Forenübersicht ° Suchen ° Statistik °

Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

Fluch des Erdöls

 Seite:  1  2  3  »» 
krokodil
Mitglied
#1 ° Gesendet: 01.02.2010 12:00 ° Bearbeitet von: krokodil
Eine eindrückliche Serie von Bildern aus Nigeria, vom Nigerdelta, war heute kurz auf NZZ online zu sehen. Wir erfuhren, dass das ganze Nigerdelta mit Erdöl verseucht ist, die abbauende Erölfirma Shell kümmert sich jedoch einen Dreck um die Umweltverschmutzung. Dass Shell damit der lokalen Bevölkerung die Lebensgrundlage entzieht, die weitgehend von der Fischerei lebt, ist offenbar für hiesige Automobilisten kein Thema.
Lieber tanken und driven, statt denken. Die Erdölvögte die heute die Schweiz regieren mit ihrem politischen Arm bestehend aus SVP, FDP und CVP können es sich leisten keine Verantwortung übernehmen zu müssen. Denn das Geld muss ja für Boni und Nutten ausgegeben werden.
razzar
Mitglied
#2 ° Gesendet: 01.02.2010 12:06
krokodil:
Dass Shell damit der lokalen Bevölkerung die Lebensgrundlage entzieht, die weitgehend von der Fischerei lebt, ist offenbar für hiesige Automobilisten kein Thema.

Das ginge ja noch... Wisst ihr was die Rebellen lediglich wollen? Das das Volk auch etwas von diesen Erdölgeschäften hat. Nicht nur wenige Einzelne die mit ihren Milliarden im Sack das Volk einfach verrotten lassen.

Denkt ihr nicht das passiert bei uns auch bald?
Loser
Mitglied
#3 ° Gesendet: 01.02.2010 19:42
krokodil:
Dass Shell damit der lokalen Bevölkerung die Lebensgrundlage entzieht, die weitgehend von der Fischerei lebt, ist offenbar für hiesige Automobilisten kein Thema.

Nö, ist es nicht, aber vielleicht mal für den Moritzli. Kann ja mal im namen der Schweizer Automobilisten protestieren. Im namen der Grünen geht das ja nicht, die sind ja nicht Kunde.....
krokodil
Mitglied
#4 ° Gesendet: 02.02.2010 16:10 ° Bearbeitet von: krokodil
Loser:
Schweizer Automobilisten protestieren

Schweizer Automobilisten protestieren wohl gerade nicht,
weil sie sich ja über das billige Benzin freuen. Aber wenn schon müssten das der TCS und der ACS machen, wenn diese Abgas-Vereinigungen nur etwas Rückgrat hätten.
Aber das kann man von TCS und ACS wohl nicht verlangen, schliesslich sind beide Vereine hierzulande für die Verpestung der Luft verantwortlich.
Vielleicht sind es aber auch die Automobilimporteure, die in der Pflicht stehen – Walter Frey von der SVP stemmt sich ja auch gegen strengere Abgasnormen. Giezendanner und der ASTAG-Amstutz nicht zu vergessen. Allesamt Luftverpester!
Aber der Loser, ist dagegen nur ein schäbiges Mietmaul.
Bünzli
Mitglied
#5 ° Gesendet: 02.02.2010 17:36
Loser:
Kann ja mal im namen der Schweizer Automobilisten protestieren.

Ah! Wenn es gegen den "bösen Muslimen" Gaddafi geht wollt ihr Tamoil boykottieren aber die Umwelt und Lebensgrundlage der "faulen Afrikaner" ist natürlich nicht der Rede wert. Die sind ja selber schuld.

Aber seid ehrlich. Auch Gaddafi habt ihr nicht boykottiert, den ihr seid viel zu abhängig von eurer Droge Benzin. Dafür geht ihr auch über Leichen.
razzar
Mitglied
#6 ° Gesendet: 02.02.2010 18:06
Bünzli:
Dafür geht ihr auch über Leichen.

Auf das uns an jeder Zapfsäule das Gewissen plagt? Ich denke da hältst du dich an viele Falsche. Das Verbrauchervolk in Dienstleistungsbranchen mit nötiger Mobilität kann es sich nicht leisten selber Elektroautos zu bauen oder ev. auch solche neue zu kaufen. Mach mal Druck nach oben und schau grad noch das für die Zukunft der E-Autos in der Energielobby alles mit rechten Dingen zu und her geht. ;)
Bünzli
Mitglied
#7 ° Gesendet: 02.02.2010 19:55
razzar:
Das Verbrauchervolk in Dienstleistungsbranchen mit nötiger Mobilität kann es sich nicht leisten selber Elektroautos zu bauen oder ev. auch solche neue zu kaufen.

