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Für einen gesetzlichen Mindeslohn, hier ausdrucken, unterschreiben !

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Zocker
Mitglied
#11 ° Gesendet: 24.11.2009 09:32
erdnanu:
ja, machen wir es doch mit den Mindestlöhnen wie EU-Land, dann haben wir auch bals 15% Arbeitslose. Typisches Sozi-Rezept.

Sind es wirklich die Sozi-Rezepte die mehr Arbeitslose produzieren?

Die Schweiz hat auch ein gutes System um die Arbeitslosenzahlen tief zu halten. Alle Ausgesteuerten werden einfach nicht mehr erfasst und sind damit nicht mehr arbeitslos.

Die Arbeitslosenzahl allein sagt wenig aus über den Wohlfühlgrad der Bevölkerung. Hohe Mieten, hohe Gesundheitskosten, Höchstpreise bei Konsumgütern, ein Volk von Mietern, Verstädterung ganzer Landschaften, Lärmemissionen und vieles mehr dämpfen das Wohlfühlen auch bei kleinerer Arbeitslosigkeit.

Was von diesen Dingen aus einem Sozi-Rezept stammt ist mir egal und die geschönte Arbeitslosenzahl kümmert mich auch wenig. Wenn jedoch einer den ganzen Tag schuftet und mit seinem Lohn seine Familie nicht ernähren kann, damit der Arbeitgeber mehr Gewinn macht, dann ist das scheisse. Wenn der Staat (ich als Steuerzahler) dann Zuschüsse an die Working Poors zahlt, damit Firmen bei der Gebäudereinigung Kosten einsparen können, dann ist das auch scheisse. Solche Arbeitsplätze sollen ruhig verlorengehen und dazu soll der Mindestlohn beitragen.

Wenn z.B.die Reinigungsbranche höhere Löhne zahlen muss, dann haben wir weniger Working Poors und die Arbeitsplätze wandern nicht ins Ausland ab. Ausserdem spart der Staat bei den Arbeitslosenkosten. Was an dem Rezept sozialistisch ist, weiss ich nicht, oder sind Einsparungen beim Staat neuerdings sozialistische Tugenden?

Übrigens der Mensch braucht nicht einen Arbeitsplatz sondern ein Einkommen um zu leben. Die Annahme, dass ein Arbeitsplatz auch ein lebensfähiges Einkommen mit sich bringt, ist oft fiktiv.
leonforte
Mitglied
#12 ° Gesendet: 24.11.2009 12:51
Wilhelmtell:
Dann braucht es eben den Mindestlohn und schärfere Gesetze.

die gesetze sollen dann wohl verhindern, dass die betriebe konkurs machen ...... ;-))

man muss schon ziemlich naiv sein um zu behaupten solche mindestlohnsysteme würden funktionieren. wieso sollte ein arbeitgeber jobs anbieten, wenn der mindeslohn eine rentabilität für ihn nicht zulässt! diese art der jobvernichtung produziert arbeitslose die voll auf die kosten des gesamtsystems gehen, währenddem vorher die wirtschaft einen grossteil des lohns erwirtschaftete.
Zocker
Mitglied
#13 ° Gesendet: 24.11.2009 17:20
leonforte:
man muss schon ziemlich naiv sein um zu behaupten solche mindestlohnsysteme würden funktionieren.

Man muss sehr ignorant sein, wenn man abstreitet, dass die in vielen Branchen üblichen Mindestlöhne nicht funktionieren.

leonforte:
wieso sollte ein arbeitgeber jobs anbieten, wenn der mindeslohn eine rentabilität für ihn nicht zulässt!

Wenn der Arbeitgeber nicht die Mindestlöhne erwirtschaften kann, dann soll er ruhig die Bude schliessen. Es wird ein anderer kommen, der Trotz Mindestlöhne noch einen Gewinn erzielt. Arbeitsplätze die darauf beruhen, dass die Leute mit Raubbau ausgebeutet werden, brauchen wir nicht und unfähige Unternehmer sollen ruhig pleite gehen.

leonforte:
diese art der jobvernichtung produziert arbeitslose die voll auf die kosten des gesamtsystems gehen, währenddem vorher die wirtschaft einen grossteil des lohns erwirtschaftete.

Wenn Working Poor Jobs vernichtet werden so ist das gut, denn damit wird das System gesünder. Working Poors die subventioniert werden durch die Steuerzahler, verhindern die Strukturbereinigung und sind so schädlich wie unsere Landwirtschaft, bei der die Subventionen die Strukturbereinigung verhindert.

