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Schweizer Schlagzeilen Diskussionsforum Politik / Schweizer Schlagzeilen /

" Raucherverbot " die beste Entscheidung unserer Politiker und Volk im 2009 !

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Babylon
Mitglied
#31 ° Gesendet: 18.01.2010 10:46
Lehm:
und strengere Verbote drohen, wenn sie weiterhin Probleme machen.

Ach, ich dachte es geht um Gesundheitsschutz?
Lehm
Mitglied
#32 ° Gesendet: 18.01.2010 10:48
Nein, es geht auch um Belästigung.
kikri
Mitglied
#33 ° Gesendet: 18.01.2010 16:44 ° Bearbeitet von: kikri
Bünzli:
So viel zu der oft gehörten Rücksichtnahme und Toleranz der Raucher.

Al.s Mördere, Junkie, nicht-vögeln-Könenr etc, diffanmiert werden und dann noch Rücksicht auf die Diffamierer nehmen: das ist schon ein bisschen zu viel verlangt.

Lehm:
Nein, es geht auch um Belästigung.

Wegen Belästigung etwas verbieten.
Vieles belästigt irgendwelche Peronen.
Soll das alles verboten werden?
Dann wäre vielleicht (aber nur vielleicht) atmen noch erlaubt.
Lehm
Mitglied
#34 ° Gesendet: 19.01.2010 10:36 ° Bearbeitet von: Lehm
kikri:
Wegen Belästigung etwas verbieten.
Vieles belästigt irgendwelche Peronen.
Soll das alles verboten werden?

Es kommt drauf an: Das Rauchen wird ja nicht verboten. Es wird lediglich an bestimmten Orten, wo es besonders stark stört, eingeschränkt, eben im Restaurant, wo Menschen beim Essen und Trinken nicht von Rauch belästigt werden wollen. Wie laute Musik. Die ist auch nicht überall verboten, sondern dort, wo sie stört, z.B. nachts in einem Wohnquartier oder in der 1. Klasse im Zug. Das wird dir doch einleuchten?
kikri
Mitglied
#35 ° Gesendet: 19.01.2010 19:46
Soweit leuchtet mir das ein.
Deine Argumentation hat sich von Gesundheitsschutz zu Belästigung geändert.
Jeder findet etwas. das ihn belästigt und deshalb verboten werden soll.
Ich wüsste da auch ein paar Beispiele.
Nur denke ich: andere schaden mir, ich schade anderen: durchschnittlich ist es in Ortnung
(als Nicht-Autofahrer: Verkehrslerm, Unfälle, Feinstaub, als Nicht-Flieger: Fluglärm etc.)
Loser
Mitglied
#36 ° Gesendet: 19.01.2010 22:51
In Basel fühlte sich einer von einem Glöckchen belästigt, einer; deshalb soll es jetzt nicht mehr läuten. Mich nimmt wunder, was passiert, wenn es tatsächlich zu einer Klage kommt, wegen der Minarette. Ist nicht auch jeder Raucher ein Opfer der Diskriminierung ? Müsste man streng genommen, nicht halbe-halbe machen bei den Räumen, den Angestellten die Möglichkeit zu geben, selber zu entscheiden ?
Lehm
Mitglied
#37 ° Gesendet: 20.01.2010 12:06
kikri:
Nur denke ich: andere schaden mir, ich schade anderen: durchschnittlich ist es in Ortnung

So kann man es schon auch sehen. Aber da muss man dann richtig dran glauben, auch dann noch, wenn immer mehr Menschen mir schaden und ich immer gleich vielen oder gar weniger. Das immer engere Zusammenleben führt automatisch dazu, dass sich alle immer mehr von anderen belästigt fühlen und wohl auch belästigt werden. In den 60ern warteten vielleicht 10 Personen auf dem Perron auf den Zug, von denen rauchten vielleicht 4, kein Problem. Heute stehen da 300 Leute, davon rauchen 100.
Bünzli
Mitglied
#38 ° Gesendet: 20.01.2010 13:13
Lehm:
In den 60ern warteten vielleicht 10 Personen auf dem Perron auf den Zug, von denen rauchten vielleicht 4, kein Problem. Heute stehen da 300 Leute, davon rauchen 100.