Doch, das können sie, die Schweizer. Und erst noch sehr gut.
http://www.maxonmotor.ch/ch/en/media_releases_5619.html
http://www.blick.ch/life/wissen/schweiz-erobert-den-mars-90859
http://www.biketec.ch/topic9863.html

Aber sie dürfen nicht, respektive wird es ihnen sehr schwer gemacht bis verunmöglicht, dafür sorgt die Erdöllobby.

razzar:
Mach mal Druck nach oben und schau grad noch das für die Zukunft der E-Autos in der Energielobby alles mit rechten Dingen zu und her geht. ;)

Ich nehme meine Bürgerrechte wahr und versuche in Wort und Schrift andere zu überzeugen.
swiss
Mitglied
#8 ° Gesendet: 02.02.2010 21:17
Der Mensch heisst ja nicht mehr "Mensch"; er heisst in der neuen Termninologie : ein Verbraucher.

Gadhaffi kann nichts dafür, dass das Oel sein Geschäft ist, wir können auch nichts dafür, dass wir die Tourismusindustrie haben.

Eines ist klar : die USA mischen sich in alle Länder ein, aber nur dort wo Gold und Erdöl fliesst.

Ein Beispiel ist Afrika mit seinen Goldminen (Nur einer Profitiert, die andern hungern) dasselbe in der Mongolei, die Menschen sind mausarm, die Koreaner und Amerikaner holen das Gold.
Loser
Mitglied
#9 ° Gesendet: 02.02.2010 22:18 ° Bearbeitet von: Loser
krokodil:
Aber der Loser, ist dagegen nur ein schäbiges Mietmaul.

Andere setzen sich mit dem Ding aufs Klo, mit dem Du denkst und redest. Für die Sauereien dort unten, ist die Regierung dort zuständig. Doch (guggsch unten, gilt auch für Dich)

Bünzli:
Ah! Wenn es gegen den "bösen Muslimen" Gaddafi geht wollt ihr Tamoil boykottieren aber die Umwelt und Lebensgrundlage der "faulen Afrikaner" ist natürlich nicht der Rede wert. Die sind ja selber schuld.

Aber seid ehrlich. Auch Gaddafi habt ihr nicht boykottiert, den ihr seid viel zu abhängig von eurer Droge Benzin. Dafür geht ihr auch über Leichen.

Benutzt Du jetzt auch das Wort "wir" ? belege mal, wo ich das verlangt habe.

Folgendes für Dich und Deinen Schliessmuskelkollegen "Ichverlinkalles"

Autofahrer boykottieren Shell ich hab das ernst gemeint, mit den Protesten. Auch wenn Greenpeace damals mächtig dick aufgetragen hat.......soviel zum Thema Rückgrat.....

razzar:
Auf das uns an jeder Zapfsäule das Gewissen plagt? Ich denke da hältst du dich an viele Falsche.

Das wäre eine Sache des Bekanntmachen, doch dazu scheinen die Weltverbesserer unfähig zu sein...........
Loser
Mitglied
#10 ° Gesendet: 02.02.2010 22:23
http://www.welt.de/print-welt/article659638/Proteste_gegen_Shell_weite n_sich_aus.html

Im westfälischen Coesfeld erhielt der Pächter einer Shell-Tankstelle eine Briefbombe, die aber nicht explodierte. Der Pächter bekam den im Münsterland aufgegebenen Brief am Montag mit der Post und öffnete ihn durch Abziehen des Klebestreifen-Verschlusses. Wahrscheinlich sei es dadurch nicht zur Explosion gekommen, erklärte Staatsanwalt Wolfgang Schweer. Nach Angaben eines Sprechers der Deutschen Shell haben in den vergangenen Tagen viele Pächter deutscher Shell-Tankstellen Bombendrohungen erhalten.

Kommentar überflüssig...
 Seite:  1  2  3  »» 
 

Foren

Themen

Weiterempfehlen

Werbung

Anmelden

oder kostenlos registrieren

Jetzt online

Jetzt online: Gäste - 1
Registrierte Gäste - 0
Online Rekord: 33 [15.08.2008 15:34]
Gäste - 30 / Registrierte Gäste - 3

Das Forum ist CO2-neutral

Facebook