teil der Welt auch immer - und sei es nur auf geistiger Ebene.
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