Ja, ja in den Sechzigern ...
Ich störe mich nicht an den Leuten, die auf dem Perron noch Eine rauchen. Ich finde es natürlich unnötig.
Wenn dann im Zug so ein Rauchergrüppchen sich genau um mich herumdrappiert und vor sich hin müffelt, dass stört dann schon mehr auch wenn es nicht gesundheitsschädlich ist und zwar genau so wie der, der findet sein T-Shirt sei auch noch nach einer Woche tragen noch frisch oder die Dame mit dem strengen Parfum.

Nicht desto trotz ist es immer noch ungleich schlimmer, wenn einer in geschlossenen müffelt und gleichzeitig giftige Gase emitiert und ich schlecht ausweichen kann.

Wie gesagt, die schon seit Jahren nicht mehr berauchten Waggons stinken immer noch wie ein Aschenbecher. Die kann man eigentlich wegschmeissen. Interessant wäre mal eine Schadstoffmessung darin. Leider musste ich schon in solchen Zügen aus ausschliesslich ehemaligen Raucherwaggons mehrere Stunden fahren. Nach einer Stunde kam die Mitteilung der Zug sei eine "Notkomposition". Alle die zustiegen sah man durch den Zug wandern in der erfolglosen Suche nach einem nicht stinkenden Platz. Beim Aussteigen nach ca. zweieinhalb Stunden war mir schwindelig und übel.
Wird so etwas in der Raucherkostenbilanz eigentlich miteingerechnet?
Babylon
Mitglied
#39 ° Gesendet: 20.01.2010 13:29
Bünzli:
Wie gesagt, die schon seit Jahren nicht mehr berauchten Waggons stinken immer noch wie ein Aschenbecher. Die kann man eigentlich wegschmeissen. Interessant wäre mal eine Schadstoffmessung darin.

Die Schadstoffkonzentrationen sind sicher nicht hoch wenn nicht mehr geraucht wird, auch wenn die Polster einige intensiv riechenden Substanzen aufgesogen haben. Im Vergleich zu einem Spaziergang durch die Innenstadt, einem Grillfeuer oder einem weihrauchbenebelten Kirchengang sind das Peanuts. Der Gestank ist sicher unangenehm, aber mangels akutem Rauch ungefährlich. Würd ich jetzt mal behaupten (und mich gern vom Gegenteil überzeugen lassen).

Bünzli:
Leider musste ich schon in solchen Zügen aus ausschliesslich ehemaligen Raucherwaggons mehrere Stunden fahren. Nach einer Stunde kam die Mitteilung der Zug sei eine "Notkomposition".

Ja gut. Ich fahre auch oft Zug, aber hab das Problem noch nie angetroffen (dass ausschliesslich Raucherwagen zusammengekoppelt waren). Im Gegensatz zu stinkenden Esswaren, Leuten und Hunden. Die potentiell ein wenig stinkenden Wagen wegzuschmeissen wäre eine Verschwendung.

Bünzli:
Beim Aussteigen nach ca. zweieinhalb Stunden war mir schwindelig und übel.

Kann auch vom Sauerstoffmangel in den überfüllten Wagen herrühren. Oder ein Fall von Nocebo.
Lehm
Mitglied
#40 ° Gesendet: 20.01.2010 13:44
Was ich verstehe ist, dass es für Raucher besonders unerfreulich ist, ausgerechnet in Restaurants und Bars nicht mehr rauchen zu können. Trinken, essen und rauchen gehören für sie nun mal zusammen. Darum erstaunt es nicht, dass das Rauchverbot in Restaurants die höchsten Wellen wirft. Es geht den meisten Rauchern an die Substanz. Nur sehe ich leider keine andere Lösung. Den Nichtrauchern kann man einfach nicht zumuten, weiterhin in diesem stinkenden Qualm zu verharren. Das geht einfach nicht.
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