Lehm:
In den 60ern warteten vielleicht 10 Personen auf dem Perron auf den Zug, von denen rauchten vielleicht 4, kein Problem. Heute stehen da 300 Leute, davon rauchen 100.
Ja, ja in den Sechzigern ...
Ich störe mich nicht an den Leuten, die auf dem Perron noch Eine rauchen. Ich finde es natürlich unnötig.
Wenn dann im Zug so ein Rauchergrüppchen sich genau um mich herumdrappiert und vor sich hin müffelt, dass stört dann schon mehr auch wenn es nicht gesundheitsschädlich ist und zwar genau so wie der, der findet sein T-Shirt sei auch noch nach einer Woche tragen noch frisch oder die Dame mit dem strengen Parfum.
Nicht desto trotz ist es immer noch ungleich schlimmer, wenn einer in geschlossenen müffelt und gleichzeitig giftige Gase emitiert und ich schlecht ausweichen kann.
Wie gesagt, die schon seit Jahren nicht mehr berauchten Waggons stinken immer noch wie ein Aschenbecher. Die kann man eigentlich wegschmeissen. Interessant wäre mal eine Schadstoffmessung darin. Leider musste ich schon in solchen Zügen aus ausschliesslich ehemaligen Raucherwaggons mehrere Stunden fahren. Nach einer Stunde kam die Mitteilung der Zug sei eine "Notkomposition". Alle die zustiegen sah man durch den Zug wandern in der erfolglosen Suche nach einem nicht stinkenden Platz. Beim Aussteigen nach ca. zweieinhalb Stunden war mir schwindelig und übel.
Wird so etwas in der Raucherkostenbilanz eigentlich miteingerechnet?