Die Aussage Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze entspricht typisch undifferenziertem rechtem Denken.
leonforte
Mitglied
#14 ° Gesendet: 24.11.2009 19:14
Zocker:
Die Aussage Mindestlöhne vernichten Arbeitsplätze entspricht typisch undifferenziertem rechtem Denken.

tatsache ist nur, dass dutzende von studien empirisch nachweisen, dass "griffige" mindestlöhne arbeitsplätze vernichten. mit rechtem denken hat das rein gar nichts zu tun, schon eher mit arbeitsmarktökonomie.

man muss einfach auch so ehrlich sein den grund für die mindestlohneinführung zu nennen, es sind jene arbeitnehmer, die oberhalb des mindestlohnes ihre arbeit anbieten, die durch den mindestlohn wenigstens den effekt haben. diejenigen die darunter arbeiten, werden in der regel die feststellung machen, dass die betriebe die lohngesamtsumme im betroffenen bereich konstant halten, sprich einfach so viele stellen streichen, damit es reicht jene entsprechend zu bezahlen, die noch bleiben.

working poors ohne arbeit sind nur noch poors und die wirtschaft bezahlt für diese opfer einer mindestlohnpolitik nur noch über die steuern, natürlich mit allen anderen zusammen. es kommt nicht von ungefähr, dass jene wirtschaften die äusserst rigide lohn- und arbeitsvorschriften haben und damit über eine sehr hohe regulierungsdichte im arbeitsmarkt verfügen, auch eine sehr hohe sockelarbeitslosigkeit haben .......
Zocker
Mitglied
#15 ° Gesendet: 24.11.2009 19:21
leonforte:
tatsache ist nur, dass dutzende von studien empirisch nachweisen, dass "griffige" mindestlöhne arbeitsplätze vernichten. mit rechtem denken hat das rein gar nichts zu tun, schon eher mit arbeitsmarktökonomie.

Tatsache ist, dass dies eine reine Behauptung von dir ist, und du nicht in der Lage bist die Studien beizubringen. Das ist auch rechtes Behaupten.

Behaupten ohne Fakten ist glauben und gegen glauben soll man nicht argumentieren. Glaubende kann man nur bedauern.
Pia
Mitglied
#16 ° Gesendet: 25.11.2009 01:01
leonforte:
tatsache ist nur, dass dutzende von studien empirisch nachweisen, dass "griffige" mindestlöhne arbeitsplätze vernichten.

Konkrete Studien, bitte! All die GAVs in der Schweiz haben ein besonderes (sicheres) Verhältnis zwischen Arbeitgebern und -nehmern gebracht (wie kaum Streiks). Alle gehen mit Maximalforderungen ins Geschehen rein, am Ende kommt etwas raus, mit dem alle, auch finanziell, offenbar leben können. Sonst frage mal Nicolas Hayek Senior (kein Unbekannter). Der würde deinen Worten niemals zustimmen. Wirklich.-
leonforte
Mitglied
#17 ° Gesendet: 25.11.2009 08:24
Zocker:
Tatsache ist, dass dies eine reine Behauptung von dir ist, und du nicht in der Lage bist die Studien beizubringen.

alleine für die schweiz gibt es dazu verschiedene untersuchungen von sheldon basel/bern .....
swiss
Mitglied
#18 ° Gesendet: 25.11.2009 09:53
Wenn ein Land wie die Schweiz so viel für die reichen machen kann, so kann man auch etwas substantielles für die armen tun - es ist nun Zeit geworden !
leonforte
Mitglied
#19 ° Gesendet: 25.11.2009 11:28
swiss:
Wenn ein Land wie die Schweiz so viel für die reichen machen kann, so kann man auch etwas substantielles für die armen tun - es ist nun Zeit geworden !

in einem land in dem die ansätze für die sozialhilfe derart hoch geworden sind, dass dieses pack seine arbeitsscheu ungehindert ausleben kann, ist für diese sogenannt armen viel zu viel gemacht worden. arm sein in der schweiz bedeutet arm sein auf sehr hohem niveau. man muss dieses niveau nicht noch mehr abfedern. das ruhen auf dem weichen kissen der armutsbekämpfung wird in der schweiz von einem typ menschen ausgelebt, der in der regel arbeitsscheu, egoistisch, faul und leistungsfeindlich ist! dieser art mensch muss nicht weiter geholfen werden, sondern es ist endlich dafür zu sorgen, dass das verharren in der eigenen faulheit bestraft wird!
Zocker
Mitglied
#20 ° Gesendet: 25.11.2009 16:13
leonforte:
das ruhen auf dem weichen kissen der armutsbekämpfung wird in der schweiz von einem typ menschen ausgelebt, der in der regel arbeitsscheu, egoistisch, faul und leistungsfeindlich ist! dieser art mensch muss nicht weiter geholfen werden, sondern es ist endlich dafür zu sorgen, dass das verharren in der eigenen faulheit bestraft wird!

Das Gedankengut eines Sozialvorstehers aus irgendeinem Schweizer Kaff, triefend vor Neid, frustriert bis in die Knochen, dass er selbst arbeiten muss.

Warum gibt der Typ seinen Job nicht auf und legt sich auf das Kissen der Sozialhilfe? Der müsste ja wissen wie es funktiniert. Ist es doch nicht so erstrebenswert von der Sozialhilfe zu leben?

Der arme @Leo wird von seinen Kunden frustriert.
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