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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Schallende Ohrfeige für die Sozialabbauer im Bundesrat und von SVP, BDP, CVP und FDP

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Loser
Mitglied
#21 ° Gesendet: 09.03.2010 21:24
felixkohl:
Transparenz ist - wie wir im Vorfeld feststellen durften - unbedingt notwendig.

Unterschreib ich sofort.

felixkohl:
Die sogenannten "Abzocker" in den Chefetagen der Finanzinstitute (Banken) habe ja auch ihresgleichen (z.B. Versicherer und PKs) zum Teil "schlecht beraten".

Das seh ich nicht so, einige Banken arbeiten ganz einfach seriöser, machen deshalb auch grosse Gewinne, was auch auf Anleger oder Versicherungen, die z.B. Fondsanteile halten, zurückfällt.

razzar:
Es sind die letzten Jahrzehnte sämtliche Bürger reingefalle

Jahrzehnte dürfte übertrieben sein.

Eine Lösung wäre vielleicht, die Gewinne hoch zu besteuern, dann kann der Staat das Geld gleich in die Kassen stecken.
leonforte
Mitglied
#22 ° Gesendet: 10.03.2010 14:26
Zocker:
Gelernt hat jedoch die Bevölkerung, nämlich, dass die Aussagen der Finazindustrie völlig falsch sein können und dass sie nur der eigenen Gewinnoptimierung dienen. Gelernt hat die Bevölkerung auch, dass Bundesräte und Parlamentarier zwar vom Bund entschädigt werden, jedoch zu 100% die Interessen der Finanzindustrie vertreten können. Das Volk hat Lernfähikeit bewiesen, der Finanzindustrie fehlt sie noch immer.

und soll damit die rendite anders werden oder was?

entschuldigung, das ganze hat doch rein gar nichts mit dem problem zu tun, dem wir uns gegenübersehen. was haben abzocker - mit der ausnahme eines entsprechenden neidfaktors - mit dem wohl des volkes zu tun?

in der schweiz nichts, der bund hat seine ubs papiere wieder verkauft und zwar mit einem milliardengewinn! der grossteil des volkes im sinne von nichtaktionären brauchen die abzocker von da her nicht zu kümmern ..... im grunde genommen ist das ganze ein völliges scheinthema auf dem man wahlkampf betreiben kann ohne, dass jemals ein greifbares resultat für alle erwartet werden kann. reine schaumschlägerei ....
razzar
Mitglied
#23 ° Gesendet: 10.03.2010 14:42
leonforte:
was haben abzocker mit dem wohl des volkes zu tun?

Ich denke nun wirklich das du einer von denen bist und einfach gegen alles hältst was deine Milliarden um ein paar Franken schmälern könnte. :D
leonforte
Mitglied
#24 ° Gesendet: 10.03.2010 16:24 ° Bearbeitet von: leonforte
schon möglich, dass ich auch zu den abzockern gehöre. wenn ich aber als bonibezieher profitiere, tue ich das auf kosten der aktionäre. zu denen gehört der rotgrüne wähleranteil aber in der regel nicht .....

irgendwie habe ich sowieso das gefühl hier begreifen gewisse kreise die mechanik nicht. als sozipack müsste man doch jedes interesse an möglichst hohen boni haben. denn diese werden ja als einkommen noch einmal versteuert! ob hier wohl der neid mit der soziratio durchgegangen ist?
agathon
Mitglied
#25 ° Gesendet: 10.03.2010 16:37
leonforte:
wenn ich aber als bonibezieher profitiere, tue ich das auf kosten der aktionäre.

Blödelst wiedermal rum? Es geht auf kosten des Firmenkapitals, das in Krisenzeiten dann fehlt.
leonforte:
mechanik

Wie Mechaniken funktionieren kannst du ihn den Schulbüchern lesen, mehr hast du ja auch nicht drauf. – Wenn die Boni statt von den Bezügern als Firmengewinn versteuert werden, kommt der Stutz genauso an den Staat. Soviel zu deinen Binsenklugheiten.
agathon
Mitglied
#26 ° Gesendet: 10.03.2010 16:40 ° Bearbeitet von: agathon
Wilhelmtell:
Geld ist genug vorhanden, es muss nur richtig verteilt werden.

Besser und einfacher kann mans nicht ausdrücken.

Nur leonforte, mit seinen MECHANISCHEN Weltbegriffen, hat Mühe den Satz zu verstehen.

