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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Rentenkürzungen : ein massives NEIN in die Urnen

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Loser
Mitglied
#31 ° Gesendet: 03.03.2010 15:00
bluefox:
1. Man bezahlt während der erwerbstätigkeit mehr ein.
2. Man verteilt das geld der bezugszeit auf mehr monate (Umwandlungssatz)
3. Man verändert den zeitpunkt der Auszahlung (Erhöhung Rentenalter)

Ich weis nicht, ob es hier mal erwähnt wurde, aber wie sieht es mit den Zinsen aus, wenn der Bezug beginnt ? Ich bekomme dann eine Rente, das restliche Geld aber wirft immer noch Zinsen ab, wer kassiert die ?
leonforte
Mitglied
#32 ° Gesendet: 03.03.2010 15:32
der rentner! und man staune, es existieren sogar konkrete vorschriften wie das geld auf dem rentnerkonto anzulegen ist. nur so für jene die gerne von grossen renditen in den aktienmärkten träumen. das geld jener konten deren inhaber sich schon in rente befinden muss in festverzinsliche risikolose anlagen - staatspapiere angelegt werden. darum spielt die rendite auf bundesobligationen eine erhebliche rolle in dieser diskussion.
leonforte
Mitglied
#33 ° Gesendet: 03.03.2010 15:33
Zocker:
Wohin sind die Überschüsse der guten Jahre geflossen?

grösstenteils zu den rentnern, nur wagt das niemand laut zu sagen! man müsste dann nämlich darüber diskutieren, ob bei einem fehlbestand von 60 mia franken nicht auch die rentner einen beitrag zur sanierung zu leisten hätten!
leonforte
Mitglied
#34 ° Gesendet: 03.03.2010 15:37
gumbyman:
erst wird das "Unternehmen" 2.Säule kostenseitig saniert, wie das jeder privatwirtschaftliche Betrieb auch tun muss, und dann reden wir wieder über "Subventionen" (nichts anderes sind nämlich letztlich die Leistungskürzungen), nicht umgekehrt.

das würde heissen die renten zu kürzen ..... ich wünsche viel vergnügen in der diskussion.

wenn man sich auf die verwaltungskosten fokussiert, dann reden wir von etwa 4 mia gesamtverwaltungskosten. in der kasse fehlen aber 60 mia. würde man die verwaltungskosten um 50% senken, würde auch das nicht ausreichen die fehlende verzinsung zu generieren. deine grosse kostendiskussion wie du sie gerne führen würdest entpuppt sich als rohrkrepierer!
razzar
Mitglied
#35 ° Gesendet: 03.03.2010 15:38
leonforte:
der rentner!

leonforte:
grösstenteils zu den rentnern

Das einzige was bislang angepasst wurde ist die Teuerung. Aber Träum weiter mit "Gewinnanpassung" an die Renten oder mit Gewinn Reserven schaffen und solche Märchen...

leonforte:
nur wagt das niemand laut zu sagen!

Na weil dieser dann möglicherweise lügen würde?
leonforte
Mitglied
#36 ° Gesendet: 03.03.2010 15:40
Zocker:
So zu tun, wie wenn das die nächsten 40 Jahre so andauern würde, ist eine bewusste Lüge der Pensionskassen.

umgekehrt ist es aber auch eine bewusste ignoranz realwirtschaftlicher tatsachen, so zu tun, als ob problemlos hohe verzinsungen unter den gegebenenen umständen erreichbar wären. diese hoffnungen sind in deinem posting in die zukunft verschoben. ob sie sich realisieren wird die zeit zeigen. es wäre dannzumal eine diskussion um die anpassung des umwandlungssatzes nach oben zu führen. letztendlich sollte man wenn man nicht mal den spatz in der hand hat, nicht über die aufteilung der taube auf dem dach nachdenken!
krokodil
Mitglied
#37 ° Gesendet: 03.03.2010 18:45
Falsch leon - pascal gentelmenetta - forte

Die Überschüsse der guten Jahre sind in die Taschen der Versicherungen gelaufen.

zocker:
Wohin sind die Überschüsse der guten Jahre geflossen? Das Parlament hat festgestellt, dass anstatt 90% der Überschüsse den Versicherten gutgeschrieben wurde, waren es nur 20% oder 30%, der Rest ging an die Versicherungen. 2008 war nun das schlechte Jahr. Die Versicherungsbranche kann leicht viele Unterdeckungen feststellen und beginnt sofort zu schreien.

Wenn man bei den Pensionskassen das bodenlose Loch der Verwaltung + Boni der Pensionskassenmanger eindämmen würde, dann könnte man den Umwandlungssatz schon jetzt massvoll erhöhen, was bei der gegenwärtigen Teuerung angezeigt ist.
bluefox
Mitglied
#38 ° Gesendet: 03.03.2010 20:09
krokodil:
Wenn man bei den Pensionskassen das bodenlose Loch der Verwaltung + Boni der Pensionskassenmanger eindämmen würde, dann könnte man den Umwandlungssatz schon jetzt massvoll erhöhen, was bei der gegenwärtigen Teuerung angezeigt ist.

Natürlich weisst du, dass man den umwandlungssatz auch senken müsste wenn die administrationskosten null wären.

Und sicher weisst du auch, dass wir letztes jahr eine negative teuerung hatten
"Gemäss den Schätzungen des BFS erreicht die durchschnittliche Jahresteuerung für 2009 voraussichtlich -0,5%. "
Und sicher begreifst du, dass mit dem teuerungsausgleich auch die einlagen in die PK steigen, was sich auf die bezüge auswirkt.

Und logischerweise bist du dir auch bewusst, dass man nicht einfach mehr verteilen kann, solange geld nicht auf bäumen wächst, jemand muss es einzahlen.

Also warum schreibst du sowas?
Loser
Mitglied
#39 ° Gesendet: 03.03.2010 20:29
Zocker:
Das Parlament hat festgestellt, dass anstatt 90% der Überschüsse den Versicherten gutgeschrieben wurde, waren es nur 20% oder 30%, der Rest ging an die Versicherungen.

Das würde sich mit dem decken, was ich mal in einer Zeitung gelesen habe.

@leonfrottee ( hihi, dä isch eifach geil, Bänzli)
Ich glaube auch nicht, dass die Zinsen dieser Gelder in vollem Umfang an die Rentner gehen. Offenlegung der Zahlen tut Not, wo bleibt jetzt die SVP mit einer PUK dazu ?
gumbyman
Mitglied
#40 ° Gesendet: 03.03.2010 20:33
bluefox:
genau drei optionen

Falsch. Im Minimum 4, mit den Verwaltungskosten

bluefox:
Was ist deine lösung

Kann es sein dass du meinen Beitrag gar nicht gelesen hast? Steht nämlich schon da, aber extra für dich nochmals in einem Satz:

Verwaltungs-Kosten reduzieren! Und falls langfristig doch nötig, auch die Optionen 1-3 prüfen und ggf. umsetzen.

Unter keinen Umständen bin ich bereit, weiterhin solche horrenden Gewinnabschöpfungen auf meinem Alterskapital zu akzeptieren. Wenn diese erst einmal eliminiert sind, bin ich bereit die Optionen 1-3 wieder zu diskutieren. Vorher nicht.

g.
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