agathon:
Blödelst wiedermal rum? Es geht auf kosten des Firmenkapitals, das in Krisenzeiten dann fehlt.
das firmenkapital gehört den aktionären ...... wir leben nicht im system der volkseigenen betriebe .... :-))
agathon:
Wenn die Boni statt von den Bezügern als Firmengewinn versteuert werden, kommt der Stutz genauso an den Staat.
auch dieser satz zeugt von wenig verständnis der wirtschaftlichen realität. schon mal überprüft welchen steuersatz unternehmen bezahlen und wie der steuersatz für hohe einkommen aussieht ...... :-))
es kommt daher so wesentlich weniger stutz an den staat. zudem haben firmen viel mehr möglichkeiten den stutz wieder zu verstecken. dem einzelnen steuersubjekt, sieht sich da gewissen problemen gegenüber, weil das unternehmen natürlich um sich selber von der steuer zu entlasten in der regel den betrag offenlegt, sprich über eine deklaration den bezüger zwingt den zaster zu versteuern. so betrachtet hat der staat eigentlich alles interesse an boni. eine tatsache, die hier von gewissen kleingeistern völlig übersehen wird! ..... :-))
agathon:
Geld ist genug vorhanden, es muss nur richtig verteilt werden.
Besser und einfacher kann mans nicht ausdrücken.
man sollte aber den hinter einem steuersystem steckenden mechanismus wenigstens ansatzweise verstehen. nicht dass man aus unkenntnis noch in jene richtung fährt in der es am schluss weniger zum verteilen gibt.
es ist übrigens eine alte geschichte, vor dem verteilen hat es immer mehr als genug für alle, wenigstens in der phantasie einfacher geister. nach der verteilung sind dann irgendwelche bösen buben da gewesen, die das schlaraffenland verhindert haben. eine ziemlich naive sicht der dinge...... aber irgendwo in nordkorea oder so soll der reale sozialismus ja noch mit "erfolg" gelebt werden, inklusive der entsprechenden gewinnverteilung ..... :-))
für mich ist das nein zum unwandlungssatz keine schallende ohrfeige. ich beobachte die entwicklung der sozialsysteme schon seit über 25 jahren. schon als herr cotti das edi übernahm habe ich darauf hingewiesen, dass eine anhebung des damaligen rentenalters von 62/65 spätestens im ersten jahrzehnt des 21 jahrhunderts unumgänglich sei...... na ja heute heisst es schon 63/65 tendenz steigend .......
man mag sich heute noch gegen gewisse massnahmen streuben, ich garantiere jedem hier drin, dass wir in den nächsten fünf bis zehn jahren die jetzt noch abgelehnte senkung der leistungen nicht nur umsetzen werden, sondern es notwendig sein wird diese sogar noch zu verstärken.......
insbesondere musste ich über einen kleinen artikel in der nzz lächeln, in dem beschrieben wurde, dass gerade in kmu's und niedriglohnbereichen die opfer der entscheidung des letzten wochenendes sind. die kommen nämlich wenn es reicht am stärksten an die kasse. man könnte daher sozialpolitisch durchaus von einem veritablen eigentor der linken sprechen .... :-))