Das NEIN zum Umwandlungssatz war vor allem eine schallende Ohrfeige in leonfortes Gesicht. – Hahahaa!
leonforte
Mitglied
#27 ° Gesendet: 10.03.2010 18:17
agathon:
Blödelst wiedermal rum? Es geht auf kosten des Firmenkapitals, das in Krisenzeiten dann fehlt.

das firmenkapital gehört den aktionären ...... wir leben nicht im system der volkseigenen betriebe .... :-))

agathon:
Wenn die Boni statt von den Bezügern als Firmengewinn versteuert werden, kommt der Stutz genauso an den Staat.

auch dieser satz zeugt von wenig verständnis der wirtschaftlichen realität. schon mal überprüft welchen steuersatz unternehmen bezahlen und wie der steuersatz für hohe einkommen aussieht ...... :-))

es kommt daher so wesentlich weniger stutz an den staat. zudem haben firmen viel mehr möglichkeiten den stutz wieder zu verstecken. dem einzelnen steuersubjekt, sieht sich da gewissen problemen gegenüber, weil das unternehmen natürlich um sich selber von der steuer zu entlasten in der regel den betrag offenlegt, sprich über eine deklaration den bezüger zwingt den zaster zu versteuern. so betrachtet hat der staat eigentlich alles interesse an boni. eine tatsache, die hier von gewissen kleingeistern völlig übersehen wird! ..... :-))

agathon:
Geld ist genug vorhanden, es muss nur richtig verteilt werden.
Besser und einfacher kann mans nicht ausdrücken.

man sollte aber den hinter einem steuersystem steckenden mechanismus wenigstens ansatzweise verstehen. nicht dass man aus unkenntnis noch in jene richtung fährt in der es am schluss weniger zum verteilen gibt.

es ist übrigens eine alte geschichte, vor dem verteilen hat es immer mehr als genug für alle, wenigstens in der phantasie einfacher geister. nach der verteilung sind dann irgendwelche bösen buben da gewesen, die das schlaraffenland verhindert haben. eine ziemlich naive sicht der dinge...... aber irgendwo in nordkorea oder so soll der reale sozialismus ja noch mit "erfolg" gelebt werden, inklusive der entsprechenden gewinnverteilung ..... :-))

für mich ist das nein zum unwandlungssatz keine schallende ohrfeige. ich beobachte die entwicklung der sozialsysteme schon seit über 25 jahren. schon als herr cotti das edi übernahm habe ich darauf hingewiesen, dass eine anhebung des damaligen rentenalters von 62/65 spätestens im ersten jahrzehnt des 21 jahrhunderts unumgänglich sei...... na ja heute heisst es schon 63/65 tendenz steigend .......

man mag sich heute noch gegen gewisse massnahmen streuben, ich garantiere jedem hier drin, dass wir in den nächsten fünf bis zehn jahren die jetzt noch abgelehnte senkung der leistungen nicht nur umsetzen werden, sondern es notwendig sein wird diese sogar noch zu verstärken.......

insbesondere musste ich über einen kleinen artikel in der nzz lächeln, in dem beschrieben wurde, dass gerade in kmu's und niedriglohnbereichen die opfer der entscheidung des letzten wochenendes sind. die kommen nämlich wenn es reicht am stärksten an die kasse. man könnte daher sozialpolitisch durchaus von einem veritablen eigentor der linken sprechen .... :-))
tapir
Mitglied
#28 ° Gesendet: 10.03.2010 19:53 ° Bearbeitet von: tapir
razzar:
Kennst du das Spiel Monopoly? Versuche da mal die Regeln so zu gestalten das jeder Mitspieler, immer mit genug Spielgeld für all die hohen Hotelmieten auf dem Weg, ins Ziel gelangt und weiter spielen kann. Ob jetzt nur noch einer alle Hotels besitzt oder nicht ist egal.

Wie dumm ist das denn? Wer spielt denn bei solch langweiligen Regeln noch mit? Ich bestimmt nicht.

Hmm... das bringt mich auf eine Idee: Jeder spielt das Rentenspiel nach seinen Regeln. Wer will, zahlt in die 1., in die 2., in die 3. Säule ein. Und wer nicht will, der tut es eben nicht und bringt seine Altervorsorge auf die Bank oder auch nicht..?

Wer spielt mit?

;-)
razzar
Mitglied
#29 ° Gesendet: 10.03.2010 21:44
tapir:
Hmm... das bringt mich auf eine Idee: Jeder spielt das Rentenspiel nach seinen Regeln. Wer will, zahlt in die 1., in die 2., in die 3. Säule ein. Und wer nicht will, der tut es eben nicht und bringt seine Altervorsorge auf die Bank oder auch nicht..?

Wer spielt mit?

;-)

Solche Spiele gibts doch schon. In San Andreas kannst du die Alten gleich auf dem Bürgersteig abknallen. ;)
swiss
Mitglied
#30 ° Gesendet: 10.03.2010 22:38
Bravo an alle die geholfen haben den Obergauner und Oberabzocker einen Super Orfeige auszuteilen.
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