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Bundesrätin Leuthard :" Das Auto ist ein Zeichen der Freihait ! " Ich fahre gerne Auto (..

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swiss
Mitglied
#1 ° Gesendet: 05.03.2010 22:29 ° Bearbeitet von: swiss
Frau Leuthard ist und war schon immer eine verwöhnte Tochter. Sie kann sehrwahrscheinlich gar nicht ein Billet kaufen ohne das sein Papa oder Mama dabei ist und es für Sie tut.

Wie ist es denn mit dem Klimaschutz, Co2, Petrolknappheit ?

Ich nehme an, Frau Leuthard ist auch ein Mitglied des Autolobbys.

Ein Auto ist eben nicht ein Zeichen der Freiheit, das Auto schränkt die Freiheit des Menschen ein.



gumbyman
Mitglied
#2 ° Gesendet: 05.03.2010 23:49
swiss:
Auto ist eben nicht ein Zeichen der Freiheit, das Auto schränkt die Freiheit des Menschen ein

Darüber lässt sich natürlich trefflich streiten, auch über die ganzen Verwicklungen mit Öllobby, Umweltschmutz usw.

Ganz abstrakt ist ein Auto aber eine Möglichkeit, individuell mobil zu sein - und dass das durchaus mit Unabhängigkeit oder gar Freiheit assoziiert werden kann scheint mir jetzt nicht so abwegig. Die Frage ist vielmehr: wie gestaltet man diese Individuelle Mobilität so, dass sie die Freiheit der anderen möglichst wenig einschränkt und die Umwelt möglichst wenig belastet.

Und übrigens: Ich fahre auch gerne Auto (und Töff und Velo und Elektroauto und Segelboot und was sich sonst noch alles bewegt).

g.
Bünzli
Mitglied
#3 ° Gesendet: 06.03.2010 00:58
gumbyman:
Ich fahre auch gerne Auto (und Töff und Velo und Elektroauto und Segelboot und was sich sonst noch alles beweg

Ich bewege mich auch gerne individuell aber ein Automobil zu besitzen empfand ich immer mehr als Belastung als ein Ding zur Erreichung von Freihait.

Frei im Rahmen des Autofahrens bin ich dann, wenn es wieder parkiert ist und ich nach dem Autofahren wieder anfange zu leben.

Dass Autofahren nichts mit Freiheit zu tun hat merkt man daran, dass kaum einer es fertig bringt sich wirklich an alle Regeln zu halten. Vom rechtzeitigen Blinken, über das abstellen des Motors an jeder roten Ampel bis zur wirklichen Einhaltung der Geschwindigkeit.
gods president
Mitglied
#4 ° Gesendet: 06.03.2010 09:36
Witziga Suchog!
driver
Mitglied
#5 ° Gesendet: 06.03.2010 10:49
swiss:
Wie ist es denn mit dem Klimaschutz, Co2

Frau Leuthard hat vielleicht gecheckt, dass das ganze CO2-Theater nichts weiter als ein riesiger Schwindel ist.

Bünzli:
Ich bewege mich auch gerne individuell aber ein Automobil zu besitzen empfand ich immer mehr als Belastung als ein Ding zur Erreichung von Freihait.

Kommt auf die Umstände an:

Auto zwingend benützen müssen = keine Freiheit
Auto freiwillig benützen dürfen/können = Freiheit
Bünzli
Mitglied
#6 ° Gesendet: 06.03.2010 11:57
driver:
Auto freiwillig benützen dürfen/können = Freiheit

Ich habe gemeint das Autofahren müsse in der Schweiz immer einem Transportzweck dienen und Spassfahrten seien in verboten.
Loser
Mitglied
#7 ° Gesendet: 06.03.2010 16:00
gumbyman:
Die Frage ist vielmehr: wie gestaltet man diese Individuelle Mobilität so, dass sie die Freiheit der anderen möglichst wenig einschränkt und die Umwelt möglichst wenig belastet.

Eben, es zu nutzen, wenn es Sinn macht (unter Sinn kann man auch so einiges verstehen).

Bünzli:
Frei im Rahmen des Autofahrens bin ich dann, wenn es wieder parkiert ist und ich nach dem Autofahren wieder anfange zu leben.

Jedem das seine :-)))

Bünzli:
Ich habe gemeint das Autofahren müsse in der Schweiz immer einem Transportzweck dienen und Spassfahrten seien in verboten.

Wo steht das ?
driver
Mitglied
#8 ° Gesendet: 06.03.2010 19:05 ° Bearbeitet von: driver
Loser:
Wo steht das ?

Würde mich auch interessieren.

Da ist wohl die grüne Phantasie mit dem Bünzli durchgegangen. ;-)

Abgesehen davon bezog sich meine Bemerkung

driver:
Auto freiwillig benützen dürfen/können = Freiheit

nicht auf den Zweck der Fahrt, sondern auf die Freiheit, je nach Situation und Bedarf das Auto oder eben ein anderes Verkehrsmittel zu wählen.
felixkohl
Mitglied
#9 ° Gesendet: 07.03.2010 12:31
Sofern ich das richtig aus den Medien entnommen habe, fügte aber Frau Leuthard hinzu, sie wäre für City-Mauts wie z.B. in London oder Stockholm.

Leuthards Offenheit finde ich ganz OK. Der Faszination der Technik erliegen viele und das ist per se ganz in Ordnung.

Auf der anderen Seite sollte auch Vernunft walten.
Der gegenwärtige Hybrid-Hype in Genf (wie ich aus den Medien erfuhr) hat teilweise groteske Formen angenommen. Nebst den wirklich innovativen Unternehmen, wie z.B. Toyota, geben sich andere lediglich einen leichten Öko-Anstrich.

Zurück zu den City-Mauts. Sie verbessern kaum Luftqualität sondern füllen nur die Stadtkassen auf Kosten vieler Notpendler.
Absolut unsozial.



@driver
Auto zwingend benützen müssen = keine Freiheit
Auto freiwillig benützen dürfen/können = Freiheit


Gut zusammen gefasst :-)
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 07.03.2010 14:42
felixkohl:
Nebst den wirklich innovativen Unternehmen, wie z.B. Toyota, geben sich andere lediglich einen leichten Öko-Anstrich.

Nicht ganz, aber die Innovationen werden immer noch in grosse und schwere Autos verbaut. da ist Toyota vorne, allerdings nur bis die E-Flitzer von GM und Opel kommen. Dann wäre es möglich, Strecken zurückzulegen, z.B. Arbeitsplatz- zu Hause, ohne jemals tanken zu müssen. Abends an die Steckdose, morgens wieder mit Strom fahren, bis zu 60 Km, dannach läuft der kleine Motor als Generator an.
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